Planet Fellowship (de)

Wednesday, 17 September 2014

Bericht vom 2. FSFE Fellowship-Treffen in Aschaffenburg

Being Fellow #952 of FSFE » German | 22:43, Wednesday, 17 September 2014

Am 3. September trafen wir uns also zum zweiten mal in Aschaffenburg. Hier das etwas verspätete Protokoll:

Freifunk in Schulen

Die Freifunker Ffm überlegen in die Schulen zu gehen. Da wäre ich gerne dabei. Für das nächste Freifunker-Treffen hatten sich einige angekündigt, die etwas in der Richtung machen wollen. Deswegen bin ich hin und traf dort auch auf Michael :) So waren gleich zwei von uns bei denen, ähnlich wie beim der Flashparty im April.

Leider hatte ich nicht mitbekommen, dass die Agenda geändert wurde. Dazu war die Person, die das mit den Schulen anstoßen wollte, auch noch verhindert. Stattdessen hat sich an diesem Abend der Verein Freifunk Frankfurt gegründet. Glückwunsch an die Freifunker an dieser Stelle! (Aber das gehört eigentlich gar nicht hierher, das das Freifunker-Treffen erst später stattfand.)

Freifunk FFm auf dem Leipziger Straßenfest

Zum mitlerweile vergangenen Leipziger Straßenfest wurden vom Freifunk Frankfurt eine Menge Router an Lokale und Geschäfte verteilt um auf das Projekt aufmerksam zu machen. Der Ort ist strategisch geschickt gewählt wie wir fanden.

Vernetzung der Nutzergruppen in Rhein/Main

Wir unterhielten uns darüber ob und in welcher Weise wir dabei helfen könnten die Nutzergruppen im Rhein/Main Gebiet besser zu vernetzen. Unsere wechselnden Treffen tragen ja bereits ein bisschen dazu bei und künftig wollen wir ja auch verstärkt andere Gruppen “besuchen”.

Software Freedom Day

Am 20. September is SFD. Wir werden diesen Tag wohl leider so verstreichen lassen. Es sei denn wir treffen uns um am FSFE website Hackathon teilzunehmen. :)

geplante Vorträge

Hierüber hatten wir auch einige Zeit gesprochen, leider habe ich keine ordentlichen Notizen davon gemacht und mitlerweile vieles vergessen. Auf jeden Fall wollten wir auch mal gucken, ob bei der LUG Frankfurt Interesse an unserem Themenkatalog besteht.

Werbung für unsere Treffen

Ich arbeite ja bereits eine Weile an einer Skriptsammlung, die mir das bekanntmachen der Treffen erleichtert. Jezt wollen wir auch zusehen, dass wir automatisch Einträge auf UserGroupsRM bekommen. Eine ICAL Datei zum einbinden in den eigenen Kalender steht auch auf der Wunschliste.

Fellowship-Leaflets für Rhein/Main anpassen

Wir überlegen die bestehenden Vorlagen der Fellowship-Leaflets auf Rhein/Main anzupassen. Vieleicht mit Crypto-Bezug zum Auslegen bei den Cryptoparties.

Flyer bei der FSFE bestellen

Wir beschlossen eine Sammelbestellung für uns alle zu organisieren. Tom war so nett das zu übernehmen. Ich freue mich schon besonders auf die neuen GnuPG-Flyer (PDF, 12MB), die dann spätestens zur Glücklich-ohne-Überwachung-Demo und der anschließenden Cryptoparty zum Einsatz kommen werden.

Mutterware Party

Eine solche Veranstaltung fände ich immer noch gut. Es liegt da wohl an mir das auf die Beine zu stellen. Mal gucken…

kleine FS Werbetour durch Hessen

ähnlich wie es diese Gruppe in Norwegen gemacht hat. Dieses Thema stieß auf großes Interesse und Begeisterung. Allerdings erfordert dies auch eine Menge Zeit und jemanden, der es in die Hand nimmt.

Leidensgeschichten mit proprietärer Software

z.B. Sharepoint und einige Horrorgeschichten dazu. Es ging um die Problematik, dass so viele Dinge bei diesen “Lösungen” nicht oder nicht richtig funktionieren, sich aber kaum jemand darüber aufregt. Wenn aber auf Freie Software umgestellt wird, wird oft erwartet, dass alles reibungslos funktioniert.

Interaktion mit Behörden

Ein sehr interessantes und motivierendes Thema: Reden Hilft!

Einfach mal einer Behörde Feed-Back geben und sehr oft wird ein Mangel (etwa ein zum Download angebotenes Word-Dokument) schnell und tatsächlich behoben. Diese Erfahrung hatten ja auch viele Aktive gemacht, die sich bei der PDF-Readers Kampagne beteiligt hatten.

Und dann war da noch:

  • Der Rhein/Main Verkehrsverbund jetzt mit interaktiver OSM-Karte
  • Twitter- und IRC-Bots, künstliche Inteligenz, ELIZA, etc.
  • und einiges mehr, was ich mir nicht aufgeschrieben habe…

Dann also bis zum 1. Oktober wieder in Frankfurt!

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Sunday, 14 September 2014

Außerordentliches Fellowshiptreffen am 10.09.2014

stehmann's blog | 13:01, Sunday, 14 September 2014

Am 10.09.2014 fand in Düsseldorf ein außerordentliches Fellowshiptreffen statt. Anlass war, dass Martin Gollowitzer aus Wien zusammen mit einem Kollegen Düsseldorf besuchte. Dies erschien eine gute Gelegenheit wienerisch-rheinischen Kultur- und Erfahrungsaustausches.

Zunächat trafen sich die meisten Teilnehmer des Treffens vorab im Restaurant des Floragartens, um noch ein wenig die frische Luft zu geniessen. Hier war neben einer persönlichen Begrüßung auch ein erstes Kennenlernen möglich.

Dann ging es zu Fuß pünktlich zum vereinbarten Ort des Felowshptreffens, dem Saal im Keller des Schwesterherz in Bilk. Leider stieß hir nur ein weiterer Teilnehmer hinzu. Ein gespendetes Faß Altbier wurde angeschlagen und die leider etwas wenigen Teilnehmer dieses Treffens mühten sich in der Folgezeit redlich, es zu leeren.

Gesprochen wurde über Freie Software im Allgemeinen, den Fortschritt der FSFE im Besonderen und über den alltäglichen Wahnsinn in der IT. Es ergaben sich angeregte und interessante Gespräche. Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass sich auch dieses Treffen wieder bis in die Nacht hineinzog.

Unseren Wiener Gästen hat es wohl gut bei uns gefallen. Martin kündigte an, baldmöglichst wieder nach Düsseldorf zu kommen.

Einladung zum Software Freedom Day 2014 in Köln
Am Software Freedom Day werden seit 2004 jedes Jahr die Erfolge Freier Soft­ware gefeiert. Am Samstag, den 20. September 2014, geschieht dies u.a. von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Dingfabrik Köln, Erzbergerplatz 9, 50733 Köln.

Das engagierte Vorbereitungsteam hat Referenten für ein interessantes Programm gewinnen können.

Am Abend wird auch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch sein.

Aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren kann ich diese Veranstaltung uneingeschränkt empfehlen.

Nächste Treffen in Düsseldorf

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 24.09.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

“Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est.” (deutsch: “Denn jede Sache, die durch Mitteilung an andere nicht verliert, besitzt man nicht, wie man soll, solange man sie nur selber besitzt, ohne sie wieder an andere weiterzugeben.”) ist ein Motto der FSFE aus ihrer frühen Zeit. Diese Erkenntnis ist jedoch etwa 1600 Jahre alt. Ralf Peter Reimann, Diplom-Informatiker und Pastor, wird uns in seinem Vortrag Sinn und Inhalt dieses Satzes erläutern und auch seinen Urheber vorstellen.

Sunday, 07 September 2014

zakk-Straßenfest 2014

stehmann's blog | 18:37, Sunday, 07 September 2014

Am Sonntag, den 31.08.2014 fand wieder ab 11 Uhr rund ums zakk in Düsseldorf-Flingern das zakk Straßenfest statt. Die Apache OpenOffice und die FSFE waren dort bereits im letzten Jahr vertreten.

Als wir in sonntagmorgendlicher Frühe dort ankamen, hatte Rainer bereits den sechs Meter langen und drei Meter tiefen Pavillion aufgestellt, sodass uns nur noch die Mithilfe bei der Einrichtung desselben und dessen Dekoration verblieb. Hier konnte Rainer erneut seine große Erfahrung ausspielen und einen ansehnlichen Stand schaffen, der Menschen anzog, was sogar zu angesichts des Trödelumfeldes respektablen Verkaufserfolgen bei Merchandiseartikeln führte.

Interessant war es wieder, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die man auf Freien-Software-Events nicht erreicht. Dabei wirkte es sich positiv aus, dass die Menschen, die auf der aus Gehrichtung rechten Fahrbahnseite am Stand vorbeiliefen, manchmal zuerst das Apache OpenOffice-Banner wahrnahmen, erklärten, dass sie OpenOffice kennten, und dann von uns auch über die Ziele und die Tätigkeit der FSFE informiert werden konnten.

Es konnten somit erstaunlich viele gute Gespräche sowohl über Freie Software, als auch über Apache OpenOffice geführt werden. Informationmaterial konnte Interessierten in die Hand gedrückt werden.

Neben der FSFE und Apache OpenOffice fanden ab dem späten Vormittag auch die Freifunker Platz unter dem Pavillondach. Dies erwies sich als nützlich, denn am Nachmittag und Abend regnete es mehrfach, sodass wir leider die Roll-ups und den Pavillon nass und ein wenig verdreckt einpacken mussten. Allerdings trieb der Regen auch Besucher in den Pavillion.

Wichtig war erneut, dass wir Freie Software wieder einmal “normalen” Menschen präsentieren konnten.

FLA – Tue Gutes und rede ‘mal drüber

stehmann's blog | 18:34, Sunday, 07 September 2014

Auf dem Düsseldorfer Fellowshiptreffen im August hielt der Chronist am 27.08.2014 einen Vortrag mit dem Titel “FLA – ein Angebot für Freie-Software-Projekte”. Leider waren weniger als zehn Interessierte erschienen, darunter aber erfreulicherweise zwei neue Gesichter. Auch aus dem rechtsrheinischen Süden von Köln hatte sich ein interessierter Fellow auf dem Weg ins Chaosdorf gemacht.

Die “Neulinge” erhielten vor Beginn des offiziellen Teils eine Führung durch den Hackspace. Nachdem die kommenden Events angekündigt worden waren, wurde die inzwischen traditionelle Vorstellungsrunde eingeschoben, die dieses Mal nicht mit dem Chronisten begann, sondern mit ihm als Referenten endete.

FLA bedeutet Fiduciary Licence Agreement, zu deutsch: Treuhänderische Lizenzvereinbarung. Dieses von der FSFE bereits im Jahr 2003 entwickelte Vereinbarungsmuster erlaubt es Projekten mittels einer Urheberrechtsabtretung an eine geeignete Rechtspersönlichkeit, den gesamten für ein Projekt erstellten Code zu schützen, entweder indem das Urheberrecht oder vor allem in Kontinentaleuropa indem das exklusive Verwertungsrecht zusammengeführt wird. Leider ist das FLA wenig bekannt, vor allem bei den Entwicklern junger Projekten, für die es in erster Linie relevant ist. Daher erschien es dem Chronisten an der Zeit, es wieder einmal in Erinnerung zu bringen.

Er erläuterte Sinn und Inhalt des FLA und konnte berichten, dass es sich bereits vor einem deutschen Gericht bewährt hat. Die anschließende Diskussion war lebhaft und interessant – auch als sie “off topic” wurde.

Die Folien zum Vortrag stehen zur Verfügung.

Einladung zum Software Freedom Day 2014 in Köln

Am Software Freedom Day werden seit 2004 jedes Jahr die Erfolge Freier Soft­ware gefeiert. Am Samstag, den 20. September 2014, geschieht dies u.a. von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Dingfabrik Köln, Erzbergerplatz 9, 50733 Köln.

Das engagierte Vorbereitungsteam hat Referenten für ein interessantes Programm gewinnen können.

Am Abend wird auch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch sein.

Aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren kann ich diese Veranstaltung uneingeschränkt empfehlen.

Nächste Treffen in Düsseldorf

Am 10.09.2014 findet im Saal im Keller des Schwesterherz in Bilk (Bilker Allee 66, 40219 Düsseldorf) ab 19:30 Uhr ein außerordentliches Fellowshiptreffen statt.

Anlass ist, dass Martin Gollowitzer aus Wien zusammen mit einem Kollegen Düsseldorf besucht. Dies ist eine gute Gelegenheit wienerisch-rheinischen Kultur- und Erfahrungsaustausches.

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 24.09.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

“Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est.” (deutsch: “Denn jede Sache, die durch Mitteilung an andere nicht verliert, besitzt man nicht, wie man soll, solange man sie nur selber besitzt, ohne sie wieder an andere weiterzugeben.”) ist ein Motto der FSFE aus ihrer frühen Zeit. Diese Erkenntnis ist jedoch etwa 1600 Jahre alt. Ralf Peter Reimann, Diplom-Informatiker und Pastor, wird uns in seinem Vortrag Sinn und Inhalt dieses Satzes erläutern und auch seinen Urheber vorstellen.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Eine CryptoParty beim LDI

stehmann's blog | 18:24, Sunday, 07 September 2014

Auf Einladung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI) fand am 25.08.2014 in dessen Räumen eine CryptoParty statt.

Von den Mitgliedern des Chaosdorfes und ihren Freunden, darunter Fellows der FSFE, werden nahezu monatlich CryptoParties veranstaltet. Dabei waren schon Hochschulen, beispielsweise die Kunstakademie und die Fachhochschulen Dortmund und Düsseldorf, aber auch eine evangelische Kirchengemeinde am Niederrhein unsere Gastgeber.

Der stellvertretende Behördenleiter und ein juristischer Mitarbeiter, der bereits an früheren CryptoParties teilgenommen hatte, stellten zunächst kurz die Behörde vor und legten rechtliche Aspekte des Datenschutzes dar. Danach führte ein sehr gut moderiertes, aber vor allem auch hervorragend illustriertes Gespräch unter Mitgliedern des Chaosdorfes die Teilnehmer inhaltlich in die CryptoParty ein.

Der Saal war voll. Später konnten die erfahreneren Teilnehmer der “Masse” der Teilnehmer, die in der Installation und im praktischen Umgang mit Kryptografiewerkzeugen eine erste Unterweisung erhalten wollten, kaum “Herr werden”. Das Interesse war also groß.

Es fanden sich aber auch Teilnehmer ein, die nicht unbedingt einer praktischen Unterweisung bedurften, ein. Drei Abgeordnete des Landtages mit Mitarbeitern hatten erschienen ebenso wie der Entwickler von GnuPG, ein Mitglied der CryptoParty-Bewegung aus Bonn und ein hochrangiges Mitglied von CAcert. Auch eine hochrangige Mitarbeiterin der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei war gekommen. Dies gab eine gute Gelegenheit für interessante “Party-Gespräche”.

Insgesamt war diese CryptoParty – auch aufgrund der guten Beteiligung – sehr erfolgreich.

FrOSCon 2014

stehmann's blog | 18:13, Sunday, 07 September 2014

Am 23. und 24. August 2014 fand die neunte Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin statt.

Auch in diesem Jahr hatten sowohl Apache OpenOffice als auch die FSFE dort jeweils einen Stand.

Am erstgenannten standen Mechtilde, Michaela, marudor und der Chronist für Apache OpenOffice. Zu uns gesellte sich wieder Thomas für LibreOffice. Auf der einen Seite stand neben uns DANTE, Deutschsprachige Anwendervereinigung TeX e.V.. Auf der anderen Seite war auf unsere Bitte hin der Stand des sidux e.V., an welchem die PrOOo-Box und “OpenOffice T-Shirt Raritäten, sowie hochwertige bedruckte Glastassen” zugunsten des PrOOo-Box-Projektes feilgeboten wurden.

Neben den häufigen Hinweisen darauf, dass man eine der beiden Freien Officesuiten nutze und zufrieden sei, gab es auch wieder einige längere Gespräche, in denen technische Fragen geklärt werden konnten.

Der Stand der FSFE befand sich wieder an traditioneller Stelle. Auch dort wurden interessante Gespäche geführt. Dieses Event ist auch immer ein Fellowshiptreffen. Neben “auswärtigen” Fellows, beispielsweise aus der Schweiz, trafen sich dort auch Fellows aus allen rheinischen Fellowshipgruppen.

Der Chronist versuchte auch, Referenten für die Düsseldorfer Fellowshiptreffen vor allem im nächsten Jahr zu akquirieren.

Matthias, unser Vizepräsident, und Isabel hielten Vorträge. Isabel nutzte auch die Gelegenheit, uns ihr Töchterchen, ein ausgesprochen xenophiles Baby, vorzustellen. Auch Karsten, der Präsident der FSFE, stattete mit seinen Kindern, die sichtlichen Spaß an der “Hacker-Kultur” hatten, der diesjährigen FrOSCon einen Besuch ab.

Insgesamt war auch dieses Jahr die FrOSCon wieder anstrengend, aber auch erfolgreich. Am Ende verabschiedete man sich von den anderen Ausstellern wieder mit dem Gruß “Auf Wiedersehen auf der OpenRheinRuhr!”.

Tuesday, 02 September 2014

FrogLabs workshops auf der FrOSCon – Python, Roboter und Blender für Kinder

Being Fellow #952 of FSFE » German | 22:46, Tuesday, 02 September 2014

Im Rahmen der vergangenen FrOSCon gab es mal wieder die Froglabs an denen diesmal mehr als 60 Kinder teilnahmen. Der Andrang im Vorfeld war so groß, dass vielen interessierten Kindern die Teilnahme leider verweigert werden musste, da sonst eine verantwortungsbewusste Aufsicht nicht mehr möglich gewesen wäre.

Wie angekündigt beteiligte sich die FSFE finanziel und personell an diesem tollen Projekt des Teckids e.V. Leider war ich am Ende doch der einzige von der FSFE, der es tatsächlich zu den Froglabs geschaft hat um auch persönlich zu helfen.

Die meisten Kinder kamen bereits Freitags an, ich selbst war erst ab Samstag morgen dabei, daher kann ich nur von Samstag und Sonntag berichten: Vormittags wurden drei etwa gleichgroße Gruppen gebildet und eine kurze Einführung in die Kommandozeile gegeben und nach der Mittagspause ging es bereits los mit den drei angekündigten Workshops unter denen sich die Kinder einen aussuchen konnten:

Die Blender Gruppe bei der Einführung

Die Blender Gruppe bei der Einführung

  • Freedroidz-Roboter programmieren
  • Spiele programmieren mit PyGame
  • Filme erstellen/modelieren mit Blender

Ich war zwar schon bei einigen Freedroidz Workshops dabei, wurde aber der Blender-Gruppe zugeteilt. Da ich mich noch nie mit Blender auseinander gesetzt hatte, konnte mich Robin (12) ebenso wie allen anderen Teilnehmern in die Grundlagen dieser unglaublich featurereichen Freien Software einführen.

 

Es hat eine Menge Spaß gemacht mit diesen interessierten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und sie beim lernen zu beobachten.

Bewegungspause auf der Hüpfburg

Bewegungspause auf der Hüpfburg

Als Vater hat mich besonders positiv beeindruckt, dass sehr genau auf Bewegungspausen geachtet wurde, viel Obst zur Verfügung stand und keine Süßigkeiten erlaubt waren.

Am Sonntag Nachmittag wurden dann die Ergebnisse aus allen drei Workshops den Rest der Teilnehmenden sowie den Eltern vorgestellt. Auch die beiden anderen Workshops wurden von Kindern geleitet und haben ihre Sache den Ergebnissen nach zu urteilen sehr gut gemacht.  Ich werde versuchen einige der zahlreichen Fotos zu bekommen, die bei der Präsentation gemacht wurden, um sie später hier einzufügen. Bis dahin kann man noch auf den Seiten des Teckids e.V. ausschau halten ob sich dort bald ein Bericht findet.

Update 8.9.2014: Bericht mit Fotos und Ergebnissen ist online!

Die ersten Schritte mit Blender

Die ersten Schritte mit Blender

Nach der ganzen Arbeit, die sich die Verantwortlichen mit dieser Veranstaltung gemacht haben um sie zu einem solchen Erfolg werden zu lassen, seien Ihnen ein paar Wochen Pause gegönnt! :)

Wer Interesse hat die Teckids zu unterstützen, bitte melden! Das nächste mal werden sie auf der OpenRheinRuhr sein. Dann leider ohne mich, aber ich werde sicher nicht zum letzten mal dabei gewesen sein!

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Wednesday, 20 August 2014

Zum Erstellen eines Kennworts mit Sonderzeichen

André on Free Software » Deutsch | 21:53, Wednesday, 20 August 2014

Nachdem Matthias mir gezeigt hat wie man ein Kennwort generiert wollte ich eine mit besonderen Zeichen  machen können. Auf diese Weise müssen die Daten nicht erst später an das Kennwort hinzugefügt werden.

Ich habe angefangen mit pwgen, dass Sie sie installieren können in der Kommandozeile mit:

apt-get install pwgen

Wenn Sie pwgen als Kommando geben dann kommen zufällige Kennwörter aus wie:

vuaJ9aes

Die Kennwörter sind alle aus acht Zeichen und Sie erhalten 160 auf einmal.

Wenn Sie Ziffern in den Kernworten erzwingen möchten geben Sie in der Befehlszeile -n:

pwgen -n

Wenn Sie möchten, dass es mindestens ein Großbuchstabe in jedes Passwort gibt, dann geben Sie -c:

pwgen -c

Wenn Sie möchten, erzeugen vollständig zufällige Kennwörter, geben Sie -s:

pwgen -s

Und wenn Sie wollen, dass man mindestens einem Sonderzeichen in jedes Kennwort hat dann wählen Sie -y:

pwgen -y

Also, wenn Sie Folgendes eingeben:

pwgen -c -n -s -y

dann können Sie Ihr eigenes Kennwort machen von einem Ergebnis wie folgt:

7?|%Wr0! \xXJk7Mp OY=CD@2i !0;I.,\a j2%aFf5: {GIBK4nZ O’_73K>8 P.1@Nm2e
9y(<bG{Z B)db4(H# /iYy”?0) Yc6/OJ/& 5It&=,>8 \n6#F)%N 8+@nljiF M*H5?<nq
#9I4LEk\ S’h-e0Ax 8lEw’v?y w3n,y,iQ FBk$w7or $p^W9[/| #7eA|D8f 2[ACJDv+
q\s.70Do 7!)]}QmA rU!RdIA8 7p@K?3cD 7=/~’Rhe ;{2OCqYn z9>+”N]l 6UYz!]q[
/3UB_{)@ ]_P]8M#4 P]1t0t?# xT~3HzOh :c~A9RA{ %S?X?2cf E7{>uO(_ T)^=1>AX
Q3.Ez!N\ m0M`m3x$ 6WY=z-x2 H’W)$_98 9″V2.+$S xEAv5`~n GR$Zz:|7 |W3AqXHe
gE`rSMU4 fKa*HLs8 &kQ~s0<i eq)U_8.W %|rD6n+S 5XBV’38k ;9(*AMzB ,u’6IU@2
U`G2F`y. hd05BEg? [26T&U#+ dj1&7tdX V+i>:a32 c^.RGNh1 ^U"3XVR[ eZnc!a56
otr2J*0U VQO;{^S4 rd)E\z7I pMn,xHx6 H%`dUu1? 0_<LKv<# f8&Y)U=\ 1D~d|#er
`ylKnp@8 c+CL`/57 sI7J|}_[ z46Vm>9Z !."rT?q1 {0.}"!Hf i]<-=0Rz Sw&0pB<V
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Wednesday, 13 August 2014

Der Student

André on Free Software » Deutsch | 18:44, Wednesday, 13 August 2014

Wenn man in einem Universitätsstadt wohnt hat man ab und zu Kontakt mit einem Student.

Montagabend. Einem athletischen Mann steht vor die Tür.

Guten Tag. Unserem Betrieb ist von Studenten angefangen und bietet Ihnen die Abonnementkarte für ihre Computer.

Ich sage dass ich davon nichts weiß.

Es ist nur E 15,- pro Monat. Wir lösen Ihre Computerproblemen. Die ganze Nachbarschaft ist auch eingeladen um Mitglied zu werden.

Ich sage dass ich keine Computerproblemen habe.

Haben Sie keine Computerproblemen? Was ist Ihre Windows-version?

Ich sage dass ich dass freie Debian GNU/Linux Betriebssystem nutze.

Der Student wird Böse und geht weg. Ich mache den Tür zu und mache einem back-up von meinem Computer.

“Bericht aus Bonn”

stehmann's blog | 18:02, Wednesday, 13 August 2014

Ich wurde eingeladen, auf dem Bonner Fellowshiptreffen am 11.08.2014 einen Vortrag zum Thema Lizenzen Freier Software zu halten. Dieser Einladung kam ich gerne nach und begab mich mit Mechtilde nach Bonn, wo im Netzladen das Treffen stattfand.

Die Anreise gestaltete sich deshalb etwas schwierig, weil die Bonner Altstadt, in welcher der Netzladen liegt, ein Gewirr von Einbahnstraßen darstellt, die zudem noch mit einige Baustellen gespickt waren. Auch unser Navi war uns dort nicht die erwünschte Hilfe, weil wohl einige Verbote links abzubiegen von den fleißigen Helfern von OpenStreetMap nich berücksichtigt worden waren. Aber wir fanden schließlich den Netzladen und mussten dann “nur noch” einen Parkplatz finden. Dies gelang mit viel Glück in hinreichender Nähe zum Netzladen, wobei die dortige Ausschilderung, wer wann wo parken darf, als “gewöhnungsbedürftig”" zu bezeichnen ist. Schließlich fanden wir auch zu Fuß den Netzladen wieder und später am Abend sogar unser Auto.

Für einen Beamer war gesorgt worden, und so kannte ich nach einer Vorstellungsrunde vor interesiertem Publikum meinen Vortrag halten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Angaben zu der Zahl der Lizenzen Freier Software nicht mehr aktuell waren; leider sind inzwischen weitere hinzugekommen.

Das Treffen hatte etwa zehn Teilnehmer, von denen einige besonders wegen des Themas gekommen waren. Nach dem Vortrag und seiner Diskussion haben wir noch allgemeinere Gespräche auch in kleineren Runden geführt.

Der “Referentenaustausch” zwischen den rheinischen Gruppen hat somit seinen Anfang genommen, Ich hoffe, dass er einen lebendigen Fortgang nehmen wird.

Viele, die wir in Bonn getroffen haben, werden wir bereits am 23. und 24. August 2014 auf der Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin wiedersehen. Insoweit fiel der Abschied auch nicht zu schwer.

Insgesamt war es aus meiner Sicht ein gelungener Abend, der die nicht ganz einfache Anreise mehr als gelohnt hat. Es gibt in Bonn eine lebendige Fellowshipgruppe mit interessanten und engagierten Menschen.

Nachtrag: Das Protokoll des Treffens findet sich im Wiki.

Sunday, 10 August 2014

Fellowshiptreffen am 30.07.2014

stehmann's blog | 11:41, Sunday, 10 August 2014

Das Vortragsthema des Fellowshiptreffens in Düsseldorf am 30.07.2014 war: “ZFS: Love Your Data”

Nach der Vorstellungsrunde ging es also um ein fortschrittliches Dateisystem, dessen Vorzüge uns Neal nahebrachte. Hervorgehoben wurden die einfache Bedienung selbst komplexer Konfigurationen, die eingebauten RAID-Funktionalitäten, das Volume-Management sowie der prüfsummenbasierte Schutz vor Datenübertragungsfehlern. Darüber hinaus hat ZFS eine enorme maximale Dateisystemgröße.

Der Verbreitung dieses vorzüglichen Dateisystems ist es leider abträgkich, dass es unter der (zwar freien, aber gpl-inkompatiblen) Common Development and Distribution License (CDDL) vertrieben wird.

Nach dem offiziellen Teil gab es wieder – wie üblich – Gespräche bis tief in die Nacht hinein.

Nachtrag: Neal hat auch seine Folien zur Vefügung gestellt.

Nächste Treffen:

Am 23. und 24. August 2014 findet die neunte Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin statt. Dieses Event ist auch immer ein Fellowshiptreffen. Die FSFE wird mit einem Stand vertreten sein.

Meine Empfehlung gilt besonders den Vorträgen von Matthias und Isabel.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 27.08.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Friday, 08 August 2014

Bericht FSFE Fellowship-Treffen in Frankfurt – 6. August

Being Fellow #952 of FSFE » German | 11:54, Friday, 08 August 2014

Beim letzten Treffen  in Frankfurt haben wir uns sehr darüber gefreut gleich drei neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Interesse bestand darin wie Software-Lizenzen überhaupt funktionieren, was Freie Software ausmacht und worin die Arbeit der FSFE besteht. Es wurde gespeist und danach gingen wir zu unserer Agenda über:

Als neue Themenvorschläge kamen an diesem Abend hinzu:

    • GPG Crypto-Karte Michael und Tom wollten dazu was zusammen tragen
    • OwnCloud
    • GNU/Linux Installationsparties (in Zusammenarbeit mit LUGs)

Daneben unterhielten wir uns noch zwischendurch über folgendes:

  • Erneut über diesen sehr interessanten Chaosradio Hardware hacking podcast.
  • Häufige Probleme bei Migrationen, wie in München oder das traurige Beispiel des ehemaligen Leuchtturmprojektes „Auswärtiges Amt“ oder auch Skolelinux in Rheinland-Pfalz.  Oft sind es nicht die Entscheider, sondern die IT-Abteilungen, die sich einer Migration entgegen stellen. (In dem Zusammenhang, habe ich gleich einen neuen Ausdruck gelernt: “Leute, die ein statisches Umfeld bevorzugen” -> unflexibel). Jede Migration (egal in welche Richtung) hat schließlich mit dem Widerwillen aller Nutzer zu kämpfen, da es immer unangenehm ist sich umzugewöhnen. (Es gibt aber oft auch noch mindestens ein weiteres Hindernis)
  • Die von NRW vorgeschriebene, proprietäre Schulverwaltungssoftware “SCHILD”, die ausschließlich auf Windows läuft. Entwicklung wurde vom Steuerzahler bezahlt, das Land hat jedoch keine Rechte die Software zu “befreien”.
  • Recht auf vergessen – Siehe dazu auch diesn blog post von Hugo Roy
  • Angriffsvektoren für Windows-Systeme „Best-gehütestes Geheimnis ist der Kernel!“
  •  Etwas OT: Grüne Landespolitik (Hes-sen)

Tut mir leid, ich werde immer fauler, was das Notizen machen angeht und habe sicher einiges vergessen.

Ein paar Punkte habe ich spontan von der Agenda gestrichen, weil einige “Experten” nicht anwesend waren und auch um die Besucher nicht mit zu vielen technischen Themen abzuschrecken. Aufs nächste mal verschoben wurde somit:

Dann also bis heute abend bei der Cryptoparty oder spätestens bis zum nächsten Fellowship-Treffen in Aschaffenburg am 3. September!

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Tuesday, 05 August 2014

Zeit für Freiheit: Tu was gegen Überwachung!

Leena Simon» deutsch | 15:16, Tuesday, 05 August 2014

Du fragst dich, was man gegen die zunehmende Überwachung tun kann? Wir haben da was für dich. Nimm dir #ZeitfürFreiheit!

„Aufstehen statt Aussitzen“ ist das Motto der diesjährigen Demo „Freiheit statt Angst“ (FsA). Diese Botschaft ist nicht nur an die Bundesregierung gerichtet. Gemeint sind alle Menschen, die erkannt haben, welche Gefahren von der Totalüberwachung ausgehen, und sich dennoch bisher nicht spürbar dagegen empören.

Ja, genau: Du bist gemeint!

Wir dürfen von unserer Regierung nicht erwarten, was wir selbst nicht zu bringen bereit sind. Deshalb müssen wir zu erst bei uns anfangen, und uns für unsere Freiheit (vom Sofa) erheben. Über die Jahre konnte das Orgateam bei der Organisation der FsA-Demos eine gewisse Routine entwickeln. Doch wir sind keine Demodienstleister und können nicht alles alleine stemmen.
Der Widerstand muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen! Das gilt auch für die Mobilisierung: Ohne euch geht’s schlicht und ergreifend nicht. Wir brauchen eure Zeit und euren Einsatz!

Ein Tweet ist nett, aber noch lange nicht genug! Wir brauchen Menschen, die mit Plakaten und Flyern durch die Städte ziehen, die Busfahrten organisieren und andere Menschen ermuntern und motivieren, am 30. August 2014 in Berlin mit zur Demo zu kommen. Investiere deshalb bitte auch du #ZeitfürFreiheit! Unterstütze uns bei der Demoorga und Mobilisation. Suche dir aus der folgenden Liste am besten gleich mehrere Punkte aus, setze sie um und erzähle anderen davon:

  • Hänge vierzig A3-Plakate in Läden in deiner Stadt aus, z.B. in Cafés, Backereien, …. Unserer Erfarung nach sind viele Läden sehr aufgeschlossen — frag doch einfach mal nach! Bei der Gelegenheit kannst doch dort auch gleich ein paar Flyer hinterlassen. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Verteile 400 Flyer und Aufkleber (oder mehr) in der Öffentlichkeit. Besonders geeignet ist dafür der ÖPNV. Dort sind die Menschen gelangweilt und können nicht weglaufen. In Zweiergruppen geht das am besten. 400 Flyer sind erfahrungsgemäß binnen ein bis zwei Stunden verteilt.
  • Verabrede dich mit Freunden zum Plakatieren und bringe zwanzig A1-Plakate in der Öffentlichkeit an. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage (fast) kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Melde dich beim Orgabündnis als HelferIn für den 30.8. – es werden vor Ort immer Leute gebraucht, die z.B. als OrdnerInnen mithelfen.
  • Schreibe einen Blogartikel, warum Überwachung gefährlich ist und weise darin auf die FSA hin! Du kannst z.B. auf freiheitstattangst.de verlinken.
  • Mach deine Hand voll: Überzeuge vier Personen, mit dir zur Demo zu gehen, die das nicht ohnehin schon vor hatten. (Solltest du selbst am 30.08. verhindert sein, kannst du das kompensieren, indem du fünf Personen überzeugst ;)
  • Verabrede dich mit Freunden (die die FSA nicht kennen oder noch nicht sicher sind, ob sie hingehen w/sollen), zum Transparente-Malen. Während der kreativen Arbeit hast du viel Zeit, sie zu überzeugen, mitzukommen. Bestimmt wollen sie ihre Arbeit auch in Aktion sehen.
  • Organisiere eine Busfahrt aus einer größeren Stadt in deiner Nähe zur Demo. Trage diesen Bus unbedingt (!!) im Wiki des AKV ein, damit ihn auch andere finden.
  • Hast du prominente Freundinnen oder Freunde? Erzähle ihnen von der Demo und überzeuge sie, ebenfalls dorthin zu kommen und zudem dazu aufzurufen.
  • Spende für die Demo.

Ganz wichtig: Teile deinem Umfeld (auf Twitter und Co, in Foren oder auf Mailinglisten) mit, dass du dir #ZeitfürFreiheit genommen hast, um die FSA14 zu unterstützen, und fordere sie auf, es dir gleich zu tun.

Beispieltweet:

Ich habe mir #ZeitfürFreiheit genommen und die #FSA14 unterstützt. Jetzt seid ihr dran: https://freiheitstattangst.de/2014/08/zeit-fuer-freiheit-tu-was-gegen-ueberwachung/

Monday, 04 August 2014

Freie Software und ein Pensionsfonds

André on Free Software » Deutsch | 13:36, Monday, 04 August 2014

Der Pensionsfonds wo bei ich Mitglied bin erfordert nicht-freie flash-Software auf die Webseite. Mitglieder stehen für die Wahl: flash installieren oder nicht informiert zu sein.

In den Niederlanden sind viele Menschen verpflichtet Mitglied von einem Pensionsfonds. Es gibt dabei keiner freien Wahl.

Mein Pensionsfonds hat auf die Website ein Modul mit persönlichen Informationen. Ich brauche nicht-freie flash-Software um es zu nutzen.

Ich habe ein Formular ausgefüllt (e-mailen ist nicht möglich) und darin gesagt dass als man kein nicht-freie flash-Software installiert hat, dass da nichts zu sehen ist nach dem man eingeloggt ist. Monaten später gibt es noch kein Reaktion vom Pensionsfonds.

Darum werden wir in 2014 unserem Website weiter verbessern”  – Pensionsfonds in ihre jährliche Broschüre, von mich übersetzt.

Bin ich die einzige mit diese Erfahrung?

Wednesday, 30 July 2014

Willkommen auf meinem Blog

André on Free Software » Deutsch | 19:31, Wednesday, 30 July 2014

Hallo. Mein Name ist André und ich komme aus den Niederlanden. Ich übersetze für die Free Software Foundation Europe. Willkommen auf meinem Blog.

Tuesday, 29 July 2014

Zeit, auszuwandern?

Martin's notes - Deutsch | 10:23, Tuesday, 29 July 2014

Sieht ganz so aus, denn Österreichs Oberster Gerichtshof bewertet – unterstützt vom EuGH– veraltete Geschäftsmodelle von Firmen, denen die Interessen ihrer Kunden – man verzeihe mir den Ausdruck – links am Arsch vorbeigehen, offensichtlich höher als die Freiheit der österreichischen Bürger: http://derstandard.at/2000003659068/Netzsperren-Oesterreichische-Provider-muessen-Pirate-Bay-blocken

Ich darf an dieser Stelle unseren Volksvertretern Artikel 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes vom 1. Oktober 1920 in der Fassung von 1929 in Erinnerung rufen:
Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.


Als bescheidener Teil dieses Volkes möchte ich bitten, in Freiheit leben zu dürfen – auch im Internet. Und nein, damit bin ich nicht allein.

Thursday, 24 July 2014

Warum ich mein Der-Standard-Kompakt-Abo gekündigt habe

Martin's notes - Deutsch | 06:42, Thursday, 24 July 2014

Ich habe soeben mein Abo der Tageszeitung „Der Standard Kompakt“ gekündigt. Diese Entscheidung hat sich bereits länger angekündigt, da die Qualität nicht der einer Qualitätstageszeitung entspricht (verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler, manchmal fehlen Wörter oder auch halbe Sätze, Leerzeichen und dergleichen), aber meinem Abo den Todesstoß versetzt hat Fabian Schmid mit diesem Artikel. Wer einen Menschen, der sich der Freiheitsberaubung im Internet und der Zerstörung der Netzneutralität schuldig gemacht hat [1], völlig ohne Vorbehalte in den Himmel lobt, hat es nicht verdient, dass ich seine Artikel lese. Es gibt beim „Standard“ sicher auch gute Journalisten, aber solange Menschen vom Format Fabian Schmid dort Artikel veröffentlichen, werde ich lieber auf diese Lektüre verzichten.

[1]Netflix ist z.B. unter anderem der Grund dafür, dass digitale Rechteminderung demnächst auch in der Freien Software von Mozilla Einzug hält.

EDIT: Fabian Schmid hat sich mittlerweile per E-Mail mit mir in Verbindung gesetzt und seine Sicht der Dinge dargelegt. Ich möchte mich hiermit für meinen etwas zu rauhen Ton entschuldigen, aber mein Abo bleibt gekündigt. Den Originaltext meines Postings lasse ich unverändert, da man meiner Meinung nach zu seinen Fehlern stehen sollte.

Tuesday, 08 July 2014

Bericht vom FSFE Fellowship-Treffen in Bad Homburg

Being Fellow #952 of FSFE » German | 15:17, Tuesday, 08 July 2014

Diesmal ging es also nach Bad Homburg in den Louisenkeller, allerdings fanden wir auch ein Plätzchen in der Sonne im Biergarten. Wir waren zu viert und hatten mal wieder eine Menge Themen auf der Agenda.

Bad Homburg-Panorama.jpg
Bad Homburg-Panorama“ von MdE (de) – Eigenes Foto (Panorama). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

 

Ich kam dazu ein bisschen von der Geschichte der Fellowship-Treffen Rhein/Main zu berichten, wie es  zur FuXCon und dem anschließenden Experiment der Städterotation führte. Da wir alle auch nach Frankfurt gekommen wären, fragten wir uns ob wir dieses Konzept wirklich in der Form weiterverfolgen wollen. Die Treffen müssten besser beworben werden,  was allerdings etwas Zeit erfordert, die ich nicht immer habe. Wir beschlossen, die wechselnden Orte jedes zweiten Treffens beizubehalten, aber vielleicht statt anderer Städte, andere Nutzer-Gruppen zu besuchen, ob die nun in Frankfurt sind oder nicht, ist dafür unerheblich.

Da Darmstadt außerordenlich gut funktioniert hat, werden wir dort wohl noch einmal auftauchen (schon allein um vielleicht dann ein paar i3 T-shirts zu erwerben ;) ).

Da es leider keine Beteiligung beim Stimmungsbild für September gab, werde ich das die Tage auf kurzem Wege mit Sven entscheiden. Es wird dann wohl wieder  Aschaffenburg werden.

Außerdem wollten wir den Treffen mehr Inhalt geben, etwa mit Vorträgen oder Workshops. Da der CCC  Ffm bereits letztes Jahr auf der FuXcon seine Räumlichkeiten für solche Aktivitäten angeboten hatte, werden wir ihn demnächst wieder in der Schmidtstraße besuchen um auch mögliche Vortragsthemen zu besprechen.

Als mögliche Themen oder Workshops haben wir bisher DRM und Anti-Features, sowie die Handhabung der Cryptocard. Gibt es da sonst noch Vorschläge oder Wünsche?

In dem Zusammenhang  wurde auch gefragt, was andere Fellowship-Gruppen denn so machen um ihre Treffen zu gestalten. Einige Gruppen dokumentieren ja vorzüglich ihre Aktivitäten (Düsseldorf, München, Wien, Athen, Offenburg …), so dass ich mit der Liste möglicher Aktivitäten im Hinterkopf da einen kurzen Abriss geben konnte. Was ich zwar auf meinem Zettel hatte, aber vergaß zu erwähnen war eine kleine FS Werbetour durch Hessen, ähnlich wie es diese Gruppe in Norwegen gemacht hat

Was mir besonders gut gefällt ist Präsenz auf “Nicht-Nerd” veranstaltungen zeigen, wie zum Beispiel  die Wiener auf der Veganmania oder die Münchner auf dem Corso Leopold. Ich hatte mir im Vorfeld so etwas wie die Parade der Kulturen in Frankfurt vorgestellt, es wurde aber auch die „Night of Science“ in Riedberg vorgeschlagen.  Die ist zwar immer noch etwas „nerdig“, aber zumindest nicht mehr ganz in der FS bubble eingeschlossen ;) Klingt gut. Sonst noch Vorschläge von Leuten, die nicht dabei sein konnten?

Zu den  Aktivitäten gehört natürlich auch die geplante Mutterware Party!

Und unsere Beteiligung an den Cryptoparties in Frankfurt. Das Datum der nächsten #CPFffm steht noch nicht fest, wird aber wohl in Kürze bekannt gegeben.

Zum Themenkomplex Kryptographie hatten wir außerdem:

  •  Truecrypt Alternativen. Hat hier jemand Empfehlungen? Idealerweise sollte die Software das Containerformat von Truecrypt beherrschen.
  • Gnupg vs. Gnupg2: Was ist der Unterschied?
  • Wir wollen ein bisschen die derzeitige Dokumentation der Fellowship-Karte prüfen und gegebenenfalls aktualisieren.  Danach möglicherweise Workshops veranstalten und auch als Modul der Cryptoparties anbieten. In diesem Zug eventuell das Konzept des Crypto-Cafés aus den Niederlanden aufgreifen.
  • Eine Liste der dezeit verwendeteten Software und Präsentationen liegt auf Gitorious.
  • WhatsApp Alternativen (ein Resultat des deutschsprachigen Team-Treffens in Essen)

Und dann war da noch…

Was noch auf der Liste stand, wir aber nicht mehr geschafft hatten: die No-Asshole Zone.

Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Bis zum nächsten mal, dann wieder in Frankfurt im Café Albatros.

flattr this!

Monday, 07 July 2014

softmetz.de bei den Ubernauten, HTTPS everywhere

softmetzbetrieb » fsfe | 21:17, Monday, 07 July 2014

Schon vor längerer Zeit habe ich meine Root-Server gekündigt. Der Vertrag läuft noch ein Weilchen, aber so langsam ziehe ich die ganzen Dienste um. Den Anfang machen die Web-Seiten und -Anwendungen wie softmetz.de. Diese wandern alle nach und nach zu den Ubernauten.


logo-trans-2012Uberspace ist ein innovativer Hosting-Provider, bei dem die Nutzer_Innen den Preis selbst festlegen. Als Richtgröße geben die Macher 5 EUR im Monat für einen Bereich an, ab dem das Hosting wirtschaftlich machbar ist. Neben dem Preis ist dort auch die Technik extrem flexibel, einen guten Überblick gibt das geniale Support-Wiki.

Im Zuge des Service-Umzugs führe ich verbindliches HTTPS mit Zertifikaten von StartSSL ein. Ich bin zwar CAcert-Assurer, solange die Root-CA aber in keinem Browser steckt, möchte ich meinen Besucher_Innen ständige “Fehlermedungen” ersparen. Die Kritik, welche an StartSSL im Zusammenhang mit dem Heartbleed-Bug  geübt wurde, ist mir geläufig, allerdings kenne ich keine brauchbare Alternative.

Neben dieser Seite läuft bereits mein Tiny Tiny RSS-Newsreader, mein Piwik und mein Red-Hub bei Uberspace.

Und bis heute bin ich sehr sehr zufrieden.

Sunday, 06 July 2014

Besuch in Aachen

stehmann's blog | 16:03, Sunday, 06 July 2014

Am 02.07.2014 wollte die Grüne Jugend StädteRegion Aachen eine Linux-Install-Party im dortigen Grünen Zentrum veranstalten, um Menschen zu helfen, Linux Mint auf ihren Computern zu installieren.

Aufgrund unserer guten Erfahrungen mit der Aachener Freien-Software-Szene fuhren Mechtilde und ich dorthin.

Als wir kurz nach der Uhrzeit, die als Beginn angeben worden war, im Grünen Zentrum ankamen, war der Raum schon voll (meist männlicher) Menschen. Neben der Grünen Jugend trafen wir vor allem uns bekannte ALUG-Mitglieder an, die auch das Kernteam des “Open-Source-Arbeitskreises der Fachschaft Mathe/Physik/Informatik der RWTH Aachen” bilden und stolz ihre entsprechenden Polo-Shirts trugen.

Leider war niemand anwesend, der Linux Mint oder ein anderes GNU/Linux installiert haben wollte. Auch traf im Laufe des Abends niemand mit diesem Begehren ein. Ein gutes Zeichen?

Nun wurde der Abend etwas umfunktioniert.

Zunächst gab man mir Gelegenheit, spontan etwas zu Freier Software und der FSFE zu sagen. Sodann gab es ein kleine CryptoParty. Jemand aus dem “Open-Source-Arbeitskreis” hatte Folien (LaTeX) zur Hand, anhand derer er in die Kryptographie, vor allem GnuPG, einführen konnte. Sodann wurde Enigmail installiert, es wurden Schlüssel erzeugt und der Austausch verschlüsselter Mail ausprobiert. Leider konnten nur eine kleine Minderheit der Anwesenden an dieser Party aktiv teilnehmen, den für die meisten war der Austausch verschlüsselter Emails kein “Neuland” mehr.

Dennoch haben sich die Stunden in Aachen gelohnt. “Alte” Bekannte im “richtigen Leben” zu treffen und mit ihnen ein wenig Konversation zu pflegen, ist wichtig. Hinzu kam noch, dass wir dem politischen Nachwuchs einer an der Landesregierung beteiligten Partei unser Anliegen noch ein wenig näher bringen konnten.

FreeYourAndroid 2.0?

stehmann's blog | 15:26, Sunday, 06 July 2014

Vortragsthema des Fellowshiptreffens am 25.06.2014 war: Freie Software bei Smartphones.

Der Referent marudor ist Mitglied des Chaosdorfes und war bei unserem FreeYourAndroid-Workshop ein wichtiger Unterstützer.

Er gab eine kritische Bestandsaufnahme.

Apple und iOS wurden von ihm sehr gut begründet als Katastrophe im Hinblick auf Freie Software dargestellt. Auch “Cythia” schafft hier nur eine unwesentliche Verbesserung.

Bei Android galt seine Kritik zunächst der Unübersichtlichkeit des F-Droid-App-Stores. Hier konnte aber klargestellt werden, dass dieses aus dem erfreulichen Wachsen des freien App-Stores resultierende Problem erkannt worden ist und angegangen werden soll.

Begründete Kritik erfuhr auch Cyanogenmod, welches nach Gründung eines entsprechenden Unternehmens leider einen Weg eingeschlagen hat, dem man nicht mehr folgen möchte. Vor allem unter dem Aspekt der Privacy ist eine gravierende Verschlechterung eingetreten.

Replicant unterstützt leider nur wenige Geräte. Auch hier wird die weitere Entwicklung unter dem Aspekt der Privacy kritisch zu beobachten sein.

Die Chance auf einen Durchbruch für andere Betriebssysteme (Firefox OS, Tizen, Ubuntu Touch, Sailfish) schätzte der Referent aufgrund des Teufelkreise “Ohne Nutzer keine Community – Ohne Community keine neuen (freien) Apps – Ohne große App-Auswahl keine neuen Nutzer” nur als gering ein.

Als Fazit konnte eine eingeschränkte Empfehlug für eine APK-Installation, also ein Android ohne die Veränderungen durch die Hersteller-Versionen, gegeben werden. Insoweit wird auf der Grundlage von marudors Argumenten die FreeYourAndroid-Kampagne der FSFE aufgrund der aktuellen Entwicklung, vor allem bei Cyanogenmod, einer kritischen Überprüfung zu unterziehen sein.

Erfreulicherweise hat marudor auch seine Vortragsfolien (als PDF) zur Verfügung gestellt.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 30.07.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Neal wird einen Vortrag zum Thema “ZFS: Love Your Data” halten.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Open.NRW

stehmann's blog | 13:49, Sunday, 06 July 2014

Das Projekt Open.NRW geht weiter – langsam aber stetig.

Bereits im vorigen Jahr fand im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen das Zukunftsforum „Digitale Bürgerbeteiligung“ statt. Ziel dieses Zukunftsforums war es erklärtermaßen, erste Eckpunkte der Open.NRW-Strategie vorzustellen und in den Diskussionen vor Ort Impulse für die Weiterentwicklung der Strategie zu gewinnen.

Am 27.05.2014 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung die Open.NRW-Strategie verabschiedet.

Am 24.06.2014 fand nun in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen ein Informationsabend zur Open.NRW-Strategie statt. An diesem nahmen auch Mechtilde und ich teil. Zuvor war der Termin unwetterbedingt vorschoben und aus dem Innenmisterium in die Staatskanzlei im “Stadttor” verlegt worden.

Eingeladen hatte der CIO des Landes, der im Innenministerium “beheimatet” ist und der auch die Veranstaltung leitete.

Wir trafen dort alte Bekannte und neue Freunde.

Die vom Kabinett beschlossene Strategie soll nun langsam aber nachhaltig umgesetzt werden.

Für die kommunalen Gebietskörperschaften ist diese Strategie aus rechtlichen und politischen Gründen nicht verbindlich. Es soll jedoch ein Erfahrungsaustausch mit den Kommunen stattfinden, die insweit schon engagiert sind.

Bei der Umsetzung der Strategie soll mit dem Teil begonnen werden, der sich mit offenen Daten befasst.

Hier waren für den Chronisten vor allem zwei Punkte von Interesse: Lizenzen und Standards.

Hinsichtlich beider Punkte herscht wohl noch Klärungsbedarf, was es erlaubte, das Angebot zu unterbreiten, den Sachverstand der FSFE zu beiden Fragen einzubringen.

Die Frage der Lizenzierung wurde als dringlich und vorrangig zu klären erkannt, da hier Fehler nur schwer reparabel sind.

Interessant war zunächst die Information, dass nur die liberalere Version der Deutschlandlizenz zur Version 2.0 fortentwickelt werden soll.

Überraschend war, zu erfahren, was die öffentliche Hand an den vorhandenen, bekannten und gebräuchlichen Freien Lizenz stört: Der dort regelmäßig vorhandene Haftungsausschluss. Die öffentliche Hand will für die Richtigkeit der veröffentlichten Daten haften. Aus dem Publikum wurde geltend gemacht, dass die Deutschlandlizenz Akzeptanzprobleme bei den Nutzern aufwirft, und es wurde darum gebeten, ein “Lizenzwirrwarr” tunlichst zu vermeiden. Seitens des Chronisten wurden die Möglichkeit einer ergänzenden Erklärung zur Haftung ebenso ins Spiel gebracht, wie eine Duallizenzierung.

Es wurde hier eine für Externe offene Expertenrunde ins Auge gefasst. Der Chronist hat seine Bereitschaft für eine Teilnahme an dieser bekundet.

Hinsichtlich von Standards gibt es noch weniger Klarheit. Allerdings wurde in diesem Bereich die Tunlichkeit einer Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen öffentlichen Institutionen, die Daten veröffentlichen, beispielsweise den Kommunen, und den Nutzern erkannt.

Geodaten waren einen weiteres, intensiver diskutiertes Thema. Hier ging es vor allem um die Gebührenpflichtigkeit derselben. Der Chronist wies darauf hin, dass in diesem Bereich Gebührenmodelle notwendigerweise mit Nutzungseinschränkungen verbunden sind. Auch wenn es nicht in der Macht derer liegt, die mit der Umsetzung der Strategie befasst sind, war bei diesen eine gewisse Sympathie dafür zu erkennen, solche Nutzungseinschränkungen zu vermeiden.

Auch die Gebührenpflichtigkeit von Registerdaten wurde aus dem Publikum kritisiert.

Der CIO wurde vom Publikum darin unterstützt, zu derartigen Veranstaltungen künftig ein- bis zweimal jährlich einzuladen.

Monday, 30 June 2014

How to get FSFE’s work to all political levels?

softmetzbetrieb » fsfe | 20:47, Monday, 30 June 2014

At the recent German-speaking FSFE-teams meeting we held a session on how to extend our political work to the sub-national levels.

Although the FSFE is widely recognized as valuable partner to politicians at the european and national level, we still lack the time to have the same presence on the “lower” political sphere in many regions. But since european politics aren’t structured top to bottom, many very important decisions that touch Free Software or Open Standards are made at those lower levels. In Germany for example, the state legislations are responsible  for topics like education or state issues. Last but not least the municipals most likely exchange documents with citizens from time to  time.

Yet FSFE gathers a significant number of activists all around Europe who eagerly want to fill this gap. So we talked about how to empower all those fine people, sometimes dubbed as “hobby lobby”, to get the desperately needed work done.

First we shared our experiences on the topic, which again showed how much FSFE is already doing in this area in German speaking countries, as well as the Netherlands. One suggestion was to pick the low hanging fruits first. Certainly every parliament contains politicians who are open-minded or even already connected to Free Software. It is our job to find and contact them and make sure they know that we can help them to understand Free Software issues, so they can make a good decision.

Finally we talked about what’s needed to get the work started. We agreed that we have to gather good practices (e.g. in a workshop), develop easy methodes which can used by unexperienced volunteers to help with the work (e.g. the Free Software pact). In a nutshell we think that FSFE has the potential to reach many more politicians on all political levels through its vital community, if the official body provides the needed support.

Monday, 23 June 2014

Die FSFE beim Jubiläum der GLS-Bank

stehmann's blog | 18:37, Monday, 23 June 2014

Die GLS Gemeinschaftsbank eG ist eine genossenschaftlich organisiserte Bank mit ethischem Anspruch.

Am 13. und 14. Juni fand die vierzigste Jahresversammlung der GLS-Bank in Bochum im dortigen “RuhrCongress”-Center statt. Zu diesem runden Anlass gab es ein besonderes Rahmenprogramm. Es sollte neben einem Bühnenprogramm u.a. auch eine “Erlebniswelt” und darin verschiedene Thementische geben. Auch namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur kamen.

In der “Erlebniswelt” sollte es auch einen Tisch zum Thema “Gemeinwohlorientierte Software” geben, zu dem die FSFE eingeladen wurde. Nun, die “Erlebniswelt” hieß dann “Worldcafé” und unser Tisch hatte dann den Titel “Gesellschaft 2.0 – digital und grün vernetzt”.

Mechilde und ich konnte leider nur am ersten Tag diesen Tisch für die FSFE “besetzen”, denn an diesem Abend begann auch das jährliche Treffen des deutschsprachigen Team der FSFE im Linuxhotel, an dem wir teilnehmen sollten. Am zweiten Tag wurden wir daher von Ingo vom Linuxhotel abgelöst, der aber auch schon am ersten Tag in Bochum erschien.

Um 13:30 Uhr sollte der Einlass sein. Wir saßen noch vor der Tür, als wir die ersten Leute trafen, die uns kannten und erkannten. Nun, wir waren ja auch entsprechend gekleidet. So konnten wir schon vor dem Einlass unsere Botschaft “unters Volk bringen”.

Nachdem wir dann im “Worldcafé” angelangt waren, hingen wir erstmal unser Plakat auf und drappierten unsere Flyer auf dem Tisch. Ich traf dann auch unseren Einlader, der mich unschwer am T-Shirt erkannte. An “unserem” Tisch saßen und standen dann noch neben unserem Einlader Mitarbeiter des Webdienstleisters der Bank und ein Rechtsanwalt.

Unser Tisch war am Eingang, was es unschwer ermöglichte, Leute, die nur einmal eben hereinschauen wollten, um zu erfahren, was in diesem Raum los ist, anzusprechen. Zunächst einmal hielt sich der Andrang der Genossinnen und Genossen aber in Grenzen.

Ich ging daher erst einmal in einen Vortrag von Mitgliedern des Netzwerkes plurale Ökonomik um mich über den beklagenswerten Zustand der deutschen volkswirtschaftlichen Forschung und Lehre und den Versuchen, diesen zu bessern, aufklären zu lassen. Mitglieder des Netzwerkes kamen später noch an unseren Tisch. Sie waren über Freie Software erstaunlich kundig. Gemeinsam stellten wir fest, dass Freie Software sowohl in volkswirtschaftlicher, als auch in soziologischer Hinsicht noch ein lohnendes Forschungsobjekt ist.

Nachdem ich vom Vortrag zurückkam, wurde der Andrang des Publikums lebhafter. Wir konnten viele Fragen zu Freier Software allgemein und im Speziellen beantworten. Auch unsere Flyer, vor allem der “Werkzeug”-Flyer, fanden ihre Leserinnen und Leser.

Als dann das Abendprogramm das Publikum in den Bann zog, machten wir uns auf den Weg nach Essen.

Verpflegt wurden wir übrigens an diesem Tage in hervorragender Weise.

Ingo berichtete dann vom zweiten Tage, dass er wiederum interessante Gespräche bei nicht ganz so großem Publikumsandrang geführt habe.

Insgesamt trafen wir auf ein sehr aufgeschlossenes Publikum, dass sich am Thema Freie Software sehr interessiert zeigte. Aus meiner Sicht hat sich dieser Kontakt mit einem aufgeschlossenen “Mainstream”-Publikum gelohnt, auch wenn die Leute immer wieder und aus ihrer Sicht sicherlich zurecht leugneten, “normal” zu sein.

Nachtrag: Unser Einlader ist übrigens in der Dortmunder Initiative für Freie und Quelloffene Software (Do-FOSS) engagiert.

Auch in deren Blog wurde über die Veranstaltung und den Thementisch berichtet.

Saturday, 21 June 2014

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 12:25, Saturday, 21 June 2014

Wie so oft hat man im Urlaub so gaaaar keine Zeit, um Blogbeiträge zu schreiben…
Deshalb mit ein wenig Verspätung, der Bericht zum regulären Treffen der Communities:

Thema war dieses mal: “Creative Commons und freie Lizenzen”
Dafür konnte ich einen Vortrag von vor ca. 1 Jahr “recyceln” und musste nur ein wenig updaten
und an aktuelle Ereignisse anpassen.
So zum Beispiel an den Präzedenzfall im April, bei dem das Deutschlandradio einen Rechtsstreit gegen einen Fotografen verlor, der
sein Bild unter eine Creative Commons Non-Commercial Lizenz gestellt hatte und das Gericht die Verwendung des Bildes auf der
Website des Radiosenders als “gewerblich/kommerziell” eingeschätzt hatte.
Und so entbrannte auch in unserer kleinen Runde eine Diskussion, ob es nicht besser wäre, dieses Rechtemodul komplett
zu entfernen.
Alles in Allem wurden auch die anderen Module dieser Lizenzen interessiert betrachtet und diskutiert.

Friday, 20 June 2014

Schutz vor Überwachung durch Verschlüsselung mit Freier Software

Don't Panic » Deutscher Planet | 09:30, Friday, 20 June 2014

Unter dem Motto „Deine Daten bei Geheimdiensten“ veranstaltet die Humanistische Union (HU) im Rahmen der Kampagne „ausgeschnüffelt“ eine Blogparade. Hier ist mein Beitrag.

Eine charakteristische Eigenschaft digitaler Kommunikation ist ihre vermeintliche Stofflosigkeit. Diese Stofflosigkeit ist es, die auch ein prinzipiell unbegrenztes Speichern und Archivieren aller elektronischen Kommunikation ermöglicht. Das, und die Möglichkeit diese Daten massenhaft und maschinell auszuwerten und zu analysieren, verleitet Geheimdienste rund um den Globus zum abhören und speichern unser aller Kommunikation. Als Gegenmaßnahme könnte man wieder vermehrt offline kommunizieren – oder aber eine starke Verschlüsselung durch Freie Software verwenden.

Freie Software und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Unter Verschlüsselung versteht man die Verwendung mathematischer Algorithmen um einen zuvor klar lesbaren Text in eine nicht entzifferbare Zeichenreihenfolge umzuwandeln. Danach kann erst eine korrekte Entschlüsselung diesen Vorgang wieder umkehren, um den verschlüsselten Text wieder lesbar zu machen. Heutzutage finden sich viele Formen der Verschlüsselung die sich in punkto Anwendung und Methode mitunter stark unterscheiden. Für eine sichere Verschlüsselung unserer Kommunikation gelten dabei zwei Grundvoraussetzungen: Die Verwendung Freier Software und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Was ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
So bezeichnet man Verfahren, bei denen eine Nachricht oder Datei vom Sender direkt und lokal verschlüsselt wird um im Anschluss nur noch von dem gewünschten Empfänger (oder auch mehreren) entschlüsselt werden zu können. Den gesamten Weg zwischen beiden Endpunkten ist und bleibt die versendete Information jedoch verschlüsselt und ist von niemand anderem und keiner Drittpartei lesbar. Serverseitige Verschlüsselungsmethoden hingegen bieten nicht diese Sicherheit, da Nachrichteninhalte mitunter unverschlüsselt auf Server gelagert werden, zumindest aber bei Bedarf vom Serverbetreiber entschlüsselt werden können.

Was bedeutet Freie Software?
Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um Software von der Gesellschaft, für die Gesellschaft. Denn Freie Software ist Software, die in einem öffentlich transparenten, partizipativen und kollaborativen Prozess entwickelt wird und von dessen Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann. Juristisch gesichert wird dieses Form des gemeinschaftlichen Eigentums durch die Definition der 4 Freiheiten Freier Software und der Verwendung einer Lizenz (z. Bsp. die Gnu GPL), welche diese vier Freiheiten beinhaltet: Die Freiheit diese Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Von diesen Freiheiten ausgehend, kann man in einem Umkehrschluss alle Software die diese Freiheiten nicht gewährt als unfreie Software bezeichnen.

Warum kann ich bei Verschlüsselung nur Freier Software und keiner unfreien Software vertrauen?
Kurz gefasst aus dem ganz einfachen Grund, dass man bei unfreier Software den Quellcode nicht sehen kann (1). Denn wenn ich den Quellcode nicht sehen kann, kann auch kein Anwender wissen, was diese unfreie Software außer ihrer eigentlichen Funktion eventuell zusätzlich ungewolltes treibt. Es kann sich beispielsweise eine Hintertür im Code verstecken, welche dem Hersteller dieser Software bei Bedarf ermöglicht die eigentlich verschlüsselte Nachricht doch wieder zu entschlüsseln – ohne Wissen des Anwenders. Niemand weiß es, weil niemand den Code einsehen kann.
Technisch gesehen können solche Hintertüren auch im Code Freier Software stecken, doch der offene transparente Gestaltungsprozess erzeugt eine öffentliche Überprüfbarkeit des Quellcodes durch jede Frau und jeden Mann und damit eine Selbstkontrolle unter allen Beteiligten. Unentdeckte oder verborgene Hintertüren und Funktionen sind in der Praxis umso unwahrscheinlicher, je mehr Augen global und unabhängig voneinander auf den Quellcode schauen.

Verschlüsselung in der Praxis

Gute Verschlüsselung funktioniert. Sie funktioniert so gut, dass es bereits verschiedene Versuche unterschiedlicher Staaten gab, private Verschlüsselungsmethoden zu verbieten und Entwickler von Verschlüsselungssoftware zu verklagen beziehungsweise Dingfest zu machen. Doch in der Natur Freier Software liegt es auch, dass sie nicht eingedämmt werden kann. Ein im Internet einmal veröffentlichter Quellcode kann in kürzester Zeit unkontrolliert hundertfach kopiert und verteilt werden. Diesen Effekt wollen sich auch die Cypherpunks – eine Bewegung die sich für anonymen und verschlüsselten Datenverkehr engagiert – zu Nutze machen, wenn sie bereits 1993 in ihrem Manifest schreiben:

Cypherpunks write code.[...] We publish our code [...] Our code is free for all to use, worldwide. We don’t much care if you don’tapprove of the software we write. We know that software can’t be destroyed and that a widely dispersed system can’t be shut down.

Auch in der Post-Snowden-Ära gilt, dass starke Verschlüsselungsverfahren nahezu unknackbar sind. Zur technischen Entschlüsselung müsste man unter Umständen Hochleistungsrechner jahrelang beschäftigen, so dass sich ein Knacken nicht länger lohnt weil der Nutzen den Aufwand vermutlich nicht rechtfertigt. Außerdem gibt es auch andere Wege an die gewünschten Informationen zu gelangen. Wenn man an eine Kopie des privaten Schlüssels und des zugehörigen Passworts gelangt, ist auch ein voller Zugriff auf den Inhalt möglich. Das wiederum ist denkbar durch einen Vollzugriff auf das Betriebssystem des eigenen Rechners und dem Mitschneiden der Tastatureingaben noch vor der Verschlüsselung (2). Letztendlich kann die NSA auch zu klassischen Methoden von Straf- und Gewaltanwendung greifen, wie es dieser XKCD-Comic pointiert zum Ausdruck bringt:

Also warum sollte ich dennoch verschlüsseln?
Zum einen ist die NSA ein derart mächtiger Akteur, dass er nicht als allgemeiner Maßstab der persönlichen Kommunikationssicherheit herangezogen werden kann. Immerhin sprechen wir hier von einer Organisation, die jährlich Milliarden von Dollars in die Entwicklung von Abhör- und Spionagemaßnahmen steckt und das zugleich mit Rückendeckung des Staates. Für fast alle anderen Drittparteien hingegen ist eine ordentliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung quasi unüberwindbar. Und selbst für die NSA gilt: Welche Methoden auch immer zur Verfügung stehen oder Anwendung finden, eine verschlüsselte Kommunikation treibt die Kosten einer Überwachung definitiv in die Höhe. Bei einer allgemeinen, massenhaften Verwendung von Verschlüsselungsmethoden treibt es die Kosten gar so hoch, dass selbst die NSA nicht länger zu einer anlasslosen und totalen Massenüberwachung und -speicherung fähig ist. Insbesondere erschwert wird dadurch auch die Massenverarbeitung und -analyse dieser Inhalte, beispielsweise das scannen aller Mails auf bestimmte Inhalte. Denn Ende-zu-Ende-verschlüsselte Inhalte benötigen in jedem Fall eine Entschlüsselung mit einem privaten Schlüssel, der wiederum individuell pro Teilnehmer anders ist. Je mehr Teilnehmer eines Netzwerks folglich verschlüsseln, desto schwieriger bis unmöglich wird die Totalüberwachung des Netzes. Wird für diese Verschlüsselung Freie Software verwendet, sind zudem Hintertüren oder ähnliches nahezu ausgeschlossen. Das ist unser Schutz vor dem Überwachungsstaat: Freie Software von der Gesellschaft für die Gesellschaft.

Wie kann ich anfangen?

Das Stichwort heißt “Cryptoparty”. Das sind lokale Veranstaltungen bei denen bereits Verschlüsselung-Nutzende anderen Leuten das knowhow und howto beibringen. Frag am besten die Suchmaschine deines Vertrauens und du findest sicher auch eine Veranstaltung in deiner Stadt. Im besten Fall lernst du dabei gleich Andere kennen, mit denen du fortan verschlüsselt kommunizieren kannst. Macht Spaß.

Fussnoten:
(1) Was die Bedingung für die zweite Freiheit ist: das Recht, die Funktionsweise der Software zu untersuchen und zu verstehen
(2) siehe zu diesem Punkt auch dieses gulli.com Interview mit Werner Koch, Entwickler von GnuPG unter der Frage “Lars Sobiraj: Kann man die verwendeten Algorithmen knacken?”

Saturday, 14 June 2014

Freie Software, Offene Standards und Freie Inhalte beim ersten Corso Leopold 2014

softmetzbetrieb » fsfe | 06:37, Saturday, 14 June 2014

Es darf schon fast von Tradition gesprochen werden, zum dritten mal waren die FSFE-Fellows aus München mit einem eigenen Stand für Freie Software beim Münchner Straßenfest Corso Leopold dabei. Und weil Freie Software und Offene Standards zwar geniale Dinge sind, aber ohne Freie Inhalte doch nur halb so viel Spaß machen, haben wir uns diesmal (und für die absehbare Zukunft) mit dem lokalen Wikimedia-Stammtisch zusammengetan und das inhaltliche Gesamtpaket auf 6x3m vorgestellt.

Menschen am Stand der FSFE beim Corso Leopold

Menschen am Stand der FSFE beim Corso Leopold

Der Corso Leopold findet zusammen mit dem Steetlife-Festival zweimal im Jahr auf der Leopold-Straße in München statt, die an beiden Wochenenden komplett den Menschen und nicht den Autos gehört.

Sachen zum schenken und denken

Sachen zum schenken und denken

Schätzungsweise 300.000 Menschen waren es, die am Wochenende vom 31. Mai bis 01. Juni entspannt zwischen Münchner Freiheit und Odeonsplatz flanierten. Ein nicht unbedeutender Teil davon schaute auch in unsere Pavillons. Unsere fleissigen Standhelfer_Innen informierten die Passant_Innen über die Vorzüge Freier Software und die Notwendigkeit für Offene Standards sowie die die Mitarbeit an der Wikipedia oder OpenStreetMap. Insbesondere Kinder, freuten sich über tolle Give-Aways von der Libre Office, Mozilla Foundation, OpenOffice, Wikimedia Deutschland, uvm.. Dazugehörige Eltern bekamen dabei das Rüstzeug, Ihren Kleinen später erklären zu können, was sie da bekommen haben. :-)

Auch im letzten Jahr haben wir viele tolle Gespräche über Freie Software geführt und einige Personen für unsere Sache begeistern können. Wenn es dann aber darum ging, eine konkrete Empfehlung für den nächsten Schritt abzugeben, haben wir hastig irgendwelche Links auf irgendwelche Zettel gekritzelt die garantiert in den meisten Fällen niemals aufgerufen wurden. Auch wurden wir immer wieder damit konfrontiert, dass es gerade für populäre Freie Software unter Windows dubiose Download-Seiten gibt, auf denen man sich schnell in eine Abo-Falle begibt oder Schadsoftware mit herunter lädt. Es reicht nicht aus ein paar Namen zu nennen und die Leute finden das dann schon selbst.

Unsere Flyer am Stand

Unsere Flyer am Stand

Besonderes Highlight unseres Informationsangebots war daher ein Satz von Flyern, auf denen wir thematisch gruppiert Freie Software-Produkte aufgelistet haben. Obwohl wir als FSFE ja eigentlich eine Idee propagieren  wollen und keine konkrete Freie Software bewerben, war dieser Schritt dringend nötig und die Flyer kamen extrem gut an. Uns ist bewusst, dass unsere Auswahl total subjektiv und unvollständig ist, aber wir haben den Menschen damit einen echten Mehrwert beschert, wie wir hoffen. Wer sein Projekt in einem solchen Flyer sehen möchte oder sein Material am Stand auslegen möchte, möge sich bei mir melden.

Tolles Wetter am Stand

Tolles Wetter am Stand

Das Wetter war zum ersten Mal in unser Corso-Geschichte an beiden Tagen sehr schön, und das obwohl die Prognosen das nicht hergegeben hatten. Die Laune am Stand war immer prima und durch die Zusammenarbeit mit Wikimedia gab es viele Interessante Gespräche auch hinter dem Tresen.Herrlich war eine Situation, in der ein kleines Mädchen auf unseren Stand-Tux zeigte und ihren Papa lautstark darauf hinwies, dass sie davon einen ganz großen Zuhause hätten. Linux erobert also nicht nur die Rechner sondern auch die Wohnzimmer. Auch sonst war die Ansprache durch bereits überzeugte Menschen in diesem Jahr gefühlt besonders hoch. Wir haben 5 Fellowship-Anträge mitgegeben und noch viel mehr Einladungen für unser Monatliches Treffen ausgesprochen.
Am Sonntag Abend haben wir dann nach gut 17 Stunden am Stand wieder zusammengepackt und ein ganz tolles Wochenende beschlossen. Unser Dank gilt neben den vielen interessierten Menschen besonders den Veranstaltern, die mal wieder ein Großereignis großartig organisiert und uns die Möglichkeit gegeben haben, unsere Anliegen in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen. Im September sind wir wieder dabei uns freuen uns schon sehr!

Tuesday, 10 June 2014

Protokoll des Fellowship-Treffens in Frankfurt am 4. Juni

Being Fellow #952 of FSFE » German | 08:28, Tuesday, 10 June 2014

Wir trafen uns wieder im Café Albatros, erstmalig draußen in diesem Jahr :) Weil wir ein neues Gesicht dabei hatten gab es eine kurze Vorstellungsrunde und eine Einführung was die FSFE so macht und die Rolle des Fellowship-Programs. Es wurde die Wichtigkeit Freier Software  angesprochen und auf die Bücher “Code” und “Program or be programmed” hingewiesen.

Außerdem sprachen wir unter anderem über:

 

Nächstes Treffen am 2. Juli in Bad Homburg. Bis dann!

flattr this!

Monday, 09 June 2014

Fellowshiptreffen im Mai 2014 in Düsseldorf

stehmann's blog | 08:40, Monday, 09 June 2014

Nach einigen Bekanntmachungen und der inzwischen traditionellen Vorstellungsrunde stellte Udo Spallek auf dem Fellowshiptreffen am 28.05.2014 Tryton vor. Tryton ist eine Freie-Software-Plattform für Geschäftsanwendungen.

Udo, der in Aachen beheimatet ist, ist von Anfang an bei diesem Projekt engagiert und Mitbegründer der Tryton Foundation.

Zunächst erläuterte er, was Tryton ist. Dabei erklärte er u.a., dass Tryton seinen Namen daher habe, dass es in Python geschrieben ist. Tryton wird vom Projekt wie so beschrieben: (Tryton) “Ist ein universelles Drei-Schichten Applikations-Framework unter der GPL-3 Lizenz, ist in Python programmiert und verwendet PostgreSQL als Datenbank. Es bietet Modularität, Skalierbarkeit und Sicherheit und ist die Basis einer kompletten Unternehmenslösung.” Dies beschrieb Udo in seinem Vortrag etwas detaillierter.

Der Vortrag bot aber nicht nur einen Überblick über die Anwendungsplattform, sondern beleuchtete auch die Projektstruktur und Arbeitsweisen und stellte die Tryton Foundation vor.

Den Vortrag ließ sich auch ein Mitstreiter des Kivitendo-Projektes nicht entgehen, der daher innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal von Bonn nach Düsseldorf angereist war.

Udo hat uns freundlicherweise seine Folien zur Verfügung gestellt.

Die an den Vortrag anschließenden Gespräche und Diskussionen dauerten noch bis in den frühen Morgen (der nächste Tag war erfreulicherweise ein Feiertag).

Nächste Treffen:

Am 13. bis 15. Juni 2014 findet im Linuxhotel in Essen das jährliche Treffen des deutschsprachigen Teams der FSFE statt.

Am Samstagabend (14. Juni) wollen wir das Treffen ab 18:00 Uhr für alle interessierten Fellows und Miglieder der Freien-Software-Community öffnen.

Es besteht Gelegenheit, mit den Mitgliedern des deutschsprachigen Teams der FSFE beim Social Event zu diskutieren und sie kennenzulernen.

Herzliche Einladung daher nicht nur, aber vor allem auch an die rheinischen Fellows an diesem Abend ins Linuxhotel. Wir hoffen, bei gutem Wetter den Abend im weiträumigen Park desselben verbringen zu können.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 25.06.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt. Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was. Vortragende(r) und Thema werden noch bekannt gegeben.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Sunday, 01 June 2014

Informationsstand der Community FreieSoftwareOG

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 20:29, Sunday, 01 June 2014

Am gestrigen Samstag gab es wieder mal einen Informationsstand der Community auf dem Wochenmarkt in Offenburg.

Zunächst lief es etwas zäh, im Laufe des Vormittags blieben aber immer wieder mal interessierte Passanten stehen und liessen sich über Freie Software und die Offenburger Communities informieren.

Ab 11:00 hatte ich noch Unterstützung von Eugen und Daniel, was  zwischendurch durchaus auch nötig war.

Auf jeden Fall hatte ich am Ende keine Flyer mehr und den einen oder Anderen auch zu unserem nächsten Treffen “gelockt”.

Ausserdem hatte ich einen “Digitalen Infostand” dabei, der im Umkreis des Infostandes für ein offenes WLAN sorgte, unter dem man diverse Infos sowie freie Inhalte abrufen konnte (LibraryBox).

Das hatte auch noch für den ein oder anderen Aha-Effekt gesorgt.

Die Interessenten konnten sich darüberhinaus an einem Asus Netbook mit Touchscreen überzeugen, daß Linux (in diesem Fall Ubuntu) auch für solche Technologien ohne Probleme einsetzbar ist.