Planet Fellowship (de)

Monday, 10 November 2014

Freie Kommunikation ist die Essenz des Menschseins

Max's weblog » Deutsch | 13:15, Monday, 10 November 2014

Im Folgenden werde ich – durch meinen Gemütszustand etwas angefeuert – darlegen, wieso digitale Kommunikationsüberwachung Gift für unsere Gesellschaft ist, weil sie nichts anderes als Millionen Abhörwanzen und Kameras in unseren privatesten Räumen ist.

Seit einigen Monaten hat sich ein Grundkonflikt in den politischen Debatten verstärkt: Welche Kommunikation sollte überwacht werden dürfen und welche nicht? Ausschließlich inländische Kommunikation? Geschäftliche E-Mails? Telefongespräche über 20 Sekunden Dauer?
Und parallel dazu bekomme ich seit mehreren Monaten regelmäßig Wutanfälle, nämlich wenn ich Kommentare von “Experten” und Laien lese, die solche künstliche Trennungen von Kommunikation und deren unterschiedliche Bewertung immer noch ernsthaft in Erwägung ziehen.

Wieso ist Kommunikation = Kommunikation?

Weil Kommunikation – in welcher Form auch immer – schützenswert ist und privat bleiben muss, weil wir uns sonst als Gesellschaft aufgeben. Es ist witzlos, gesetzlich eine künstliche Trennung zwischen Kommunikationsarten ziehen zu wollen. Nur die Ewiggestrigen können ernsthaft vorhaben, analoge und digitale Unterhaltung, Schriftwechsel und Meinungsaustausch zu trennen und deren Inhalt unterschiedlich zu behandeln.

Ja, die technischen Wege der Kommunikationsformen sind unterschiedlich: Bei der einen rege ich durch Muskelbewegungen Vibrationen in der Luft an, die bei meinem Gegenüber im Ohr zu sinnvollen Informationen verarbeitet werden. Bei der anderen schicke ich (un)willkürlich Nullen und Einsen durch Netzwerke, die durch immer noch atemberaubende Technik an der anderen Seite wieder lesbar werden. Doch die Qualität ist dieselbe.

Stellen wir uns einmal vor…

Nehmen wir ein realitätsnahes Beispiel: Frau und Herr Schuster.
a) Es ist in unser aller Selbstverständnis, dass diese beiden Personen sich private, intime oder auch komplett irrelevante Nachrichten zukommen lassen dürfen, die keinen Staat und kein Unternehmen dieser Welt etwas angehen.
b) Dabei sollte es ebenso common sense sein, dass es auch gleich sein sollte, ob einer der beiden Ausländer ist, sich im Ausland befindet oder beide beim bei einem deutschen E-Mail-Provider sind.
c) Es sollte auch vollkommen egal sein, ob die beiden sich die Nachrichten sprachlich, per Telefon oder digital zukommen lassen.
d) Ein weiterer logischer Denkschritt ist, dass sich dieses Recht auf private, unüberwachte und sichere Kommunikation nicht nur auf Eheleute, sondern auf jede natürliche Person beziehen muss, egal in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

Momentan ist in den meisten von uns der Gedanke verankert, dass das, was wir einer Person persönlich analog sagen, privat ist. Wir kommen nicht auf die Idee, dass sich zwischen dem einen und den anderen Ohr eine Abhörwanze befindet. Doch die Grenzen zwischen analoger und digitaler Kommunikation verschwimmen allmählich. Wenn ich heutzutage meine jugendlichen Gruppenkinder beobachte, wie sie ihre ersten Beziehungen pflegen, so wird klar, dass sie private und intime Informationen analog und digital gleich behandeln. WhatsApp und ähnliche Dienste ersetzen nicht persönliche Unterhaltungen, sondern nehmen einfach denselben Stellenrang ein. Deshalb schicken sie sich auch digital intime Bilder: Was für uns ältere Generationen nur im sprichwörtlichen Schlafzimmer möglich war, passiert nun in einem vermeintlich privaten digitalen Raum. Für die Jüngeren ergibt eine analoge Trennung in einem digitalen Raum keinen Sinn. Kommentare wie der unseres neuen EU-Digitalkommissars Oettinger über die Dummheit dieser Generation sind daher weitab der Realität.

Wanzen und Kameras verändern uns

Doch was meinen Gruppenkindern (zum Glück?) noch fehlt, ist der Sinn dafür, sein Verhalten zu verändern, wenn man sich überwacht fühlt. Wieder nehmen wir unser Beispiel der Familie Schuster. Würde der Mann der Frau noch schöne Worte ins Ohr flüstern, wenn er wüsste, dass seine Kommunikation möglicherweise von einem Geheimdienstler, Unternehmen oder einer Polizistin abgehört werden könnte? Ich glaube nicht.
Genauso wenig würde sie wahrscheinlich ihre möglicherweise sehr linke politische Denkweise in einem privaten Gespräch offenbaren. Wer weiß schon, welche politischen Kräfte in zehn oder zwanzig Jahren wirken und ob diese nicht auf Überwachungsmaterial von früher zugreifen, um die Bevölkerung “einschätzen” zu können?

Kurzum: Menschen ändern ihr Verhalten drastisch, wenn sie sich belauscht und beobachten fühlen. Und bei einem weiteren Blick in die Zukunft wird dieses Dilemma noch stärker: Heute schreiben wir zwar E-Mails und Kurznachrichten und die Trennung zwischen analoger und digitaler Kommunikation ist noch einigermaßen verständlich. Doch wie sieht das in zehn oder zwanzig Jahren aus? Möglicherweise können wir uns da schon Gedanken schicken, E-Mails könnten intuitiv verfasst und dann beim Empfänger direkt hörbar abgespielt werden. Durch Virtual Reality-Technik könnte man auch bei räumlicher Trennung beieinander sein, über digitale Kanäle vernetzt.

Und jetzt stellen wir uns mal vor, jegliche digitale Kommunikation könnte auch in Zukunft – so wie heute schon selbstverständlich – überwacht, angezapft, gespeichert und ausgewertet werden. Und meine Gruppenkinder würden dann anfangen zu verstehen, dass sie bei jeglichem Kontakt, der nicht komplett analog und geheim stattfindet, überwacht werden würden. Wären die kommenden Generationen noch freie Menschen oder schlicht Gefangene in gläsernen Zellen, umzingelt von Wanzen und Kameras?

Als Jugendlicher hatte ich unglaubliche Vorfreude auf eine digitale Zukunft mit tausenden neuen Möglichkeiten. Heute habe ich Angst davor, was für eine Macht dort staatlichen und privaten Interessen zugeschanzt werden könnte und wie ich meine Verhaltensweisen dementsprechend anpassen muss, um mich nicht selbst zu stark verändern zu müssen.

Übertreibe ich nur oder geht es anderen auch so?

Tuesday, 04 November 2014

Patent-Crosslizensierung und Open Source – Das Open Invention Network beim “meet & greet” mit open it berlin

Creative Destruction & Me » FLOSS | 10:30, Tuesday, 04 November 2014

Open IT Berlin, das Berliner Netzwerk für Freie IT, führt in Kooperation mit der OSB Alliance und der Landesinitiative ProjektZukunft und dem SIBB e.V. am 13. November 2014 das nächste Meet and Greet durch. Es gibt Vorträge über Netzwerkmonitoring, Open-Source-Web-Infrastruktur, Schutz vor Ausspähung, die Document Foundation und einen von mir über den Umgang mit und den Schutz vor Softwarepatenten im Open-Source-Umfeld.

open it berlin

Patent-Crosslizensierung und Open Source – Das Open Invention Network

Dem Management von Patentrisiken kommt vor dem Hintergrund der drastisch gestiegenen Anzahl von Patentstreitigkeiten und der Aktivitäten von “Patenttrollen” eine insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen regelrecht existentielle Bedeutung zu. Das Open Invention Network wurde 2005 gegründet, um durch den Aufbau eines defensiven Patentpools und dessen Crosslizensierung einen Schutz des Open-Source-Ökosystems vor Softwarepatenten aufzubauen. In Zusammenarbeit mit der Linux Foundation und den Gründern steht die freie Mitgliedschaft allen Unternehmen und Contributor offen, die bereit sind, ein gegenseitiges Non Aggression Agreement einzugehen. Der Vortrag beschreibt das Konzept des Open Invention Network, den Wirkungsbereich des Non-Aggression-Netzwerks und die Möglichkeiten zur Mitwirkung für Unternehmen.

http://openitberlin.de/veranstaltungen/meet-greet-mit-open-it-berlin
— Mirko Boehm

Wer also interessiert ist an den Fallstricken, die sich in Softwarepatenten verbergen und wie das Open Invention Network am Schutz vor diesen arbeitet, dem sei der Termin ans Herz gelegt.

Weitere Details zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite von Open IT Berlin. Die Veranstaltung ist findet in deutscher Sprache und ist kostenfrei. Um Anmeldung wird trotzdem gebeten, denn es gibt Catering! :-)


Filed under: Deutsch, FLOSS, Open Invention Network

Monday, 27 October 2014

Mein Talk beim GNU Hackers Meeting 2014 in München

softmetzbetrieb » fsfe | 20:54, Monday, 27 October 2014

GNU-HackerIch hatte beim diesjährigen GNU Hackers Meeting die Chance die Arbeit unserer Münchner FSFE-Fellowship-Gruppe vorzustellen.

Das Video vom Vortrag ist nun neben vielen anderen jetzt online abrufbar:

Saturday, 25 October 2014

Alive and kicking

softmetzbetrieb » fsfe | 21:49, Saturday, 25 October 2014

Möglicherweise erschien dir diese Seite in den letzten Monaten etwas eingeschlafen. Aber fürchte dich nicht, ich bin immer noch da. Leider war es mir schlicht zeitlich zuletzt nicht möglich hier zu schreiben und auch in den nächsten Wochen wird sich daran wohl nicht so viel ändern. Daher auf diese Weise ein Lebenszeichen und ein paar Updates.

Mein Blog war augenscheinlich in der heißen Phase des Müncher Oberbürgermeister_innenwahlkampfs eingeschlafen. Damals habe ich in meinem offenen Brief an Sabine Nallinger ihre Äußerungen zum angeblich gescheiterten LiMux-Projekt kritisiert. Hinter den Kulissen hatte ich mit ihr noch ein paar Mails ausgetauscht, herausgekommen ist aber nichts weiter. Letztendlich ist sie dann auch keine Bürgermeisterin geworden, sondern Dieter Reiter, Georg Schmid und Christine Strobl.

Die beiden Herren haben dann, kaum waren sie im Amt, mit der FUD-Keule auf den städtischen Pinguin eingeprügelt. Dieser, so beide in trauter Einigkeit, sei schließlich für alles Verantwortlich zu machen, was in der Stadt nicht rund läuft. Und dann musste Schmid auch noch mehrere Wochen auf sein neues Diensthandy warten, unerhört.

So dämlich, wie das jetzt klingt, der Schaden, den die Herren Reiter und Schmid angerichtet haben, ist beträchtlich. Menschen auf dem Corso Leopold haben sich an unserem Stand dahingehend geäußert, dass GNU/Linux schlecht wäre weil, ja weil der Oberbürgermeister das gesagt hat.

Inzwischen hat OB Reiter sehr leise zugegeben, dass Mux doch keine Schuld trifft, nicht einmal an der langen Wartezeit für das neue Daddel-Gerät vom Schmid. Bis es dahin war bei mir aber die Hölle los, weil ich (mit meinen Freunden von der FSFE, dem CCC, etc.) krampfhaft versucht habe auch nur ein stichhaltiges Argument gegen LiMux zu finden. Naja, wo es nichts gibt konnten wir auch nichts finden.

Leider hat auch niemand das Gefühl, dass die Sache jetzt ausgestanden ist. Daher wird dieses Whack-a-Mole-Spiel mich wohl auch in den kommenden Jahren immer wieder nerven.

Genug gejammert. Am kommenden Wochenende werde ich in Göteborg bei der FSCONS sein. Diese Veranstaltung ist die größte Konferenz für Freie Software in Skandinavien und weil ich inzwischen auch ein paar Brocken Schwedisch gelernt habe, wollte ich mal ins kalte Wasser (nur im übertragenen Sinne) springen. Dort werde ich am Stand der FSFE die Menschen über Freie Software und Offene Standards informieren und Merchandise-Artikel verkaufen.

Das soll als kurzes Update reichen.

Thursday, 02 October 2014

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 09:27, Thursday, 02 October 2014

Am gestrigen Mittwoch traf sich wie immer die Community.

Das Thema war dieses mal “Das Leben nach TrueCrypt – Alternativen” und es zog den einen oder anderen interessierten Neuling bzw. Umsteiger an.

Ich berichtete in meinem Vortrag über den “Fall” TrueCrypt und zeigte einige Alternativen auf, welche zum Teil mit TrueCrypt kompatibel sind, oder sogar von dessen Sourcecode abstammen.

Ausserdem besteht ja die begründete Hoffnung, daß das schweizer Projekt “TCnext” die beliebte Verschlüsselungssoftware weiterführt.

Nach dem Vortrag gab es noch ein bischen was zu tun, denn einer der Besucher hatte einen Asus eee-PC dabei, welcher mit dem (etwas betagten) EasyPeasy nicht mehr so recht funktionierte.

Da ich darüber im Vorfeld informiert war, hatte ich einen Stick mit Linux Mint Mate vorbereitet, welcher für eine Neuinstallation des Gerätes verwendet werden konnte.

Als kleines Highlight hatte ich bei diesem Treffen erstmals einen TP-Link MR3020 mit PirateBox dabei, auf der ich (auch in Zukunft) diverse Freie Inhalte (Musik, Videos, ebooks) sowie die aktuellen Präsentationen der Treffen zum Download vorhalte.

Wednesday, 01 October 2014

Software Liberty is like Security in IT…

Mäh? | 09:52, Wednesday, 01 October 2014

… it's a progress, not a state. If you work on it, you have it. If you don't, you probably are going to lose it. Thus, sometimes it is necessary to do one step forward to feel complete and feel that you are someone doing at least something small for the development of free software.

One thing you can do is to be present on conferences with a booth for a project and probably also giving talks for the masses about topics people are most likely interested and concerned to.

Few days ago I was at the Kieler Linuxtage, a small but nice conference in Northern Germany. Result was a small booth for the Free Software Foundation Europe - as every year. What's new is, that I was giving a talk there. - I really didn't do that for almost four years now.

The talk is about free software on Android Phones - in special the alternative app store called F-Droid - and the FreeYourAndroid campaign which is powered by the FSFE.

If you are interested and understand the German language quite well, than you will find some stuff on the Youtube Channel of the Kieler Linuxtage, including a talk about FSFEs FreeYourAndroid campaign.

Thanks very much to Torsten to start the campaign and also for preparing the slides, of course. ;-)

Tuesday, 23 September 2014

Software Freedom Day 2014 in Köln

stehmann's blog | 19:10, Tuesday, 23 September 2014

Am Software Freedom Day werden seit 2004 jedes Jahr die Erfolge Freier Soft­ware gefeiert. Am Samstag, den 20. September 2014, geschah dies u.a. in der “Dingfabrik” in Köln. Diese war, seitdem wir das letzte Mal dort waren, von Deutz nach Nippes umgezogen.

Das engagierte Vorbereitungsteam hatte Referenten für ein interessantes Programm gewinnen können. An der Organisation und am Programm waren rheinische Fellows beteiligt.

Glücklicherweise hatten wir uns auf dem letzten Stück des Hinweges ein wenig verfahren. Als wir wendeten, sahen wir eine uns bekannte Person, die schwer zu tragen hatte. Es waren, wie sich dann heraussttellte, ein Teil der Bücher für die abendliche Verlosung. Wir nahmen ihn dann mit. Nachdem wir ihn abgestzt hatten, gestaltete sich die Parkplatzsuche eher schwierig. Nippes ist insoweit sicherlich nicht besser als Deutz.

Die neuen und geräumigen Räume der Dingfabrik boten uns in diesem Jahr viel Platz. Fünf Vorträge standen in heuer auf dem Programm.

Ein Kölner Rechtsanwalt behandelte die Probleme, die sich bei der Kombination verschiedener Lizenzen Freier Software ergeben können. Im Vordergrund stand dabei die “Reichweite” der GPL. Seine Ausführungen waren auch für das in der Regel nicht juristisch kundige Publikum verständlich

Harald Weidner, der bislang in jedem Jahr einen interessanten Vortrag gehalten hat, hielt einen Vortrag zu “Big Data”. Endlich erfuhr man einmal, was die anderen Apache-Projekte so machen.

Das Mittagessen wurde dieses Jahr in einem kölschen Restaurant eingenommen. Den Sponsoren, besonders dem für das Mittagessen, sei auch in diesem Jahr wieder ein herzlicher Dank gesagt.

Nach dem Mittagessen präsentierte ich die Folien, die ich für CryptoParties vorbereitet habe. Ich habe also erzählt, was ich den Menschen auf diesen Events erklären möchte. Es wurden allerdings dann doch noch kryptologische Fragen diskutiert.

Der nächste Vortrag handelte dann von den Mühen, die ein von Freier Software überzeugter, nicht ganz unerfahrerer Anwender bei der Erfüllung seiner steuerlichen Erklärungspflichten hat. Unsere Finanzverwaltung scheint ein “Herz für Microsoft” zu haben und lässt die Nutzer anderer Betriebssysteme ziemlich “im Regen stehen”.

Danach gab es einen interessanten Vortrag zum Thema, wie man mit Software preiswerte Kameras mit den Features hochpreisiger Kameras ausstattet. Auch einige Hardwarehacks wurden gezeigt

Den Abschluss bildet ein Vortrag eines Bonner Neurologen zu den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes Freier Software in seiner Praxis. Walther wird übrigens beim Düsseldorfer Felowshiptreffen im Oktober einen Vortrag zur “Gesundheiskarte” halten.

Zum Schluss der offiziellen Veranstaltung gab es die traditionelle Verlosung gesponserter Bücher und eines T-Shirts. Dieses Jahr hatten die Sponsoren so reichlich gespendet, dass jeder ein Buch gewann.

Während am Vormittage die Teilnehmerzahl sich im Rahmen hielt, hatten die Veranstaltung am Nachmittag eine beachtliche Zuhörerschaft. Aus den drei rheinischen Fellowshipgruppen waren Teinehmer erschienen. Auch die ausgelegten Flyer der FSFE fanden ihre Leser.

Nach dem offiziellen Teil stand man zunächst noch in der Dingfabrik zusammen, um danach den Tag noch bei einem Italiener ausklingen zu lassen.

Der abschließende Dank gilt auch in diesem Jahr wieder dem Orga-Team, das dieses Treffen der rheinischen Freunde Freier Software organisiert und jedes Jahr wieder ein interessantes Programm auf die Beine stellt.

E-Bücher downloaden mit Freie Software

André on Free Software » Deutsch | 17:31, Tuesday, 23 September 2014

Heute hat NRC die Nachricht gebracht: Bol.com und CPNB kommen mit einem E-Buchleser für jedem. Jeder der registriert für einem LeesID-account kann Bücher von mehrere Webshops lesen und administrieren in einem digitalen Buchkasten.

LeesID hat auch Nachteile:

  • LeesID administriert ihre Bücher in die eigene Rechner;
  • LeesID weiß was Sie lesen;
  • Sie sollen zuerst einloggen;
  • Keine Unterstützung für freie Betriebssystemen.

Freie Software bietet Ihnen E-Buchleser wie Calibre und FBReader.

  • Sie administrieren ihre E-Bücher selber;
  • Die Entwickler wissen nicht was sie lesen;
  • Einloggen ist nicht notwendig;
  • Unterstützung für freie Betriebssystemen;
  • Eine Sammlung DRM-freie E-Bücher.

Sie haben die Wahl.

Free your u:book

Hacking Linz » FSFE | 15:46, Tuesday, 23 September 2014

Seit einigen Jahren gibt es an den österreichischen (Hoch)schulen die so genannte u:book Aktion. Dabei können Schüler_innen, Studierende und auch andere Angehörige dieser Bildungseinrichtungen jeweils zu Semesterbeginn gute Mittelklasse-Laptops zu günstigen Preisen erwerben.

Was die u:book Aktion von anderen Verkaufsaktionen unterscheidet, sind die Auswahlkriterien der angebotenen Geräte: Linux-Kompatibilität ist eines dieser Kriterien. Außerdem ist es auch möglich, die meisten der Geräte ohne Windows-Zwangslizenz zu erwerben. Heuer ist auch erstmals ein Gerät mit vorinstalliertem Ubuntu Linux in der Angebotspalette.

Die Fellowship Gruppe Linz veranstaltet ergänzend zur u:book Aktion heuer Linux-Workshops unter dem Titel „Free your u:book“.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit Zielen.

Erklärte Ziele der Aktion sind:

  • Die u:book-Aktion nutzen, um Bewusstsein für Freie Software zu erhöhen.
  • Einen einfachen Einstieg in GNU/Linux bieten.
  • Interessierte Personen für Aktivitäten in lokalen LUGs oder der Fellowship Gruppe finden.

Viele Personen sind sich, denke ich, der Möglichkeit, einen PC ohne vorinstalliertes Betriebssystem zu kaufen, gar nicht bewusst. Dass eine Linux-Installation heute nicht mehr schwieriger sein muss als eine Windows-Installation, hat sich im Allgemeinbewusstsein noch immer nicht durchgesetzt. Das wollen wir ändern.

Teach a man how to fish, and…

Wir wollen mit unseren Linux-Workshops eine „geschützte“ Umgebung bieten, in der Interessierte ohne Zwang und mit kompetenter Unterstützung Linux antesten können. Anstatt einer „schlüsselfertigen“ Linux-Installation wollen wir das Wissen vermitteln, eigenständig ein Linux-System zu installieren und aktuell zu halten.

Wir denken, dass moderne „Desktop-Linuxe“ in dieser Hinsicht reif für nicht-technische Nutzer_innen sind.

Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann?

Die Workshops werden Anfang bis Mitte November am jeweiligen Campus abgehalten. Davor werden wir auch schon zu den u:book Infoständen in Linz und Hagenberg präsent sein.

Für das aktuelle Verkaufsfenster beschränken wir die Kampagne auf die Johannes Kepler Universität Linz und die Fachhochschule Hagenberg. Wir hoffen, die Kampagne in Zukunft auch auf andere Universitäten und Fachhochschulen auszuweiten.

Änderungen:

  • 2014-09-23 19:45 – Tippfehler und kleinere Änderungen

Bericht zum Software Freedom Day in Offenburg

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 10:13, Tuesday, 23 September 2014

Am letzten Samstag war ja wieder mal Software Freedom Day, und die Offenburger Communities boten verschiedene Veranstaltungen.

Angefangen haben wir mit unserem traditionellen Informationsstand vor dem Rathaus, an dem wir Infomaterial aller Art (Flyer, Kurzinfos, Sticker, Buttons, etc.) anbieten.

Ausserdem natürlich die persönliche Information und Beratung für interessierte Passanten.

Und manchmal auch etwas “intensivere” Gespräche, um die für “normale” Menschen zugegebenermassen manchmal unverständliche Welt der Freien Software zu erklären.

Der Infostand war von 9:00 bis 14:00 Uhr präsent. Danach gab’s eine kleine “Mittagspause” bis um 18:00 Uhr die “Mini Community-Messe” im Stud anfing.

Neben einigen “Hands-On” PCs gab es auch einen kurzen Vortrag zur OwnCloud, mit dem Eugen bei den Zuhörern reges Interesse weckte.

Anschliessend war es möglich, eine laufende OwnCloud auf einem RaspberryPi auszuprobieren…

Zu guter Letzt gab’s noch eine Verlosung von diversen O’Reilly Büchern.

Dazu hatten die Anwesenden (und Interessierte am Infostand vom Morgen) das “Freie Software Quiz” auszufüllen.

Darin galt es Fragen zu Freier Software im Allgemeinen und zur Community im Besonderen zu beantworten.

Es handelte sich hierbei um eine der Community FSOG angepasste Version des Freie Software Quiz vom Linuxtag.

Wie man sieht, habe ich die Preise so schnell verteilt, daß ein Zeittunnel entstand und ich zeitweise unsichtbar wurde… ;-)

Alles in Allem bin ich dieses mal sehr zufrieden mit der Resonanz, was sicher auch dem schönen Standort und dem freundlichen Wetter geschuldet ist.

Und der tatkräftigen Mitarbeit der Community-Mitglieder hier in Offenburg.

Und natürlich konnte ich (wieder mal) nicht an mich halten…

Wednesday, 17 September 2014

Bericht vom 2. FSFE Fellowship-Treffen in Aschaffenburg

Being Fellow #952 of FSFE » German | 22:43, Wednesday, 17 September 2014

Am 3. September trafen wir uns also zum zweiten mal in Aschaffenburg. Hier das etwas verspätete Protokoll:

Freifunk in Schulen

Die Freifunker Ffm überlegen in die Schulen zu gehen. Da wäre ich gerne dabei. Für das nächste Freifunker-Treffen hatten sich einige angekündigt, die etwas in der Richtung machen wollen. Deswegen bin ich hin und traf dort auch auf Michael :) So waren gleich zwei von uns bei denen, ähnlich wie beim der Flashparty im April.

Leider hatte ich nicht mitbekommen, dass die Agenda geändert wurde. Dazu war die Person, die das mit den Schulen anstoßen wollte, auch noch verhindert. Stattdessen hat sich an diesem Abend der Verein Freifunk Frankfurt gegründet. Glückwunsch an die Freifunker an dieser Stelle! (Aber das gehört eigentlich gar nicht hierher, das das Freifunker-Treffen erst später stattfand.)

Freifunk FFm auf dem Leipziger Straßenfest

Zum mitlerweile vergangenen Leipziger Straßenfest wurden vom Freifunk Frankfurt eine Menge Router an Lokale und Geschäfte verteilt um auf das Projekt aufmerksam zu machen. Der Ort ist strategisch geschickt gewählt wie wir fanden.

Vernetzung der Nutzergruppen in Rhein/Main

Wir unterhielten uns darüber ob und in welcher Weise wir dabei helfen könnten die Nutzergruppen im Rhein/Main Gebiet besser zu vernetzen. Unsere wechselnden Treffen tragen ja bereits ein bisschen dazu bei und künftig wollen wir ja auch verstärkt andere Gruppen “besuchen”.

Software Freedom Day

Am 20. September is SFD. Wir werden diesen Tag wohl leider so verstreichen lassen. Es sei denn wir treffen uns um am FSFE website Hackathon teilzunehmen. :)

geplante Vorträge

Hierüber hatten wir auch einige Zeit gesprochen, leider habe ich keine ordentlichen Notizen davon gemacht und mitlerweile vieles vergessen. Auf jeden Fall wollten wir auch mal gucken, ob bei der LUG Frankfurt Interesse an unserem Themenkatalog besteht.

Werbung für unsere Treffen

Ich arbeite ja bereits eine Weile an einer Skriptsammlung, die mir das bekanntmachen der Treffen erleichtert. Jezt wollen wir auch zusehen, dass wir automatisch Einträge auf UserGroupsRM bekommen. Eine ICAL Datei zum einbinden in den eigenen Kalender steht auch auf der Wunschliste.

Fellowship-Leaflets für Rhein/Main anpassen

Wir überlegen die bestehenden Vorlagen der Fellowship-Leaflets auf Rhein/Main anzupassen. Vieleicht mit Crypto-Bezug zum Auslegen bei den Cryptoparties.

Flyer bei der FSFE bestellen

Wir beschlossen eine Sammelbestellung für uns alle zu organisieren. Tom war so nett das zu übernehmen. Ich freue mich schon besonders auf die neuen GnuPG-Flyer (PDF, 12MB), die dann spätestens zur Glücklich-ohne-Überwachung-Demo und der anschließenden Cryptoparty zum Einsatz kommen werden.

Mutterware Party

Eine solche Veranstaltung fände ich immer noch gut. Es liegt da wohl an mir das auf die Beine zu stellen. Mal gucken…

kleine FS Werbetour durch Hessen

ähnlich wie es diese Gruppe in Norwegen gemacht hat. Dieses Thema stieß auf großes Interesse und Begeisterung. Allerdings erfordert dies auch eine Menge Zeit und jemanden, der es in die Hand nimmt.

Leidensgeschichten mit proprietärer Software

z.B. Sharepoint und einige Horrorgeschichten dazu. Es ging um die Problematik, dass so viele Dinge bei diesen “Lösungen” nicht oder nicht richtig funktionieren, sich aber kaum jemand darüber aufregt. Wenn aber auf Freie Software umgestellt wird, wird oft erwartet, dass alles reibungslos funktioniert.

Interaktion mit Behörden

Ein sehr interessantes und motivierendes Thema: Reden Hilft!

Einfach mal einer Behörde Feed-Back geben und sehr oft wird ein Mangel (etwa ein zum Download angebotenes Word-Dokument) schnell und tatsächlich behoben. Diese Erfahrung hatten ja auch viele Aktive gemacht, die sich bei der PDF-Readers Kampagne beteiligt hatten.

Und dann war da noch:

  • Der Rhein/Main Verkehrsverbund jetzt mit interaktiver OSM-Karte
  • Twitter- und IRC-Bots, künstliche Inteligenz, ELIZA, etc.
  • und einiges mehr, was ich mir nicht aufgeschrieben habe…

Dann also bis zum 1. Oktober wieder in Frankfurt!

flattr this!

Sunday, 14 September 2014

Außerordentliches Fellowshiptreffen am 10.09.2014

stehmann's blog | 13:01, Sunday, 14 September 2014

Am 10.09.2014 fand in Düsseldorf ein außerordentliches Fellowshiptreffen statt. Anlass war, dass Martin Gollowitzer aus Wien zusammen mit einem Kollegen Düsseldorf besuchte. Dies erschien eine gute Gelegenheit wienerisch-rheinischen Kultur- und Erfahrungsaustausches.

Zunächat trafen sich die meisten Teilnehmer des Treffens vorab im Restaurant des Floragartens, um noch ein wenig die frische Luft zu geniessen. Hier war neben einer persönlichen Begrüßung auch ein erstes Kennenlernen möglich.

Dann ging es zu Fuß pünktlich zum vereinbarten Ort des Felowshptreffens, dem Saal im Keller des Schwesterherz in Bilk. Leider stieß hir nur ein weiterer Teilnehmer hinzu. Ein gespendetes Faß Altbier wurde angeschlagen und die leider etwas wenigen Teilnehmer dieses Treffens mühten sich in der Folgezeit redlich, es zu leeren.

Gesprochen wurde über Freie Software im Allgemeinen, den Fortschritt der FSFE im Besonderen und über den alltäglichen Wahnsinn in der IT. Es ergaben sich angeregte und interessante Gespräche. Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass sich auch dieses Treffen wieder bis in die Nacht hineinzog.

Unseren Wiener Gästen hat es wohl gut bei uns gefallen. Martin kündigte an, baldmöglichst wieder nach Düsseldorf zu kommen.

Einladung zum Software Freedom Day 2014 in Köln
Am Software Freedom Day werden seit 2004 jedes Jahr die Erfolge Freier Soft­ware gefeiert. Am Samstag, den 20. September 2014, geschieht dies u.a. von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Dingfabrik Köln, Erzbergerplatz 9, 50733 Köln.

Das engagierte Vorbereitungsteam hat Referenten für ein interessantes Programm gewinnen können.

Am Abend wird auch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch sein.

Aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren kann ich diese Veranstaltung uneingeschränkt empfehlen.

Nächste Treffen in Düsseldorf

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 24.09.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

“Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est.” (deutsch: “Denn jede Sache, die durch Mitteilung an andere nicht verliert, besitzt man nicht, wie man soll, solange man sie nur selber besitzt, ohne sie wieder an andere weiterzugeben.”) ist ein Motto der FSFE aus ihrer frühen Zeit. Diese Erkenntnis ist jedoch etwa 1600 Jahre alt. Ralf Peter Reimann, Diplom-Informatiker und Pastor, wird uns in seinem Vortrag Sinn und Inhalt dieses Satzes erläutern und auch seinen Urheber vorstellen.

Sunday, 07 September 2014

zakk-Straßenfest 2014

stehmann's blog | 18:37, Sunday, 07 September 2014

Am Sonntag, den 31.08.2014 fand wieder ab 11 Uhr rund ums zakk in Düsseldorf-Flingern das zakk Straßenfest statt. Die Apache OpenOffice und die FSFE waren dort bereits im letzten Jahr vertreten.

Als wir in sonntagmorgendlicher Frühe dort ankamen, hatte Rainer bereits den sechs Meter langen und drei Meter tiefen Pavillion aufgestellt, sodass uns nur noch die Mithilfe bei der Einrichtung desselben und dessen Dekoration verblieb. Hier konnte Rainer erneut seine große Erfahrung ausspielen und einen ansehnlichen Stand schaffen, der Menschen anzog, was sogar zu angesichts des Trödelumfeldes respektablen Verkaufserfolgen bei Merchandiseartikeln führte.

Interessant war es wieder, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die man auf Freien-Software-Events nicht erreicht. Dabei wirkte es sich positiv aus, dass die Menschen, die auf der aus Gehrichtung rechten Fahrbahnseite am Stand vorbeiliefen, manchmal zuerst das Apache OpenOffice-Banner wahrnahmen, erklärten, dass sie OpenOffice kennten, und dann von uns auch über die Ziele und die Tätigkeit der FSFE informiert werden konnten.

Es konnten somit erstaunlich viele gute Gespräche sowohl über Freie Software, als auch über Apache OpenOffice geführt werden. Informationmaterial konnte Interessierten in die Hand gedrückt werden.

Neben der FSFE und Apache OpenOffice fanden ab dem späten Vormittag auch die Freifunker Platz unter dem Pavillondach. Dies erwies sich als nützlich, denn am Nachmittag und Abend regnete es mehrfach, sodass wir leider die Roll-ups und den Pavillon nass und ein wenig verdreckt einpacken mussten. Allerdings trieb der Regen auch Besucher in den Pavillion.

Wichtig war erneut, dass wir Freie Software wieder einmal “normalen” Menschen präsentieren konnten.

FLA – Tue Gutes und rede ‘mal drüber

stehmann's blog | 18:34, Sunday, 07 September 2014

Auf dem Düsseldorfer Fellowshiptreffen im August hielt der Chronist am 27.08.2014 einen Vortrag mit dem Titel “FLA – ein Angebot für Freie-Software-Projekte”. Leider waren weniger als zehn Interessierte erschienen, darunter aber erfreulicherweise zwei neue Gesichter. Auch aus dem rechtsrheinischen Süden von Köln hatte sich ein interessierter Fellow auf dem Weg ins Chaosdorf gemacht.

Die “Neulinge” erhielten vor Beginn des offiziellen Teils eine Führung durch den Hackspace. Nachdem die kommenden Events angekündigt worden waren, wurde die inzwischen traditionelle Vorstellungsrunde eingeschoben, die dieses Mal nicht mit dem Chronisten begann, sondern mit ihm als Referenten endete.

FLA bedeutet Fiduciary Licence Agreement, zu deutsch: Treuhänderische Lizenzvereinbarung. Dieses von der FSFE bereits im Jahr 2003 entwickelte Vereinbarungsmuster erlaubt es Projekten mittels einer Urheberrechtsabtretung an eine geeignete Rechtspersönlichkeit, den gesamten für ein Projekt erstellten Code zu schützen, entweder indem das Urheberrecht oder vor allem in Kontinentaleuropa indem das exklusive Verwertungsrecht zusammengeführt wird. Leider ist das FLA wenig bekannt, vor allem bei den Entwicklern junger Projekten, für die es in erster Linie relevant ist. Daher erschien es dem Chronisten an der Zeit, es wieder einmal in Erinnerung zu bringen.

Er erläuterte Sinn und Inhalt des FLA und konnte berichten, dass es sich bereits vor einem deutschen Gericht bewährt hat. Die anschließende Diskussion war lebhaft und interessant – auch als sie “off topic” wurde.

Die Folien zum Vortrag stehen zur Verfügung.

Einladung zum Software Freedom Day 2014 in Köln

Am Software Freedom Day werden seit 2004 jedes Jahr die Erfolge Freier Soft­ware gefeiert. Am Samstag, den 20. September 2014, geschieht dies u.a. von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Dingfabrik Köln, Erzbergerplatz 9, 50733 Köln.

Das engagierte Vorbereitungsteam hat Referenten für ein interessantes Programm gewinnen können.

Am Abend wird auch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch sein.

Aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren kann ich diese Veranstaltung uneingeschränkt empfehlen.

Nächste Treffen in Düsseldorf

Am 10.09.2014 findet im Saal im Keller des Schwesterherz in Bilk (Bilker Allee 66, 40219 Düsseldorf) ab 19:30 Uhr ein außerordentliches Fellowshiptreffen statt.

Anlass ist, dass Martin Gollowitzer aus Wien zusammen mit einem Kollegen Düsseldorf besucht. Dies ist eine gute Gelegenheit wienerisch-rheinischen Kultur- und Erfahrungsaustausches.

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 24.09.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

“Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est.” (deutsch: “Denn jede Sache, die durch Mitteilung an andere nicht verliert, besitzt man nicht, wie man soll, solange man sie nur selber besitzt, ohne sie wieder an andere weiterzugeben.”) ist ein Motto der FSFE aus ihrer frühen Zeit. Diese Erkenntnis ist jedoch etwa 1600 Jahre alt. Ralf Peter Reimann, Diplom-Informatiker und Pastor, wird uns in seinem Vortrag Sinn und Inhalt dieses Satzes erläutern und auch seinen Urheber vorstellen.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Eine CryptoParty beim LDI

stehmann's blog | 18:24, Sunday, 07 September 2014

Auf Einladung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI) fand am 25.08.2014 in dessen Räumen eine CryptoParty statt.

Von den Mitgliedern des Chaosdorfes und ihren Freunden, darunter Fellows der FSFE, werden nahezu monatlich CryptoParties veranstaltet. Dabei waren schon Hochschulen, beispielsweise die Kunstakademie und die Fachhochschulen Dortmund und Düsseldorf, aber auch eine evangelische Kirchengemeinde am Niederrhein unsere Gastgeber.

Der stellvertretende Behördenleiter und ein juristischer Mitarbeiter, der bereits an früheren CryptoParties teilgenommen hatte, stellten zunächst kurz die Behörde vor und legten rechtliche Aspekte des Datenschutzes dar. Danach führte ein sehr gut moderiertes, aber vor allem auch hervorragend illustriertes Gespräch unter Mitgliedern des Chaosdorfes die Teilnehmer inhaltlich in die CryptoParty ein.

Der Saal war voll. Später konnten die erfahreneren Teilnehmer der “Masse” der Teilnehmer, die in der Installation und im praktischen Umgang mit Kryptografiewerkzeugen eine erste Unterweisung erhalten wollten, kaum “Herr werden”. Das Interesse war also groß.

Es fanden sich aber auch Teilnehmer ein, die nicht unbedingt einer praktischen Unterweisung bedurften, ein. Drei Abgeordnete des Landtages mit Mitarbeitern hatten erschienen ebenso wie der Entwickler von GnuPG, ein Mitglied der CryptoParty-Bewegung aus Bonn und ein hochrangiges Mitglied von CAcert. Auch eine hochrangige Mitarbeiterin der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei war gekommen. Dies gab eine gute Gelegenheit für interessante “Party-Gespräche”.

Insgesamt war diese CryptoParty – auch aufgrund der guten Beteiligung – sehr erfolgreich.

FrOSCon 2014

stehmann's blog | 18:13, Sunday, 07 September 2014

Am 23. und 24. August 2014 fand die neunte Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin statt.

Auch in diesem Jahr hatten sowohl Apache OpenOffice als auch die FSFE dort jeweils einen Stand.

Am erstgenannten standen Mechtilde, Michaela, marudor und der Chronist für Apache OpenOffice. Zu uns gesellte sich wieder Thomas für LibreOffice. Auf der einen Seite stand neben uns DANTE, Deutschsprachige Anwendervereinigung TeX e.V.. Auf der anderen Seite war auf unsere Bitte hin der Stand des sidux e.V., an welchem die PrOOo-Box und “OpenOffice T-Shirt Raritäten, sowie hochwertige bedruckte Glastassen” zugunsten des PrOOo-Box-Projektes feilgeboten wurden.

Neben den häufigen Hinweisen darauf, dass man eine der beiden Freien Officesuiten nutze und zufrieden sei, gab es auch wieder einige längere Gespräche, in denen technische Fragen geklärt werden konnten.

Der Stand der FSFE befand sich wieder an traditioneller Stelle. Auch dort wurden interessante Gespäche geführt. Dieses Event ist auch immer ein Fellowshiptreffen. Neben “auswärtigen” Fellows, beispielsweise aus der Schweiz, trafen sich dort auch Fellows aus allen rheinischen Fellowshipgruppen.

Der Chronist versuchte auch, Referenten für die Düsseldorfer Fellowshiptreffen vor allem im nächsten Jahr zu akquirieren.

Matthias, unser Vizepräsident, und Isabel hielten Vorträge. Isabel nutzte auch die Gelegenheit, uns ihr Töchterchen, ein ausgesprochen xenophiles Baby, vorzustellen. Auch Karsten, der Präsident der FSFE, stattete mit seinen Kindern, die sichtlichen Spaß an der “Hacker-Kultur” hatten, der diesjährigen FrOSCon einen Besuch ab.

Insgesamt war auch dieses Jahr die FrOSCon wieder anstrengend, aber auch erfolgreich. Am Ende verabschiedete man sich von den anderen Ausstellern wieder mit dem Gruß “Auf Wiedersehen auf der OpenRheinRuhr!”.

Tuesday, 02 September 2014

FrogLabs workshops auf der FrOSCon – Python, Roboter und Blender für Kinder

Being Fellow #952 of FSFE » German | 22:46, Tuesday, 02 September 2014

Im Rahmen der vergangenen FrOSCon gab es mal wieder die Froglabs an denen diesmal mehr als 60 Kinder teilnahmen. Der Andrang im Vorfeld war so groß, dass vielen interessierten Kindern die Teilnahme leider verweigert werden musste, da sonst eine verantwortungsbewusste Aufsicht nicht mehr möglich gewesen wäre.

Wie angekündigt beteiligte sich die FSFE finanziel und personell an diesem tollen Projekt des Teckids e.V. Leider war ich am Ende doch der einzige von der FSFE, der es tatsächlich zu den Froglabs geschaft hat um auch persönlich zu helfen.

Die meisten Kinder kamen bereits Freitags an, ich selbst war erst ab Samstag morgen dabei, daher kann ich nur von Samstag und Sonntag berichten: Vormittags wurden drei etwa gleichgroße Gruppen gebildet und eine kurze Einführung in die Kommandozeile gegeben und nach der Mittagspause ging es bereits los mit den drei angekündigten Workshops unter denen sich die Kinder einen aussuchen konnten:

Die Blender Gruppe bei der Einführung

Die Blender Gruppe bei der Einführung

  • Freedroidz-Roboter programmieren
  • Spiele programmieren mit PyGame
  • Filme erstellen/modelieren mit Blender

Ich war zwar schon bei einigen Freedroidz Workshops dabei, wurde aber der Blender-Gruppe zugeteilt. Da ich mich noch nie mit Blender auseinander gesetzt hatte, konnte mich Robin (12) ebenso wie allen anderen Teilnehmern in die Grundlagen dieser unglaublich featurereichen Freien Software einführen.

 

Es hat eine Menge Spaß gemacht mit diesen interessierten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und sie beim lernen zu beobachten.

Bewegungspause auf der Hüpfburg

Bewegungspause auf der Hüpfburg

Als Vater hat mich besonders positiv beeindruckt, dass sehr genau auf Bewegungspausen geachtet wurde, viel Obst zur Verfügung stand und keine Süßigkeiten erlaubt waren.

Am Sonntag Nachmittag wurden dann die Ergebnisse aus allen drei Workshops den Rest der Teilnehmenden sowie den Eltern vorgestellt. Auch die beiden anderen Workshops wurden von Kindern geleitet und haben ihre Sache den Ergebnissen nach zu urteilen sehr gut gemacht.  Ich werde versuchen einige der zahlreichen Fotos zu bekommen, die bei der Präsentation gemacht wurden, um sie später hier einzufügen. Bis dahin kann man noch auf den Seiten des Teckids e.V. ausschau halten ob sich dort bald ein Bericht findet.

Update 8.9.2014: Bericht mit Fotos und Ergebnissen ist online!

Die ersten Schritte mit Blender

Die ersten Schritte mit Blender

Nach der ganzen Arbeit, die sich die Verantwortlichen mit dieser Veranstaltung gemacht haben um sie zu einem solchen Erfolg werden zu lassen, seien Ihnen ein paar Wochen Pause gegönnt! :)

Wer Interesse hat die Teckids zu unterstützen, bitte melden! Das nächste mal werden sie auf der OpenRheinRuhr sein. Dann leider ohne mich, aber ich werde sicher nicht zum letzten mal dabei gewesen sein!

flattr this!

Wednesday, 20 August 2014

Zum Erstellen eines Kennworts mit Sonderzeichen

André on Free Software » Deutsch | 21:53, Wednesday, 20 August 2014

Nachdem Matthias mir gezeigt hat wie man ein Kennwort generiert wollte ich eine mit besonderen Zeichen  machen können. Auf diese Weise müssen die Daten nicht erst später an das Kennwort hinzugefügt werden.

Ich habe angefangen mit pwgen, dass Sie sie installieren können in der Kommandozeile mit:

apt-get install pwgen

Wenn Sie pwgen als Kommando geben dann kommen zufällige Kennwörter aus wie:

vuaJ9aes

Die Kennwörter sind alle aus acht Zeichen und Sie erhalten 160 auf einmal.

Wenn Sie Ziffern in den Kernworten erzwingen möchten geben Sie in der Befehlszeile -n:

pwgen -n

Wenn Sie möchten, dass es mindestens ein Großbuchstabe in jedes Passwort gibt, dann geben Sie -c:

pwgen -c

Wenn Sie möchten, erzeugen vollständig zufällige Kennwörter, geben Sie -s:

pwgen -s

Und wenn Sie wollen, dass man mindestens einem Sonderzeichen in jedes Kennwort hat dann wählen Sie -y:

pwgen -y

Also, wenn Sie Folgendes eingeben:

pwgen -c -n -s -y

dann können Sie Ihr eigenes Kennwort machen von einem Ergebnis wie folgt:

7?|%Wr0! \xXJk7Mp OY=CD@2i !0;I.,\a j2%aFf5: {GIBK4nZ O’_73K>8 P.1@Nm2e
9y(<bG{Z B)db4(H# /iYy”?0) Yc6/OJ/& 5It&=,>8 \n6#F)%N 8+@nljiF M*H5?<nq
#9I4LEk\ S’h-e0Ax 8lEw’v?y w3n,y,iQ FBk$w7or $p^W9[/| #7eA|D8f 2[ACJDv+
q\s.70Do 7!)]}QmA rU!RdIA8 7p@K?3cD 7=/~’Rhe ;{2OCqYn z9>+”N]l 6UYz!]q[
/3UB_{)@ ]_P]8M#4 P]1t0t?# xT~3HzOh :c~A9RA{ %S?X?2cf E7{>uO(_ T)^=1>AX
Q3.Ez!N\ m0M`m3x$ 6WY=z-x2 H’W)$_98 9″V2.+$S xEAv5`~n GR$Zz:|7 |W3AqXHe
gE`rSMU4 fKa*HLs8 &kQ~s0<i eq)U_8.W %|rD6n+S 5XBV’38k ;9(*AMzB ,u’6IU@2
U`G2F`y. hd05BEg? [26T&U#+ dj1&7tdX V+i>:a32 c^.RGNh1 ^U"3XVR[ eZnc!a56
otr2J*0U VQO;{^S4 rd)E\z7I pMn,xHx6 H%`dUu1? 0_<LKv<# f8&Y)U=\ 1D~d|#er
`ylKnp@8 c+CL`/57 sI7J|}_[ z46Vm>9Z !."rT?q1 {0.}"!Hf i]<-=0Rz Sw&0pB<V
RT4snTs- WEl,35uS g<u?UM7/ :g1c.F”q “&JrK1Cb 88%2#’xJ }Z;”.”2E “b`LI3Q(
,3QH8LW’ 7zU_+\i- 1~!Be-sH nr6!J$R| vp65Ha/H 8Q?&uy#| ‘K/m1NU% 4CB5)(Ln
z@=0tAr# 5S={\|(Z g?o4A<3| =7Azd:AQ Qsl8HE`d Z%-;0Ob3 .N8′fcoI Og_5JB4J
>6feWQ%$ SP1D,7c” N~6N}jmm )q|w7pvI Mpo5=R%X }F2|bnPC q0rN{pAx ;&’,.6iL
~rZ5,,’u alg=Z1y@ +],jk4B3 L+”nfQ5i ]p`7l_O% “-L<6rvz AJ+’3!uW 1bj>Ps}6
[}o1Y8)& cZ12'+={ 4YN[}lKN BjyO\X5l 4rxw|s/U (>QnS&7i 0z(3n>U0 4|=!XC=B
^9v+mP]# >4NzKd8Q x/S3u5G. ‘[I|2*Uw C}2'1Z9r !An2F;s0 `;8ZZ.6R 8!mx>aDH
<N!4un!+ ihg<o2TB 1~'^n@yQ T5WY2kO` A(9|_\iJ C7e_GZLm :0sYS_=s D=nUJ3PN
~72J#}>7 /W!_ZB2\ xZ5E>aA= =F!k\@!0 ./kDOPZ2 ]M|g3x>; )%|,&AY4 HP}V2bg{
_B”^)H)8 (r+{Q&5x 65Tq/*`f q)Ci722] !QATS’$4 zIMIAN7\ 7″7Py93s “xdYe5@<

Wednesday, 13 August 2014

Der Student

André on Free Software » Deutsch | 18:44, Wednesday, 13 August 2014

Wenn man in einem Universitätsstadt wohnt hat man ab und zu Kontakt mit einem Student.

Montagabend. Einem athletischen Mann steht vor die Tür.

Guten Tag. Unserem Betrieb ist von Studenten angefangen und bietet Ihnen die Abonnementkarte für ihre Computer.

Ich sage dass ich davon nichts weiß.

Es ist nur E 15,- pro Monat. Wir lösen Ihre Computerproblemen. Die ganze Nachbarschaft ist auch eingeladen um Mitglied zu werden.

Ich sage dass ich keine Computerproblemen habe.

Haben Sie keine Computerproblemen? Was ist Ihre Windows-version?

Ich sage dass ich dass freie Debian GNU/Linux Betriebssystem nutze.

Der Student wird Böse und geht weg. Ich mache den Tür zu und mache einem back-up von meinem Computer.

“Bericht aus Bonn”

stehmann's blog | 18:02, Wednesday, 13 August 2014

Ich wurde eingeladen, auf dem Bonner Fellowshiptreffen am 11.08.2014 einen Vortrag zum Thema Lizenzen Freier Software zu halten. Dieser Einladung kam ich gerne nach und begab mich mit Mechtilde nach Bonn, wo im Netzladen das Treffen stattfand.

Die Anreise gestaltete sich deshalb etwas schwierig, weil die Bonner Altstadt, in welcher der Netzladen liegt, ein Gewirr von Einbahnstraßen darstellt, die zudem noch mit einige Baustellen gespickt waren. Auch unser Navi war uns dort nicht die erwünschte Hilfe, weil wohl einige Verbote links abzubiegen von den fleißigen Helfern von OpenStreetMap nich berücksichtigt worden waren. Aber wir fanden schließlich den Netzladen und mussten dann “nur noch” einen Parkplatz finden. Dies gelang mit viel Glück in hinreichender Nähe zum Netzladen, wobei die dortige Ausschilderung, wer wann wo parken darf, als “gewöhnungsbedürftig”" zu bezeichnen ist. Schließlich fanden wir auch zu Fuß den Netzladen wieder und später am Abend sogar unser Auto.

Für einen Beamer war gesorgt worden, und so kannte ich nach einer Vorstellungsrunde vor interesiertem Publikum meinen Vortrag halten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Angaben zu der Zahl der Lizenzen Freier Software nicht mehr aktuell waren; leider sind inzwischen weitere hinzugekommen.

Das Treffen hatte etwa zehn Teilnehmer, von denen einige besonders wegen des Themas gekommen waren. Nach dem Vortrag und seiner Diskussion haben wir noch allgemeinere Gespräche auch in kleineren Runden geführt.

Der “Referentenaustausch” zwischen den rheinischen Gruppen hat somit seinen Anfang genommen, Ich hoffe, dass er einen lebendigen Fortgang nehmen wird.

Viele, die wir in Bonn getroffen haben, werden wir bereits am 23. und 24. August 2014 auf der Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin wiedersehen. Insoweit fiel der Abschied auch nicht zu schwer.

Insgesamt war es aus meiner Sicht ein gelungener Abend, der die nicht ganz einfache Anreise mehr als gelohnt hat. Es gibt in Bonn eine lebendige Fellowshipgruppe mit interessanten und engagierten Menschen.

Nachtrag: Das Protokoll des Treffens findet sich im Wiki.

Sunday, 10 August 2014

Fellowshiptreffen am 30.07.2014

stehmann's blog | 11:41, Sunday, 10 August 2014

Das Vortragsthema des Fellowshiptreffens in Düsseldorf am 30.07.2014 war: “ZFS: Love Your Data”

Nach der Vorstellungsrunde ging es also um ein fortschrittliches Dateisystem, dessen Vorzüge uns Neal nahebrachte. Hervorgehoben wurden die einfache Bedienung selbst komplexer Konfigurationen, die eingebauten RAID-Funktionalitäten, das Volume-Management sowie der prüfsummenbasierte Schutz vor Datenübertragungsfehlern. Darüber hinaus hat ZFS eine enorme maximale Dateisystemgröße.

Der Verbreitung dieses vorzüglichen Dateisystems ist es leider abträgkich, dass es unter der (zwar freien, aber gpl-inkompatiblen) Common Development and Distribution License (CDDL) vertrieben wird.

Nach dem offiziellen Teil gab es wieder – wie üblich – Gespräche bis tief in die Nacht hinein.

Nachtrag: Neal hat auch seine Folien zur Vefügung gestellt.

Nächste Treffen:

Am 23. und 24. August 2014 findet die neunte Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin statt. Dieses Event ist auch immer ein Fellowshiptreffen. Die FSFE wird mit einem Stand vertreten sein.

Meine Empfehlung gilt besonders den Vorträgen von Matthias und Isabel.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 27.08.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Friday, 08 August 2014

Bericht FSFE Fellowship-Treffen in Frankfurt – 6. August

Being Fellow #952 of FSFE » German | 11:54, Friday, 08 August 2014

Beim letzten Treffen  in Frankfurt haben wir uns sehr darüber gefreut gleich drei neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Interesse bestand darin wie Software-Lizenzen überhaupt funktionieren, was Freie Software ausmacht und worin die Arbeit der FSFE besteht. Es wurde gespeist und danach gingen wir zu unserer Agenda über:

Als neue Themenvorschläge kamen an diesem Abend hinzu:

    • GPG Crypto-Karte Michael und Tom wollten dazu was zusammen tragen
    • OwnCloud
    • GNU/Linux Installationsparties (in Zusammenarbeit mit LUGs)

Daneben unterhielten wir uns noch zwischendurch über folgendes:

  • Erneut über diesen sehr interessanten Chaosradio Hardware hacking podcast.
  • Häufige Probleme bei Migrationen, wie in München oder das traurige Beispiel des ehemaligen Leuchtturmprojektes „Auswärtiges Amt“ oder auch Skolelinux in Rheinland-Pfalz.  Oft sind es nicht die Entscheider, sondern die IT-Abteilungen, die sich einer Migration entgegen stellen. (In dem Zusammenhang, habe ich gleich einen neuen Ausdruck gelernt: “Leute, die ein statisches Umfeld bevorzugen” -> unflexibel). Jede Migration (egal in welche Richtung) hat schließlich mit dem Widerwillen aller Nutzer zu kämpfen, da es immer unangenehm ist sich umzugewöhnen. (Es gibt aber oft auch noch mindestens ein weiteres Hindernis)
  • Die von NRW vorgeschriebene, proprietäre Schulverwaltungssoftware “SCHILD”, die ausschließlich auf Windows läuft. Entwicklung wurde vom Steuerzahler bezahlt, das Land hat jedoch keine Rechte die Software zu “befreien”.
  • Recht auf vergessen – Siehe dazu auch diesn blog post von Hugo Roy
  • Angriffsvektoren für Windows-Systeme „Best-gehütestes Geheimnis ist der Kernel!“
  •  Etwas OT: Grüne Landespolitik (Hes-sen)

Tut mir leid, ich werde immer fauler, was das Notizen machen angeht und habe sicher einiges vergessen.

Ein paar Punkte habe ich spontan von der Agenda gestrichen, weil einige “Experten” nicht anwesend waren und auch um die Besucher nicht mit zu vielen technischen Themen abzuschrecken. Aufs nächste mal verschoben wurde somit:

Dann also bis heute abend bei der Cryptoparty oder spätestens bis zum nächsten Fellowship-Treffen in Aschaffenburg am 3. September!

flattr this!

Tuesday, 05 August 2014

Zeit für Freiheit: Tu was gegen Überwachung!

Leena Simon» deutsch | 15:16, Tuesday, 05 August 2014

Du fragst dich, was man gegen die zunehmende Überwachung tun kann? Wir haben da was für dich. Nimm dir #ZeitfürFreiheit!

„Aufstehen statt Aussitzen“ ist das Motto der diesjährigen Demo „Freiheit statt Angst“ (FsA). Diese Botschaft ist nicht nur an die Bundesregierung gerichtet. Gemeint sind alle Menschen, die erkannt haben, welche Gefahren von der Totalüberwachung ausgehen, und sich dennoch bisher nicht spürbar dagegen empören.

Ja, genau: Du bist gemeint!

Wir dürfen von unserer Regierung nicht erwarten, was wir selbst nicht zu bringen bereit sind. Deshalb müssen wir zu erst bei uns anfangen, und uns für unsere Freiheit (vom Sofa) erheben. Über die Jahre konnte das Orgateam bei der Organisation der FsA-Demos eine gewisse Routine entwickeln. Doch wir sind keine Demodienstleister und können nicht alles alleine stemmen.
Der Widerstand muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen! Das gilt auch für die Mobilisierung: Ohne euch geht’s schlicht und ergreifend nicht. Wir brauchen eure Zeit und euren Einsatz!

Ein Tweet ist nett, aber noch lange nicht genug! Wir brauchen Menschen, die mit Plakaten und Flyern durch die Städte ziehen, die Busfahrten organisieren und andere Menschen ermuntern und motivieren, am 30. August 2014 in Berlin mit zur Demo zu kommen. Investiere deshalb bitte auch du #ZeitfürFreiheit! Unterstütze uns bei der Demoorga und Mobilisation. Suche dir aus der folgenden Liste am besten gleich mehrere Punkte aus, setze sie um und erzähle anderen davon:

  • Hänge vierzig A3-Plakate in Läden in deiner Stadt aus, z.B. in Cafés, Backereien, …. Unserer Erfarung nach sind viele Läden sehr aufgeschlossen — frag doch einfach mal nach! Bei der Gelegenheit kannst doch dort auch gleich ein paar Flyer hinterlassen. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Verteile 400 Flyer und Aufkleber (oder mehr) in der Öffentlichkeit. Besonders geeignet ist dafür der ÖPNV. Dort sind die Menschen gelangweilt und können nicht weglaufen. In Zweiergruppen geht das am besten. 400 Flyer sind erfahrungsgemäß binnen ein bis zwei Stunden verteilt.
  • Verabrede dich mit Freunden zum Plakatieren und bringe zwanzig A1-Plakate in der Öffentlichkeit an. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage (fast) kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Melde dich beim Orgabündnis als HelferIn für den 30.8. – es werden vor Ort immer Leute gebraucht, die z.B. als OrdnerInnen mithelfen.
  • Schreibe einen Blogartikel, warum Überwachung gefährlich ist und weise darin auf die FSA hin! Du kannst z.B. auf freiheitstattangst.de verlinken.
  • Mach deine Hand voll: Überzeuge vier Personen, mit dir zur Demo zu gehen, die das nicht ohnehin schon vor hatten. (Solltest du selbst am 30.08. verhindert sein, kannst du das kompensieren, indem du fünf Personen überzeugst ;)
  • Verabrede dich mit Freunden (die die FSA nicht kennen oder noch nicht sicher sind, ob sie hingehen w/sollen), zum Transparente-Malen. Während der kreativen Arbeit hast du viel Zeit, sie zu überzeugen, mitzukommen. Bestimmt wollen sie ihre Arbeit auch in Aktion sehen.
  • Organisiere eine Busfahrt aus einer größeren Stadt in deiner Nähe zur Demo. Trage diesen Bus unbedingt (!!) im Wiki des AKV ein, damit ihn auch andere finden.
  • Hast du prominente Freundinnen oder Freunde? Erzähle ihnen von der Demo und überzeuge sie, ebenfalls dorthin zu kommen und zudem dazu aufzurufen.
  • Spende für die Demo.

Ganz wichtig: Teile deinem Umfeld (auf Twitter und Co, in Foren oder auf Mailinglisten) mit, dass du dir #ZeitfürFreiheit genommen hast, um die FSA14 zu unterstützen, und fordere sie auf, es dir gleich zu tun.

Beispieltweet:

Ich habe mir #ZeitfürFreiheit genommen und die #FSA14 unterstützt. Jetzt seid ihr dran: https://freiheitstattangst.de/2014/08/zeit-fuer-freiheit-tu-was-gegen-ueberwachung/

Monday, 04 August 2014

Freie Software und ein Pensionsfonds

André on Free Software » Deutsch | 13:36, Monday, 04 August 2014

Der Pensionsfonds wo bei ich Mitglied bin erfordert nicht-freie flash-Software auf die Webseite. Mitglieder stehen für die Wahl: flash installieren oder nicht informiert zu sein.

In den Niederlanden sind viele Menschen verpflichtet Mitglied von einem Pensionsfonds. Es gibt dabei keiner freien Wahl.

Mein Pensionsfonds hat auf die Website ein Modul mit persönlichen Informationen. Ich brauche nicht-freie flash-Software um es zu nutzen.

Ich habe ein Formular ausgefüllt (e-mailen ist nicht möglich) und darin gesagt dass als man kein nicht-freie flash-Software installiert hat, dass da nichts zu sehen ist nach dem man eingeloggt ist. Monaten später gibt es noch kein Reaktion vom Pensionsfonds.

Darum werden wir in 2014 unserem Website weiter verbessern”  – Pensionsfonds in ihre jährliche Broschüre, von mich übersetzt.

Bin ich die einzige mit diese Erfahrung?

Wednesday, 30 July 2014

Willkommen auf meinem Blog

André on Free Software » Deutsch | 19:31, Wednesday, 30 July 2014

Hallo. Mein Name ist André und ich komme aus den Niederlanden. Ich übersetze für die Free Software Foundation Europe. Willkommen auf meinem Blog.

Tuesday, 29 July 2014

Zeit, auszuwandern?

Martin's notes - Deutsch | 10:23, Tuesday, 29 July 2014

Sieht ganz so aus, denn Österreichs Oberster Gerichtshof bewertet – unterstützt vom EuGH– veraltete Geschäftsmodelle von Firmen, denen die Interessen ihrer Kunden – man verzeihe mir den Ausdruck – links am Arsch vorbeigehen, offensichtlich höher als die Freiheit der österreichischen Bürger: http://derstandard.at/2000003659068/Netzsperren-Oesterreichische-Provider-muessen-Pirate-Bay-blocken

Ich darf an dieser Stelle unseren Volksvertretern Artikel 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes vom 1. Oktober 1920 in der Fassung von 1929 in Erinnerung rufen:
Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.


Als bescheidener Teil dieses Volkes möchte ich bitten, in Freiheit leben zu dürfen – auch im Internet. Und nein, damit bin ich nicht allein.

Thursday, 24 July 2014

Warum ich mein Der-Standard-Kompakt-Abo gekündigt habe

Martin's notes - Deutsch | 06:42, Thursday, 24 July 2014

Ich habe soeben mein Abo der Tageszeitung „Der Standard Kompakt“ gekündigt. Diese Entscheidung hat sich bereits länger angekündigt, da die Qualität nicht der einer Qualitätstageszeitung entspricht (verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler, manchmal fehlen Wörter oder auch halbe Sätze, Leerzeichen und dergleichen), aber meinem Abo den Todesstoß versetzt hat Fabian Schmid mit diesem Artikel. Wer einen Menschen, der sich der Freiheitsberaubung im Internet und der Zerstörung der Netzneutralität schuldig gemacht hat [1], völlig ohne Vorbehalte in den Himmel lobt, hat es nicht verdient, dass ich seine Artikel lese. Es gibt beim „Standard“ sicher auch gute Journalisten, aber solange Menschen vom Format Fabian Schmid dort Artikel veröffentlichen, werde ich lieber auf diese Lektüre verzichten.

[1]Netflix ist z.B. unter anderem der Grund dafür, dass digitale Rechteminderung demnächst auch in der Freien Software von Mozilla Einzug hält.

EDIT: Fabian Schmid hat sich mittlerweile per E-Mail mit mir in Verbindung gesetzt und seine Sicht der Dinge dargelegt. Ich möchte mich hiermit für meinen etwas zu rauhen Ton entschuldigen, aber mein Abo bleibt gekündigt. Den Originaltext meines Postings lasse ich unverändert, da man meiner Meinung nach zu seinen Fehlern stehen sollte.

Tuesday, 08 July 2014

Bericht vom FSFE Fellowship-Treffen in Bad Homburg

Being Fellow #952 of FSFE » German | 15:17, Tuesday, 08 July 2014

Diesmal ging es also nach Bad Homburg in den Louisenkeller, allerdings fanden wir auch ein Plätzchen in der Sonne im Biergarten. Wir waren zu viert und hatten mal wieder eine Menge Themen auf der Agenda.

Bad Homburg-Panorama.jpg
Bad Homburg-Panorama“ von MdE (de) – Eigenes Foto (Panorama). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

 

Ich kam dazu ein bisschen von der Geschichte der Fellowship-Treffen Rhein/Main zu berichten, wie es  zur FuXCon und dem anschließenden Experiment der Städterotation führte. Da wir alle auch nach Frankfurt gekommen wären, fragten wir uns ob wir dieses Konzept wirklich in der Form weiterverfolgen wollen. Die Treffen müssten besser beworben werden,  was allerdings etwas Zeit erfordert, die ich nicht immer habe. Wir beschlossen, die wechselnden Orte jedes zweiten Treffens beizubehalten, aber vielleicht statt anderer Städte, andere Nutzer-Gruppen zu besuchen, ob die nun in Frankfurt sind oder nicht, ist dafür unerheblich.

Da Darmstadt außerordenlich gut funktioniert hat, werden wir dort wohl noch einmal auftauchen (schon allein um vielleicht dann ein paar i3 T-shirts zu erwerben ;) ).

Da es leider keine Beteiligung beim Stimmungsbild für September gab, werde ich das die Tage auf kurzem Wege mit Sven entscheiden. Es wird dann wohl wieder  Aschaffenburg werden.

Außerdem wollten wir den Treffen mehr Inhalt geben, etwa mit Vorträgen oder Workshops. Da der CCC  Ffm bereits letztes Jahr auf der FuXcon seine Räumlichkeiten für solche Aktivitäten angeboten hatte, werden wir ihn demnächst wieder in der Schmidtstraße besuchen um auch mögliche Vortragsthemen zu besprechen.

Als mögliche Themen oder Workshops haben wir bisher DRM und Anti-Features, sowie die Handhabung der Cryptocard. Gibt es da sonst noch Vorschläge oder Wünsche?

In dem Zusammenhang  wurde auch gefragt, was andere Fellowship-Gruppen denn so machen um ihre Treffen zu gestalten. Einige Gruppen dokumentieren ja vorzüglich ihre Aktivitäten (Düsseldorf, München, Wien, Athen, Offenburg …), so dass ich mit der Liste möglicher Aktivitäten im Hinterkopf da einen kurzen Abriss geben konnte. Was ich zwar auf meinem Zettel hatte, aber vergaß zu erwähnen war eine kleine FS Werbetour durch Hessen, ähnlich wie es diese Gruppe in Norwegen gemacht hat

Was mir besonders gut gefällt ist Präsenz auf “Nicht-Nerd” veranstaltungen zeigen, wie zum Beispiel  die Wiener auf der Veganmania oder die Münchner auf dem Corso Leopold. Ich hatte mir im Vorfeld so etwas wie die Parade der Kulturen in Frankfurt vorgestellt, es wurde aber auch die „Night of Science“ in Riedberg vorgeschlagen.  Die ist zwar immer noch etwas „nerdig“, aber zumindest nicht mehr ganz in der FS bubble eingeschlossen ;) Klingt gut. Sonst noch Vorschläge von Leuten, die nicht dabei sein konnten?

Zu den  Aktivitäten gehört natürlich auch die geplante Mutterware Party!

Und unsere Beteiligung an den Cryptoparties in Frankfurt. Das Datum der nächsten #CPFffm steht noch nicht fest, wird aber wohl in Kürze bekannt gegeben.

Zum Themenkomplex Kryptographie hatten wir außerdem:

  •  Truecrypt Alternativen. Hat hier jemand Empfehlungen? Idealerweise sollte die Software das Containerformat von Truecrypt beherrschen.
  • Gnupg vs. Gnupg2: Was ist der Unterschied?
  • Wir wollen ein bisschen die derzeitige Dokumentation der Fellowship-Karte prüfen und gegebenenfalls aktualisieren.  Danach möglicherweise Workshops veranstalten und auch als Modul der Cryptoparties anbieten. In diesem Zug eventuell das Konzept des Crypto-Cafés aus den Niederlanden aufgreifen.
  • Eine Liste der dezeit verwendeteten Software und Präsentationen liegt auf Gitorious.
  • WhatsApp Alternativen (ein Resultat des deutschsprachigen Team-Treffens in Essen)

Und dann war da noch…

Was noch auf der Liste stand, wir aber nicht mehr geschafft hatten: die No-Asshole Zone.

Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Bis zum nächsten mal, dann wieder in Frankfurt im Café Albatros.

flattr this!

Monday, 07 July 2014

softmetz.de bei den Ubernauten, HTTPS everywhere

softmetzbetrieb » fsfe | 21:17, Monday, 07 July 2014

Schon vor längerer Zeit habe ich meine Root-Server gekündigt. Der Vertrag läuft noch ein Weilchen, aber so langsam ziehe ich die ganzen Dienste um. Den Anfang machen die Web-Seiten und -Anwendungen wie softmetz.de. Diese wandern alle nach und nach zu den Ubernauten.

logo-trans-2012Uberspace ist ein innovativer Hosting-Provider, bei dem die Nutzer_Innen den Preis selbst festlegen. Als Richtgröße geben die Macher 5 EUR im Monat für einen Bereich an, ab dem das Hosting wirtschaftlich machbar ist. Neben dem Preis ist dort auch die Technik extrem flexibel, einen guten Überblick gibt das geniale Support-Wiki.

Im Zuge des Service-Umzugs führe ich verbindliches HTTPS mit Zertifikaten von StartSSL ein. Ich bin zwar CAcert-Assurer, solange die Root-CA aber in keinem Browser steckt, möchte ich meinen Besucher_Innen ständige “Fehlermedungen” ersparen. Die Kritik, welche an StartSSL im Zusammenhang mit dem Heartbleed-Bug  geübt wurde, ist mir geläufig, allerdings kenne ich keine brauchbare Alternative.

Neben dieser Seite läuft bereits mein Tiny Tiny RSS-Newsreader, mein Piwik und mein Red-Hub bei Uberspace.

Und bis heute bin ich sehr sehr zufrieden.

Sunday, 06 July 2014

Besuch in Aachen

stehmann's blog | 16:03, Sunday, 06 July 2014

Am 02.07.2014 wollte die Grüne Jugend StädteRegion Aachen eine Linux-Install-Party im dortigen Grünen Zentrum veranstalten, um Menschen zu helfen, Linux Mint auf ihren Computern zu installieren.

Aufgrund unserer guten Erfahrungen mit der Aachener Freien-Software-Szene fuhren Mechtilde und ich dorthin.

Als wir kurz nach der Uhrzeit, die als Beginn angeben worden war, im Grünen Zentrum ankamen, war der Raum schon voll (meist männlicher) Menschen. Neben der Grünen Jugend trafen wir vor allem uns bekannte ALUG-Mitglieder an, die auch das Kernteam des “Open-Source-Arbeitskreises der Fachschaft Mathe/Physik/Informatik der RWTH Aachen” bilden und stolz ihre entsprechenden Polo-Shirts trugen.

Leider war niemand anwesend, der Linux Mint oder ein anderes GNU/Linux installiert haben wollte. Auch traf im Laufe des Abends niemand mit diesem Begehren ein. Ein gutes Zeichen?

Nun wurde der Abend etwas umfunktioniert.

Zunächst gab man mir Gelegenheit, spontan etwas zu Freier Software und der FSFE zu sagen. Sodann gab es ein kleine CryptoParty. Jemand aus dem “Open-Source-Arbeitskreis” hatte Folien (LaTeX) zur Hand, anhand derer er in die Kryptographie, vor allem GnuPG, einführen konnte. Sodann wurde Enigmail installiert, es wurden Schlüssel erzeugt und der Austausch verschlüsselter Mail ausprobiert. Leider konnten nur eine kleine Minderheit der Anwesenden an dieser Party aktiv teilnehmen, den für die meisten war der Austausch verschlüsselter Emails kein “Neuland” mehr.

Dennoch haben sich die Stunden in Aachen gelohnt. “Alte” Bekannte im “richtigen Leben” zu treffen und mit ihnen ein wenig Konversation zu pflegen, ist wichtig. Hinzu kam noch, dass wir dem politischen Nachwuchs einer an der Landesregierung beteiligten Partei unser Anliegen noch ein wenig näher bringen konnten.