Planet Fellowship (de)

Wednesday, 13 August 2014

Der Student

André on Free Software » Deutsch | 18:44, Wednesday, 13 August 2014

Wenn man in einem Universitätsstadt wohnt hat man ab und zu Kontakt mit einem Student.

Montagabend. Einem athletischen Mann steht vor die Tür.

Guten Tag. Unserem Betrieb ist von Studenten angefangen und bietet Ihnen die Abonnementkarte für ihre Computer.

Ich sage dass ich davon nichts weiß.

Es ist nur E 15,- pro Monat. Wir lösen Ihre Computerproblemen. Die ganze Nachbarschaft ist auch eingeladen um Mitglied zu werden.

Ich sage dass ich keine Computerproblemen habe.

Haben Sie keine Computerproblemen? Was ist Ihre Windows-version?

Ich sage dass ich dass freie Debian GNU/Linux Betriebssystem nutze.

Der Student wird Böse und geht weg. Ich mache den Tür zu und mache einem back-up von meinem Computer.

“Bericht aus Bonn”

stehmann's blog | 18:02, Wednesday, 13 August 2014

Ich wurde eingeladen, auf dem Bonner Fellowshiptreffen am 11.08.2014 einen Vortrag zum Thema Lizenzen Freier Software zu halten. Dieser Einladung kam ich gerne nach und begab mich mit Mechtilde nach Bonn, wo im Netzladen das Treffen stattfand.

Die Anreise gestaltete sich deshalb etwas schwierig, weil die Bonner Altstadt, in welcher der Netzladen liegt, ein Gewirr von Einbahnstraßen darstellt, die zudem noch mit einige Baustellen gespickt waren. Auch unser Navi war uns dort nicht die erwünschte Hilfe, weil wohl einige Verbote links abzubiegen von den fleißigen Helfern von OpenStreetMap nich berücksichtigt worden waren. Aber wir fanden schließlich den Netzladen und mussten dann “nur noch” einen Parkplatz finden. Dies gelang mit viel Glück in hinreichender Nähe zum Netzladen, wobei die dortige Ausschilderung, wer wann wo parken darf, als “gewöhnungsbedürftig”" zu bezeichnen ist. Schließlich fanden wir auch zu Fuß den Netzladen wieder und später am Abend sogar unser Auto.

Für einen Beamer war gesorgt worden, und so kannte ich nach einer Vorstellungsrunde vor interesiertem Publikum meinen Vortrag halten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Angaben zu der Zahl der Lizenzen Freier Software nicht mehr aktuell waren; leider sind inzwischen weitere hinzugekommen.

Das Treffen hatte etwa zehn Teilnehmer, von denen einige besonders wegen des Themas gekommen waren. Nach dem Vortrag und seiner Diskussion haben wir noch allgemeinere Gespräche auch in kleineren Runden geführt.

Der “Referentenaustausch” zwischen den rheinischen Gruppen hat somit seinen Anfang genommen, Ich hoffe, dass er einen lebendigen Fortgang nehmen wird.

Viele, die wir in Bonn getroffen haben, werden wir bereits am 23. und 24. August 2014 auf der Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin wiedersehen. Insoweit fiel der Abschied auch nicht zu schwer.

Insgesamt war es aus meiner Sicht ein gelungener Abend, der die nicht ganz einfache Anreise mehr als gelohnt hat. Es gibt in Bonn eine lebendige Fellowshipgruppe mit interessanten und engagierten Menschen.

Nachtrag: Das Protokoll des Treffens findet sich im Wiki.

Sunday, 10 August 2014

Fellowshiptreffen am 30.07.2014

stehmann's blog | 11:41, Sunday, 10 August 2014

Das Vortragsthema des Fellowshiptreffens in Düsseldorf am 30.07.2014 war: “ZFS: Love Your Data”

Nach der Vorstellungsrunde ging es also um ein fortschrittliches Dateisystem, dessen Vorzüge uns Neal nahebrachte. Hervorgehoben wurden die einfache Bedienung selbst komplexer Konfigurationen, die eingebauten RAID-Funktionalitäten, das Volume-Management sowie der prüfsummenbasierte Schutz vor Datenübertragungsfehlern. Darüber hinaus hat ZFS eine enorme maximale Dateisystemgröße.

Der Verbreitung dieses vorzüglichen Dateisystems ist es leider abträgkich, dass es unter der (zwar freien, aber gpl-inkompatiblen) Common Development and Distribution License (CDDL) vertrieben wird.

Nach dem offiziellen Teil gab es wieder – wie üblich – Gespräche bis tief in die Nacht hinein.

Nachtrag: Neal hat auch seine Folien zur Vefügung gestellt.

Nächste Treffen:

Am 23. und 24. August 2014 findet die neunte Free and Open Source Software Conference (FrOSCon) in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin statt. Dieses Event ist auch immer ein Fellowshiptreffen. Die FSFE wird mit einem Stand vertreten sein.

Meine Empfehlung gilt besonders den Vorträgen von Matthias und Isabel.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 27.08.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Friday, 08 August 2014

Bericht FSFE Fellowship-Treffen in Frankfurt – 6. August

Being Fellow #952 of FSFE » German | 11:54, Friday, 08 August 2014

Beim letzten Treffen  in Frankfurt haben wir uns sehr darüber gefreut gleich drei neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Interesse bestand darin wie Software-Lizenzen überhaupt funktionieren, was Freie Software ausmacht und worin die Arbeit der FSFE besteht. Es wurde gespeist und danach gingen wir zu unserer Agenda über:

Als neue Themenvorschläge kamen an diesem Abend hinzu:

    • GPG Crypto-Karte Michael und Tom wollten dazu was zusammen tragen
    • OwnCloud
    • GNU/Linux Installationsparties (in Zusammenarbeit mit LUGs)

Daneben unterhielten wir uns noch zwischendurch über folgendes:

  • Erneut über diesen sehr interessanten Chaosradio Hardware hacking podcast.
  • Häufige Probleme bei Migrationen, wie in München oder das traurige Beispiel des ehemaligen Leuchtturmprojektes „Auswärtiges Amt“ oder auch Skolelinux in Rheinland-Pfalz.  Oft sind es nicht die Entscheider, sondern die IT-Abteilungen, die sich einer Migration entgegen stellen. (In dem Zusammenhang, habe ich gleich einen neuen Ausdruck gelernt: “Leute, die ein statisches Umfeld bevorzugen” -> unflexibel). Jede Migration (egal in welche Richtung) hat schließlich mit dem Widerwillen aller Nutzer zu kämpfen, da es immer unangenehm ist sich umzugewöhnen. (Es gibt aber oft auch noch mindestens ein weiteres Hindernis)
  • Die von NRW vorgeschriebene, proprietäre Schulverwaltungssoftware “SCHILD”, die ausschließlich auf Windows läuft. Entwicklung wurde vom Steuerzahler bezahlt, das Land hat jedoch keine Rechte die Software zu “befreien”.
  • Recht auf vergessen – Siehe dazu auch diesn blog post von Hugo Roy
  • Angriffsvektoren für Windows-Systeme „Best-gehütestes Geheimnis ist der Kernel!“
  •  Etwas OT: Grüne Landespolitik (Hes-sen)

Tut mir leid, ich werde immer fauler, was das Notizen machen angeht und habe sicher einiges vergessen.

Ein paar Punkte habe ich spontan von der Agenda gestrichen, weil einige “Experten” nicht anwesend waren und auch um die Besucher nicht mit zu vielen technischen Themen abzuschrecken. Aufs nächste mal verschoben wurde somit:

Dann also bis heute abend bei der Cryptoparty oder spätestens bis zum nächsten Fellowship-Treffen in Aschaffenburg am 3. September!

flattr this!

Tuesday, 05 August 2014

Zeit für Freiheit: Tu was gegen Überwachung!

Leena Simon» deutsch | 15:16, Tuesday, 05 August 2014

Du fragst dich, was man gegen die zunehmende Überwachung tun kann? Wir haben da was für dich. Nimm dir #ZeitfürFreiheit!

„Aufstehen statt Aussitzen“ ist das Motto der diesjährigen Demo „Freiheit statt Angst“ (FsA). Diese Botschaft ist nicht nur an die Bundesregierung gerichtet. Gemeint sind alle Menschen, die erkannt haben, welche Gefahren von der Totalüberwachung ausgehen, und sich dennoch bisher nicht spürbar dagegen empören.

Ja, genau: Du bist gemeint!

Wir dürfen von unserer Regierung nicht erwarten, was wir selbst nicht zu bringen bereit sind. Deshalb müssen wir zu erst bei uns anfangen, und uns für unsere Freiheit (vom Sofa) erheben. Über die Jahre konnte das Orgateam bei der Organisation der FsA-Demos eine gewisse Routine entwickeln. Doch wir sind keine Demodienstleister und können nicht alles alleine stemmen.
Der Widerstand muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen! Das gilt auch für die Mobilisierung: Ohne euch geht’s schlicht und ergreifend nicht. Wir brauchen eure Zeit und euren Einsatz!

Ein Tweet ist nett, aber noch lange nicht genug! Wir brauchen Menschen, die mit Plakaten und Flyern durch die Städte ziehen, die Busfahrten organisieren und andere Menschen ermuntern und motivieren, am 30. August 2014 in Berlin mit zur Demo zu kommen. Investiere deshalb bitte auch du #ZeitfürFreiheit! Unterstütze uns bei der Demoorga und Mobilisation. Suche dir aus der folgenden Liste am besten gleich mehrere Punkte aus, setze sie um und erzähle anderen davon:

  • Hänge vierzig A3-Plakate in Läden in deiner Stadt aus, z.B. in Cafés, Backereien, …. Unserer Erfarung nach sind viele Läden sehr aufgeschlossen — frag doch einfach mal nach! Bei der Gelegenheit kannst doch dort auch gleich ein paar Flyer hinterlassen. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Verteile 400 Flyer und Aufkleber (oder mehr) in der Öffentlichkeit. Besonders geeignet ist dafür der ÖPNV. Dort sind die Menschen gelangweilt und können nicht weglaufen. In Zweiergruppen geht das am besten. 400 Flyer sind erfahrungsgemäß binnen ein bis zwei Stunden verteilt.
  • Verabrede dich mit Freunden zum Plakatieren und bringe zwanzig A1-Plakate in der Öffentlichkeit an. Plakate und Flyer kannst du im Shop von Digitalcourage (fast) kostenfrei bestellen (0,01€/Stück).
  • Melde dich beim Orgabündnis als HelferIn für den 30.8. – es werden vor Ort immer Leute gebraucht, die z.B. als OrdnerInnen mithelfen.
  • Schreibe einen Blogartikel, warum Überwachung gefährlich ist und weise darin auf die FSA hin! Du kannst z.B. auf freiheitstattangst.de verlinken.
  • Mach deine Hand voll: Überzeuge vier Personen, mit dir zur Demo zu gehen, die das nicht ohnehin schon vor hatten. (Solltest du selbst am 30.08. verhindert sein, kannst du das kompensieren, indem du fünf Personen überzeugst ;)
  • Verabrede dich mit Freunden (die die FSA nicht kennen oder noch nicht sicher sind, ob sie hingehen w/sollen), zum Transparente-Malen. Während der kreativen Arbeit hast du viel Zeit, sie zu überzeugen, mitzukommen. Bestimmt wollen sie ihre Arbeit auch in Aktion sehen.
  • Organisiere eine Busfahrt aus einer größeren Stadt in deiner Nähe zur Demo. Trage diesen Bus unbedingt (!!) im Wiki des AKV ein, damit ihn auch andere finden.
  • Hast du prominente Freundinnen oder Freunde? Erzähle ihnen von der Demo und überzeuge sie, ebenfalls dorthin zu kommen und zudem dazu aufzurufen.
  • Spende für die Demo.

Ganz wichtig: Teile deinem Umfeld (auf Twitter und Co, in Foren oder auf Mailinglisten) mit, dass du dir #ZeitfürFreiheit genommen hast, um die FSA14 zu unterstützen, und fordere sie auf, es dir gleich zu tun.

Beispieltweet:

Ich habe mir #ZeitfürFreiheit genommen und die #FSA14 unterstützt. Jetzt seid ihr dran: https://freiheitstattangst.de/2014/08/zeit-fuer-freiheit-tu-was-gegen-ueberwachung/

Monday, 04 August 2014

Freie Software und ein Pensionsfonds

André on Free Software » Deutsch | 13:36, Monday, 04 August 2014

Der Pensionsfonds wo bei ich Mitglied bin erfordert nicht-freie flash-Software auf die Webseite. Mitglieder stehen für die Wahl: flash installieren oder nicht informiert zu sein.

In den Niederlanden sind viele Menschen verpflichtet Mitglied von einem Pensionsfonds. Es gibt dabei keiner freien Wahl.

Mein Pensionsfonds hat auf die Website ein Modul mit persönlichen Informationen. Ich brauche nicht-freie flash-Software um es zu nutzen.

Ich habe ein Formular ausgefüllt (e-mailen ist nicht möglich) und darin gesagt dass als man kein nicht-freie flash-Software installiert hat, dass da nichts zu sehen ist nach dem man eingeloggt ist. Monaten später gibt es noch kein Reaktion vom Pensionsfonds.

Darum werden wir in 2014 unserem Website weiter verbessern”  – Pensionsfonds in ihre jährliche Broschüre, von mich übersetzt.

Bin ich die einzige mit diese Erfahrung?

Wednesday, 30 July 2014

Willkommen auf meinem Blog

André on Free Software » Deutsch | 19:31, Wednesday, 30 July 2014

Hallo. Mein Name ist André und ich komme aus den Niederlanden. Ich übersetze für die Free Software Foundation Europe. Willkommen auf meinem Blog.

Tuesday, 29 July 2014

Zeit, auszuwandern?

Martin's notes - Deutsch | 10:23, Tuesday, 29 July 2014

Sieht ganz so aus, denn Österreichs Oberster Gerichtshof bewertet – unterstützt vom EuGH– veraltete Geschäftsmodelle von Firmen, denen die Interessen ihrer Kunden – man verzeihe mir den Ausdruck – links am Arsch vorbeigehen, offensichtlich höher als die Freiheit der österreichischen Bürger: http://derstandard.at/2000003659068/Netzsperren-Oesterreichische-Provider-muessen-Pirate-Bay-blocken

Ich darf an dieser Stelle unseren Volksvertretern Artikel 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes vom 1. Oktober 1920 in der Fassung von 1929 in Erinnerung rufen:
Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.


Als bescheidener Teil dieses Volkes möchte ich bitten, in Freiheit leben zu dürfen – auch im Internet. Und nein, damit bin ich nicht allein.

Thursday, 24 July 2014

Warum ich mein Der-Standard-Kompakt-Abo gekündigt habe

Martin's notes - Deutsch | 06:42, Thursday, 24 July 2014

Ich habe soeben mein Abo der Tageszeitung „Der Standard Kompakt“ gekündigt. Diese Entscheidung hat sich bereits länger angekündigt, da die Qualität nicht der einer Qualitätstageszeitung entspricht (verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler, manchmal fehlen Wörter oder auch halbe Sätze, Leerzeichen und dergleichen), aber meinem Abo den Todesstoß versetzt hat Fabian Schmid mit diesem Artikel. Wer einen Menschen, der sich der Freiheitsberaubung im Internet und der Zerstörung der Netzneutralität schuldig gemacht hat [1], völlig ohne Vorbehalte in den Himmel lobt, hat es nicht verdient, dass ich seine Artikel lese. Es gibt beim „Standard“ sicher auch gute Journalisten, aber solange Menschen vom Format Fabian Schmid dort Artikel veröffentlichen, werde ich lieber auf diese Lektüre verzichten.

[1]Netflix ist z.B. unter anderem der Grund dafür, dass digitale Rechteminderung demnächst auch in der Freien Software von Mozilla Einzug hält.

EDIT: Fabian Schmid hat sich mittlerweile per E-Mail mit mir in Verbindung gesetzt und seine Sicht der Dinge dargelegt. Ich möchte mich hiermit für meinen etwas zu rauhen Ton entschuldigen, aber mein Abo bleibt gekündigt. Den Originaltext meines Postings lasse ich unverändert, da man meiner Meinung nach zu seinen Fehlern stehen sollte.

Tuesday, 08 July 2014

Bericht vom FSFE Fellowship-Treffen in Bad Homburg

Being Fellow #952 of FSFE » German | 15:17, Tuesday, 08 July 2014

Diesmal ging es also nach Bad Homburg in den Louisenkeller, allerdings fanden wir auch ein Plätzchen in der Sonne im Biergarten. Wir waren zu viert und hatten mal wieder eine Menge Themen auf der Agenda.

Bad Homburg-Panorama.jpg
Bad Homburg-Panorama“ von MdE (de) – Eigenes Foto (Panorama). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

 

Ich kam dazu ein bisschen von der Geschichte der Fellowship-Treffen Rhein/Main zu berichten, wie es  zur FuXCon und dem anschließenden Experiment der Städterotation führte. Da wir alle auch nach Frankfurt gekommen wären, fragten wir uns ob wir dieses Konzept wirklich in der Form weiterverfolgen wollen. Die Treffen müssten besser beworben werden,  was allerdings etwas Zeit erfordert, die ich nicht immer habe. Wir beschlossen, die wechselnden Orte jedes zweiten Treffens beizubehalten, aber vielleicht statt anderer Städte, andere Nutzer-Gruppen zu besuchen, ob die nun in Frankfurt sind oder nicht, ist dafür unerheblich.

Da Darmstadt außerordenlich gut funktioniert hat, werden wir dort wohl noch einmal auftauchen (schon allein um vielleicht dann ein paar i3 T-shirts zu erwerben ;) ).

Da es leider keine Beteiligung beim Stimmungsbild für September gab, werde ich das die Tage auf kurzem Wege mit Sven entscheiden. Es wird dann wohl wieder  Aschaffenburg werden.

Außerdem wollten wir den Treffen mehr Inhalt geben, etwa mit Vorträgen oder Workshops. Da der CCC  Ffm bereits letztes Jahr auf der FuXcon seine Räumlichkeiten für solche Aktivitäten angeboten hatte, werden wir ihn demnächst wieder in der Schmidtstraße besuchen um auch mögliche Vortragsthemen zu besprechen.

Als mögliche Themen oder Workshops haben wir bisher DRM und Anti-Features, sowie die Handhabung der Cryptocard. Gibt es da sonst noch Vorschläge oder Wünsche?

In dem Zusammenhang  wurde auch gefragt, was andere Fellowship-Gruppen denn so machen um ihre Treffen zu gestalten. Einige Gruppen dokumentieren ja vorzüglich ihre Aktivitäten (Düsseldorf, München, Wien, Athen, Offenburg …), so dass ich mit der Liste möglicher Aktivitäten im Hinterkopf da einen kurzen Abriss geben konnte. Was ich zwar auf meinem Zettel hatte, aber vergaß zu erwähnen war eine kleine FS Werbetour durch Hessen, ähnlich wie es diese Gruppe in Norwegen gemacht hat

Was mir besonders gut gefällt ist Präsenz auf “Nicht-Nerd” veranstaltungen zeigen, wie zum Beispiel  die Wiener auf der Veganmania oder die Münchner auf dem Corso Leopold. Ich hatte mir im Vorfeld so etwas wie die Parade der Kulturen in Frankfurt vorgestellt, es wurde aber auch die „Night of Science“ in Riedberg vorgeschlagen.  Die ist zwar immer noch etwas „nerdig“, aber zumindest nicht mehr ganz in der FS bubble eingeschlossen ;) Klingt gut. Sonst noch Vorschläge von Leuten, die nicht dabei sein konnten?

Zu den  Aktivitäten gehört natürlich auch die geplante Mutterware Party!

Und unsere Beteiligung an den Cryptoparties in Frankfurt. Das Datum der nächsten #CPFffm steht noch nicht fest, wird aber wohl in Kürze bekannt gegeben.

Zum Themenkomplex Kryptographie hatten wir außerdem:

  •  Truecrypt Alternativen. Hat hier jemand Empfehlungen? Idealerweise sollte die Software das Containerformat von Truecrypt beherrschen.
  • Gnupg vs. Gnupg2: Was ist der Unterschied?
  • Wir wollen ein bisschen die derzeitige Dokumentation der Fellowship-Karte prüfen und gegebenenfalls aktualisieren.  Danach möglicherweise Workshops veranstalten und auch als Modul der Cryptoparties anbieten. In diesem Zug eventuell das Konzept des Crypto-Cafés aus den Niederlanden aufgreifen.
  • Eine Liste der dezeit verwendeteten Software und Präsentationen liegt auf Gitorious.
  • WhatsApp Alternativen (ein Resultat des deutschsprachigen Team-Treffens in Essen)

Und dann war da noch…

Was noch auf der Liste stand, wir aber nicht mehr geschafft hatten: die No-Asshole Zone.

Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Bis zum nächsten mal, dann wieder in Frankfurt im Café Albatros.

flattr this!

Monday, 07 July 2014

softmetz.de bei den Ubernauten, HTTPS everywhere

softmetzbetrieb » fsfe | 21:17, Monday, 07 July 2014

Schon vor längerer Zeit habe ich meine Root-Server gekündigt. Der Vertrag läuft noch ein Weilchen, aber so langsam ziehe ich die ganzen Dienste um. Den Anfang machen die Web-Seiten und -Anwendungen wie softmetz.de. Diese wandern alle nach und nach zu den Ubernauten.


logo-trans-2012Uberspace ist ein innovativer Hosting-Provider, bei dem die Nutzer_Innen den Preis selbst festlegen. Als Richtgröße geben die Macher 5 EUR im Monat für einen Bereich an, ab dem das Hosting wirtschaftlich machbar ist. Neben dem Preis ist dort auch die Technik extrem flexibel, einen guten Überblick gibt das geniale Support-Wiki.

Im Zuge des Service-Umzugs führe ich verbindliches HTTPS mit Zertifikaten von StartSSL ein. Ich bin zwar CAcert-Assurer, solange die Root-CA aber in keinem Browser steckt, möchte ich meinen Besucher_Innen ständige “Fehlermedungen” ersparen. Die Kritik, welche an StartSSL im Zusammenhang mit dem Heartbleed-Bug  geübt wurde, ist mir geläufig, allerdings kenne ich keine brauchbare Alternative.

Neben dieser Seite läuft bereits mein Tiny Tiny RSS-Newsreader, mein Piwik und mein Red-Hub bei Uberspace.

Und bis heute bin ich sehr sehr zufrieden.

Sunday, 06 July 2014

Besuch in Aachen

stehmann's blog | 16:03, Sunday, 06 July 2014

Am 02.07.2014 wollte die Grüne Jugend StädteRegion Aachen eine Linux-Install-Party im dortigen Grünen Zentrum veranstalten, um Menschen zu helfen, Linux Mint auf ihren Computern zu installieren.

Aufgrund unserer guten Erfahrungen mit der Aachener Freien-Software-Szene fuhren Mechtilde und ich dorthin.

Als wir kurz nach der Uhrzeit, die als Beginn angeben worden war, im Grünen Zentrum ankamen, war der Raum schon voll (meist männlicher) Menschen. Neben der Grünen Jugend trafen wir vor allem uns bekannte ALUG-Mitglieder an, die auch das Kernteam des “Open-Source-Arbeitskreises der Fachschaft Mathe/Physik/Informatik der RWTH Aachen” bilden und stolz ihre entsprechenden Polo-Shirts trugen.

Leider war niemand anwesend, der Linux Mint oder ein anderes GNU/Linux installiert haben wollte. Auch traf im Laufe des Abends niemand mit diesem Begehren ein. Ein gutes Zeichen?

Nun wurde der Abend etwas umfunktioniert.

Zunächst gab man mir Gelegenheit, spontan etwas zu Freier Software und der FSFE zu sagen. Sodann gab es ein kleine CryptoParty. Jemand aus dem “Open-Source-Arbeitskreis” hatte Folien (LaTeX) zur Hand, anhand derer er in die Kryptographie, vor allem GnuPG, einführen konnte. Sodann wurde Enigmail installiert, es wurden Schlüssel erzeugt und der Austausch verschlüsselter Mail ausprobiert. Leider konnten nur eine kleine Minderheit der Anwesenden an dieser Party aktiv teilnehmen, den für die meisten war der Austausch verschlüsselter Emails kein “Neuland” mehr.

Dennoch haben sich die Stunden in Aachen gelohnt. “Alte” Bekannte im “richtigen Leben” zu treffen und mit ihnen ein wenig Konversation zu pflegen, ist wichtig. Hinzu kam noch, dass wir dem politischen Nachwuchs einer an der Landesregierung beteiligten Partei unser Anliegen noch ein wenig näher bringen konnten.

FreeYourAndroid 2.0?

stehmann's blog | 15:26, Sunday, 06 July 2014

Vortragsthema des Fellowshiptreffens am 25.06.2014 war: Freie Software bei Smartphones.

Der Referent marudor ist Mitglied des Chaosdorfes und war bei unserem FreeYourAndroid-Workshop ein wichtiger Unterstützer.

Er gab eine kritische Bestandsaufnahme.

Apple und iOS wurden von ihm sehr gut begründet als Katastrophe im Hinblick auf Freie Software dargestellt. Auch “Cythia” schafft hier nur eine unwesentliche Verbesserung.

Bei Android galt seine Kritik zunächst der Unübersichtlichkeit des F-Droid-App-Stores. Hier konnte aber klargestellt werden, dass dieses aus dem erfreulichen Wachsen des freien App-Stores resultierende Problem erkannt worden ist und angegangen werden soll.

Begründete Kritik erfuhr auch Cyanogenmod, welches nach Gründung eines entsprechenden Unternehmens leider einen Weg eingeschlagen hat, dem man nicht mehr folgen möchte. Vor allem unter dem Aspekt der Privacy ist eine gravierende Verschlechterung eingetreten.

Replicant unterstützt leider nur wenige Geräte. Auch hier wird die weitere Entwicklung unter dem Aspekt der Privacy kritisch zu beobachten sein.

Die Chance auf einen Durchbruch für andere Betriebssysteme (Firefox OS, Tizen, Ubuntu Touch, Sailfish) schätzte der Referent aufgrund des Teufelkreise “Ohne Nutzer keine Community – Ohne Community keine neuen (freien) Apps – Ohne große App-Auswahl keine neuen Nutzer” nur als gering ein.

Als Fazit konnte eine eingeschränkte Empfehlug für eine APK-Installation, also ein Android ohne die Veränderungen durch die Hersteller-Versionen, gegeben werden. Insoweit wird auf der Grundlage von marudors Argumenten die FreeYourAndroid-Kampagne der FSFE aufgrund der aktuellen Entwicklung, vor allem bei Cyanogenmod, einer kritischen Überprüfung zu unterziehen sein.

Erfreulicherweise hat marudor auch seine Vortragsfolien (als PDF) zur Verfügung gestellt.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 30.07.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Neal wird einen Vortrag zum Thema “ZFS: Love Your Data” halten.

Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Open.NRW

stehmann's blog | 13:49, Sunday, 06 July 2014

Das Projekt Open.NRW geht weiter – langsam aber stetig.

Bereits im vorigen Jahr fand im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen das Zukunftsforum „Digitale Bürgerbeteiligung“ statt. Ziel dieses Zukunftsforums war es erklärtermaßen, erste Eckpunkte der Open.NRW-Strategie vorzustellen und in den Diskussionen vor Ort Impulse für die Weiterentwicklung der Strategie zu gewinnen.

Am 27.05.2014 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung die Open.NRW-Strategie verabschiedet.

Am 24.06.2014 fand nun in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen ein Informationsabend zur Open.NRW-Strategie statt. An diesem nahmen auch Mechtilde und ich teil. Zuvor war der Termin unwetterbedingt vorschoben und aus dem Innenmisterium in die Staatskanzlei im “Stadttor” verlegt worden.

Eingeladen hatte der CIO des Landes, der im Innenministerium “beheimatet” ist und der auch die Veranstaltung leitete.

Wir trafen dort alte Bekannte und neue Freunde.

Die vom Kabinett beschlossene Strategie soll nun langsam aber nachhaltig umgesetzt werden.

Für die kommunalen Gebietskörperschaften ist diese Strategie aus rechtlichen und politischen Gründen nicht verbindlich. Es soll jedoch ein Erfahrungsaustausch mit den Kommunen stattfinden, die insweit schon engagiert sind.

Bei der Umsetzung der Strategie soll mit dem Teil begonnen werden, der sich mit offenen Daten befasst.

Hier waren für den Chronisten vor allem zwei Punkte von Interesse: Lizenzen und Standards.

Hinsichtlich beider Punkte herscht wohl noch Klärungsbedarf, was es erlaubte, das Angebot zu unterbreiten, den Sachverstand der FSFE zu beiden Fragen einzubringen.

Die Frage der Lizenzierung wurde als dringlich und vorrangig zu klären erkannt, da hier Fehler nur schwer reparabel sind.

Interessant war zunächst die Information, dass nur die liberalere Version der Deutschlandlizenz zur Version 2.0 fortentwickelt werden soll.

Überraschend war, zu erfahren, was die öffentliche Hand an den vorhandenen, bekannten und gebräuchlichen Freien Lizenz stört: Der dort regelmäßig vorhandene Haftungsausschluss. Die öffentliche Hand will für die Richtigkeit der veröffentlichten Daten haften. Aus dem Publikum wurde geltend gemacht, dass die Deutschlandlizenz Akzeptanzprobleme bei den Nutzern aufwirft, und es wurde darum gebeten, ein “Lizenzwirrwarr” tunlichst zu vermeiden. Seitens des Chronisten wurden die Möglichkeit einer ergänzenden Erklärung zur Haftung ebenso ins Spiel gebracht, wie eine Duallizenzierung.

Es wurde hier eine für Externe offene Expertenrunde ins Auge gefasst. Der Chronist hat seine Bereitschaft für eine Teilnahme an dieser bekundet.

Hinsichtlich von Standards gibt es noch weniger Klarheit. Allerdings wurde in diesem Bereich die Tunlichkeit einer Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen öffentlichen Institutionen, die Daten veröffentlichen, beispielsweise den Kommunen, und den Nutzern erkannt.

Geodaten waren einen weiteres, intensiver diskutiertes Thema. Hier ging es vor allem um die Gebührenpflichtigkeit derselben. Der Chronist wies darauf hin, dass in diesem Bereich Gebührenmodelle notwendigerweise mit Nutzungseinschränkungen verbunden sind. Auch wenn es nicht in der Macht derer liegt, die mit der Umsetzung der Strategie befasst sind, war bei diesen eine gewisse Sympathie dafür zu erkennen, solche Nutzungseinschränkungen zu vermeiden.

Auch die Gebührenpflichtigkeit von Registerdaten wurde aus dem Publikum kritisiert.

Der CIO wurde vom Publikum darin unterstützt, zu derartigen Veranstaltungen künftig ein- bis zweimal jährlich einzuladen.

Monday, 30 June 2014

How to get FSFE’s work to all political levels?

softmetzbetrieb » fsfe | 20:47, Monday, 30 June 2014

At the recent German-speaking FSFE-teams meeting we held a session on how to extend our political work to the sub-national levels.

Although the FSFE is widely recognized as valuable partner to politicians at the european and national level, we still lack the time to have the same presence on the “lower” political sphere in many regions. But since european politics aren’t structured top to bottom, many very important decisions that touch Free Software or Open Standards are made at those lower levels. In Germany for example, the state legislations are responsible  for topics like education or state issues. Last but not least the municipals most likely exchange documents with citizens from time to  time.

Yet FSFE gathers a significant number of activists all around Europe who eagerly want to fill this gap. So we talked about how to empower all those fine people, sometimes dubbed as “hobby lobby”, to get the desperately needed work done.

First we shared our experiences on the topic, which again showed how much FSFE is already doing in this area in German speaking countries, as well as the Netherlands. One suggestion was to pick the low hanging fruits first. Certainly every parliament contains politicians who are open-minded or even already connected to Free Software. It is our job to find and contact them and make sure they know that we can help them to understand Free Software issues, so they can make a good decision.

Finally we talked about what’s needed to get the work started. We agreed that we have to gather good practices (e.g. in a workshop), develop easy methodes which can used by unexperienced volunteers to help with the work (e.g. the Free Software pact). In a nutshell we think that FSFE has the potential to reach many more politicians on all political levels through its vital community, if the official body provides the needed support.

Monday, 23 June 2014

Die FSFE beim Jubiläum der GLS-Bank

stehmann's blog | 18:37, Monday, 23 June 2014

Die GLS Gemeinschaftsbank eG ist eine genossenschaftlich organisiserte Bank mit ethischem Anspruch.

Am 13. und 14. Juni fand die vierzigste Jahresversammlung der GLS-Bank in Bochum im dortigen “RuhrCongress”-Center statt. Zu diesem runden Anlass gab es ein besonderes Rahmenprogramm. Es sollte neben einem Bühnenprogramm u.a. auch eine “Erlebniswelt” und darin verschiedene Thementische geben. Auch namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur kamen.

In der “Erlebniswelt” sollte es auch einen Tisch zum Thema “Gemeinwohlorientierte Software” geben, zu dem die FSFE eingeladen wurde. Nun, die “Erlebniswelt” hieß dann “Worldcafé” und unser Tisch hatte dann den Titel “Gesellschaft 2.0 – digital und grün vernetzt”.

Mechilde und ich konnte leider nur am ersten Tag diesen Tisch für die FSFE “besetzen”, denn an diesem Abend begann auch das jährliche Treffen des deutschsprachigen Team der FSFE im Linuxhotel, an dem wir teilnehmen sollten. Am zweiten Tag wurden wir daher von Ingo vom Linuxhotel abgelöst, der aber auch schon am ersten Tag in Bochum erschien.

Um 13:30 Uhr sollte der Einlass sein. Wir saßen noch vor der Tür, als wir die ersten Leute trafen, die uns kannten und erkannten. Nun, wir waren ja auch entsprechend gekleidet. So konnten wir schon vor dem Einlass unsere Botschaft “unters Volk bringen”.

Nachdem wir dann im “Worldcafé” angelangt waren, hingen wir erstmal unser Plakat auf und drappierten unsere Flyer auf dem Tisch. Ich traf dann auch unseren Einlader, der mich unschwer am T-Shirt erkannte. An “unserem” Tisch saßen und standen dann noch neben unserem Einlader Mitarbeiter des Webdienstleisters der Bank und ein Rechtsanwalt.

Unser Tisch war am Eingang, was es unschwer ermöglichte, Leute, die nur einmal eben hereinschauen wollten, um zu erfahren, was in diesem Raum los ist, anzusprechen. Zunächst einmal hielt sich der Andrang der Genossinnen und Genossen aber in Grenzen.

Ich ging daher erst einmal in einen Vortrag von Mitgliedern des Netzwerkes plurale Ökonomik um mich über den beklagenswerten Zustand der deutschen volkswirtschaftlichen Forschung und Lehre und den Versuchen, diesen zu bessern, aufklären zu lassen. Mitglieder des Netzwerkes kamen später noch an unseren Tisch. Sie waren über Freie Software erstaunlich kundig. Gemeinsam stellten wir fest, dass Freie Software sowohl in volkswirtschaftlicher, als auch in soziologischer Hinsicht noch ein lohnendes Forschungsobjekt ist.

Nachdem ich vom Vortrag zurückkam, wurde der Andrang des Publikums lebhafter. Wir konnten viele Fragen zu Freier Software allgemein und im Speziellen beantworten. Auch unsere Flyer, vor allem der “Werkzeug”-Flyer, fanden ihre Leserinnen und Leser.

Als dann das Abendprogramm das Publikum in den Bann zog, machten wir uns auf den Weg nach Essen.

Verpflegt wurden wir übrigens an diesem Tage in hervorragender Weise.

Ingo berichtete dann vom zweiten Tage, dass er wiederum interessante Gespräche bei nicht ganz so großem Publikumsandrang geführt habe.

Insgesamt trafen wir auf ein sehr aufgeschlossenes Publikum, dass sich am Thema Freie Software sehr interessiert zeigte. Aus meiner Sicht hat sich dieser Kontakt mit einem aufgeschlossenen “Mainstream”-Publikum gelohnt, auch wenn die Leute immer wieder und aus ihrer Sicht sicherlich zurecht leugneten, “normal” zu sein.

Nachtrag: Unser Einlader ist übrigens in der Dortmunder Initiative für Freie und Quelloffene Software (Do-FOSS) engagiert.

Auch in deren Blog wurde über die Veranstaltung und den Thementisch berichtet.

Saturday, 21 June 2014

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 12:25, Saturday, 21 June 2014

Wie so oft hat man im Urlaub so gaaaar keine Zeit, um Blogbeiträge zu schreiben…
Deshalb mit ein wenig Verspätung, der Bericht zum regulären Treffen der Communities:

Thema war dieses mal: “Creative Commons und freie Lizenzen”
Dafür konnte ich einen Vortrag von vor ca. 1 Jahr “recyceln” und musste nur ein wenig updaten
und an aktuelle Ereignisse anpassen.
So zum Beispiel an den Präzedenzfall im April, bei dem das Deutschlandradio einen Rechtsstreit gegen einen Fotografen verlor, der
sein Bild unter eine Creative Commons Non-Commercial Lizenz gestellt hatte und das Gericht die Verwendung des Bildes auf der
Website des Radiosenders als “gewerblich/kommerziell” eingeschätzt hatte.
Und so entbrannte auch in unserer kleinen Runde eine Diskussion, ob es nicht besser wäre, dieses Rechtemodul komplett
zu entfernen.
Alles in Allem wurden auch die anderen Module dieser Lizenzen interessiert betrachtet und diskutiert.

Friday, 20 June 2014

Schutz vor Überwachung durch Verschlüsselung mit Freier Software

Don't Panic » Deutscher Planet | 09:30, Friday, 20 June 2014

Unter dem Motto „Deine Daten bei Geheimdiensten“ veranstaltet die Humanistische Union (HU) im Rahmen der Kampagne „ausgeschnüffelt“ eine Blogparade. Hier ist mein Beitrag.

Eine charakteristische Eigenschaft digitaler Kommunikation ist ihre vermeintliche Stofflosigkeit. Diese Stofflosigkeit ist es, die auch ein prinzipiell unbegrenztes Speichern und Archivieren aller elektronischen Kommunikation ermöglicht. Das, und die Möglichkeit diese Daten massenhaft und maschinell auszuwerten und zu analysieren, verleitet Geheimdienste rund um den Globus zum abhören und speichern unser aller Kommunikation. Als Gegenmaßnahme könnte man wieder vermehrt offline kommunizieren – oder aber eine starke Verschlüsselung durch Freie Software verwenden.

Freie Software und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Unter Verschlüsselung versteht man die Verwendung mathematischer Algorithmen um einen zuvor klar lesbaren Text in eine nicht entzifferbare Zeichenreihenfolge umzuwandeln. Danach kann erst eine korrekte Entschlüsselung diesen Vorgang wieder umkehren, um den verschlüsselten Text wieder lesbar zu machen. Heutzutage finden sich viele Formen der Verschlüsselung die sich in punkto Anwendung und Methode mitunter stark unterscheiden. Für eine sichere Verschlüsselung unserer Kommunikation gelten dabei zwei Grundvoraussetzungen: Die Verwendung Freier Software und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Was ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
So bezeichnet man Verfahren, bei denen eine Nachricht oder Datei vom Sender direkt und lokal verschlüsselt wird um im Anschluss nur noch von dem gewünschten Empfänger (oder auch mehreren) entschlüsselt werden zu können. Den gesamten Weg zwischen beiden Endpunkten ist und bleibt die versendete Information jedoch verschlüsselt und ist von niemand anderem und keiner Drittpartei lesbar. Serverseitige Verschlüsselungsmethoden hingegen bieten nicht diese Sicherheit, da Nachrichteninhalte mitunter unverschlüsselt auf Server gelagert werden, zumindest aber bei Bedarf vom Serverbetreiber entschlüsselt werden können.

Was bedeutet Freie Software?
Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um Software von der Gesellschaft, für die Gesellschaft. Denn Freie Software ist Software, die in einem öffentlich transparenten, partizipativen und kollaborativen Prozess entwickelt wird und von dessen Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann. Juristisch gesichert wird dieses Form des gemeinschaftlichen Eigentums durch die Definition der 4 Freiheiten Freier Software und der Verwendung einer Lizenz (z. Bsp. die Gnu GPL), welche diese vier Freiheiten beinhaltet: Die Freiheit diese Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Von diesen Freiheiten ausgehend, kann man in einem Umkehrschluss alle Software die diese Freiheiten nicht gewährt als unfreie Software bezeichnen.

Warum kann ich bei Verschlüsselung nur Freier Software und keiner unfreien Software vertrauen?
Kurz gefasst aus dem ganz einfachen Grund, dass man bei unfreier Software den Quellcode nicht sehen kann (1). Denn wenn ich den Quellcode nicht sehen kann, kann auch kein Anwender wissen, was diese unfreie Software außer ihrer eigentlichen Funktion eventuell zusätzlich ungewolltes treibt. Es kann sich beispielsweise eine Hintertür im Code verstecken, welche dem Hersteller dieser Software bei Bedarf ermöglicht die eigentlich verschlüsselte Nachricht doch wieder zu entschlüsseln – ohne Wissen des Anwenders. Niemand weiß es, weil niemand den Code einsehen kann.
Technisch gesehen können solche Hintertüren auch im Code Freier Software stecken, doch der offene transparente Gestaltungsprozess erzeugt eine öffentliche Überprüfbarkeit des Quellcodes durch jede Frau und jeden Mann und damit eine Selbstkontrolle unter allen Beteiligten. Unentdeckte oder verborgene Hintertüren und Funktionen sind in der Praxis umso unwahrscheinlicher, je mehr Augen global und unabhängig voneinander auf den Quellcode schauen.

Verschlüsselung in der Praxis

Gute Verschlüsselung funktioniert. Sie funktioniert so gut, dass es bereits verschiedene Versuche unterschiedlicher Staaten gab, private Verschlüsselungsmethoden zu verbieten und Entwickler von Verschlüsselungssoftware zu verklagen beziehungsweise Dingfest zu machen. Doch in der Natur Freier Software liegt es auch, dass sie nicht eingedämmt werden kann. Ein im Internet einmal veröffentlichter Quellcode kann in kürzester Zeit unkontrolliert hundertfach kopiert und verteilt werden. Diesen Effekt wollen sich auch die Cypherpunks – eine Bewegung die sich für anonymen und verschlüsselten Datenverkehr engagiert – zu Nutze machen, wenn sie bereits 1993 in ihrem Manifest schreiben:

Cypherpunks write code.[...] We publish our code [...] Our code is free for all to use, worldwide. We don’t much care if you don’tapprove of the software we write. We know that software can’t be destroyed and that a widely dispersed system can’t be shut down.

Auch in der Post-Snowden-Ära gilt, dass starke Verschlüsselungsverfahren nahezu unknackbar sind. Zur technischen Entschlüsselung müsste man unter Umständen Hochleistungsrechner jahrelang beschäftigen, so dass sich ein Knacken nicht länger lohnt weil der Nutzen den Aufwand vermutlich nicht rechtfertigt. Außerdem gibt es auch andere Wege an die gewünschten Informationen zu gelangen. Wenn man an eine Kopie des privaten Schlüssels und des zugehörigen Passworts gelangt, ist auch ein voller Zugriff auf den Inhalt möglich. Das wiederum ist denkbar durch einen Vollzugriff auf das Betriebssystem des eigenen Rechners und dem Mitschneiden der Tastatureingaben noch vor der Verschlüsselung (2). Letztendlich kann die NSA auch zu klassischen Methoden von Straf- und Gewaltanwendung greifen, wie es dieser XKCD-Comic pointiert zum Ausdruck bringt:

Also warum sollte ich dennoch verschlüsseln?
Zum einen ist die NSA ein derart mächtiger Akteur, dass er nicht als allgemeiner Maßstab der persönlichen Kommunikationssicherheit herangezogen werden kann. Immerhin sprechen wir hier von einer Organisation, die jährlich Milliarden von Dollars in die Entwicklung von Abhör- und Spionagemaßnahmen steckt und das zugleich mit Rückendeckung des Staates. Für fast alle anderen Drittparteien hingegen ist eine ordentliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung quasi unüberwindbar. Und selbst für die NSA gilt: Welche Methoden auch immer zur Verfügung stehen oder Anwendung finden, eine verschlüsselte Kommunikation treibt die Kosten einer Überwachung definitiv in die Höhe. Bei einer allgemeinen, massenhaften Verwendung von Verschlüsselungsmethoden treibt es die Kosten gar so hoch, dass selbst die NSA nicht länger zu einer anlasslosen und totalen Massenüberwachung und -speicherung fähig ist. Insbesondere erschwert wird dadurch auch die Massenverarbeitung und -analyse dieser Inhalte, beispielsweise das scannen aller Mails auf bestimmte Inhalte. Denn Ende-zu-Ende-verschlüsselte Inhalte benötigen in jedem Fall eine Entschlüsselung mit einem privaten Schlüssel, der wiederum individuell pro Teilnehmer anders ist. Je mehr Teilnehmer eines Netzwerks folglich verschlüsseln, desto schwieriger bis unmöglich wird die Totalüberwachung des Netzes. Wird für diese Verschlüsselung Freie Software verwendet, sind zudem Hintertüren oder ähnliches nahezu ausgeschlossen. Das ist unser Schutz vor dem Überwachungsstaat: Freie Software von der Gesellschaft für die Gesellschaft.

Wie kann ich anfangen?

Das Stichwort heißt “Cryptoparty”. Das sind lokale Veranstaltungen bei denen bereits Verschlüsselung-Nutzende anderen Leuten das knowhow und howto beibringen. Frag am besten die Suchmaschine deines Vertrauens und du findest sicher auch eine Veranstaltung in deiner Stadt. Im besten Fall lernst du dabei gleich Andere kennen, mit denen du fortan verschlüsselt kommunizieren kannst. Macht Spaß.

Fussnoten:
(1) Was die Bedingung für die zweite Freiheit ist: das Recht, die Funktionsweise der Software zu untersuchen und zu verstehen
(2) siehe zu diesem Punkt auch dieses gulli.com Interview mit Werner Koch, Entwickler von GnuPG unter der Frage “Lars Sobiraj: Kann man die verwendeten Algorithmen knacken?”

Saturday, 14 June 2014

Freie Software, Offene Standards und Freie Inhalte beim ersten Corso Leopold 2014

softmetzbetrieb » fsfe | 06:37, Saturday, 14 June 2014

Es darf schon fast von Tradition gesprochen werden, zum dritten mal waren die FSFE-Fellows aus München mit einem eigenen Stand für Freie Software beim Münchner Straßenfest Corso Leopold dabei. Und weil Freie Software und Offene Standards zwar geniale Dinge sind, aber ohne Freie Inhalte doch nur halb so viel Spaß machen, haben wir uns diesmal (und für die absehbare Zukunft) mit dem lokalen Wikimedia-Stammtisch zusammengetan und das inhaltliche Gesamtpaket auf 6x3m vorgestellt.

Menschen am Stand der FSFE beim Corso Leopold

Menschen am Stand der FSFE beim Corso Leopold

Der Corso Leopold findet zusammen mit dem Steetlife-Festival zweimal im Jahr auf der Leopold-Straße in München statt, die an beiden Wochenenden komplett den Menschen und nicht den Autos gehört.

Sachen zum schenken und denken

Sachen zum schenken und denken

Schätzungsweise 300.000 Menschen waren es, die am Wochenende vom 31. Mai bis 01. Juni entspannt zwischen Münchner Freiheit und Odeonsplatz flanierten. Ein nicht unbedeutender Teil davon schaute auch in unsere Pavillons. Unsere fleissigen Standhelfer_Innen informierten die Passant_Innen über die Vorzüge Freier Software und die Notwendigkeit für Offene Standards sowie die die Mitarbeit an der Wikipedia oder OpenStreetMap. Insbesondere Kinder, freuten sich über tolle Give-Aways von der Libre Office, Mozilla Foundation, OpenOffice, Wikimedia Deutschland, uvm.. Dazugehörige Eltern bekamen dabei das Rüstzeug, Ihren Kleinen später erklären zu können, was sie da bekommen haben. :-)

Auch im letzten Jahr haben wir viele tolle Gespräche über Freie Software geführt und einige Personen für unsere Sache begeistern können. Wenn es dann aber darum ging, eine konkrete Empfehlung für den nächsten Schritt abzugeben, haben wir hastig irgendwelche Links auf irgendwelche Zettel gekritzelt die garantiert in den meisten Fällen niemals aufgerufen wurden. Auch wurden wir immer wieder damit konfrontiert, dass es gerade für populäre Freie Software unter Windows dubiose Download-Seiten gibt, auf denen man sich schnell in eine Abo-Falle begibt oder Schadsoftware mit herunter lädt. Es reicht nicht aus ein paar Namen zu nennen und die Leute finden das dann schon selbst.

Unsere Flyer am Stand

Unsere Flyer am Stand

Besonderes Highlight unseres Informationsangebots war daher ein Satz von Flyern, auf denen wir thematisch gruppiert Freie Software-Produkte aufgelistet haben. Obwohl wir als FSFE ja eigentlich eine Idee propagieren  wollen und keine konkrete Freie Software bewerben, war dieser Schritt dringend nötig und die Flyer kamen extrem gut an. Uns ist bewusst, dass unsere Auswahl total subjektiv und unvollständig ist, aber wir haben den Menschen damit einen echten Mehrwert beschert, wie wir hoffen. Wer sein Projekt in einem solchen Flyer sehen möchte oder sein Material am Stand auslegen möchte, möge sich bei mir melden.

Tolles Wetter am Stand

Tolles Wetter am Stand

Das Wetter war zum ersten Mal in unser Corso-Geschichte an beiden Tagen sehr schön, und das obwohl die Prognosen das nicht hergegeben hatten. Die Laune am Stand war immer prima und durch die Zusammenarbeit mit Wikimedia gab es viele Interessante Gespräche auch hinter dem Tresen.Herrlich war eine Situation, in der ein kleines Mädchen auf unseren Stand-Tux zeigte und ihren Papa lautstark darauf hinwies, dass sie davon einen ganz großen Zuhause hätten. Linux erobert also nicht nur die Rechner sondern auch die Wohnzimmer. Auch sonst war die Ansprache durch bereits überzeugte Menschen in diesem Jahr gefühlt besonders hoch. Wir haben 5 Fellowship-Anträge mitgegeben und noch viel mehr Einladungen für unser Monatliches Treffen ausgesprochen.
Am Sonntag Abend haben wir dann nach gut 17 Stunden am Stand wieder zusammengepackt und ein ganz tolles Wochenende beschlossen. Unser Dank gilt neben den vielen interessierten Menschen besonders den Veranstaltern, die mal wieder ein Großereignis großartig organisiert und uns die Möglichkeit gegeben haben, unsere Anliegen in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen. Im September sind wir wieder dabei uns freuen uns schon sehr!

Tuesday, 10 June 2014

Protokoll des Fellowship-Treffens in Frankfurt am 4. Juni

Being Fellow #952 of FSFE » German | 08:28, Tuesday, 10 June 2014

Wir trafen uns wieder im Café Albatros, erstmalig draußen in diesem Jahr :) Weil wir ein neues Gesicht dabei hatten gab es eine kurze Vorstellungsrunde und eine Einführung was die FSFE so macht und die Rolle des Fellowship-Programs. Es wurde die Wichtigkeit Freier Software  angesprochen und auf die Bücher “Code” und “Program or be programmed” hingewiesen.

Außerdem sprachen wir unter anderem über:

 

Nächstes Treffen am 2. Juli in Bad Homburg. Bis dann!

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Monday, 09 June 2014

Fellowshiptreffen im Mai 2014 in Düsseldorf

stehmann's blog | 08:40, Monday, 09 June 2014

Nach einigen Bekanntmachungen und der inzwischen traditionellen Vorstellungsrunde stellte Udo Spallek auf dem Fellowshiptreffen am 28.05.2014 Tryton vor. Tryton ist eine Freie-Software-Plattform für Geschäftsanwendungen.

Udo, der in Aachen beheimatet ist, ist von Anfang an bei diesem Projekt engagiert und Mitbegründer der Tryton Foundation.

Zunächst erläuterte er, was Tryton ist. Dabei erklärte er u.a., dass Tryton seinen Namen daher habe, dass es in Python geschrieben ist. Tryton wird vom Projekt wie so beschrieben: (Tryton) “Ist ein universelles Drei-Schichten Applikations-Framework unter der GPL-3 Lizenz, ist in Python programmiert und verwendet PostgreSQL als Datenbank. Es bietet Modularität, Skalierbarkeit und Sicherheit und ist die Basis einer kompletten Unternehmenslösung.” Dies beschrieb Udo in seinem Vortrag etwas detaillierter.

Der Vortrag bot aber nicht nur einen Überblick über die Anwendungsplattform, sondern beleuchtete auch die Projektstruktur und Arbeitsweisen und stellte die Tryton Foundation vor.

Den Vortrag ließ sich auch ein Mitstreiter des Kivitendo-Projektes nicht entgehen, der daher innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal von Bonn nach Düsseldorf angereist war.

Udo hat uns freundlicherweise seine Folien zur Verfügung gestellt.

Die an den Vortrag anschließenden Gespräche und Diskussionen dauerten noch bis in den frühen Morgen (der nächste Tag war erfreulicherweise ein Feiertag).

Nächste Treffen:

Am 13. bis 15. Juni 2014 findet im Linuxhotel in Essen das jährliche Treffen des deutschsprachigen Teams der FSFE statt.

Am Samstagabend (14. Juni) wollen wir das Treffen ab 18:00 Uhr für alle interessierten Fellows und Miglieder der Freien-Software-Community öffnen.

Es besteht Gelegenheit, mit den Mitgliedern des deutschsprachigen Teams der FSFE beim Social Event zu diskutieren und sie kennenzulernen.

Herzliche Einladung daher nicht nur, aber vor allem auch an die rheinischen Fellows an diesem Abend ins Linuxhotel. Wir hoffen, bei gutem Wetter den Abend im weiträumigen Park desselben verbringen zu können.

Das nächste Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 25.06.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt. Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was. Vortragende(r) und Thema werden noch bekannt gegeben.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Sunday, 01 June 2014

Informationsstand der Community FreieSoftwareOG

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 20:29, Sunday, 01 June 2014

Am gestrigen Samstag gab es wieder mal einen Informationsstand der Community auf dem Wochenmarkt in Offenburg.

Zunächst lief es etwas zäh, im Laufe des Vormittags blieben aber immer wieder mal interessierte Passanten stehen und liessen sich über Freie Software und die Offenburger Communities informieren.

Ab 11:00 hatte ich noch Unterstützung von Eugen und Daniel, was  zwischendurch durchaus auch nötig war.

Auf jeden Fall hatte ich am Ende keine Flyer mehr und den einen oder Anderen auch zu unserem nächsten Treffen “gelockt”.

Ausserdem hatte ich einen “Digitalen Infostand” dabei, der im Umkreis des Infostandes für ein offenes WLAN sorgte, unter dem man diverse Infos sowie freie Inhalte abrufen konnte (LibraryBox).

Das hatte auch noch für den ein oder anderen Aha-Effekt gesorgt.

Die Interessenten konnten sich darüberhinaus an einem Asus Netbook mit Touchscreen überzeugen, daß Linux (in diesem Fall Ubuntu) auch für solche Technologien ohne Probleme einsetzbar ist.

Tuesday, 20 May 2014

tiptoi hacking und “Systemanforderungen”

Being Fellow #952 of FSFE » German | 11:44, Tuesday, 20 May 2014

Ravensburger verkauft Bücher (u.a.) mit denen man mit einem speziellen “Stift” auf Bilder zeigen kann und dann erzählt der Stift einem Sachen zum gezeigten Tier oder Objekt. Auch kleine Spielchen kann man damit machen.

Als unsere Tochter ihr erstes tiptoi Buch geschenkt bekam, fürchtete ich erst mal, dass es wahrscheinlich nicht ohne proprietäres Betriebsystem funktionieren würde (Vom System auf dem Stift mal abgesehen).

Als ich die “Systemanforderungen” gelesen habe (für Windows XP/Vista/Windows 7 oder Mac OS X, mindestens 1 GB Arbeitsspeicher) sah ich meine Skepsis bestätigt.

Beim Lesen der FAQ schöpfte ich allerdings Hoffnung. Dort stand:

“Sie können die Audiodateien auch mit vielen Computern laden, die den (auf der Packung angegebenen) Systemanforderungen nicht vollständig entsprechen. Zum Beispiel, falls sie ein anderes Betriebssystem verwenden (wie Windows 2000, Linux, Mac OS 10.3) oder eine Systemarchitektur, die der tiptoi Manager nicht unterstützt (wie PowerPC).”

Ich bin also auf einen üblen Hack gefasst, der zeit- und schweißtreibend sein wird und lese in den weiterführenden Informationenen:

“Falls Sie den tiptoi® Manager nicht nutzen können (z.B. weil Ihr Rechner die angegebenen Systemanforderungen nicht erfüllt) können Sie die Audiodateien nach dieser Anleitung auch händisch auf Ihren Stift laden.

Dieser Weg ist nicht ganz so komfortabel wie der Download mit dem tiptoi® Manager, erzielt aber das gleiche Ergebnis.”

Digitales Papier; Tiptoi Spielkarte (CC-BY-SA by Schwesterschlumpf)

Digitales Papier; Tiptoi Spielkarte (CC-BY-SA by Schwesterschlumpf)

Whut?! Nochmal: Die verlangen bestimmte Betriebsysteme und entwickeln für diese eine spezielle Software, die eine Datei vom Netz auf einen USB-Speicher kopiert. Die eigentliche Mindestanforderung ist also: Internet, USB-Schnittstelle und ein OS, dass auf USB-Speichermedien schreiben kann.

Ist die Existenz solcher Nutzer, die eine heruntegeladene Datei kopieren können, so unüblich, dass sich die Entwicklung einer eigenen Software lohnt und man es in Kauf nimmt, Kunden mit anderen Betriebsystemen abzuschrecken? Das die Produkte mit allen Systemen nutzbar sind, ist doch eher ein Feature mit dem man werben kann!

Soviel zu meinem Unverständnis. Jetzt wird’s cool: Die Software auf dem Stick oder zumindest das Dateiformat der Dateien ist zwar proprietär, wurde aber von Joachim Breitner und anderen reverse engeneered. Er beschreibt auf seinem Blog, wie er seinem Neffen ein personalisierten Stift gebastelt hat. Das alles ist dokumentiert auf github zu finden.  Vielen Dank dafür! :)

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Monday, 19 May 2014

Guter E-Mail-Stil

Max's weblog » Deutsch | 12:56, Monday, 19 May 2014

Heutzutage ist schriftlicher Stil in E-Mails ebenso wichtig wie eine angemessene Sprechweise oder standardisierte Floskeln und Höflichkeiten in Briefen. E-Mails sind trotz Short Messaging wie per SMS, WhatsApp oder Facebook weiterhin die bedeutenste digitale Kommunikationsmöglichkeit.
Das ist auch der Grund, weshalb ein guter E-Mail-Stil so enorm wichtig ist: Wir werden von E-Mails regelrecht bombardiert, auch wenn man den Spam nicht einmal mit einberechnet. Daher sollten wir uns und unseren Kommunikationspartnern die Sache erleichtern, indem wir einen guten, effizienten und dennoch freundlichen Umgang und Stil pflegen.

Der Erstkontakt

Sollte man derjenige sein, der eine E-Mail versendet, sind bereits einige Dinge sehr wichtig:

Betreff

Der Betreff ist das erste, was der Empfänger erhält und auch das, an was er sich bei weiterer Kommunikation erinnert.
Betreffe wie “Echt wichtig!“, “Das könnte dich interessieren“, “:-)” oder “Es geht um die Webseite http://example.com zu der ich dich was fragen muss” sind entweder nicht informativ genug, zu kurz oder zu lang. Betreffe sollten das Thema präzise in nicht mehr als 5 Wörtern zusammenfassen, etwa “Fehlerhaftes Bild in Thunderbird-Artikel“.

Adressierung

Das ganze E-Mail-System ist sehr einfach aufgebaut und viele Funktionen machen die Kommunikation sehr strukturiert, ganz im Vergleich zu neueren Plattformen wie Facebook. Man könnte hier sehr in die Tiefe gehen und spezielle Methoden wie CC oder BCC erwähnen, aber für diese sehr grundlegende Anleitung reicht eines: Man kann in das “An:”-Feld mehrere Empfänger schreiben und muss seine einmal abgesendete E-Mail nicht mehrfach schreiben oder immer wieder weiterleiten. Das macht es für Empfänger gut sichtbar, an wen die Mail sonst noch so ging, und für den Sender gibt es ein Plus an Übersichtlichkeit und Transparenz, vor allem im Nachhinein.

Format

Viele E-Mail-Clients bieten an, E-Mails in HTML zu verfassen. HTML ermöglicht erweiterte Formatierungen, Fettschreiben, das Einbinden von Bildern und so weiter. Trotzdem ist es ratsam, nur Reintext (auch als Plaintext bezeichnet) zu verwenden, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. In den meisten Fällen wird es nicht benötigt: Man kann auch in Reintext-E-Mails problemlos formatieren: *fett*, /kursiv/ oder _unterstrichen_ ermöglichen Hervorhebungen. Listen lassen sich ganz normal per 1., a.) oder Spiegelstrichen machen
  2. Bilder in E-Mails werden bei vielen Clients nicht angezeigt oder landen gar im Spamordner. Bilder sollten immer einfach nur angehängt werden
  3. Leute, die sehr viel E-Mails bekommen, schätzen es sehr, dass Reintext-E-Mails weniger Festplattenplatz benötigen als HTML-E-Mails
  4. Reintext-E-Mails sehen auf jedem Gerät gleich aus. Egal ob auf dem Smartphone oder auf einem 28-Zoll-Monitor: Diese E-Mails sind immer gut zu lesen und auch Menschen mit Behinderungen können diese durch Screenreader oder andere Hilfsmittel einwandfrei lesen.
Umbruch

Wenn wie empfohlen Reintext verwendet wird, empfiehlt sich auch, dass man einen automatischen Umbruch aktiviert. Das bedeutet, dass nach 70-80 Zeichen automatisch eine neue Zeile begonnen wird.
Dadurch wird verhindert, dass Leute mit sehr breiten Bildschirmen elends lange Zeilen haben, was den Lesefluss erschwert.

Stil

Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber leider sieht man viel zu oft E-Mails mit grauenhafter Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Formatierung. Ob man nun “Sehr geehrte Damen und Herren” oder einfach nur “Guten Tag” schreibt, das sollte man selbst je nach Situation entscheiden können, aber Rechtschreibung ist im privaten wie geschäftlichen Bereich immer von Wichtigkeit. Auch sollten die Grundprinzipien der Zeichensetzung tief verankert sein, etwa dass nach jedem Satzzeichen (Punkt, Komma, Semikolon, Ausrufe-/Fragezeichen) eine Leerstelle kommt. Des Weiteren empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen neue Absätze zu machen, um den Text übersichtlich zu halten.

Antworten

Hat man eine neue E-Mail bekommen und möchte diese beantworten, gibt es auch wieder einige Dinge, die man beachten sollte, um seine Informationen möglichst leicht und übersichtlich unterzubringen und es dem entfernten Gegenüber leicht zu machen.
Prinzipiell sollte man immer auf “Antworten” in seinem Mailprogramm drücken und nicht etwa eine neue E-Mail mit neuem Betreff verfassen.

Betreff

Beim Antworten gibt es in puncto Betreff nur zwei Regeln:

  1. Betreff nicht verändern, wenn das Thema weiterhin dasselbe ist
  2. Wenn sich das Thema ändert oder man noch etwas ganz anderes nachfragen will, sollte man dafür eine ganz neue E-Mail mit separatem Begriff verfassen. So ist nach einigen Monaten immer noch ersichtlich, dass es in einer Unterhaltung mit dem Thema “Meine neue Hose” nicht um politische Diskussionen geht.
Zitierung

Ganz wichtig bei längeren Unterhaltungen ist der richtige Zitierstil. Wenn wir mit Leuten reden, sind wir gewöhnt, meist immer unmittelbar auf ein Thema antworten zu können, womit dem Gegenüber klar wird, auf was wir anspielen. In E-Mails ist das meist nicht so einfach. Hier sollte man darauf achten, dass man den sogenannten Inlinequote benutzt und kein TOFU (Text oben, Fullquote unten). Zwei aus der Wikipedia abgeleitete Beispiele, die das verdeutlichen:

Lieber Oskar,

das stimmt doch gar
nicht. Richtig ist 4.

Ich hätte gerne einen Bierkrug.

Gruß
Max

--Ursprüngliche Nachricht--
Von: Oskar
[mailto:oskar@example.net]
Gesendet: Sonntag, 24. 
Dezember 2006 12:00
An: Max
Betreff: (kein Betreff)

Lieber Max,

eines wollte ich Dir schon
immer einmal sagen - das
habe ich mich bisher bloß
nicht getraut. Es lässt
mir aber einfach keine
Ruhe, deshalb muss es nun
heraus:
2 + 2 = 5
Wie jedermann weiß.

Außerdem fahre ich bald nach Mallorca,
soll ich dir was mitbringen?

Beste Grüße
Oskar

Wenn man diese Mail nach einigen Tagen öffnet, fragt man sich zurecht, was denn nun ein Bierkrug mit einer falschen Behauptung zu tun hat. Besser ist dabei der bereits erwähnte Inlinequote (“Zitat zwischen den Zeilen”):

Lieber Oskar,
 
Oskar schrieb:
> 2 + 2 = 5
 
das stimmt doch gar
nicht. Richtig ist 4.

> Außerdem fahre ich bald nach Mallorca,
> soll ich dir was mitbringen?

Ich hätte gerne einen Bierkrug.

Gruß Max

Das macht Unterhaltungen wesentlich übersichtlicher.

Antwort-Knopf

Wie schon im ersten Abschnitt erwähnt, kann man Mails an mehrere Empfänger schreiben. Wenn man also auf eine Mail antwortet, die an mehrere Leute adressiert wurde, sollte man seine Antwort in den meisten Fällen auch an alle schreiben. Die meisten E-Mail-Programme bieten dafür einen “Allen antworten”-Knopf, der automatisch alle Empfänger und den ursprünglichen Sender einbindet. Das spart Zeit und Nerven und ist nur sinnvoll, damit etwa Fragen des ursprünglichen Senders nur ein mal beantwortet werden müssen bzw. aufeinander eingegangen werden kann – so wie im echten Leben.

Weiterleitungen

Auch Weiterleitungen sind ein wichtiger Bestandteil des E-Mail-Systems. Bekommt man etwa eine Einladung zu einem Vortrag o.ä. und möchte einem Bekannten dies auch mitteilen, so leitet man ihm am besten die gesamte Einladungs-Mail weiter, damit er ebenfalls über alle Informationen verfügt. Die meisten E-Mail-Programme bieten diese Funktion an.

Jedoch sollte man darauf achten, es dem Empfänger so einfach wie möglich zu machen. Einfach nur Weiterleiten ist nicht gern gesehen, man sollte auch eine grobe Zusammenfassung hinzufügen, um was es denn überhaupt geht. In dem konkreten Beispiel sollte man also vorweg schreiben:

Hallo Peter,

anbei eine Einladung zu einem interessanten Vortrag über die Geschichte der E-Mail. Er findet nächste Woche statt und ich würde mich freuen, wenn Du auch dabei wärst. Lies Dir doch die Einladung durch und sag mir Bescheid.

Gruß
Julian

----- Weitergeleitete Nachricht -----
...
...

Fazit

Mit diesen sehr grundlegenden Grundregeln macht man sich selbst und anderen E-Mailen sehr viel einfacher und angenehmer. E-Mails sind nämlich eine hervorragende Möglichkeit des Austausches und sind nicht ohne Grund das immer noch am meisten genutzte Medium zur Kommunikation über das Internet. Und dabei haben wir hier nur an der Oberfläche gekratzt: Mailing-Listen, Alias-Adressen, Mailfilter oder Templateblöcke können es gerade für Vielschreiber noch entspannter und effektiver machen. Doch befolgt man alleine schon die grundlegenden Hinweise der letzten Absätze, die bereits nach kurzer Übung im Blut sind, macht man sich im privaten oder geschäftlichen E-Mail-Verkehr viel Freude und Freunde.

Habe ich eine ganz wichtige Regel vergessen oder bin ich viel zu streng und konservativ? Ich freue mich über Kommentare und Verbesserungsvorschläge!

Thursday, 15 May 2014

Eindrücke vom LinuxTag

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 14:42, Thursday, 15 May 2014

Etwas verspätet möchte ich noch meine Eindrücke und Einschätzungen des diesjährigen LinuxTags in Berlin niederschreiben.
Dieses Jahr gab es viele Neuerungen. So zum Beispiel eine neue Location, nämlich die/das(?) Station und es war eine
gemeinsame Veranstaltung mit republi:ca und Droidcon.
Zunächst einmal mein (zugegeben subjektiver) Eindruck der Örtlichkeiten.
Ich finde, daß die Veranstaltungen durch den offenen Charakter des Geländes wieder mehr das “Community-Flair” zurückgewonnen haben.
Auch daß die “Messehallen” durch relativ große Fenster Tageslicht auf die Geeks (Argh! Ich brenne!) abgegeben haben, empfand ich als sehr positiv und angenehm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daß gerade im Bereich der Smartphones das beherrschende Thema Snowden, NSA und Sicherheit/Datenschutz war, verwundert natürlich nicht.
Etwas verwundert hat mich aber dann doch die Marketing-Show, welche Sony abgezogen hat.
Natürlich ist es ein kommerzieller Hersteller, der zuallererst seine Produkte vermarkten will.
Die Vorstellung all der supercoolen neuen “Wearables” hinterliessen bei mir allerdings dann doch einen bitteren Nachgeschmack.

Aber es gab natürlich auch zu vielen anderen Themen Talks und Workshops.
Und nicht zu vergessen die vielen Aussteller aus der Community, den Kleinunternehmen und Mittelständlern.
Der Stand der FSFE war mit den zwei neuen Praktikanten Bela und Michele gut besetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun noch ein wenig Poesie…

Das mag jetzt für meine Verhältnisse äusserst pathetisch klingen, aber wie immer war der LinuxTag
eine Quelle der Inspiration und (zumindest für mich persönlich) der Schub durch’s restliche Jahr,
von dem ich für meine Community-Arbeit lange zehren werde…
Wenn man wie ich aus der Kleinstadt einmal im Jahr nach Berlin kommt und dann an zwei Tagen geballt soviel kreative Anarchie,
enthusiastische Community und inspirierende Gespräche auf einen einprasselt, ist das schon extrem beeindruckend.
Und auch ein wenig beängstigend.
Ich sehe meine Community und Aktionen dann immer im korrekten Verhältnis zu all den anderen grandiosen Projekten, was mich wieder
ein wenig “erdet” und zur Erkenntnis führt, daß man sich selbst nicht zu wichtig nehmen sollte, auch wenn man oft den Eindruck hat,
daß man der Einzige ist, der was tut… ;-)

Letztendlich bleibt mir nur, mich bei all den großartigen Projekten, deren Helfern, Initiatoren und Unterstützern für eine sehr gelungene
Veranstaltung zu bedanken.
Es hat sich wieder gezeigt, daß Community nicht nur ein hohler Begriff ist, sondern er ist angefüllt mit Hingabe, Liebe und dem Geist der Freiheit.

Und wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schwelgen, denkt der geneigte Leser noch, er würde einen Roman von Rosamunde Pilcher lesen.

Aber hey. War schon immer romantisch. Bin ‘n Junge vom Land… ;-)

Sunday, 11 May 2014

Besuch bei der KaaLUG

stehmann's blog | 12:17, Sunday, 11 May 2014

Der Chronist wurde eingeladen, beim regelmäßigen Treffen der KaaLUG (Kaarster Linux User Group) am 07.05.2014 etwas über Freie Software zu erzählen.

Um ein ansprechendes Programm bieten zu können, nahm der Chronist Verstärkung mit nach Kaarst.

Das Treffen fand in dem Jugendzentrum BEBOP statt.

Als wir eintrafen, hatte die Vorstellungrunde bereits begonnen. Bemerkenswert war die gut durchwachsene Altersstruktur der Teilnehmer. Von der reiferen Jugend bis zu den Senioren waren alle Altersgruppen vertreten.

Nach der Vorstellungsrunde referierte der Chronist über Freie Software. Rainer stellte die FSFE, ihre Geschichte und ihre Aktivitäten vor. Den Abschluß bildete ein Vortrag von Mechtilde über ein konkretes Projekt Freier Software. Das Publikum zeigte sich an allen Vorträgen sehr interessiert.

Nach dem offiziellen Treffen fand eine weitere Aussprache in einer nahegelegenen Kneipe statt. Diese dauerte, bis wir freundlich auf die nahende Schließung derselben hingewiesen wurden.

Bemerkenswert ist noch, dass sich die KaaLUG in einem Dreiwochenrhythmus trifft. In diesem Jahr feiert sie ein Jubiläum. Vielleicht bietet dieses einen Anlass, nochmals Kaarst zu besuchen.

Die CryptoParty-Bewegung

stehmann's blog | 12:09, Sunday, 11 May 2014

war das Thema des Düsseldorfer Fellowshiptreffens am 30.04.2014.

Aus dem Umstand, dass IT-Sicherheit ohne Freie Software kaum vorstellbar ist, ergibt sich eine Nähe dieser Bewegung zu unseren Aktivitäten und Zielen. Auch unterstützen unsere Fellows die vom Chaosdorf organisierten CryptoParties mit ihrem Einsatz.

Nach der Vorstellungsrunde berichtete Jochim über die Geschichte der CryptoParty-Bewegung, ihre Grundsätze und den idealtypischen Ablauf einer CryptoParty. Es wurden auch typische Probleme bei der Gestaltung einer CryptoParty angesprochen, beispielsweise bei der Wahrung der Anonymität der Teilnehmer trotz “Presseandrangs”. Der praktische Teil seines Vortrages wurde durch Anmerkungen eines örtlichen Coreferenten ergänzt, der die Erfahrungen einbrachte, die bei den hiesigen CryptoParties gewonnen werden konnten.

Nächstes Fellowshiptreffen in Düsseldorf

Udo Spallek stellt auf dem Fellowshiptreffen im Mai Tryton vor. Tryton ist eine Freie-Software-Plattform für Geschäftsanwendungen.

Der Vortrag bietet einen Überblick über die Anwendungsplattform, beleuchtet Projektstruktur und Arbeitsweisen und stellt die Tryton Foundation vor.

Der Vortragende ist von Anfang an beim Projekt engagiert und Mitbegründer der Tryton Foundation.

Das Treffen findet am 28.05.2014 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt. Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem “offiziellen” Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Thursday, 08 May 2014

Bericht vom Fellowship-Treffen in Wiesbaden

Being Fellow #952 of FSFE » German | 15:17, Thursday, 08 May 2014

Gestern haben wir uns also erstmalig in Wiesbaden im Café Klatsch getroffen. Ein sehr nettes Lokal in Selbstverwaltung mit leckeren Essen.

Leider hielten Urlaubsreisen, Krankheit und andere Verpflichtungen die meisten regelmäßigen Teilnehmer diesmal davon ab sich zu uns zu gesellen. Außerdem hatte ich im Vorfeld versäumt die Werbetrommel wie geplant zu rühren. So hatten wir diesmal also nur zu zweit einen netten Abend und unterhielten uns über

Daneben hatten wir natürlich noch einige weitere Themen, von Wüstenwandern im Negev über die derzeitige Atmosphäre in Israel bis zur derzeitigen Situation der Ukraine. So haben wir uns dann noch einige Punkte der Agenda fürs nächste mal am 4. Juni in Frankfurt aufgespart!

flattr this!

Wednesday, 23 April 2014

Der Freie Software Pakt zur Europawahl 2014

Don't Panic » Deutscher Planet | 13:12, Wednesday, 23 April 2014

Die französische Freie Software Organisation April hat dieses Jahr zur Europawahl wieder einmal ihre Kampagne “The Free Software Pact” gestartet. Ziel dieser Kampagne ist es, Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl 2014 für die Thematik Freie Software zu sensibilisieren indem sie zugleich einen “Freie Software Pakt” unterzeichnen. Die Kernforderungen dieses “Paktes” sind:

[...] Deshalb verspreche ich

  • alle Behörden, öffentliche Einrichtungen und lokale Dienste zu ermutigen, Freie Software und offene Standards in ihrer Auswahl, ihren Anschaffungen und ihren eigenen Entwicklungen vorzuziehen;
  • aktive Richtlinien zugunsten Freier Software zu unterstützen, und jede Diskriminierung gegen sie abzulehnen;
  • mich für die Rechte von Urhebern und Nutzern Freier Software einzusetzen, vor allem durch das Einfordern von Änderungen an allen Gesetzestexten, die diese Rechte derzeit schwächen, sowie die Ablehnung aller Gesetzesvorhaben, die zu solchen Folgen führen würden.

April hat in der Vergangenheit mit dieser Kampagne schon beachtliche Erfolge erzielt. Zur letzten Europawahl, 2009, gelang es 231 Unterschriften aus 10 verschiedenen Ländern zu sammeln. Leider gab es dieses Mal kleine Startschwierigkeiten, weshalb die Zeit inzwischen schon etwas knapp geworden ist. Umso dringender ist es also am besten sofort aktiv zu werden. Dieser Blogpost soll euch eine Hilfe dazu sein.

Zunächst gilt zu beachten, dass wir im Rahmen dieser Kampagne zwar nach Unterschriften von individuellen Kandidaten suchen, dass aber nach deutschem Europawahlrecht jeder Bürger eine Stimme zur Verfügung hat, mit der er jedoch keine Kandidaten direkt wählt sondern lediglich Parteilisten. Das hat einen Einfluss auf die empfohlene Kommunikation, siehe unten.

Vorlage zum Weiterverwenden

Ich habe heute angefangen die Kandidatinnen und Kandidaten der Landesliste Berlin der CDU anzuschreiben. Im Folgenden der Text den ich bisher verwendet habe. Vielleicht hilft er ja dem Einen oder Anderen bei der Formulierung seines Textes. Es steht dir jedenfalls frei den folgenden Text komplett zu übernehmen oder in verändert Form weiter zu verwenden.

Sehr geehrte/-r Frau/Herr [Name],

ich bin [Mitglied / Ehrenamtlicher / Engagierter ...] der Free Software Foundation Europe und ich schreibe Ihnen heute in Ihrer Funktion als Kandidat /-in der [Parteiname] für die Wahl des Europäischen Parlaments 2014.


Anmerkung: Dieser Teil, die Anrede, ist hoffentlich selbsterklärend, die eingeklammerten [Inhalte] müssen verständlicherweise bei eigener Verwendung dementsprechend angepasst werden. Hilfreich ist sicherlich auch, vor dem Anschreiben sich kurz über den Kandidaten schlau zu machen und eine – bestenfalls gemeinsame – weitere Eigenschaft aufzuzählen. Dies könnte zum Beispiel sein:

  • Der oder die Kandidierende ist Spitzenkandidat – dann sollte man diese Person auch so ansprechen, die meisten Menschen freuen sich über solche Aufmerksamkeiten.
  • Auch wenn eine KandidatIn bereits im aktuellen Parlament Abgeordnete(r) ist, sollte das in der Anrede mit einfließen (“[...]schreibe Ihnen heute in Ihrer Funktion als derzeit amtierender Abgeordnete des Europaparlaments sowie Kandidatin [...]“)
  • Der oder die Kandidierende ist in einem Verein tätig, den man eventuell selbst auch unterstützt. Das kann auch abseits Freier Software sein – zum Beispiel beim Roten Kreuz. Erwähnt man so etwas als eine ehrliche Gemeinsamkeit, ist die Aufmerksamkeit des Empfängers sicher gleich viel größer.
  • Der oder die Kandidierende ist in der eigenen Heimat aufgewachsen, pflegt ein gemeinsames Hobby, man hat ihn schon einmal persönlich getroffen oder ähnliche Zusammenhänge die aufgebaut werden können sind definitiv hilfreich bei der Kontaktaufnahme und der Aufmerksamkeitsspanne seines Gegenübers

Außerdem empfehle ich auf der Homepage auch nach der Adresse eines Assistenten oder einer Mitarbeiterin zu suchen, und diese Adresse in CC zu setzen (Der Text richtet sich natürlich weiterhin an die KandidatIn selbst). Denn politische Mitarbeiter werden häufig dafür bezahlt, dass sie postalische Vorgänge des Kandidierenden lesen, bewerten, vorlegen oder sogar empfehlen. Eine Rückmeldung – selbst eine Absage – wird dadurch viel wahrscheinlicher.

Ich möchte mit dieser Wahl und mit meiner Stimme ein Zeichen für eine gesunde Entwicklung der digitalen Gesellschaft Europas setzen. Deshalb möchte ich nur eine Partei wählen, deren Listenmitglieder sich mehrheitlich für die Förderung und Verbreitung von wahrlich Freier Software einsetzen. Wenn Sie auch ein Europa der digitalen Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Vielfalt unterstützen, bitte ich Sie heute deshalb den “Freie Software Pakt” zu unterschreiben. Es handelt sich dabei um ein einfaches, kurzes Dokument, mit dem sie öffentlich ihre Unterstützung für diese Kampagne ausdrücken können.

Anmerkung: Nach der Begrüßung wird mit diesem Textbaustein ohne weitere Umschweife konkret das eigene Anliegen erläutert. Ein schnelles zum-Punkt-kommen ist wichtig, weil viele EmpfängerInnen bereits nach dem ersten Absatz aufhören werden zu lesen, beziehungsweise nach dem ersten Absatz darüber entscheiden ob sie weiterlesen oder nicht. Ich habe diesen Text für das deutsche Wahlrecht angepasst (s.o.), bei der wir in der Europawahl nur eine Stimme für eine Liste von Kandidaten haben: “Deshalb möchte ich nur eine Partei wählen, deren Listenmitglieder sich mehrheitlich für die Förderung und Verbreitung von wahrlich Freier Software einsetzen.”
“Listenmitglieder” habe ich gewählt, weil es keine Direktwahl der Kandidierenden gibt und eine direkte Ansprache in diesem Zusammenhang damit auch nicht richtig wäre. Außerdem habe ich mich dafür entschieden “mehrheitlich” zu verwenden – insbesondere bei kleinen Landesverbänden und Oppositionsparteien ist es vorstellbar, dass sich Mitglieder eventuell gegenseitig ermuntern mitzumachen.

Um Ihre Unterstützung zu zeigen, sollten Sie den “Freie Software Pakt” mit Hilfe des nachfolgenden Links lesen, herunterladen und ausdrucken http://freesoftwarepact.eu/public/Free-Software-Pact-2014_DE.pdf
oder das gleiche Dokument dem Anhang dieser Mail entnehmen. Das unterschriebene Dokument schicken Sie bitte per Post, Fax oder eingescannt als Email an die Organisation April zurück. Die Kontaktadressen finden Sie auf dem gleichen Dokument.

Alle Unterzeichner dieses Paktes werden fortfolgend auf der Homepage http://freesoftwarepact.eu
als Unterstützer und Unterzeichner des Freien Software Paktes gelistet werden. Verschiedene Organisationen – zum Beispiel die französische April und die Free Software Foundation Europe – werden diese Liste vor dem Wahlkampf bewerben und Wahlempfehlungen explizit für die Unterschreiber dieser Liste aussprechen.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie also zeigen, dass Sie sich für Freie Software einsetzen und unterstützen damit zugleich Ihren eigenen Wahlkampf.

Anmerkung: Dieser Abschnitt erklärt das organisatorische Prozedere, kurz und knapp mit allen wichtigen Details und zudem die Vorteile für Kandidierende. Denn die meisten Angeschriebenen werden sich fragen, was der Pay-Off, also der Vorteil für sie selber, ist. Darum hier eine Erklärung dazu, was ein Kandidierender für Vorteile aus seiner Unterschrift ziehen kann. Ach ja, und natürlich nicht den Anhang vergessen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in Ihnen einen Unterstützer von Freier Software finden würde.

Mit besten Grüßen und einer Bitte um Empfangsbestätigung,

Anmerkung: Am Ende motivierende Schlussworte und eine Bitte um Empfangsbestätigung. Ich habe zum letzten Punkt selbst noch keine Erfahrung, kann mir aber vorstellen, dass – insbesondere wenn man den Assistenten im CC hat – diesem Wunsch entsprochen wird. Dann eignet es sich prima um eine Woche später ein Follow-Up zu machen und denselben Kandidaten noch einmal fragen, ob er inzwischen den Pakt unterschrieben hat.

Weitere Textbausteine

Ich hoffe Dir bei deiner eigenen Aktion mit diesen Textbausteinen helfen zu können. Beim Ausformulieren gingen mir noch ein paar andere Textideen durch den Kopf, die ich dir alternativ auch anbieten möchte. Vermutlich werde ich selbst noch das ein oder andere Mal einen der folgenden Textbausteine einbauen und kann dann über Erfolg und Misserfolg berichten.

“In Vielfalt geeint” heißt das bekannte Motto der EU und eben dieses Motto würde ich gerne auch in der IT-Landschaft der Europäischen Mitgliedsstaaten verwirklicht sehen. Die “Vielfalt” eines freien Wettbewerbs, der einen Markteintritt für alle ermöglicht anstatt der fortwährenden Bevorzugung bereits existierender Software-Monopole. Und “geeint” kann Europa sein durch die Verwendung Offener Standards, mit Hilfe derer sich Europas Staaten und deren Bürger langfristig frei von Herstellerinteressen entfalten können.

Anmerkung: Ich fand diese spontane Analogie irgendwie gut aber auch nicht gut genug. Aber vielleicht kann ja jemand Anderes noch etwas besseres daraus für seinen eigenen Text machen …

Ich möchte mit dieser Wahl und mit meiner Stimme ein Zeichen für eine gesunde Entwicklung der digitalen Gesellschaft Europas setzen. Eine digitale Gesellschaft, in der für jeden Bürger die gleichen Grundrechte und Unabhängigkeiten gelten, wie wir sie auch von der realen Welt kennen. Dazu gehören zum Beispiel die informationelle Selbstbestimmung, der Datenschutz, die freie Produktwahl und die eigene Geräthoheit, um nur einige der Aspekte zu setzen. Deshalb möchte ich nur einen Kandidaten wählen, der sich für die Förderung und Verbreitung von wahrlich Freier Software einsetzt. Als “Freie Software” bezeichnet man Software, die jedem gehört, die jeder benutzen darf, Software bei der man den Quellcode studieren darf (Open Source), verändern und wiederveröffentlichen darf. Prominente Beispiele solcher Software sind Mozilla Firefox, Thunderbird, Libre Office, OpenStreetMap, GNU/Linux und viele, viele mehr.

Anmerkung: Eigentlich ist dieser Textbaustein durchaus ein wichtiger Teil der Botschaft, da man davon ausgehen muss, dass leider immer noch viele Kandidatinnen und Kandidaten Freie Software mit Kostenlosigkeit gleichsetzen. Allerdings wird die Bedeutung Freier Software auch im eigentlichen Text des Pakts erklärt, weshalb ich mich momentan dafür entschieden habe lieber eine kürzere Mail zu schicken. Schließlich sinkt mit der Länge einer Email erfahrungsgemäß auch proportional die Aufmerksamkeit und das Interesse des Empfängers.

Aufgabe der Politik sollte es sein, [ diese Programmvielfalt / Freie Software ] zu schützen und diese selbst in der Verwaltung und anderen öffentlichen Institutionen auf allen Ebenen einzusetzen. Grundsätze, die eine solche Entwicklung ermöglichen würden, werden heutzutage zumeist bereits auf europäischer Ebene entschieden und diktiert. Wenn Sie auch ein Europa der Unabhängigkeit und Vielfalt unterstützen, bitte ich Sie heute deshalb den “Free Software Pact” zu unterschreiben.

Anmerkung: Eigentnlich auch eine Botschaft die bereits in dem Text des Paktes steckt. Wenn man sich dafür entscheidet diesen Text in der Email zu verwenden, kann man damit das eigene Anliegen sowie auch die Bedeutung des Emfängers hervorheben.

Tuesday, 22 April 2014

Bericht vom Fellowship-Meeting in Frankfurt – zu Besuch beim FreiFunkFfm

Being Fellow #952 of FSFE » German | 14:58, Tuesday, 22 April 2014

Ein wenig verspätet kommt heute ein kurzer Bericht vom letzten Fellowship-Treffen in Frankfurt. Am 2. April trafen wir uns in Sachsenhausen zur ersten Freifunk Installationsparty. Die Freifunker erzählten einiges zur Geschichte des Freifunks und wie sie planen es in Frankfurt umzusetzen. Es gab einen großen Karton mit ca. 50 bereits geflashten Routern, die vor Ort zum Selbstkostenpreis erworben werden konnten (bereits nach kurzer Zeit ausverkauft :) )

Ich hatte gehofft, einige meiner bereits gesammelten Router mit Freifunk wiederzubeleben, aber das scheint nicht ganz so trivial zu sein als einfach OpenWRT zu installieren. Die derzeitige Liste unterstützter Geräte ist noch recht kurz und beinhaltet ausschließlich TP-Link Router. Dem könnte man noch nachgehen, aber ich tanze bereits auf zu vielen Hochzeiten um das weiter zu verf0lgen. :( Hat jemand Interesse?

Daneben gab es viele interessante Gespräche. Für unsere Fellowship-Gruppe  gab es beispielsweise das Angebot der Freifunker auch mal zu unserenTreffen zu erscheinen und einen Freifunk-Themenabend zu machen. Wie wär’s?

Das und einiges mehr können wir ja beim nächsten Treffen am 7. Mai in Wiesbaden besprechen. Bis dahin…