Planet Fellowship (de)

Saturday, 30 July 2016

Der Routerzwang fällt – Und was bringt mir das?

Deutsch – Max's weblog | 11:02, Saturday, 30 July 2016

Diesen Artikel habe ich ursprünglich als Gastbeitrag für Netzpolitik.org geschrieben.

CC BY-SA 2.0 Konrad Twardowski

CC BY-SA 2.0 Konrad Twardowski

Betreiber von Diskotheken wissen es genau: Die Wahl des richtigen Türstehers ist wichtig, damit sich keine Störenfriede einschleichen. Dasselbe könnte man auch von Routern behaupten, die als Schnittstelle zwischen Internet und Heimnetz dafür sorgen müssen, dass nur das die Tore passiert, was auch im Sinne des Besitzers ist. Und endlich, nach Jahren der gesetzlichen Unklarheit, bekommen wir mit dem Ende des Routerzwangs das Recht dazu, uns unseren stillen Türsteher frei auszusuchen.

Was die Süddeutsche Zeitung als „Unabhängigkeitstag für Internetnutzer“ bezeichnet, ist das offizielle Ende des Routerzwangs und das Inkrafttreten der Endgerätefreiheit am 1. August. Bisher konnten Internetanbieter (ISPs) in Deutschland bestimmen, welchen Router Kunden zur Verbindung mit dem Internet nutzen müssen. Nutzer hatten keinen Einfluss auf diese Entscheidung. Das ändert sich nun. Aber wir müssen sicherstellen, dass alle Kunden über diese neuen Rechte Bescheid wissen, und gleichzeitig überprüfen, ob ISPs die neuen Regeln befolgen.

Wie bei einem Türsteher sollte man auch dem Router vertrauen können, denn über ihn läuft jeglicher Internetverkehr, also etwa alle E-Mails, Downloads und häufig auch Telefongespräche. Zwangsrouter fallen oft negativ mit kritischen Sicherheitslücken auf, die Nutzer aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht selbst beheben können. Sie sind auch dafür bekannt, zu einigen Netzwerkgeräten oder Standards wie IPv6 inkompatibel zu sein oder nur eine geringe Anzahl wichtiger Funktionen zu unterstützen.

Recht auf Endgerätefreiheit in Anspruch nehmen

Um nun den Providern auf die Finger zu schauen, wenn es um die Umsetzung des seit 2013 heiß umkämpften Gesetzes geht, bittet die Free Software Foundation Europe (FSFE) um Erfahrungsberichte von Internetnutzern, die vom 1. August an ein eigenes Gerät an der Telefon- bzw. Kabeldose betreiben. Dazu stellt sie eine Wiki-Seite zur Verfügung, auf der Informationen und Nutzerberichte gesammelt werden. Vor allem für Kabelanschlüsse, für die bisher nur wenige Modelle auf dem Markt erhältlich sind, stellt die FSFE auch einige Testgeräte bereit.

Aufgrund von Erfahrungen, die wir in in der Vergangenheit gemacht haben, müssen wir davon ausgehen, dass einige ISPs darauf setzen werden, ihre Kunden zur Nutzung ihres jeweiligen Standardrouters zu zwingen. Unitymedia etwa erfordert eine telefonische Registrierung des neuen Gerätes, vorstellbar ist auch der Ausschluss von Bestandskunden von dem neuen Recht oder die Verweigerung des Supports.

Die FSFE möchte sicherstellen, dass solches Fehlverhalten öffentlich gemacht wird und dafür brauchen wir deine Hilfe. Wenn du Kunde eines deutschen Internetanbieters bist, bitten wir dich, dein neues Recht auszuüben und ein alternatives Gerät zu verwenden – idealerweise eines mit einer Firmware, die Freie Software ist.

Thursday, 21 July 2016

Transfer Public Links to Federated Shares

Deutsch – Björn Schießle's Weblog | 09:56, Thursday, 21 July 2016

Transform Public Links to Federated Shares

Transform a public link to a federated share

Creating public links and sending them to your friends is a widely used feature of Nextcloud. If the recipient of a public link also has a Nextcloud or ownCloud account he can use the “Add to your Nextcloud” button to mount the content over WebDAV to his server. On a technical level all mounted public links use the same token, the one of the public link, to reference the shared file. This means that as soon as the owner removes the public link all mounts will disappear as well. Additionally, the permissions for public links are limited compared to normal shares, public links can only be shared read-only or read-write. This was the first generation of federated sharing which we introduced back in 2014.

A year later we introduced the possibility to create federated shares directly from the share dialog. This way the owner can control all federated shares individually and use the same permission set as for internal shares. Both from a user perspective and from a technical point of view this lead to two different ways to create and to handle federated shares. With Nextcloud 10 we finally bring them together.

Improvements for the owner

Public Link Converted to a Federated Share

Public link converted to a federated share for bjoern@myNextcloud.net

From Nextcloud 10 on every mounted link share will be converted to a federated share, as long as the recipient also runs Nextcloud 10 or newer. This means that the owner of the file will see all the users who mounted his public link. He can remove the share for individual users or adjust the permissions. For each share the whole set of permissions can be used like “edit”, “re-share” and in case of folder additionally “create” and “delete”. If the owner removes the original public link or if it expires all federated shares, created by the public link will still continue to work. For older installations of Nextcloud and for all ownCloud versions the server will fall-back to the old behavior.

Improvements for the user who mounts a public link

After opening a public link the user can convert a public link to a federated share by adding his Federated Cloud ID or his Nextcloud URL

After opening a public link the user can convert it to a federated share by adding his Federated Cloud ID or his Nextcloud URL

Users who receive a public link and want to mount it to their own Nextcloud have two options. They can use this feature as before and enter the URL to their Nextcloud to the “Add to your Nextcloud” field. In this case they will be re-directed to their Nextcloud, have to login and confirm the mount request. The owners Nextcloud will then send the user a federated share which he has to accept. It can happen that the user needs to refresh his browser window to see the notification.
Additionally there is a new and faster way to add a public link to your Nextcloud. Instead of entering the URL to the “Add to your Nextcloud” field you can directly enter your federated cloud ID. This way the owners Nextcloud will send the federated share directly to you and redirect you to your server. You will see a notification about the new incoming share and can accept it. Now the user also benefit from the new possibilities of the owner. The owner can give him more fine grained permissions and from the users point of view even more important, he will not lose his mount if the public link gets removed or expires.

Nextcloud 10 introduces another improvement in the federation area: If you re-share a federated share to a third server, a direct connection between the first and the third server will be created now so that the owner of the files can see and control the share. This also improves performance and the potential error rate significantly, avoiding having to go through multiple servers in between.

Saturday, 16 July 2016

Anschlussfrage: Warum sind nachhaltige Geräte zudem noch technisch rückständig?

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 08:39, Saturday, 16 July 2016

Nachhaltige digitale Geräte werden leider nicht von großen, finanzstarken Herstellern entwickelt, weil das ihrem Geschäftsmodell, möglichst viele Geräte in möglichst kurzer Zeit zu verkaufen, widerspricht. Die Arbeit bleibt also bei Entwicklern mit oftmals sehr beschränkten Ressourcen, die sich auch nicht die technisch fortgeschrittensten Schaltkreise und Baugruppen leisten können.

So entstehen nur im Ausnahmefall Geräte, die technisch auf der Höhe der Zeit sind.

Wenn diese Geräte als nachhaltige Geräte ausgelegt sind, sollen sie möglichst lange genutzt werden. Damit das möglich ist, müssen diese Geräte leicht zu reparieren sein, möglichst vom Nutzer. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist zu sichern. Auch das ist für die großen Hersteller nicht attraktiv.

Möglichst lange Nutzung bedeutet aber (fast) unvermeidlich, dass die Geräte technisch immer mehr veralten. Dem kann dadurch begenet werden, dass die Software ständig weiter entwickelt wird und auf diese Weise die Funktionalität der Geräte verbessert und erweitert wird. Das ist selbstverständlich nur möglich, wenn Freie Software eingesetzt wird.
Dem kann aber auch dadurch begenet werden, dass die Geräte aufgerüstet werden können: schnellere, größere Speicher, leistungsfähigere Prozessoren, höher auflösendere Grafik, all das sollte möglch sein. So wird immer nur ein Baustein im Gerät ersetzt, der Rest kann weiter genutzt werden. Im Idealfall können die ausgetauschten Teile als Ersatzteil verwenden werden, wenn sie noch funktionsfähig sind.

Wie bei der Attraktivität der nachhaltigen Geräte stellt sich die Frage, ist für mich Nachhaltigkeit ein Wert für den ich bereit bin, Einschränkungen, hier technische, in Kauf zu nehmen; oder ist mir eine schnelle Grafik wichtiger als Nachhaltigkeit.

Ein gutes Beispiel für das Gesagte, ist das von mir schon mehrfach erwähnte EOMA68 Projekt. Der Entwickler auf der Grundlage einer überzeugenden Konzeption in jahrelanger Einzelarbeit das Gerät so weit entwickelt, dass nun die Finanzierung versucht werden kann. Hier besteht nach meiner Auffassung endlich die Möglichkeit, ein Gerät zu erhalten, das nachhaltig und bei Hard-und Software so frei wie gegenwärtig möglich ist. Dem Entwickler ist es übrigens gerade erst gelungen, als weiteres GNU/Linux Fedora 24 zu installieren.

Ich hatte bisher den Eindruck, dass Freie Hardware von der Freien-Software-Gemeinschaft dringend gewünscht wird. Wenn ich da richtig liege, sollte die FSFE (und die FSF) das Projekt unterstützen.

Thursday, 14 July 2016

Warum sind nachhaltige Geräte immer so wenig attraktiv?

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 18:57, Thursday, 14 July 2016

Neulich hatte ich Gelegenheit, mein LG-D855 mit einem Fairphone II zu vergleichen. Der Vergleich fiel deutlich zugunsten meines LG aus. Das Fairphone II ist klobiger, größer, insgesamt äußerlich deutlich weniger attraktiv. Muss das so sein? Ja, es muss so sein!

Das Interesse des Herstellers LG und der anderen großen Hersteller ist, möglichst schnell möglichst viel Geräte zu verkaufen und möglichst hohen Gewinn zu machen. Nach dem Kauf sollen die Geräte möglichst schnell durch neue ersetzt werden. Daran hat nicht nur LG Interesse. Schon die Hersteller der digitalen Schaltkreise fördern das. Die Investitionen, die aufgewendet werden müssen, um die nächst größere Packungsdichte der Schaltkreise zu erreichen, sind so hoch, dass sie sich nur rechnen, wenn eine noch größere Anzahl von Schaltkreisen verkauft wird. (Deshalb wird auch das IoT so gehyped.)

Die Geräte werden deshalb so gestaltet, dass sie äußerlich möglichst attraktiv erscheinen. Ohne Rücksicht auf Verluste! Da sie möglichst schnell ersetzt werden sollen, wird keine Gedanke auf Aspekte der Nachhaltigkeit verschwendet: Reparierbarkeit, Aufrüstbarkeit, Recycling, …, das macht die Geräte doch nur unnötig teuer (man streicht lieber die Differenz als Gewinn ein). Zudem werden Moden erzeugt, wobei insbesonders der Hersteller der Geräte für die iSheep Vorreiter ist.

Das Alles geht natürlich bei nachhaltigen Geräten nicht. Die Hersteller dieser Geräte stehen vor der äußerst schweren Aufgabe, Nachhaltigkeit als attraktives äußeres Merkmal an die Oberfläche des Gerätes zu holen. Ich kenne kein Gerät, bei dem das schon gelungen ist. Der Designer müsste auch genial sein. Zudem dürfen die Geräte nur so attraktiv sein, dass sie zum Erstkauf anregen. Die nachfolgende Geräte-Generation darf nicht so attraktiv sein, dass das alte Gerät entsorgt wird, bevor es wirklich verschlissen ist. Eine kaum lösbare Aufgabe. So werden es also weiterhin rationale Gründe sein müssen, die zum Kauf nachhaltiger Geräte führen. Da ist der Markt natürlich recht klein (aber wohl wachsend). Ändern wird sich das erst, wenn die Stellung der großen Hersteller durch nachhaltige Geräte zu wackeln beginnen sollte.

In einem Bereich kann man aber etwas Hoffnung haben. Da Software mit im Vergleich zur Hardware mit drastisch weniger Ressourcen entwickelt werden kann, scheint es möglich, daß nachhaltige Geräte in diesem Bereich einen Vorsprung erreichen. Verwendet der Hersteller Freie Software und gelingt es ihm eine engagierte Entwickler-Gemeinschaft aufzubauen, können wenigstens Sicherheitsupdates über einen wesentlich längeren Zeitraum angeboten werden, als bei den großen Herstellern (bei meinem LG bekomme ich schon lange keine Updates mehr). Es scheint aber auch möglich, dass die Software mit der Zeit leistungsfähiger und attraktiver als die der Ressourcenvernichter wird.

Und was wird nun mein nächstes Smartphone? Ein Fairphone II.

Wednesday, 13 July 2016

“Digitale Bürgerwehr: Berlin startet Blockwart-App”

egnun's blog » FreieSoftware | 06:06, Wednesday, 13 July 2016

Berliner Bürger können jetzt auch übers Smartphone Hinweise auf “Mängel oder Probleme im öffentlichen Raum”
direkt ans zuständige Ordnungsamt melden. Innensenator Frank Henkel (CDU) erhofft sich davon mehr Sicherheit und Sauberkeit.”

Der  gute, ordentliche Deutsche kann jetzt also eine App nutzen, um die Behörden darüber in Kenntnis zu setzen,
dass etwas seinen geordneten Tagesablauf stört, während er die fetten Unterarme auf die Fensterbank stützt.
Dadurch können die Einsatzkräfte viel schneller vor Ort sein und ermitteln bei Hundekotattentaten oder
Mensch und Leben gefährdenden Bauschutt auf den Gehwegen.
Aber Hauptsache, sie schreiben auch den noch so kleinsten Falschparker auf!
Denn wir haben ja nicht schon genug Probleme.

910.000 Euro hat sich -  laut “B.Z.” – Berlin diese proprietäre Applikation kosten lassen.

Wer von euch auf diesem proprietären Netzwerk Twitter ist, kann ja mal nach #starkesberlin gucken.
Unter diesem Hashtag finden sich noch mehr von Henkels “Errungenschaften” und denen der Berliner CDU.

“Für ein #starkesberlin ohne CDU im Senat.”

Monday, 11 July 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 9. Juli 2016

Florian Snows Blog » de | 17:31, Monday, 11 July 2016

Am 9. Juli 2016 gab es wieder ein Treffen der FSFE-Gruppe Franken, bei dem die üblichen Verdächtigen anwesend waren.  Wir sprachen über das Experiment der EU, Bürger zu fragen, bei welcher Freien Software ein Code Review durchgeführt werden soll.  Alle Anwesenden befanden es für schwierig, zu entscheiden ob hier bekannte Projekte besser geeignet wären oder kleinere, die weniger Unterstützer haben, da beide Möglichkeiten Vor- und Nachteile haben.

Auch LibreJS kam an mehreren Stellen zur Sprache.  Es handelt sich dabei um eine Browsererweiterung für Mozilla-Browser, die unfreies Javascript blockiert.  Es hakt hier noch manchmal mit der Erkennung Freier Scripte, aber es lohnt sich in jedem Fall, alle eingebundenen Dateien korrekt zu markieren, schon allein um Besucher wissen zu lassen, dass sie diese Freie Software, wie beispielsweise jQuery auch nutzen dürfen.

Ein großer Themenkomplex war Freiheit bei Mobiltelefonen.  Es ist hier schon nicht so einfach, gute Hardware zu finden, die Freie Software gut unterstützt.  Ein positives Beispiel war das Fairphone, für das es eine freie Android-Version gibt, aber auch hier gibt es Probleme mit dem Chipsatz, die dazu führen, dass in der freien Version, unfreie Blobs enthalten sind und dazu, dass die Replicant-Entwickler nicht für das Fairphone entwickeln wollen, weil beim Fairphone 2 trotz der Warnungen der Replicant-Entwickler ein Chipsatz zum Einsatz kam, der den Nutzer stärker in seiner Freiheit einschränkt.

Auch über NewPipe, den freien Youtube-Client für Android, den ein Teilnehmer unserer Gruppe entwickelt und über diverse Forks davon sprachen wir kurz.  Leider wusste keiner so recht, was diese Forks denn überhaupt anders machen als NewPipe selbst, was uns zum nächsten Thema brachte.

Die Seite FOSSDroid kam zur Sprache, weil es oft nicht ganz
einfach ist, in F-Droid die passende Anwendung zu finden.  Wenn man dann noch aus mehreren auswählen soll, kann man die Vor- und Nachteile der verschiedenen Programme nicht abschätzen und muss sie alle ausprobieren.  FOSSDroid füllt diese Lücke, indem man dort Kommentare für Apps hinterlassen kann, aber leider mit Disqus, das unfreies Javascript voraussetzt.

Weitere Themen waren der FSFE-Summit im Herbst, zu dem sich unbedingt alle Freunde Freier Software anmelden sollten und Schlüssellänge, Smartcards und NFC bei GnuPG, sowie die Frage, ob man sich vor Quantencomputern beim Verschlüsseln zumindest teilweise schützen kann.  Außerdem wurde die Frage geklärt, welche Zahlungsmittel bei einer Apokalypse noch funktionieren und ob Bitcoin nach einer überstandenen Apokalypse wieder einen Wert hätte.

Neben interessanten Diskussionen nahmen wir aber auch die weitere Planung in Angriff.  So möchten wir gerne wieder einen Stand für den Software Freedom Day organisieren, brauchen dazu aber Partner, so dass wir dieses Mal nicht nur Infomaterial verteilen, sondern auch Freie Software zum Anfassen präsentieren können.  Als möglicher Partner kommt hier die Professur für Open Source der Universität Erlangen-Nürnberg in Betracht.

Außerdem möchten wir gerne Vorträge in der Gegend halten und uns erscheint das Pecha-Kucha-Format dafür geeignet, vor allem, weil es hierfür auch einige Veranstaltungen gibt, bei denen wir Vorträge halten könnten.  Nächster Schritt wäre also, passende Folien zu erstellen.

Das nächste Treffen findet am Freitag, 12. August 2016 ab 19:00 Uhr im Backspace in Bamberg statt.  Details und alle weiteren Termine, gibt es im FSFE-Wiki.

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 07:24, Monday, 11 July 2016

Letzten Mittwoch fanden sich wieder die Communities FreieSoftwareOG und LugOG zum regulären Treffen zusammen.

Das Thema dieses mal lautete: “Fakturierung mit Freier Software” und zeigte den Anwesenden Interessenten auf, welche Möglichkeiten es im Bereich der Fakturierung für kleine bis Mittelständische Unternehmen bzw. auch Selbständige gibt.

Ausserdem bekamen wir’s mal wieder mit Windows 8 zu tun, welches durch GNU/Linux ersetzt werden sollte, sich eine Test-Installation via Dualboot aber nicht so ohne weiteres einrichten liess (Windows 8 legt sehr viele Partitionen an und lässt somit nichts übrig für ein weiteres Betriebssystem)…

Ausserdem wurde noch der angedachte “Linux-auf-dem-Stick” VHS-Kurs in Haslach kurz mit den anwesenden KiLUG-Mitgliedern besprochen.

Das nächste Treffen ist für den 03.08. angesetzt, wie immer der erste Mittwoch im Monat.

Friday, 08 July 2016

Fellowship-Treffen am 14.07. in der E-LOK

egnun's blog » Netzpolitik | 07:32, Friday, 08 July 2016

Hallo ihr Fellows und Felinen,

am kommenden Donnerstag (14.07.) wird in der Berliner E-LOK das nächste unserer monatlichen
Fellowship-Treffen der Berliner Fellowship-Gruppe stattfinden.[1][2]

Definitiv nicht nur für Programmier_innen interessant,  ist der geplante
Vortrag zum Themenkomplex “(Freies) BIOS/LibreBoot/Intel ME”!

Zudem wird Erik Albers noch ein paar Worte zum kommenden ersten FSFE Summit verlieren.

Außerdem darf ich noch hinzufügen:
“In der e-lok gibt es gutes Essen und Getränke zu angenehmen Preisen; gute Stimmung darf selbst mitgebracht werden. Mit dem offiziellen Beginn ist gegen 20:00 Uhr zu rechnen; falls Ihr was Essen möchtet, bietet es sich also an, schon etwas früher zu kommen. Nach Ende unseres Programms gibt’s aber natürlich auch noch die Gelegenheit andere Fellows und Freunde freier Software wiederzutreffen oder kennenzulernen.”

Kommt zahlreich und bringt eure Freund_innen mit.

Ich freu’ mich auf euch! :)

[1] https://wiki.fsfe.org/Events/Berlin/2016-07-14

[2] https://wiki.fsfe.org/LocalGroups/Berlin

Sunday, 03 July 2016

Hello Planet Fellowship – Free Software Foundation Europe

Do-FOSS | 13:45, Sunday, 03 July 2016

planet.fsfe.org/de führt seit kurzem Blogbeiträge von Do-FOSS

Do-FOSS Plussy

Bild: +Do-FOSS (Lizenz: FSFE)

Die Blogbeiträge von Do-FOSS sind seit kurzem auch beim deutschsprachigen Blog-Aggregator der Free Software Foundation Europe (FSFE) auf Planet Fellowship (de) zu lesen. Do-FOSS freut sich Teil des Fellowships der FSFE zu sein.

CC0
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

The post Hello Planet Fellowship – Free Software Foundation Europe appeared first on Do-FOSS.

Tuesday, 28 June 2016

“Den Kompromiss als Ziel. SPD 2016.”

egnun's blog » Netzpolitik | 03:10, Tuesday, 28 June 2016

"Den Kompromiss als Ziel. SPD 2016"

Ich wollte einfach diesen Post hier mit euch teilen
(auch wenn er von einem unfreien Netzwerk kommt):

https://twitter.com/aahsh/status/745247185827143680

 

Monday, 27 June 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 20. Mai 2016

Florian Snows Blog » de | 18:39, Monday, 27 June 2016

Am 20. Mai fand wieder ein Treffen der FSFE-Gruppe Franken statt. Dieses Mal waren wir zum ersten Mal im nürnberger Hackerspace K4CG. Es kamen einige Altbekannte wieder zum Treffen und wir konnten einen neuen Teilnehmer kennenlernen.

Wir sprachen ausgiebig über den FSFE-Summit im Herbst und über Chris Ideen für den Vortrag zu seinem LED-Plussy, den er für den Summit eingereicht hat.

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem LED-Plussy ging es um Codehosting-Plattformen, die sich der Freiheit verpflichtet sehen. Es ist gar nicht so leicht, hier eine gute Plattform zu finden. Github ist sicher die bekannteste und bietet viel Komfort, aber in der Welt der Freien Software haben wir uns gerade dem Prinzip verschworen unsere Freiheit nicht für etwas mehr Komfort zu verschenken. Github gibt Nutzern leider schlechte Ratschläge für Lizenzen und ist selbst unfrei. Als Alternative kann beispielsweise NotABug.org verwendet werden. Die Plattform läuft mit Freier Software und auch das ausgelieferte Javascript ist frei, wird aber aktuell noch nicht korrekt gekennzeichnet, so dass LibreJS hier noch meckert. Ich stehe aktuell mit den Betreibern in Kontakt und sie würden das Problem gerne beheben. Chris hat sich aus Sicht der Freiheit für eine der besten Varianten entschieden und verwaltet das die Plussy-Software nun auf GNU Savannah.

Außerdem sprachen wir über eine satirische Seite zu Überwachung, die von einem unserer Teilnehmer erstellt wurde. Dr. Spitzel ist eine schön aufgemachte Website, auf der für ein Fake-Produkt geworben wird, das die Gesundheit verbessert und einen im Gegenzug ausspioniert. Spitzel ist übrigens deswegen der Name des Produkts, weil im Oberpfälzischen das auf der Seite abgebildete Gebäckstück Spitzel heißt.

Dr. Spitzel erinnert sehr an einige Ideen, die während des FSFE-Kampagnen-Workshops aufkamen, weswegen wir einige Videos zu Fluchthelfer, JavaZone, Writing Bad und zu einer Fake-Werbung für Mercedes ansahen. Vorsicht: Die roten Links gehen zu Youtube, also am besten über TOR und per Youtube-DL abrufen, um der Überwachung zu entgehen und ein Videoformat zu erhalten, das gut für Freie Software ist.

Insgesamt war das Treffen recht erfolgreich, auch wenn wir unbedingt mal wieder ein Planungstreffen für zukünftige Aktivitäten brauchen, zu dem dann auch mehr Teilnehmer kommen müssten.

Das Juni-Treffen musste leider trotz zahlreicher Versuche des Koordinators den Termin noch irgendwie freizuschaufeln leider ausfallen. Deswegen findet das nächste Treffen am 9. Juli 2016 (wieder im K4CG) statt.  Nähere Infos gibt es im Wiki.

Saturday, 25 June 2016

taz.de: “Netzwerk der AfD-Vize-Chefin: Von Storchs Datenimperium”

egnun's blog » Netzpolitik | 19:22, Saturday, 25 June 2016

“Eine Netzaktivistin durchwühlte das Darknet der von Storchs. Jetzt ermittelt Berlins Datenschutzbeauftragte. Es geht um rechte Propaganda.”

https://taz.de/!5313894/

 

Monday, 20 June 2016

VHS-Kurs in Offenburg: “Kreativ mit Scribus und Gimp”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 09:49, Monday, 20 June 2016

Am vergangenen Wochenende (Freitag/Samstag) hielt ich einen Kurs an der Offenburger VHS zum Thema “Eigener Flyer mit Scribus und Gimp”.

Mit etwas Glück kam der Kurs überhaupt erst zustande, da bis 1 woche zuvor noch zuwenige Teilnehmer (Minimum war 5) angemeldet waren.

Nach einigem Hickhack fand er trotz nur 4 Teilnehmern kulanterweise doch noch statt.

In den ersten drei Stunden am Freitag Abend stellte ich zunächst die Community vor und referierte ein wenig über das Grundkonzept von Freier Software und der Gemeinschaft darum.

Und daß es eben dieser Gemeinschaft und dem philosophischen Konzept “Free as in Freedom” zu verdanken ist, daß solche tollen, ausgereiften Programme für DTP und Bildbearbeitung jedermann zur Verfügung stehen.

Der Kursinhalt an sich begann dann mit der “Installation” der portablen Versionen von Scribus und Gimp und einer kurzen Übersicht der Bedienung/Konzepte dieser Programme.

Am folgenden Samstag lernten die Teilnehmer, wie man auf recht einfache Weise ein Bild mit Gimp freistellt und exportiert.

Ein Ausflug in das Konzept der Ebenen, welches in Scribus und Gimp zur Anwendung kommt wurde ebenfalls noch eingeschoben.

Letztendlich fertigten wir über die 6 Samstags-Stunden einen rudimentären Flyer an, den die Teilnehmer mit dem erworbenen wissen noch weiter ausbauen können.

Natürlich habe ich immer mal wieder bei passenden Gelegenheiten Freie Software Themen eingeflochten, wie beispielsweise offene Formate, Creative Commons (wegen der Bilder für den Flyer) oder GNU/Linux.

Da die Teilnehmer relativ großes Interesse an letzterem Thema zeigten, und wir mit dem “Hauptthema” sehr gut durchgekommen sind, nutzte ich die letzten 20 Minuten noch für eine kurze Live-Vorstellung einer GNU/Linux Distribution.

Alles in Allem denke ich, haben die Teilnhemer einiges mitnehmen können, und zwar nicht “nur” das Wissen, wie man ein Bild freistellt und mit Scribus einen Flyer erstellt, sondern einen generellen Überblick über Freie Software und die Communities.

Ich hoffe, daß sich der eine oder andere beim nächsten Treffen sehen lässt…

Monday, 13 June 2016

Erster Corso Leopold 2016: Die FSFE war dabei

fsfe – softmetzbetrieb | 21:18, Monday, 13 June 2016

Am vergangenen Wochenende wurde die Leopoldstraße im Münchner Stadtteil Schwabing wie jedes Jahr um diese Zeit für ein ganzes Wochenende gesperrt, um Platz für eines der größten Straßenfeste der Welt, den Corso Leopold, zu machen. Auch die Free Software Foundation Europe war wieder mit von der Partie.

Kaum aufgebaut, gab es schon die ersten Gespräche

Kaum aufgebaut, gab es schon die ersten Gespräche

An den beiden Tagen führten wir viele interessante Gespräche, händigten massenweise Flyer zu Freier Software und Offenen Standards aus und luden besonders interessierte Menschen zum monatlichen Open-Source-Treffen ein, in dessen Rahmen sich auch unsere FSFE-Gruppe trifft.

Ein besonderes Highlight für uns waren die druckfrischen Flyer „Acht Freie Computerprogramme, die Deine Rechte als Nutzer/-in respektieren und schützen.“. In mittlerweile sieben verschiedenen Serien stellen wir thematisch sortiert jeweils acht Freie Software-Programme vor. Die meisten dieser Programme laufen auch auf proprietären Betriebssystem und wir hoffen damit den Interessierten einen sicheren und niederschwelligen Einstieg in die Freie Software-Community zu ermöglichen  Neben einem verbesserten Layout gibt es nun auch die korrespondierende Webseite https://mehr-freiheit.org.

Viele Angesprochene wussten bereits, was Freie Software ist. Da es eines unserer Kernanliegen ist, Freie Software in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen, finden wir diese Entwicklung natürlich richtig prima und sind hoch motiviert, auch in Zukunft mit dieser Arbeit weiter zu machen.

Als wir vor ein paar Jahren unseren ersten Stand beim Corso Leopold hatten, waren wir unsern digitalen Themen noch eher Außenseiter. Inzwischen hat sich ein mit jedem Mal größer werdendes Netzwerk von Ständen, welche Themen rund um digitale Selbstbestimmung haben, gebildet. Neben dem Münchner Wikimedia-Stammtisch und den Münchner Freifunkern fanden wir uns diesmal in der Gesellschaft von Serlo und Kiron, zwei Anbietern von offenen Lernplattformen bzw. freien Lehrmitteln, wieder. Beide haben einen starken Fokus auf die Bildung von Geflüchteten und nutzen dabei in großen Teilen auch Freie Software.

In unserem direkten Umfeld fanden sich außerdem noch mehrere Stände von Geflüchteten- und Hilfsorganisationen wie dem Heimatstern e.V., der Intereuropean Human Aid Association sowie der German Alliance for Civilian Assistance e.V. (Achtung: Leider Facebook!) Im Gespräch mit Aktivist*innen dieser Organisationen kam das Gespräch auch auf den Einsatz Freier Software aber auch die Notwendigkeit für Silo-Dienste wie Facebook um das Netzwerk der Helfenden zu koordinieren und neue Aktive zu gewinnen. Dieses Dilemma wird durchaus gesehen, allerdings stellen die proprietären Dienste einen unverzichtbaren Kanal für deren Arbeit dar. Wir helfen aber gerne mit, Freie Software zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Helfenden einzusetzen und haben erste Kontakte aufgenommen.

Etwas überschattet wurde der diesjährige Corso durch den Versuch der rechtspopulistischen AfD, sich in die Veranstaltung einzuklagen. Nachdem auch das nicht geklappt hatte, stellten sich die Ewiggestrigen direkt neben den Corso Leopold an der Münchner Freiheit. Leider fanden sich in einigen Luftballon-Sträußen auch der ein oder andere blaue-braune. Aber da München bunt ist, wurden am Sonntag viele schöne Farben im nächsten Umfeld der Störer vom rechten Rand auf der Straße verteilt.

Bunt statt AfD von @annewild_muc (https://twitter.com/annewild_muc/status/741995701928890368/photo/1).

Bunt statt AfD von @annewild_muc (https://twitter.com/annewild_muc/status/741995701928890368/photo/1).

 

Alles in Allem war der Corso für uns ein riesiger Erfolg. Insbesondere auch, weil lange nicht feststand, ob wir überhaupt einen Stand auf die Beine gestellt bekommen, war die Freude große als dann richtig gut geklappt hat. Auch die prognostizierten Gewitter und Regenschauer blieben weitestgehend aus, ja sogar die Sonne ließ sich zeitweise blicken.

Wir danken den vielen Menschen, die uns an diesem Wochenende ihre Zeit geschenkt haben, natürlich dem Orga-Team des Corso-Leopolds das aktiv die „Insel der digitalen Selbstbestimmung“ immer weiter wachsen lässt, den anderen Ausstellenden die München und den Corso mit ihrer Arbeit bereichern sowie dem Cafe Netzwerk, mit dessen Mitteln wir unsere Flyer drucken konnten.

Wir freuen uns schon auf den 10./11. September 2016, wenn der Corso zum zweiten Mal in diesem Jahr die Autos aus Schwabing verdrängt.

Linuxwochen Linz 2016

gegenstrom. - Planet FSFE | 10:56, Monday, 13 June 2016

Hallo Planet!

Zum vierten Mal jähren sich die Linuxwochen Linz im Wissensturm. Etwas besonderes war sicher, dass die Veranstaltung von der Linzer Fellowship-Gruppe der FSFE Freizeichen organisiert wurde.

Simon Hornbacher, Koordinator der Linzer Fellowship-Gruppe Freizeichen und Mitglied im österreichischen Team der FSFE, eröffnete die Linuxwochen Linz mit seinem bereits aus den Linuxwochen Wien bekannten, aber leicht angepassten Vortrag zum Thema Copyleft for the Rest of Us.

Simon im Vortrag "Copyleft for the rest of us"
Simon bei der Keynote für die Linuxwochen Linz 2016

“Copyleft software licenses, such as the GNU GPL family, try to protect and ensure the users’ software freedom by requiring developers to “share alike”. But what does that even mean? There are a lot of fears and misconceptions surrounding copyleft licenses and copylefted code.”

Folien: Copyright for the rest of us

Franz Theisen, Vertriebsmitarbeiter für Österreich bei Red Hat, war in privater Mission unterwegs und legte uns dar, wie man Schmutzkampagnen, auch FUD (Fear, Uncertainity and Doubt) genannt, gegen Freie Software respektive Open Source begegnen kann.

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Franz Theisen begegnet FUD

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Wir sehen die Vielfalt einer Schmutzkampagne

Wir lernen die Vielfalt einer Schmutzkampagne kennen und sehen was schlussendlich beim oberflächlichen Lesen diverser FUD-Schlagzeilen hängen bleibt. Sogleich widerspricht und entkräftet der Vortragende mit spannenden Beispielen die vermeintlichen Argumente, zeigt die Fallstricke auf und gibt uns Möglichkeiten an die Hand, um so manchem FUD in Gesprächen zu begegnen.

Folien: Combat the FUD

Weitere Themen aus dem Programm der Linuxwochen Linz waren unter anderem ein Beitrag zum Zeichen- und Malprogramm Krita (Folien), der sich mit grundsätzlichen Fragen zu dem bekannten Programm beschäftigte, wie auch eine Einführung zu Cross-Compiling (Folien) war im Programm zu finden.

Mehr Ausdauer wurde im 90-minütigen Vortrag zum Thema Mailsystem(e) unter Linux von @MacLemon gefordert.

“Mailservices unter Linux – Das bedeutet viel Arbeit. Für einen „ordentlichen“ und zeitgemäßen Mailserver sind zahlreiche zusätzliche Komponenten und Konfigurationen notwendig, um ihn sicher und interoperabel zu machen. In dieser “Tour de Force” versuchen wir Euch die wichtigsten Themen rund um das Aufsetzten und Betreiben von Mailservices näher zu bringen.”

Folien: Mailsystem(e) unter Linux

Abschließend gab es noch einige spannende Blitz-Vorträge – aber schaut am besten selbst auf der Programmseite nach.

Ich freue mich schon auf die LiWoLi 2017!

Saturday, 11 June 2016

FairPlanet 2016

Hacking Linz » FSFE | 19:54, Saturday, 11 June 2016

Heute vor einer Woche fand die FairPlanet im Linzer Volksgarten statt.

Ein genauerer Bericht ist schon auf Chris’ Blog zu finden, der eigens aus Wien angereist war. Deshalb gibt’s von mir nur mehr ein paar Fotos vom Stand:

Unser Standplatz

Der fertige Stand

Infomaterial

Ankündigung: Projekt Turtlestich zu Gast

gegenstrom. - Planet FSFE | 04:16, Saturday, 11 June 2016

Hallo Planet!

Am 17.06.2016 findet das regelmäßige Fellowship-Treffen der Wiener Ortsgruppe in den Räumlichkeiten der Österreichischen Computer Gesellschaft (Wollzeile 1, 1010 Wien) statt.

Turtlestitch
Bild mit freundlicher Genehmigung von turtlestitch.org

Andrea Mayr-Stalder ist zu Gast und stellt ab 18:30 Uhr das Projekt Turtlestitch vor, eine auf Freier Software basierende Plattform zum Erstellen von Stickmustern zur Ausgabe an Stickmaschinen.

Wir werden erfahren, was Sticken und Programmieren gemeinsam haben, und den Prozess von der Erstellung der Vorlage bis hin zum tatsächlichen Sticken begleiten. Anschließend erläutert Andrea die Herausforderungen und Probleme in Bezug auf Freie Formate und Freie Software.

Ein anderes, vergangenes Projekt mit Andrea Mayr-Stalder war die Linux-Distribution “JUX” für Kinder – und so ist auch das Projekt Turtlestitch wieder ein Bildungsprojekt geworden, baut es doch auf Snap! auf, einer visuellen, drag-and-drop-Programiersprache, die auch Nicht-Entwicklern ein Werkzeug an die Hand gibt. Die enge Verwandtschaft zu Scratch ist natürlich ebenfalls kein Zufall.

Zum Eintrag der Veranstaltung auf Seiten der FSFE

Monday, 06 June 2016

Informationsstand zu Freier Software und den Communities in Offenburg

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 13:23, Monday, 06 June 2016

Nachdem ich freundlich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß man mich schon für tot hielt (Danke, Matthias!) ;-)

versuche ich wieder ein wenig mehr “Dokumentation” unseres kleinen Beitrags zur freie-Softzware-Gemeinde beizutragen.

Anfangen möchte ich damit, daß unser regelmäßiges Communitytreffen immer noch rege besucht wird (im Schnitt 8-12 Teilnehmer) und es durch gestigenen Bedarf mittlerweile sogar einen “Ableger” in Haslach gibt. Die KiLUG (Kinzigtäler Linux User Group, www.kilug.de) trifft sich ebenfalls monatlich und deckt den Bereich zwischen Freiburg und Offenburg ab.

Unsere Themen sind gut durchmischt, mal geht’s um spezifische Anwendungen, mal mehr um Technik (letztes mal zeigte ich, wie man selbst Programme kompiliert), dann wieder mal um Freifunk oder den RaspberryPi…

Ich werde nach jedem Treffen ab jetzt wieder ein paar Worte hier im Blog schreiben.

Gestern hatte ich mal wieder einen Infostand am verkaufsoffenen Sonntag.

Das Wetter spielte anfangs nicht so ganz mit, ab 14:00 Uhr wurde es dann jedoch richtig sonnig und heiss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechend waren auch die Besucherzahlen insgesamt recht hoch.

Interesse an Freier Software und den Communities war nicht gerade überwältigend, dennoch habe ich fast alle Flyer losbekommen und auch noch dem einen oder anderen die Infos zur Mailverschlüsselung mitgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich seit 18 Jahren im Marketing arbeite, weiss ich ja, daß Präsenz einen guten Teil der Öffentlichkeitsarbeit ausmacht.

Viele haben meine Auslage und die Plakate “aus der Ferne” betrachtet/gelesen, hielten kurz inne und gingen dann weiter.

Das muss ja nicht Desinteresse bedeuten. Vielmehr sehe ich es so, daß diejenigen nun wissen, “Ah, da gibts was dazu in Offenburg”…

In diesem Sinne mach’ ich weiter wie bisher…

Sunday, 05 June 2016

Fair Planet 2016 in Linz

gegenstrom. - Planet FSFE | 14:35, Sunday, 05 June 2016

Hallo Planet!

Das Motto von Fair Planet ist „Ein Fest verändert“ – wir vernetzen Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz gemeinsam in einem Sommerfest. Ähnlich wie auch auf der Veganmania in Wien, standen kulinarische Köstlichkeiten (regional/ökologisch nachhaltig/fair…) im Zentrum des Festes. Und doch machte das Fest auch vor diversen Handwerkswaren, Kleidung, Schuhen und anderen dem Gemeinwohl verschriebenen Projekten wie der Bank für Gemeinwohl nicht halt.

In Linz traf ich auf ein hoch motiviertes und engagiertes 5-köpfiges Team um die Fellows des Linzer Freizeichen und da ich erstens hoffnungslos zu früh vor Ort und zweitens zwischen Aufbau und Beginn noch viel Zeit war, waren wir gezwungen die Lücke mit einem ausgiebigen Brunch zu füllen (ohhh…. :-).

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Beim Aufbau packte jeder an

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Freizeichen erklärt Freie Software

Auch die Fair Planet zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass wir von der FSFE und dem Fellowship über den Tellerrand hinaus blicken. Informationsstände und Vorträge müssen durch uns in die anderen Gemeinschaften hineingetragen werden und nicht anders herum. Ich wünsche mir mehr mutige Ausflüge!

Leider hatte ich nur begrenzt Zeit und musste bald wieder zurück nach Wien, da noch Vorbereitungen für den Socializing Sunday anstanden.

Danke das ich dabei sein durfte, liebes Freizeichen!

Veganmania 2016 in Wien [1]

gegenstrom. - Planet FSFE | 06:36, Sunday, 05 June 2016

Hallo Planet!

Die Veganmania hat vermutlich schon vor Jahren den Status einer Institution erreicht. Seit nunmehr 19 Jahren findet sie in Wien statt und gibt Interessierten die Möglichkeit, vor dem berühmten Museumsquartier in der Wiener Innenstadt, eine ganze Fülle an neuen Eindrücken aufzunehmen. Neben vielen kulinarischen Fragen, standen natürlich vor allem Tier- und Menschenrechte im Zentrum der Veranstaltung. Besonders spannend dabei ist die schiere Vielfalt der Besucher – vom alternativen Geist, über die Mama von Nebenan, bis hin zum überzeugten Tech-Verweigerer – traf man auf alles und jeden.

Interessant also, dort mit einem Stand vertreten zu sein, sind doch viele der Besucher traditionell eher dazu geneigt lang vertraute Vorstellungen erneut in Frage zu stellen.

FSFE Infostand in Wien auf der Veganmania
Franz erklärt die Prinzipien der Freien Software

FSFE Infostand in Wien auf der Veganmania
Martin hatte alle Hände voll zu tun

Eine oft gehörte Frage an dem Stand war: “Was habt ihr denn bitte auf der Veganmania zu suchen?”. Ha! Kann es eine bessere Vorlage geben, um in das Gespräch über Freie Software und ihre ethischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte einzusteigen? Und so habe ich auch meist tiefes Verständnis in den Gesichtern der Gegenüber lesen können, nachdem der Zusammenhang offenbar wurde.

Jedenfalls möchte ich den treuen Standhelfern, allen voran natürlich Franz, der die Organisation und hauptsächliche Betreuung wie jedes Jahr ganz selbstverständlich übernahm, danken. Ich glaube, dass dort viele Menschen erreicht werden konnten. Danke!

Saturday, 04 June 2016

Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften – weitere Unterstützung

Do-FOSS | 16:55, Saturday, 04 June 2016

Tagesordnungspunkt zu Ausschreibungsverfahren von Software im Ausschuss für Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften

Beratung über Freie Software

Bild: Beratung über Freie Software

Verschiedene Aspekte zu städtischen Softwareausschreibungen und -vergaben, waren am Mittwoch, den 25.05.2016 im Dortmunder Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften (AFBL) Thema. Die Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN hat hierzu einen entsprechenden Tagesordnungspunkt in Form einer Anfrage eingebracht. DIE LINKE&PIRATEN unterstützt auch hiermit die von Do-FOSS mit Schreiben vom 10.04.2016 an Frau Stadträtin Diane Jägers gerichteten Fragen zu städtischen Softwarevergaben.

Die politische Anfrage von DIE LINKE&PIRATEN wurde gemeinsam mit Do-FOSS erarbeitet. Hierfür bedanken wir uns.

Ebenfalls interessant ist in diesem Zusammenhang das von der Stadt Dortmund im letzten Jahr eingeführte Präqualifizierungsverfahren für Software (s. PM 1285 vom 25.8.2015). Mit diesem Verfahren hat die Verwaltung u.a. die Voraussetzungen geschaffen, um Softwarevergaben auch tatsächlich wettbewerbsneutral leisten zu können. Wie weit die Umsetzung hierfür ist, ist öffentlich allerdings noch nicht klar.

Anfrage der Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN im Wortlaut

[…]

zum oben genannten TOP bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Führt die Stadt Dortmund ihre Softwarevergaben wettbewerbs- und produktneutral durch?
  • Wie lautet das Verhältnis von Softwarevergaben nach dem Grundsatz
    • der produktneutralen Vergabe und
    • den Vergaben nach Alleinstellungsmerkmalen?
  • Welche Definition legt die Stadt Dortmund für Alleinstellungsmerkmale bei der Softwarevergabe zugrunde?
  • Sind die Ausschreibungen vergaberechtlich typoffene Ausschreibungen zur Ermöglichung der Koexistenz von Freier und proprietärer Software? Wenn ja, wie wird diese typoffenheit im Vergabeverfahren realisiert?
  • Nutzt die Stadt Dortmund die Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen (EVB-IT) für Softwareausschreibungen?

Begründung:

Im Rahmen der Beratung des Ausschusses für Personal und Organisation vom 27.11.2015 wurde entschieden, den Themenkomplex „Einsatz von Freier Software“ im von der Verwaltung angekündigten Masterplan „Digitales Dortmund“ aufzugreifen.
Im Zusammenhang mit den hierfür stattfindenden verwaltungsweiten Beratungen, betrachten wir den mitunter wettbewerbsschwierigen Softwarevergabeprozess, welcher in einem Umfeld von weitgehend monopolistischen Marktstrukturen stattfindet. Wie das Bundesverwaltungsamt bereits erarbeitet hat, kann Freie Software in dieser Hinsicht die folgenden Auswirkungen auf Marktstrukturen haben:

  • Vermeidung von Monopolbildungen:
    Der Einsatz von Freier Software fördert keine monopolistischen / oligopolistischen Markt strukturen im Softwaresektor. Die zunehmende Verbreitung von Freier Software beeinflusst die (Preis-)Politik der bestehenden Anbieter positiv für die Verbraucherinnen und
    Verbraucher.
  • Berücksichtigung kleinerer und mittlerer sowie regionaler Unternehmen:
    Unternehmen die nicht die Kapazität zur Entwicklung eines eigenen Produkts (z.B. einer Office-Suite) haben, können eine solche Lösung als Freies Software Produkt mit entsprechenden Services (z.B. Customizing und Support) anbieten.
  • Stärkung der Verhandlungsbasis gegenüber Anbietern proprietärer Software:
    Freie-Software ermöglicht eine gestärkte Verhandlungsbasis gegenüber Anbietern proprietärer Software.
  • Mehr Wettbewerb:
    Auf Grund der Tatsache, dass unterschiedliche Anbieter Dienstleistungen wie die Weiterentwicklung oder Anpassung der selben Freien Software anbieten können, besteht in diesem Markt mehr Wettbewerb als bei proprietärer Software. Für Anwenderinnen und Anwender bedeutet dies grundsätzlich eine dauerhaft bessere Wirtschaftlichkeit der Software.

[…]

Die Originalanfrage vom 18.05.2016 kann hier heruntergeladen werden.

Ausblick

Die Niederschrift der Sitzung wird voraussichtlich in der AFBL-Sitzung am 30.06.2016 genehmigt werden. Do-FOSS wird den entsprechenden Auszug aus der genehmigten Niederschrift ebenfalls veröffentlichen und sich mit der politischen Diskussion weiter auseinandersetzten.

CC0
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Ausschuss für Personal und Organisation – Zentrales Softwareverzeichnis hinterfragt

Do-FOSS | 16:40, Saturday, 04 June 2016

Erneute Unterstützung für Do-FOSS im Ausschuss für Personal und Organisation

Beratung über Freie Software

Bild: Beratung über Freie Software

Die Stadt Dortmund nutzt aufgrund ihrer Aufgabenvielfalt sehr viele unterschiedliche Softwareprodukte. Diese Produkte werden von der Stadtverwaltung im Zentralen Softwareverzeichnis (ZSV) geführt (Präsentation des Dortmunder Systemhauses zum ZSV). Nun war das ZSV am Donnerstag, den 12.05.2016 im Dortmunder Ausschuss für Personal und Organisation (APO) Thema. Die Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN hat hierzu einen entsprechenden Tagesordnungspunkt in Form einer Anfrage eingebracht. DIE LINKE&PIRATEN unterstützt damit u.a. die von Do-FOSS mit Schreiben vom 10.04.2016 an Frau Stadträtin Diane Jägers gerichtete Frage Ziel des Zentralen Softwareverzeichnisses verfehlt?.

Die politische Anfrage von DIE LINKE&PIRATEN wurde gemeinsam mit Do-FOSS erarbeitet. Hierfür bedanken wir uns.

Anfrage der Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN im Wortlaut

[…]
zum oben genannten TOP bitten wir um die Beantwortung folgender Frage:

  • Wie trägt das Zentrale Softwareverzeichnis (ZSV) zur Optimierung des Haushalts bei und wie wirkt es ungeplanten Beschaffungsaktionen entgegen?
  • Welche Eigenschaften einer Software werden im ZSV erfasst? Insbesondere: Welche Lizenzmerkmale lassen sich anhand des ZSV ablesen bzw. ableiten? Gibt es ggf. andere Datenbanken in denen diese Informationen erfasst werden?
  • In welchem anteiligen Verhältnis werden Freie und proprietäre Software bei der Stadt Dortmund eingesetzt?

Begründung:

Das ZSV geht auf einen Beschluss des APO vom 31.01.2013 zurück. Laut der Begründung des Beschlusses des APO, dient das ZSV dazu, den Haushalt zu optimieren und ungeplanten Beschaffungsaktionen entgegenzuwirken.
Diesen Zielen steht die nicht beschlusskonforme Ausführung entgegen, wie Frau Stadträtin Jägers der Bürgerinitiative Do-FOSS mit Schreiben vom 11.03.2016 mitteilte:

„Das ZSV ist kein Hilfsmittel im Rahmen des Beschaffungsvorgangs einer Software, sondern unterstützt die Produktverantwortlichen in ihrer Dokumentationsverpflichtung für eine betriebssichere und ordnungsgemäße Nutzung der Anwendung.“

Eine Protokollierung der Art der Softwarelizenz bzw. der Softwarenutzungsrechte im ZSV erscheint essentiell, um die erwarteten Kosten für den Betrieb einer Softwarelösung zu beziffern. Aus diesem Grund ist u.a. erwartbar, dass der Freie- sowie der Proprietäre-
Software-Anteil bezogen auf Fach- und Standardanwendungen aus dem ZSV herauszulesen ist, so wie es auch der APO-Beschluss nahelegt.

Die Originalanfrage vom 09.05.2016 kann hier heruntergeladen werden.

Informationsfreiheitsanfrage zum Zentralen Softwareverzeichnis

Um die Softwarebedürfnisse der Dortmunder Stadtverwaltung anhand ihrer eingesetzten Softwareprodukte besser verstehen zu können, hat Do-FOSS ergänzend zur politischen Anfrage gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz NRW eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, mit der eine digitale Kopie des Zentralen Softwareverzeichnisses der Stadt Dortmund erbeten wird. Diese Informationsfreiheitsanfrage ist seit dem 03.05.2016 bei FragDenStaat.de öffentlich einsehbar und muss bis zum 10.06.2016 von der Verwaltung beantwortet sein.

Eine grundsätzliche Auseinandersetzung von Do-FOSS mit Informationsfreiheit findet sich im gleichnamigen Blogbeitrag vom 02.11.2014.

Ausblick

Die Niederschrift der Sitzung wird voraussichtlich in der APO-Sitzung am 09.06.2016 genehmigt werden. Do-FOSS wird den entsprechenden Auszug aus der genehmigten Niederschrift ebenfalls veröffentlichen und sich mit der politischen Diskussion weiter auseinandersetzten. Ebenso mit der Antwort auf die Informationsfreiheitsanfrage.

CC0
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Wednesday, 01 June 2016

Fragen zur Softwarevergabe: erneut unbeantwortet von Frau Stadträtin Diane Jägers

Do-FOSS | 21:00, Wednesday, 01 June 2016

Schreiben von Frau Stadträtin Diane Jägers an Do-FOSS

Do-FOSS Einkaufswagen

Bild: Freie Softwarevergabe

Auf unser Schreiben an Frau Stadträtin Diane Jägers vom 10.04.2016 hat Frau Stadträtin Jägers mit Schreiben vom 09.05.2016 reagiert. Neue Antworten sind leider nicht enthalten. Lediglich Verweise auf zuvor geäußerte Ansichten, die bereits weiteren Diskussionsbedarf erforderlich gemacht hatten. Es kann festgestellt werden, dass die Diskussion von der Verwaltung momentan nur noch in Zirkelbezügen bewegt wird. Überdies schließt Frau Stadträtin Jägers ihr Schreiben mit:

Weitere Einlassungen, welche im Zusammenhang zum Thema „Einsatz von freier Software“
eingebracht werden, führen keine Veränderung der derzeitigen Positionen herbei.

Die Frage, deren Antwort Do-FOSS versucht herauszuarbeiten, ist ja gerade welche Positionen, die Stadt Dortmund zu Freier Software vertritt. So hatte Do-FOSS z.B. gefragt, ob die Softwareausschreibungen der Stadt vergaberechtlich typoffene Ausschreibungen zur Ermöglichung der Koexistenz von Freier und proprietärer Software sind. Zudem wollte Do-FOSS wissen wie die Ausschreibungen im Detail ausgestaltet sind. Die Antwort von Frau Stadträtin Jägers lautete darauf lediglich wiederholt, dass die Ausschreibungen nach gültigem Vergaberecht stattfänden. Nach der Rechtmäßigkeit der Ausschreibungen hatte Do-FOSS an dieser Stelle aber nicht gefragt, sondern nach der konkreten Ausgestaltung der Softwareausschreibungen.
Do-FOSS sieht in dieser Anwendung von Rückbezügen eine Blockadehaltung zur Vermeidung einer inhaltlichen Diskussion. Bislang waren die Aussagen der Stadtverwaltung zudem von verschiedenen Widersprüchen geprägt. Do-FOSS sieht daher weiteren Dialog- und Aufklärungsbedarf.


Bevor wir die Verweigerungshaltung und die Zirkelschlüsse von Frau Stadträtin Jägers im Wortlaut anführen, möchten wir ihr Schreiben in Kontext der Widersprüche setzen, die Do-FOSS jüngst seitens der Stadt Dortmund erlebt hat.

Jüngste Widersprüche der Stadt Dortmund zu ihrem Softwarekonzept

Verweigerungshaltung und Zirkelschlüsse von Frau Stadträtin Diane Jägers im Wortlaut

[…]
auf Ihre Schreiben im Zusammenhang zum Thema „Einsatz von Software“ nehme ich Bezug.

Ihre Schreiben, hier insbesondere „Fragen zur Softwarevergabe: unbeantwortet“, wurden abschließend geprüft und bewertet.

Sie wurden umfassend darüber informiert, dass freie (Open-Source) Software-Produkte in der städtischen IT-Infrastruktur eingesetzt werden. Das Angebot an entsprechender freier Fachsoftware, die in der Stadtverwaltung Dortmund benötigt wird, ist am Markt nicht vollumfänglich verfügbar.

Ebenso wurde Ihnen mitgeteilt, dass die Auswahl eines Software-Produktes im Rahmen eines ordnungsgemäßen Softwareeinführungsprozesses erfolgt. Softwareausschreibungen sind Teil dieses Prozesses und werden nach dem gültigen Vergaberecht durchgeführt.

Die grundsätzliche Aufgabe des Zentralen Softwareverzeichnis (ZSV) wurde Ihnen ebenfalls dargestellt. Mit dem ZSV wird der Einsatz von gleichartigen Software-Produkten vermieden.

Im Rahmen der Beratung des Ausschusses für Personal und Organisation vom 27.11.2015 wurde zudem mit dem Tagesordnungspunkt „Software-Einsatz““ entschieden, den Themenkomplex „Einsatz von freier Software“ im Masterplan „Digitales Dortmund“ aufzugreifen. Den Ergebnissen dieser verwaltungsweiten Beratungen möchte ich nicht vorgreifen.

[…]

Fazit

Im Verlauf der bisherigen Gremiendiskussion zum Softwareeinsatz der Stadt Dortmund und dem folgenden Schriftverkehr mit der Verwaltung hat sich gezeigt, dass die vielschichtigen Aspekte des städtischen Softwareeinsatzes eines anderen Dialogformats bedürfen, als die Stadt bislang anbietet. Auch im Ausschuss für Personal und Organisation wurde angezweifelt, ob der Ausschuss Pro und Kontra des Themas insgesamt fachlich abschließend beurteilen könne. Einen abschließenden komplexitätsbedingten politischen Rückzug hielte Do-FOSS jedoch insofern für bedenklich, als dass die Entscheidungen des Ausschuss richtungsweisend für die Menschen in Dortmund sind.

Aus Sicht von Do-FOSS ist die Stadt Dortmund aufgefordert sich in ihrer digitalen Ausrichtung nicht bürgerfern zu entwickeln und politisch klar darstellbare Verwaltungsentscheidungen herbeizuführen. In diesem Zusammenhang sieht Do-FOSS die Entwicklung behördlicher Ausstiegsszenarien aus ihrem Händlereinschluss weiterhin als notwendig an, um eine kommunale Souveränität über Software – in der Eigenschaft einer prägenden Schlüsseltechnologie unserer Zeit – zu erlangen. Die Ankündigung der Stadt Dortmund den Themenkomplex Einsatz von Freier Software im Masterplan „Digitales Dortmund“ aufzugreifen, sieht Do-FOSS als Chance um die bisherigen Widersprüche der Verwaltung aufzulösen und den uns als Dortmunderinnnen und Dortmundern gemeinsam vorliegenden digitalen Herausforderungen mithilfe eines offenen und bürgerorientierten Dialogs zu begegnen.

Dokumente zum herunterladen

Das Schreiben von Frau Stadträtin Diane Jägers vom 09.05.2016 kann hier, die Erwiderung von Do-FOSS an Frau Stadträtin Jägers vom 02.06.2016 kann hier und die Pressemitteilung von Do-FOSS zum Thema kann hier heruntergeladen werden.

CC0
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Friday, 27 May 2016

Ausschuss für Personal und Organisation – Protokoll der Sitzung vom 27.11.2015

Do-FOSS | 20:56, Friday, 27 May 2016

Diskussion um Softwareausrichtung der Stadt

Beratung über Freie Software

Bild: Beratung über Freie Software

In Anlehnung an Fragen von Do-FOSS ließen sich die Mitglieder des Ausschusses für Personal und Organisation (APO) in ihrer Sitzung vom 27.11.2015 mittels einer Anfrage der Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN mündlich Bericht des Dortmunder Systemhauses (dosys.) erstatten. In dem Blogbeitrag Ausschuss für Personal und Organisation beantwortet Fragen zum IT-Arbeitsprogramm 2015 setzte sich Do-FOSS bereits mit einer an Do-FOSS gerichteten Antwort des APO-Vorsitzenden, Herrn Norbert Schilff, auseinander. Später arbeitete Do-FOSS heraus, dass sich die Antworten an den APO und an Do-FOSS als Bürgerinitiative grundlegend unterscheiden und insbesondere die Frage nach der Herstellerabhängigkeit der Stadt Dortmund Do-FOSS mit Ja und den APO-Mitgliedern mit Nein beantwortet wurde.

Dieser Blogbeitrag setzt sich nun noch ein mal vollständig mit dem Protokoll der APO-Sitzung vom 27.11.2015 auseinander – welches erst Anfang April veröffentlicht wurde – und stellt weitere Widersprüche fest. Im Rahmen der Beratung des APO vom 27.11.2015 wurde mit dem Tagesordnungspunkt „Software-Einsatz“ entschieden, den Themenkomplex Einsatz von Freier Software im Masterplan Digitales Dortmund aufzugreifen.

Kommentierter Protokollauszug der APO-Sitzung vom 27.11.2015

zu TOP 4.1.1
25. Software-Einsatz
Vorschlag zur TO (Fraktion DIE LINKE & PIRATEN)
(Drucksache Nr.: 03083-15)

  • Stellungnahme zum TOP (Fraktion DIE LINKE & PIRATEN) (Drucksache Nr.: 03083-15-E2)

Folgender Vorschlag zur Tagesordnung der Fraktion Die Linke & Piraten vom 09.11.2015 (Drucksache Nr.: 03083-15) liegt dem Ausschuss für Personal und Organisation vor:

„… wir bitten um die Berücksichtigung des o.g. TOP und die Beantwortung folgender Fragen:

  • Gibt es eine Möglichkeit für herstellerneutralen und plattformübergreifenden Dokumentenaustausch in veränderbaren Formaten für Personen, die keine Arbeitsgeräte der Stadt Dortmund gestellt bekommen?
  • Kann die Verwaltung einen Dokumentenaustausch im Freien OpenDocument-Format (ODF) anbieten?
  • Ist es möglich, die Unterlagen zur Vorlage zu erhalten, welche zu der Einschätzung geführt haben, dass SAP und diverse Fachanwendungen außschließlich mit Microsoft Office gekoppelt werden können?
  • Ist es möglich, die benannte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (WiBe 21) zur Vorlage zu erhalten?“

Zudem hat der Ausschuss nachfolgende Stellungnahme zum Tagesordnungspunkt der Fraktion Die Linke & Piraten vom 18.11.2015 (Drucksache Nr.: 03083-15-E2) erhalten:

„… zum oben genannten TOP bitten wir ergänzend um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Welche (Sicherheits-) Risiken sind für die Stadt Dortmund in der Zeit seit April 2014 bis heute durch den Einsatz der nicht mehr gewarteten Software Microsoft Office 2003 entstanden und welche werden bis zum voraussichtlichen Projektende der vollständigen Migration von Microsoft Office 2003 nach Microsoft Office 2013 am 31.12.2015 weiterhin bestehen?
  • Wie hätte es sich auf den Betrieb der Stadtverwaltung ausgewirkt, wenn die Parallelinstallation von Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2013 nicht realisiert worden wäre?
  • Welchen Einfluss hat die Stadt Dortmund auf die Gestaltung der Schnittstellen zur Anwendungskopplung der von ihr eingesetzten Programme?
  • Ist die gegenwärtige städtische IT-Infrastruktur von der Firma Microsoft dauerhaft abhängig?
  • Ist die gegenwärtige städtische IT-Infrastruktur von Firmen abhängig, deren Produkte auf die Anwendungskopplung mit den Büroanwendungen des Officepakets der Firma Microsoft angewiesen sind?“

Herr Bartel [Fachbereichsleiter des dosys. – Anm. d. Verf.] beantwortet mündlich die Fragen der Fraktion Die Linke & Piraten vom 09.11.2015 wie folgt:

  • Gibt es eine Möglichkeit für herstellerneutralen und plattformübergreifenden Dokumentenaustausch in veränderbaren Formaten für Personen, die keine Arbeitsgeräte der Stadt Dortmund gestellt bekommen?
Es gibt 2 Möglichkeiten:

  • PDF-Format (dies eignet sich nur begrenzt zur Weiterverarbeitung)
  • Strict Open XML-Dokument (XML: Extensible Markup Language) – dieses Format ist nach ISO und ECMA zertifiziert –

Beide Möglichkeiten werden unter MS-Office 2013 unterstützt.

Do-FOSS verweist an dieser Stelle auf den Blogbeitrag Antwort der Stadt Dortmund zu Bezirksvertretungsanfragen nach Offenen Standards in dem Do-FOSS erläutert, warum das OOXML-Format den Anforderungen an ein offenes Dokumentenaustauschformat nicht entspricht. Interessant ist, dass das dosys. gegenüber den APO-Mitgliedern nicht mehr allgemein von dem DOCX-Format spricht, sondern von dem Strict Open XML-Dokument-Format, was eine Begriffsschärfung innerhalb der Verwaltung vermuten lässt.

  • Kann die Verwaltung einen Dokumentenaustausch im Freien OpenDocument-Format (ODF) anbieten?
Die Verwaltung kann das ODT-Format (auch RTF-Format) unter MS-Office 2013 anbieten.

Do-FOSS freut, dass die Stadt Dortmund ihren Dokumentenaustausch in einem Offenen Format ermöglicht. Diese neue Leistung der Verwaltung, geht auf die Arbeit des Großteils der Dortmunder Bezirksvertretungen zurück, über deren Engagement Do-FOSS zuletzt im Blogbeitrag Erfolg der Bezirksvertretungen: Offenes Format für den Dokumentenaustausch berichtet hat.
Verwunderlich ist allerdings, dass das dosys. in seiner Antwort ebenfalls das proprietäre RTF-Format scheinbar gleichrangig neben das ODT-Format stellt. Zwar ist das RTF-Format technisch niederschwellig zu implementieren, aber es stellt kein Offenes Format dar, nach dem hier gefragt wurde. Das Begriffsverständnis der Verwaltung eines Offenen Formats erscheint an dieser Stelle leider unscharf.

  • Ist es möglich, die Unterlagen zur Vorlage zu erhalten, welche zu der Einschätzung geführt haben, dass SAP und diverse Fachanwendungen ausschließlich mit Microsoft Office gekoppelt werden können?
Auf die damalige Ratsvorlage v. 15.05.14, „Einsatzentscheidung Ablösung Office 2003“, Drucksache Nr.: 12002-14, wird verwiesen.
  • Ist es möglich, die benannte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (WiBe 21) zur Vorlage zu erhalten?
Siehe Frage 3):
Verweis auf die Anlage „Wirtschaftlichkeitsberechnung / WiBe 21“ durch Ratsvorlage.

Die damalige Ratsvorlage vom 15.05.2014, „Einsatzentscheidung Ablösung Office 2003“ und die dazugehörige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sind, wie Recherchen in den Sitzungsunterlagen der politischen Gremien gezeigt haben, nichtöffentliche Verwaltungsdokumente. Do-FOSS bedauert diese Erschwerung des öffentlichen Diskurses über die, von der Verwaltung alltäglich verwendeten, Softwareprodukte und die intransparente Verwendung von kommunalen Steuergeldern. Insbesondere ist bedenklich, dass die Bezirksvertretungen dieselbe Antwort erhalten haben, obwohl die Bezirksvertreterinnen und -vertreter keinen Zugriff auf diese Verwaltungsdokumente haben.

Die Fragen der Fraktion Die Linke & Piraten vom 18.11.2015 werden wie folgt mündlich beantwortet:

  • Welche (Sicherheits-) Risiken sind für die Stadt Dortmund in der Zeit seit April 2014 bis heute durch den Einsatz der nicht mehr gewarteten Software Microsoft Office 2003 entstanden und welche werden bis zum voraussichtlichen Projektende der vollständigen Migration von Microsoft Office 2003 nach Microsoft 2013 am 31.12.2015 weiterhin bestehen?
Das Produkt Office 2003 wird seit April 2014 nicht mehr durch Microsoft unterstützt. Das bedeutet, dass die Fa. Microsoft keine Sicherheitslücken mehr bekannt gibt.
Im übertragenen Sinne gilt diese Aussage für alle Softwareprodukte/Anwendungen (auch OpenSource-Anwendungen).
Risiken: Durch fehlende Softwareupdates besteht kein Virenschutz und z.B. die Gefahr der „Fremdübernahme der PC-Steuerung“.
In der städtischen IT-Infrastruktur ist seit 04/2014 kein derartiger Sicherheitsvorfall aufgetreten.

Für einen sicheren Betrieb der kommunalen Softwarelandschaft ist ein Zusammenspiel zwischen der Stadt und entsprechenden Supportanbietern – d.h. Dienstleistern, welche Sicherheitslücken identifizieren und schließen – erforderlich. Wie Do-FOSS bereits in der Dikussion um Herstellerabhängigkeit mit Schreiben an den APO herausgestellt hat, sind die Supportleistungen bei proprietären Softwareprodukten an den jeweiligen Hersteller gebunden. Zwar werden im Unternehmenseinsatz auch für Open Source / Freie Software Supportleistungen benötigt, jedoch sind diese nicht an den Hersteller gebunden. Freie Software kann herstellerunabhängig gewartet werden und zwar ohne dass ein allgemeines Enddatum des Supportzeitraums durch einen einzelnen Hersteller festgelegt werden kann. Insofern gilt die übertragene Aussage des dosys. nicht, dass Supportleistungen für proprietäre und für Open Source / Freie Software denselben Rahmenbedingungen unterliegen.

  • Wie hätte es sich auf den Betrieb der Stadtverwaltung ausgewirkt, wenn die Parallelinstallation von Microsoft 2003 und Microsoft 2013 nicht realisiert worden wäre?
Die Parallelinstallation war Bestandteil des Entscheidungsprozesses und im Rahmen der Mitbestimmung eine zentrale Forderung des Personalrats.
  • Welchen Einfluss hat die Stadt Dortmund auf die Gestaltung der Schnittstellen zur Anwendungskopplung der von ihr eingesetzten Programme?
Die Stadt Dortmund hat keinen Einfluss auf die Schnittstellen der Anwendungen. Die Sicht auf die umfangreich im Einsatz befindlichen speziellen Fachanwendungen (z.B. Einwohnermelde- oder Ordnungswidrigkeits-Anwendung) zeigt, dass der Einfluss auf die Schnittstellen nicht gegeben ist.

Die Antwort des dosys. an den APO unterscheidet sich erneut von der Antwort des dosys. an Do-FOSS. Mit Schreiben vom 16.09.2015 wurde Do-FOSS vom dosys. geantwortet:

Der Einfluss ist sehr gering über

  • die Ebene der interkommunalen IT-Dienstleister
  • ein Bewertungskriterium im Vergabeverfahren
  • die Arbeitskreise der Hersteller

Diese Antwort erschien Do-FOSS zunächst nachvollziehbar und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Die Einschlätzung, dass diese Einflussmöglichkeiten nur sehr gering seien teilt Do-FOSS jedoch nicht und hält eine weitergehende Diskussion der Einflussmöglichkeiten für angebracht. Das dem APO diese Einflußmöglichkeiten zur Gestaltung von Schnittstellen vorenthalten wurden, befremdet Do-FOSS.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass sich das dosys. dem APO gegenüber strategisch unkooperativ verhält. Es scheint, dass trotz der Rechenschaftspflicht des dosys. gegenüber dem APO, politische Entscheidungsspielräume bewusst verschwiegen werden, um das eigene Verwaltungshandeln politischen Beschlüssen zu entziehen.

  • Ist die gegenwärtige städtische IT-Infrastruktur von der Fa. Microsoft dauerhaft abhängig?
Die städtische IT-Infrastruktur ist dauerhaft nicht [Hervorhebung im Original – Anm. d. Verf.] von der Fa. Microsoft abhängig.
Im Bereich der Office-Anwendungen hat es in der Vergangenheit viele Produktwechsel gegeben (z.B. PC-Text, AmiiPro). Der nächste Produktwechsel im Bereich der Office-Anwendungen ist geplant für das Jahr 2023 (Vorlauf für Entscheidungsvorbereitung erforderlich).
Geht die Fa. Microsoft in Insolvenz, wird ein anderer Softwareanbieter diesen Marktstandard besetzen.
  • Ist die gegenwärtige städtische IT-Infrastruktur von Firmen abhängig, deren Produkte auf die Anwendungskopplung mit den Büroanwendungen des Officepakets der Fa. Microsoft angewiesen sind?
Die städtische IT-Infrastruktur ist gegenwärtig nicht von Firmen abhängig, Beispiel:
Einwohnermelde-Anwendung ok.Ewo (Softwareanbieter AKDB).
Folgende Alternativen sind am Markt: 1. Meso, 2. Lösung der Landeszentrale Baden-Württemberg. Derzeitig soll nicht gewechselt werden.

Do-FOSS wurde im Gegensatz zum APO eine vielseitige Herstellerabhängigkeit bestätigt. Da dieser eklatante Widerspruch für die Diskussion um die städtische Herstellerabhängigkeit zentral ist, hat Do-FOSS zur Aufklärung dieses Widerspruchs bereits den Blogbeitrag Protokoll belegt widersprüchliche Antworten an Do-FOSS und die Mitglieder des APO verfasst.

Herr sB Gurowietz (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) spricht den Einsatz von Open Source-Software und das am 27.08.2015 im Zusammenhang mit Ausschussreisen avisierte Expertengespräch an. Im Rahmen dessen könnten Pro und Kontra der Position deutlich werden.

Frau StR’in Jägers gibt an, dass in der Stadtverwaltung derzeitig an einer Reihe von Masterplänen gearbeitet werde, u. a. an einem Masterplan „Digitale Stadt“. In 2016 werde dieser vorgestellt werden. Im Moment werde erarbeitet, was Inhalt eines derartigen Masterplanes sein könne und wo seine Grenzen liegen. Zunächst finden interne Arbeitsworkshops statt. Das Thema müsse zwingend eingegrenzt werden, um es in den Griff zu bekommen. Im Rahmen dieses Masterplans werde auch das Thema Open-Source-Software eine Rolle spielen und es werde überlegt, mit welchem Format man sich dem Thema nähern könnte. Hier könnten andere Städte beteiligt werden, die bereits Erfahrungen gesammelt haben. Auch könnten IT-Häuser von außerhalb der Stadtverwaltung Dortmund herangezogen werden, Bürger(-innen)beteiligung und die Beteiligung der Wirtschaft sind weitere Themen.
Wenn eine Grobgliederung vorhanden ist, komme die Verwaltung mit einer Vorlage in die Politik. Es sei das Mandat des Rates notwendig, damit sich die Verwaltung mit der Thematik auseinandersetzen könne.
Der Masterplan könne einen Rahmen für ganz unterschiedliche Projekte bieten, die sich aus dem Masterplan weiterentwickeln. Es wird gemeinsam mit der Politik zu entscheiden sein, wie mit einem Thema umgegangen wird, z. B. ob es aus dem Masterplan ausgekoppelt oder ein eigenes Projekt wird.
Die Planungen finden im Frühjahr nächsten Jahres statt. Es bleibt zunächst die Genehmigung des Haushaltes 2016 abzuwarten. Dann wird zu entscheiden sein, mit welchem Aufwand ein solcher Masterplan erstellt werde, wie er finanziert werde etc.. Das Thema sei keinesfalls in Vergessenheit geraten.

Do-FOSS begrüßt die Überlegungen der Verwaltung den Masterplan Digitales Dortmund mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern gemeinsam auszuarbeiten. Da der Haushalt 2016 inzwischen am 27.04.2016 genehmigt wurde, sieht Do-FOSS der weiteren Entwicklung und der Ankündigung zur Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung gespannt entgegen. In dem Blogbeitrag APO greift Freie Software im Masterplan Digitales Dortmund auf berichtete Do-FOSS bereits, dass die Befassung mit Freier Software im Masterplan Digitales Dortmund inzwischen zugesagt wurde.

Herr Rm Tölch (SPD-Fraktion) könne nachvollziehen, dass man mit Markt beherrschenden Unternehmen Probleme habe und kritisch damit umgehe, was die Kosten betrifft, beispielhaft nennt er Microsoft. Microsoft hätte die erfolgreichste Vermarktungsstrategie gehabt und sich dadurch durchgesetzt. Auf die heutige Situation bezogen, wisse er nicht, ob der Ausschuss bei einer Anhörung von Pro und Kontra das Thema insgesamt fachlich abschließend beurteilen könne. Herr Rm Tölch stellt fest, dass das von Frau StR’in Jägers beschriebene Vorgehen zielführend sei und die Stadtverwaltung sich mit dem Thema auseinandersetzen müsse. Das beste Produkt müsse ausgesucht werden. Es entstehe ein großer Aufwand, wenn ein Produkt verändert werde. Dass keine Risiken eingegangen werden sollen, könne er verstehen. Mit einem neuen Produkt hängen danach wiederum Schulungsaufwände zusammen.
Herr Rm Tölch hält abschließend fest, dass er ein Expertenhearing nicht für sinnvoll erachte.

Do-FOSS begrüßt die Auffassung innerhalb der SPD-Fraktion, dass marktbeherrschende Stellungen negative Auswirkungen auf Kostenstrukturen der Stadt haben können. Auch die Komplexität der Fragestellungen um Software kann Do-FOSS nachvollziehen. Do-FOSS ist jedoch davon überzeugt, dass die Politik auf diesem Gebiet ihre Gestaltungsspielräume nutzen sollte. Da sich die Vermarktungsstrategien in der proprietären Softwarewelt eben nicht nur auf ein gutes Marketing beschränken, sondern technische Hürden gezielt eingesetzt werden, um weitere Marktteilnehmer zu verdrängen. Es ist eine Frage für die Politik, wie z.B. ein vergaberechtlicher Rahmen beschaffen sein könnte, in dem sich das für die Verwaltung beste Produkt durchsetzen kann.

Fazit

Do-FOSS ist durch die unterschiedlichen Darstellungen des dosys. an die Mitglieder des APO und an Do-FOSS irritiert. Wird dieser Umgang eines Fachamtes mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dortmund befürwortet? Um dieser Frage nachzugehen, übersendet Do-FOSS diesen Blogbeitrag an die Geschäftsführung des APO mit der Bitte um Weiterleitung und hofft auf eine Klärung des Verwaltungsverständnisses.

CC0
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Thursday, 19 May 2016

Veranstaltungen Österreich 2016

gegenstrom. - Planet FSFE | 06:47, Thursday, 19 May 2016

Hier geht es zur aktuellen und gepflegten Übersicht für 2016

Hallo Planet!

Hier gibt es einen Überblick der kommenden Veranstaltungen, auf denen das österreichische Fellowship mit Informationsständen und mehr vertreten ist.

Wenn du wissen möchtest wie du heute, oder in Zukunft die jeweiligen Teams an den Infoständen unterstützen kannst, schreib mir doch eine kurze E-Mail – ich melde mich umgehend bei dir.

Wie immer freuen wir uns riesig auf Besuche aus dem Fellowship an unseren Ständen!

Kommende Veranstaltungen

Linuxwochen Linz – 11.-12. Juni

Linuxwochen Linz 2016 Wie schon die letzten zwei Jahre sind auch die diesjährigen “Linuxwochen” Linz ein zweitägiges Event rund um das thema “Freiheit in der Informationstechnologie”. Zu erwarten sind spannende Vorträge am Samstag den 11. Juni im Wissensturm (gleich beim Linzer Bahnhof, sehr gut zu erreichen für Besucher von außerhalb Linz).
Und 2-3 Workshops am Sonntag den 12. Juni im Hackerspace /dev/lol.

Socializing Sunday 2016 in Wien – 31. Juli

Fellowship of FSFE Der Socializing Sunday soll Gelegenheit bieten sich auch einmal außerhalb der gewohnten Arbeitstreffen oder den Standbetreuungen kennen zu lernen. So gibt es keine Agenda, keine Ziele die zu erreichen wären und natürlich keine Formalitäten!

Jeder ist eingeladen, der sich der FSFE und/oder den Fellowships verbunden fühlt. Ganz besonders würden wir uns auch über die Familien und Freunde der Fellows freuen. Der Socializing Sunday findet dieses Jahr am 31.07.2016 in Wien statt (der genaue Ort wird vorher noch angekündigt).

FSFE Summit 2016 in Berlin – 02.-04. September

FSFE Summit 2016 Wir feiern dieses Jahr 15 Jahre Existenz und wir widmen unser Treffen Euch, unserer Gemeinschaft in ganz Europa. Ihr seid diejenigen die uns stark gemacht haben. Der Summit wird kostenlos sein und partizipativ, um Freie Software Enthusiasten aus ganz Europa zu ermöglichen ihr Können und Wissen über Freie Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern – gemeinsam.

Der Summit wird ganztags am Wochenende des 3. und 4. September stattfinden. Ein Tag zuvor, am Freitag, veranstaltet die FSFE außerdem einen ganzen Tag über “Running successful business with Free Software”.

WearFair in Linz – 23. – 25. September

WearFair 2016 Von 23. – 25. September 2016 wird die WearFair & mehr, Österreichs größte Messe für einen nachhaltigen Lebensstil, in der Tabakfabrik Linz über die Bühne gehen. Bereits zum neunten Mal präsentieren mehr als 150 AusstellerInnen aus ganz Europa eine bunte Vielfalt an öko-fairen Alternativen und beweisen aufs Neue, wie modisch, genussvoll und innovativ Nachhaltigkeit sein kann.

Linuxday Dornbirn – ~November

Linuxday Dornbirn 2016 Der LinuxDay in Vorarlberg ist im 4 Ländereck von Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich mit bis zu 500 Besuchern die größte Veranstaltung zu Linux und Freier Software und wird von der Linux User Group Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der HTL Dornbirn organisiert.

Abgeschlossene Veranstaltungen

Linuxwochen Wien – 28.-30. April

Linuxwochen Wien Die Linuxwochen Wien finden vom 28.-30. April 2016 am FH Technikum Wien statt. Wie schon in den letzten 16 Jahren gehen die Linuxwochen Wien weit über Linux hinaus und repräsentieren den Open Source Gedanken in all seinen Facetten. Die Themenvielfalt reicht dabei von Open Source Saatgut bis zum passenden Open Hardware Rasenmäher-Roboter, oder von Open Source Mikrochip-Design bis zum 3D Druck für das Gehäuse.

Zum Bericht im Blog

Grazer Linuxtage – 29.-30. April

Grazer Linuxtage 2016 Interessierte sind auch heuer wieder eingeladen, sich auf den Grazer Linuxtagen rund um freie Software zu informieren. Die Non-Profit-Veranstaltung findet zweitägig, am 29.–30. April 2016, bei freiem Eintritt an der FH Joanneum Graz statt. Freitag nachmittags finden die Workshops statt, am Samstag können alle, die freie Software anwenden, administrieren oder entwickeln, ihren Wissensdurst bei mehreren parallelen Vortragsreihen und Infoständen stillen.

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Veganmania in Wien – 25.-28. Mai

Veganmania Wien 2016 Das viertägige vegane Sommerfestival Veganmania Wien findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt! Vom 25. bis 28. Mai feiern wieder täglich 12.000 Gäste direkt vor dem MuseumsQuartier das größte vegane Sommerfest Europas!

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Fair Planet in Linz – 04. Juni

Fair Planet 2016 Das Motto von Fair Planet ist „Ein Fest verändert“ – wir vernetzen Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz gemeinsam in einem Sommerfest. Heuer findet es am Samstag, 4.Juni 2016 im Linzer Volksgarten statt und lädt zahlreiche Organisationen und Betriebe ein, die für eine faire Welt einstehen.

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Tuesday, 10 May 2016

Freie Software im Koalitionsvertrag Baden-Württemberg

Deutsch – Björn Schießle's Weblog | 19:30, Tuesday, 10 May 2016

Landeswappen Baden-Württemberg

Am 13. März wurde in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt. Die nächsten 5 Jahre werden politisch von einer Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen und der CDU gestaltet. Am letzten Wochenende wurde hierfür der Koalitionsvertrag von beiden Parteien bestätigt. Ich nahm diese Gelegenheit zum Anlass, um mir den Koalitionsvertrag genauer anzusehen, insbesondere mit Blick auf Freie Software. Dabei wurde ich an mehreren Stellen fündig.

So heißt es im Abschnitt “Chance zur Entbürokratisierung”:

Wir werden die E-Government-Richtlinien und das Beschaffungswesen des Landes bei der IT-Beschaffung in Richtung Open Source weiterentwickeln.

Dies ist sehr zu begrüßen. Unter anderem fordern Organisationen wie die Free Software Foundation Europe (FSFE) oder die Open Source Business Alliance (OSBA) schon seit längerem, dass durch die Öffentlichkeit finanzierte Software unter einer Freie-Software-Lizenz veröffentlicht werden soll und dass bei Ausschreibungen Freie Software stärker beachtet wird. Gerade in diesem Jahr möchten beide Organisationen hierzu auch verstärkt aktiv werden.

Weiter heißt es im selben Abschnitt:

Auch die Bereitstellung freier Software und offener Bildungsressourcen (OER) durch das Landesmedienzentrum begrüßen und unterstützen wir.

Gerade Schulen, in denen die nächste Generation mit Software und Bildungsressourcen zum ersten Mal systematisch in Kontakt kommt, ist es von großer Bedeutung, dass von Anfang an ein Verständnis dafür entwickelt wird, wie man im Informationszeitalter nachhaltig Wissen und Information erarbeitet und veröffentlicht. Wie könnte dies besser geschehen als durch den praktischen Einsatz von Freier Software und freien Lerninhalten?

Im Abschnitt “Allianz Wirtschaft 4.0 für die Digitalisierung im Mittelstand” ist sogar ein ganzer Abschnitt Freier Software gewidmet. So heißt es dort:

Kleine und mittlere IT-Unternehmen im Land sind besonders aktiv in der Entwicklung von freier, quelloffener Software (Open Source) und in den damit verbundenen Dienstleistungen. Open Source bietet ebenso wie freie Standards und offene Formate große Chancen für ein herstellerunabhängiges Software-Ökosystem. Diese Ansätze wollen wir unterstützen.

Hier wird zurecht der Vorteil Freier Software zur Stärkung des Standorts gewürdigt. Freie Software ermöglicht es, lokale Unternehmen zu fördern und sowohl Wissen als auch Wirtschaftsleistung im Land zu halten. Darüber hinaus wird auf die Wichtigkeit eines herstellerunabhängigen Software-Ökosystems hingewiesen. Man darf gespannt sein, wie die konkrete Unterstützung und Förderung in den nächsten Jahren aussehen wird.

Der Abschnitt “DIGITAL@BW: Schulen mit Digitalisierung und Medienkompetenz” wird noch einmal ausführlicher auf die Rolle von Freier Software und Open Education Resources (OER) eingegangen:

Wir werden die pädagogisch begleitete Nutzung von E-Learning-Programmen im Unterricht vorantreiben und ihr Potenzial hin zu einer genau auf den einzelnen Schüler abgestimmten individuellen Förderung erschließen. Digitale Medien sind fächerübergreifend ebenso wie im Fachunterricht hilfreich. Entscheidend ist weniger die Technik als vielmehr das pädagogische Konzept. Wir setzen uns dafür ein, dass an den Schulen verstärkt freie Lern- und Lehrmaterialien (Open Educational Resources und Freie Software) genutzt werden können.

Gerade bei der fortschreitenden Digitalisierung der Schulen besteht die Gefahr, dass mit dem Einsatz von proprietärer Software frühzeitig Produktschulung betrieben wird, anstelle dass Konzepte gelehrt werden. Des Weiteren kann es schnell passieren, dass der Unterricht mehr oder weniger direkt zur Werbung für einzelne Unternehmen und Produkte genutzt wird. Auch darf der Lock-In Effekt nicht unterschätzt werden. Haben Schüler über viele Jahre hinweg gelernt, mit einer bestimmten Software zu arbeiten und viele Dokumente in proprietären Formaten erstellt, wird ein späterer Wechsel viel schwieriger. Dieses Risiko kann gemindert werden, indem die Schulen darauf achten, dass Dokumente in offen standardisierten Formaten erstellt und bereitgestellt werden.

Es ist zu begrüßen, wenn durch den Einsatz von Freier Software und Offenen Standards eine Bindung an einzelne Programme oder Unternehmen verhindert oder zumindest reduziert wird. Dies gelingt natürlich nur, wenn der Unterricht auch entsprechend aufgebaut ist. Die Wahl von freien Werkzeugen und offen Bildungsressourcen sorgen aber schon einmal für gute Grundvoraussetzungen.

Die Bekundungen zu Freier Software, Offenen Standards und offenen Bildungsressourcen hören sich durchweg positiv an. Wie man aus vergangenen Koalitionsverträgen weiß, bedeutet das aber nicht immer, dass auch alles entsprechend umgesetzt wird. Von daher bleibt es spannend zu beobachten was in den nächsten fünf Jahren in Baden-Württemberg im Bezug auf Freie Software passiert. Ich werde es mit großem Interesse verfolgen und freue mich, wenn ich im Laufe dieser Zeit über konkrete Umsetzungen berichten kann.

Friday, 06 May 2016

Veranstaltung “Linux im Alltag” im Rahmen des Linux-Presentation-Day am 30.4.2016 in Mülheim an der Ruhr

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 09:17, Friday, 06 May 2016

Veranstaltung “Linux im Alltag” im Rahmen des Linux-Presentation-Day am 30.4.2016 in der Volkshochschule in Mülheim an der Ruhr

Auch diese Aktion – wir haben sie “Linux im Alltag” genannt, da manche Besucherinnen und Besucher des Englischen nicht mächtig sind, war wieder recht gut besucht. Mit 32 Besuchern wohl weniger als in 2015, die Gespräche waren jedoch ähnlich interessant.

Fünf der Besucher werden beim nächsten Repair Café sein, um ihren Laptop auf Linux umarbeiten zu lassen.

Der Eingangsvortrag zu Ökobilanz von Rechnern und zur Klärung der Frage, was denn Freie Software sei und wie sich Betriebssystem zu Anwendungen verhält, legte eine gute Basis für weitere Gespräche.

Die Demonstration einer Installation weckte bei mehreren den Wunsch, in Zukunft mit Linux zu arbeiten.

Ein Fragebogen (natürlich ohne Erhebung der persönlichen Daten) bot die Möglichkeit, einiges zu erfahren. Die Auswertung findet sich hinter diesem Link: Evaluation: http://netzwerk-bildung.net/kurse-termine/EvaLiA-ergebnis.pdf

Projekt “nachhaltige Nutzung auch älterer Laptops mit Linux und Freier Software” erhält den RWE-Nachhaltigkeitspreis

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 08:00, Friday, 06 May 2016

Am 4.5.2016 ist dem Projekt “nachhaltige Nutzung auch älterer Laptops mit Linux und Freier Software” in Mülheim an der Ruhr der RWE-Nachhaltigkeitspreis zugesprochen worden.

In dem Projekt, das ganz wesentlich unserem Fellow Wolf-Dieter Zimmermann zu verdanken ist, werden Rechner von einem Datenstaubsauger” befreit, danach werden die Leute mit Informationen dabei unterstützt (im Repair Café, im Styrumer Treff und bei Linuxumrüstungen), wie sie ihren Rechner ein kleines bisschen sicherer und vor allem mit hervorragender Freier Software betreiben können.

Es ist zu hoffen, daß sich noch bei manchen die Einsicht durchsetzt, dass wir von Ressourcen zehren, die wir von den nächsten Generationen nehmen.

Weitere Informationen gibt es auf

netzwerk-bildung

Wednesday, 04 May 2016

Linuxwochen Wien & Grazer Linuxtage 2016

gegenstrom. - Planet FSFE | 12:52, Wednesday, 04 May 2016

Hallo Planet!

Vorbei sind sie nun, die Linuxwochen in Wien und die Grazer Linuxtage. Spannend, vielfältig und gut organisiert, boten sie allen Interessierten eine Plattform für den Austausch und spannende Kontakte. Eine breite Palette an Vorträgen und Workshops stand zur Auswahl.

Natürlich war das österreichische Fellowship auch dieses Jahr mit einem Team aus 10 Fellows präsent. Unermüdlich wurden informative Gespräche geführt, hunderte Flyer und Aufkleber verteilt, sowie der komplette Bestand an T-Shirts (40 Stück) verkauft.

Die neuen No-Cloud T-Shirts entpuppten sich als wahre Standmagneten und schafften es sogar in die Futurezone – Chapeau an den oder die geistige/n Schöpfer/in!

FSFE Infostand in Graz
Der FSFE-Stand in Graz

Mehr Impressionen (v.a. von der MiniDebConf) gibt es zum Beispiel bei Horst Jens.

An dieser Stelle möchte ich noch auf zwei Vorträge aus dem österreichischen Fellowship von Simon zum Thema Understanding Copyleft und Franz Historie zum Thema Trigger Rally (Folien) hinweisen.

Understandung Copyleft
Simon beim Vortrag “Understanding Copyleft”

Vielen Dank an alle Helfer, den Infostand-Teams und die Vortragenden!

Die nächsten Stationen

Wednesday, 20 April 2016

Neues GNU/Linux-Unterstüzungsangebot in Mülheim an der Ruhr Styrum

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 07:57, Wednesday, 20 April 2016

Vom kommenden Samstag an wird es ein neues Unterstützungsangebot für Leute, die auf ein Freies Betriebssystem umsteigen wollen oder dabei Unterstützung bei der Einarbeitung oder der Lösung von Problemen haben wollen, geben. Das Angebot erfogt an jedem vierten Samstag im Monat in der Katholischen Arbeiter Bildung (KAB) im “Styrumer Treff” (Rosenkamp 3 in Styrum) von 10.00 bis 12.30 Uhr.