Planet Fellowship (de)

Saturday, 27 August 2016

Was ich am 26.08.2016 gelernt habe

fsfe – softmetzbetrieb | 11:34, Saturday, 27 August 2016

Meine Oma pflegte zu sagen „Man kann alt werden wie’ne Kuh, man lernt immer was dazu!“. Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob die Lebenserwartung von modernen Kühen noch angemessen für den Wissenserwerb ist, aber natürlich habe ich auch heute wieder was gelernt:

Thursday, 25 August 2016

Was ich am 25.08.2016 gelernt habe

fsfe – softmetzbetrieb | 21:11, Thursday, 25 August 2016

Meine Oma pflegte zu sagen „Man kann alt werden wie’ne Kuh, man lernt immer was dazu!“. Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob die Lebenserwartung von modernen Kühen noch angemessen für den Wissenserwerb ist, aber natürlich habe ich auch heute wieder was gelernt:

Wednesday, 24 August 2016

Jackson in Apache TomEE 7.0 im CXF-RS-Webclient und JAX-RS-Client verwenden

fsfe – softmetzbetrieb | 19:43, Wednesday, 24 August 2016

Beim Versuch den JSON-Provider Jackson zum Deserialisieren im CXF-Rest-Client bzw. dem JAX-RS-Client-API in TomEE 7 zu verwenden, kommt es zu der Situation, dass Apache Johnzon gezogen wird, egal was in TomEE konfiguriert wird.

Ich hatte die Frage auf Stackoverflow gestellt und als Antwort erhalten, dass Jackson sich als Provider für */* registriert, Johnzon für application/json und die Wahl des Providers einen Best-Match-Algorithmus verwendet.

Die Lösung besteht darin, Jackson zu erweitern und entsprechend zu annotieren:

1
2
3
4
@Produces(MediaType.APPLICATION_JSON)
@Consumes(MediaType.APPLICATION_JSON)
public class NarrowJacksonJaxb‌JsonProvider
extends com.fasterxml.jackson.jaxrs.json.JacksonJaxb‌JsonProvider {}

Was ich am 24.08.2016 gelernt habe

fsfe – softmetzbetrieb | 19:30, Wednesday, 24 August 2016

Meine Oma pflegte zu sagen „Man kann alt werden wie’ne Kuh, man lernt immer was dazu!“. Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob die Lebenserwartung von modernen Kühen noch angemessen für den Wissenserwerb ist, aber natürlich habe ich auch heute wieder was gelernt:

Tuesday, 23 August 2016

Was ich am 23.08.2016 gelernt habe

fsfe – softmetzbetrieb | 19:29, Tuesday, 23 August 2016

Meine Oma pflegte zu sagen „Man kann alt werden wie’ne Kuh, man lernt immer was dazu!“. Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob die Lebenserwartung von modernen Kühen noch angemessen für den Wissenserwerb ist, aber natürlich habe ich auch heute wieder was gelernt:

  • In PostgreSQL kann man beim DELETE mittels Selbst-Referenz JOINen, quasi DELETE FROM table USING table t LEFT JOIN other o ON table.id = t.id AND o.fk IS NULL
  • Man kann für wenig Geld das EOMA68-Projekt noch 3 Tage lang unterstützen und bekommt dafür auch viel Freie Hardware zum hacken
  • Das Wassereis zum Selberfrieren muss man kleinen Kindern vorsichtig zuführen, sonst flutscht es raus und dann läuft die ganze Brühe hinterher
    • Pro-Tipp: Kind immer erst nach dem Wassereisgenuss duschen, nicht davor

Monday, 22 August 2016

Was ich am 22.08.2016 gelernt habe

fsfe – softmetzbetrieb | 20:07, Monday, 22 August 2016

Meine Oma pflegte zu sagen „Man kann alt werden wie’ne Kuh, man lernt immer was dazu!“. Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob die Lebenserwartung von modernen Kühen noch angemessen für den Wissenserwerb ist, aber natürlich habe ich auch heute wieder was gelernt:

  • In Apache JMeter werden Timer in einem Scope VOR den Requests ausgeführt. Daher müssen sie als Unterelemente von Requests definiert werden nicht als Geschwister.
  • Die Spachqualität von Deutschland in die USA hat sich in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert
  • In der Programmierspache go muss jedes Executable im Package „main“ liegen, Bibliotheken dann in anderen Package-Namen

Wednesday, 17 August 2016

Hinterfragung des Zentralen Softwareverzeichnisses von der Stadt Dortmund verweigert

Do-FOSS | 22:31, Wednesday, 17 August 2016

Ausschuss für Personal und Organisation wird von der Verwaltung ins Leere geschickt

Beratung über Freie Software

Bild: Beratung über Freie Software

In Anlehnung an Fragen von Do-FOSS ließen sich die Mitglieder des Ausschusses für Personal und Organisation (APO) in ihrer Sitzung vom 12.05.2016 mittels einer Anfrage der Fraktionsgemeinschaft DIE LINKE&PIRATEN mündlich Bericht des Dortmunder Systemhauses (dosys.) erstatten. DIE LINKE&PIRATEN unterstützt damit u.a. die von Do-FOSS mit Schreiben vom 10.04.2016 an Frau Stadträtin Diane Jägers gerichtete Frage Ziel des Zentralen Softwareverzeichnisses verfehlt?. Do-FOSS kommentiert den entsprechenden Protokollauszug, der in der APO-Sitzung vom 09.06.2016 genehmigt wurde. Außerdem hat Do-FOSS eine Ablehnung der Stadt Dortmund vom 24.05.2016 zur Informationsfreiheitsanfrage vom 03.05.2016 erhalten mit der Do-FOSS sich im Folgenden ebenfalls in einer ersten Reaktion auseinandersetzt.

Kommentierter Protokollauszug der APO-Sitzung vom 12.05.2016

Dem Ausschuss für Personal und Organisation liegt folgende Bitte um Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN vor:

zum oben genannten TOP bitten wir um die Beantwortung folgender Frage:

  • Wie trägt das Zentrale Softwareverzeichnis (ZSV) zur Optimierung des Haushalts bei und wie wirkt es ungeplanten Beschaffungsaktionen entgegen?
  • Welche Eigenschaften einer Software werden im ZSV erfasst? Insbesondere: Welche Lizenzmerkmale lassen sich anhand des ZSV ablesen bzw. ableiten? Gibt es ggf. andere Datenbanken in denen diese Informationen erfasst werden?
  • In welchem anteiligen Verhältnis werden Freie und proprietäre Software bei der Stadt Dortmund eingesetzt?

Begründung:

Das ZSV geht auf einen Beschluss des APO vom 31.01.2013 zurück. Laut der Begründung des Beschlusses des APO, dient das ZSV dazu, den Haushalt zu optimieren und ungeplanten Beschaffungsaktionen entgegenzuwirken. Diesen Zielen steht die nicht beschlusskonforme Ausführung entgegen, wie Frau Stadträtin Jägers der Bürgerinitiative Do-FOSS mit Schreiben vom 11.03.2016 mitteilte:

„Das ZSV ist kein Hilfsmittel im Rahmen des Beschaffungsvorgangs einer Software, sondern unterstützt die Produktverantwortlichen in ihrer Dokumentationsverpflichtung für eine betriebssichere und ordnungsgemäße Nutzung der Anwendung.“

Eine Protokollierung der Art der Softwarelizenz bzw. der Softwarenutzungsrechte im ZSV erscheint essentiell, um die erwarteten Kosten für den Betrieb einer Softwarelösung zu beziffern. Aus diesem Grund ist u.a. erwartbar, dass der Freie- sowie der Proprietäre-Software-Anteil bezogen auf Fach- und Standardanwendungen aus dem ZSV herauszulesen ist, so wie es auch der APO-Beschluss nahelegt.

Herr Bartel (FBL 10) [Anm. d. Verf.: Fachbereichsleiter des dosys.] nimmt zu den Fragen wie folgt Stellung:
Grundsätzlich erfolgt die Softwareauswahl in einem systematischen, transparenten und verwaltungsweiten Softwareeinführungsprozess.
Das Präqualifizierungsverfahren ist eine wichtige Teilkomponente dieses Prozesses.
Das Beispiel der heutigen Sitzung „Kick-off Präqualifzierungsverfahren für die Lagerhaltung des Tiefbauamtes“ macht deutlich, dass keine Softwareentscheidung im Vorfeld getroffen wird, sondern ein systematischer, verwaltungsweiter Entscheidungsprozess u.a. mit Istprozess-Aufnahme, Sollprozess- und Lastenheft-Erstellung durchlaufen wird. Somit entscheidet sich die Softwarefrage (u.a. der Einsatz Freier Software) in diesem Softwareeinführungsprozess.

Dass die Softwareauswahl anhand eines systematischen, transparenten und verwaltungsweiten Softwareeinführungsprozesses erfolgt, ist gut. Welche grundsätzlichen Kriterien für den Einsatz von Freier oder proprietärer Software angelegt werden, wird vom Fachbereichsleiter des dosys., Herrn Bartel, jedoch offen gelassen. So beschreibt Herr Bartel auch lediglich den verwaltungsinternen Diskussionsprozess für die gewünschten Eigenschaften einer Software. Auch aus dem von Herrn Bartel als Anlage zum Protokoll beigefügten Papier zum städtischen Softwareauswahlprozess, dem sogenannten Präqualifizierungsverfahren, welches von Herrn Stadtdirektor Jörg Stüdemann unterzeichnet wurde, geht nichts dergleichen hervor. Das Dokument beschreibt zwar strukturiert das Präqualifizierungsverfahren der Stadt Dortmund. An welchen Kriterien sich innerhalb des Verfahrens Entscheidungen messen lassen müssen, bleibt jedoch unerwähnt. Es ist daher unklar, ob die Stadt Dortmund über Kriterien für die Wahl der Lizenzierung von Software überhaupt verfügt. Dabei gibt es im Dortmunder Systemhaus einen Bereich „Vertrag und Recht“, in dem auch ein Lizenzmanagement angesiedelt ist (vgl. Protokoll der APO-Sitzung vom 26.11.2013 zu TOP 4.1.1). Welches Fachverständnis in dieser Abteilung herrscht, bleibt aber leider ebenfalls unklar.

zu Frage 1
Wie trägt das Zentrale Softwareverzeichnis (ZSV) zur Optimierung des Haushalts bei und wie wirkt es ungeplanten Beschaffungskriterien [Anm. d. Verf.: es müsste „Beschaffungsaktionen“ heißen] entgegen?

Das ZSV trägt nur beim Thema „Vermeidung des Einsatzes gleichartiger Software“ zur Optimierung des Haushalts bei. Ansonsten ist es nicht die Zielsetzung des ZSV, zur Optimierung des Haushalts beizutragen bzw. ungeplanten Beschaffungsaktionen entgegenzuwirken.

Diese Antwort verwundert. Schließlich heißt es im Wortlaut des Beschlussprotokolls aus dem das ZSV hervorgegangen ist:

Um der Aufhebung getroffener Haushaltsbeschlüssen entgegen zu wirken und ungeplanten Beschaffungsaktionen vorzubeugen, halten wir die geforderten Dokumentationen [in einem Anwendungskataster, wie es nunmehr das ZSV darstellt] für zielführend.

Warum der Haushalt nicht über Lizenzbetrachtungen optimiert werden können sollte, wird von der Verwaltung nicht erläutert. Auch hier bleibt damit unklar, ob und ggf. welche Lizenzierungskriterien bei der Stadt Dortmund vorhanden sind. Zu diesem Sachverhalt hat Do-FOSS bereits im Blogbeitrag Ziel des Zentralen Softwareverzeichnisses verfehlt? eine nähere Betrachtung vorgenommen und an die Verwaltung übermittelt. Eine Erklärung warum die Stadt Dortmund diesen Beschluss weiterhin umdeutet, wurde bedauerlicherweise bisher verpasst aufzugreifen.

zu Frage 2
Welche Eigenschaften einer Software werden im ZSV erfasst?
Insbesondere: Welche Lizenzmerkmale lassen sich anhand des ZSV ablesen bzw. ableiten?
Gibt es ggf. andere Datenbanken in denen diese Informationen erfasst werden?

Es werden systemtechnische, kaufmännische und sicherheitstechnische Eigenschaften im ZSV abgebildet.
Weitere Detailinformationen sind in anderen Datenbanken, z.B. Lizenzmerkmale in der Vertragsdatenbank, abgebildet.
Aus dem ZSV findet dann eine „Verlinkung“ zu den Detailinformationen in andere Datenbanken statt.

Dass die Stadt Dortmund Aussagen zu systemtechnischen, kaufmännischen und sicherheitstechnischen Eigenschaften machen kann, hat im Grunde eine Selbstverständlichkeit. Auch dass die Lizenzmerkmale vermerkt werden, sollte im fachlichen Zusammenhang natürlich sein. Nun kommt im Weiteren neben dem ZSV auch die Vertragsdatenbank ins Bild, die aus dem ZSV über Verlinkungen eingebunden ist. Damit sollte anzunehmen sein, dass die Stadt Dortmund Auskunft über das anteilige Einsatzverhältnis von Freier und proprietärer Software geben könnte. Die Frage nach diesem anteiligen Verhältnis wird in der folgenden Anfrage aufgegriffen:

zu Frage 3
In welchem anteiligen Verhältnis werden Freie und proprietäre Software bei der Stadt Dortmund eingesetzt?

Eine genaue Verhältniszahl lässt sich nur unseriös benennen.
Die Merkmale werden nicht in dem ZSV geführt. Dies ist auch nicht Zielsetzung des ZSV.

Wie aus der Antwort zu Frage 2 ersichtlich ist, werden u.a. Lizenzmerkmale in der Vertragsdatenbank festgehalten. Dass sich eine Verhältniszahl von Freier zu proprietärer Software vom dosys. nicht benennen lassen sollte, ist daher nicht nachvollziehbar. Es zeigt sich an dieser Stelle eine grundsätzliche Verweigerungshaltung der Verwaltung. Die Verweigerung der Verwaltung wird u.a. dadurch ersichtlich, dass sie sich auf das ZSV als Quelle einschränkt, während die Frage offen und nicht auf das ZSV beschränkt gestellt wurde und in der Beantwortung der vorhergehenden Frage bereits die entsprechende Quelle für die angefragten Informationen vom dosys. selbst benannt wurde: die Vertragsdatenbank.

In einem Schreiben von Frau Stadträtin Diane Jägers aus Januar 2016 hieß es:

Bei der [Software-]Auswahl sind freie sowie geschlossene Software-Produkte gleichgestellt.

Wie sich diese Gleichstellung aber tatsächlich ausprägt, wird vom dosys. nicht dargelegt. Eine nachvollziehbare Überprüfung der Gleichstellung von Freier und proprietärer Software, ist entsprechend nicht möglich. Do-FOSS wird die Frage nach dem anteiligen Verhältnis daher erneut im Hinblick auf die Vertragsdatenbank aufgreifen.

Die Prüfschritte des Präqualifzierungsverfahrens werden dem Protokoll als Anlage 2 zu Verfügung gestellt.

Der Ausschuss für Personal und Organisation nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Mehr als zur Kenntnis zu nehmen, ist mit den Nichtauskünften des dosys. zunächst nicht zu machen. Es bleibt die Frage, warum das dosys. dermaßen knapp antwortet. Do-FOSS wird sich weiter für Antworten einsetzen.

Ablehnung der Informationsfreiheitsanfrage zum Zentralen Softwareverzeichnis aus Gründen der öffentlichen Sicherheit

Um die Softwarebedürfnisse der Dortmunder Stadtverwaltung anhand ihrer eingesetzten Softwareprodukte besser verstehen zu können, hatte Do-FOSS ergänzend zur politischen Anfrage gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz NRW eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, mit der eine digitale Kopie des Zentralen Softwareverzeichnisses der Stadt Dortmund erbeten wurde. Diese Informationsfreiheitsanfrage ist seit dem 03.05.2016 bei FragDenStaat.de öffentlich einsehbar und musste bis zum 10.06.2016 von der Verwaltung beantwortet sein. Mit Datum vom 24.05.2016 wurde die Anfrage von der Stadt Dortmund abgelehnt.

Begründung der Ablehnung der Stadt Dortmund im Wortlaut

Übersendung einer digitalen Kopie des Zentralen Softwareverzeichnisses der Stadt Dortmund – Ihr Antrag auf Informationszugang vom 09.05.2016

Sehr geehrter Herr Schäfer,
am 09.05.2016 haben Sie per E-Mail bei der Stadt Dortmund die Übersendung einer digitalen Kopie des Zentralen Softwareverzeichnisses der Stadt Dortmund beantragt. Zur Begründung Ihres Antrages haben Sie sich auf das Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen (IFG NRW) berufen.

Ihren vorgenannten Antrag auf Informationszugang lehne ich hiermit ab.

Begründung:
Gemäß § 6 Satz 1 Buchstabe a) IFG NRW ist der Antrag auf Informationszugang u.a. dann abzu­lehnen, soweit und solange das Bekanntwerden der Information die öffentliche Sicherheit oder Ord­nung, insbesondere die Tätigkeit der Polizei, des Verfassungsschutzes, der Staatsanwaltschaften oder der Behörden des Straf- und Maßregelvollzugs einschließlich ihrer Aufsichtsbehörden beeinträchtigen würde.

Bei den in § 6 Satz 1 Buchstabe a) ausdrücklich genannten Behörden handelt es sich lediglich um typi­sche Beispiele, wann der Gesetzgeber regelmäßig eine Beeinträchtigung der der öffentlichen Sicher­heit oder Ordnung als gegeben ansieht. Aus der Formulierung „insbesondere“ geht jedoch hervor, dass durch die Vorschrift auch die Tätigkeit anderer Behörden geschützt werden soll, so dass sie auch für die Stadt Dortmund anwendbar ist.

Der Begriff der öffentlichen Sicherheit umfasst die Unverletzlichkeit der objektiven Rechtsordnung, der subjektiven Rechte und Rechtsgüter des Einzelnen sowie des Bestandes der Einrichtungen und Veranstaltungen des Staates und der sonstigen Träger von Hoheitsgewalt. Im vorliegenden Fall ist die öffentliche Sicherheit in Gestalt des Bestandes der Einrichtungen und Veranstaltungen des Staates und der sonstigen Träger von Hoheitsgewalt betroffen. Die Stadt Dortmund ist ein Träger hoheitlicher Ge­walt, zu dessen Einrichtungen auch eine funktionierende behördeninterne IT-Infrastruktur gehört.

Die von Ihnen beantragte Offenbarung des zentralen Softwareverzeichnisses der Stadt Dortmund wür­de die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen. Eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit kann bereits dann vorliegen, wenn irgendein Nachteil droht. Im vorliegenden Fall könnte sich bei Offenba­rung des zentralen Softwareverzeichnisses eine erhebliche Gefährdung der städtischen IT-Infrastruktur ergeben. Insbesondere ermöglicht es die Kenntnis der Versionsstände der eingesetzten Software oder anderer Zusammenhänge (Browser, Betriebssysteme) die Systeme aufgrund eventuell vorhandener Sicherheitslücken anzugreifen. Im Fall eines derartigen Angriffs wäre eine funktionstüchtige IT-­Infrastruktur – und damit die ordnungsgemäße Aufgabenerfüllung der Stadt Dortmund als Träger ho­heitlicher Gewalt – nicht mehr gewährleistet.

Vor diesem Hintergrund kann ich Ihrem Antrag auf Informationszugang nicht stattgeben. Diese Entscheidung ergeht gemäß § 11 Absatz 1 Satz 2 IFG NRW gebührenfrei.

[…]

Stellungnahme von Do-FOSS

Auch hier wird die Abschottung der Stadt Dortmund in IT-Fragen rund um ihre eingesetzte Software deutlich erkennbar. Die Begründung der Ablehnung hält Do-FOSS zudem für höchst bedenklich. Die Stadt Dortmund rückt sich selbst zur Geheimhaltung öffentlicher Informationen in die Nähe von Strafverfolgungsbehörden und gibt damit ihren Charakter einer zivilen Verwaltung auf. Dabei eröffnet die Grundsätzlichkeit der Antwort auch die Frage ob sich nicht auch andere Behörden auf die Argumentation der Stadt Dortmund berufen und daraufhin abschotten könnten. Do-FOSS wird sich in der nächsten Zeit intensiv mit der Ablehnung auseinandersetzen und das repressive Selbstverständnis des Dortmunder Systemhauses vor dem Hintergrund eines zivilen Amtes betrachten. Hierzu hat Do-FOSS bereits um Unterstützung von der
Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI) gebeten und diese mit Schreiben vom 11.06.2016 auch zugesagt bekommen. Dort heißt es u.a.:

Die zu befürchtende Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit muss bedingt sein durch das Bekanntwerden der Information. Bei den im zentralen Softwareverzeichnis der Stadt Dortmund enthaltenen Informationen handelt es sich jedoch zumindest teilweise um aufgrund allgemein zugänglicher Quellen bekannte Informationen. So benennt etwa das im Internet veröffentlichte IT-Konzept 2011-2015 vom 01.11.2011 eine Auswahl an genutzter Software (IBM Tivoli Storage Manager Version 5.5.2.0, IBM Content Manager, Lotus DOMINO/Notes Version 8.5 und VMware vSphere). Zudem dürften anlässlich von Vergabeverfahren Informationen über beschaffte Software auf dem landesweiten Vergabeportal bzw. im Amtsblatt der Stadt Dortmund veröffentlicht werden.

Die Unterstützung der LDI erscheint nicht nur aufgrund der von ihr erkannten Öffentlichkeit von städtisch eingesetzten Softwareprodukten folgerichtig. Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat bereits mit Schreiben vom 30.04.2013 den Mitgliedern des APO zu ihrer Sitzung vom 23.05.2013 öffentlich in einer Stellungnahme, die damals vom dosys. betreuten 171 Anwendungen zusammen mit weiteren Informationen über die IT-Landschaft, wie z.B. den Kosten, genannt.

Zwischenzeitlich hat das dosys. auf das Schreiben der LDI eine erneute Prüfung per Zwischenmitteilung zugesagt. Die Antwort steht zwar noch aus, aber es steht damit bereits die nächste Frage im Raum: Warum hat Do-FOSS auf die Informationsfreiheitsanfrage zunächst eine Ablehnung mit grundsätzlichen Charakter erhalten? Hat sich die Informationspolitik der Stadt Dortmund geändert? Oder sollte die Antwort von der Verwaltung auf Do-FOSS maßgeschneidert sein? Diesen Fragen wird Do-FOSS nun nachgehen.

An dieser Stelle sei auch noch einmal auf eine grundsätzliche Auseinandersetzung von Do-FOSS mit Informationsfreiheit im gleichnamigen Blogbeitrag vom 02.11.2014 hingewiesen.

Fazit

Aus der Gesamtschau dieser Fragereihe zum ZSV ist nicht herauszulesen, ob die Verwaltung entweder nicht dialogbereit oder nicht dialogfähig ist. Übergeordnet stellt sich hier die Frage, wie die Politik ihre Verwaltung kontrollieren kann, wenn diese nicht mehr reagiert. Die Politik ist damit gefragt, wie die Verwaltung wieder in einen Dialog geholt werden kann, an dessen Ende das Primat der Politik besteht, bevor sich die IT-Verwaltung weiter verselbstständigt.

Dokumente zum herunterladen

Die Anlage zum Protokoll der APO-Sitzung vom 12.05.2016, die das Präqualifizierungsverfahren der Stadt Dortmund beschreibt, kann hier heruntergeladen werden.

Die Ablehnung der Informationsfreiheitsanfrage ist hier und auf FragDenStaat verfügbar. Das Schreiben der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 11.06.2016 wird hier und die Zwischennachricht der Stadt Dortmund vom 26.07.2016 wird hier bereitgestellt.

Die Stellungnahme von Herrn Oberbürgermeister Ullrich Sierau zum TOP „dosys“ vom 30.04.2013 kann hier heruntergeladen werden.

CC0
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Tuesday, 16 August 2016

Gegenwart und Zukunft des Team-NRW

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 13:10, Tuesday, 16 August 2016

Mit großen Hoffnungen wurde am 11. November 2015 in Düsseldorf das Team NRW gegründet. Aufgabe des Teams sollte es sein, auf Landesebene koordiniert Aktionen zur Förderung Freier Software auf den Weg zu bringen.

Ich habe dann bald nach der Gründung ein Wiki für das Team-NRW angelegt und mit ersten Inhalten gefüllt, die wenige Leute ergänzt haben.

Versucht habe ich auch, weitere Mitglieder für das Team zu gewinnen. Da das Team landesweit arbeiten sollte, schien es notwendig, aus jedem Regierungsbezirk in NRW wenigstens einen Fellow für die Mitarbeit zu gewinnen. Das ist leider nicht gelungen, das Team besteht gegenwärtig aus drei Personen, die alle aus dem Bezirk Düsseldorf kommen.

Damit das Team-NRW als Team arbeiten kann, also in regelmäßigen Treffen Aufgaben entwickeln und verbindlich vereinbaren kann, reicht diese Struktur nicht aus. In der jetzigen Zusammensetzung ist das Team eine Fiktion.

Die Mitglieder des Teams haben deshalb die Auflösung des Teams beschlossen. Es macht keine Sinn, die Fiktion eines Teams aufrecht zu erhalten, wenn offensichtlich zu wenige Fellows im Land Interesse an der Mitarbeit haben.

Damit ist die Idee eines Teams aber für die Zukunft nicht aufgegeben. Wolf-Dieter Zimmermann und ich wollen in nächster Zeit versuchen, in der Lehrerausbildung, das ist der Bereich, in dem wir lange gearbeitet haben, ein landesweites Projekt auf den Weg zu bringen. Gegenwärtig werden die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung mit IT-Technik ausgestattet, Konzepte für die Ausbildung der Lehramtsanwärter und die Qualifizierung der Ausbilder sollen in den kommenden Jahren entwickelt und umgesetzt werden. Die Begleitung durch Personen, die den Einsatz Freier Software im Bildungsbereich für zwingend nötig halten, scheint uns unverzichtbar.

Sollten Fellows durch diesen Bericht angeregt worden sein, im Team-NRW mitzuarbeiten, bitte ich um Nachricht. Dann könnte das Team-NRW schnell wieder zum Leben erweckt werden.

Monday, 08 August 2016

Erste Testgeräte für Routerfreiheit versendet

Deutsch – Max's weblog | 09:11, Monday, 08 August 2016

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist am 1. August die Welt etwas freier geworden. Nun nämlich ist das Gesetz für Endgerätefreiheit in Kraft, welches endlich erlaubt, dass Kunden deutscher Internetanbieter einen Router oder ein Modem ihrer Wahl an ihren Anschluss klemmen dürfen. Die FSFE hat sich von Anfang an für dieses Recht eingesetzt und schlussendlich haben wir diesen großen Erfolg errungen, der den Routerzwang endgültig abschaffen soll.

Doch ein Gesetz auf Papier bringt wenig, wenn es in der Realität nicht eingehalten oder trickreich umschifft wird. Deshalb möchten wir so schnell und ausführlich wie möglich wissen, welche Internetanbieter ihren Kunden die neuen gesetzlich gesicherten Freiheiten zugestehen und welche uns weiter mit Zwangsgeräten beglücken wollen. Die FSFE möchte deshalb folgendermaßen Licht ins Dunkel bringen:

  1. Wir stellen eine zentrale Wiki-Seite, auf der wir Testberichte zu den einzelnen Herstellern sammeln: Geht der Internet- und Telefonanschluss mit einem alternativen Gerät? Was muss man dabei beachten? Welche Geräte sind kompatibel? Daneben gibt es weitere nützliche Informationen rund um die Routerfreiheit.
  2. Da vor allem der Markt für Kabelrouter noch sehr frisch ist, stellen wir Testgeräte zur Verfügung, die wir an freiwillige Tester versenden. Diese lassen uns dann hoffentlich weitere detaillierte Informationen zu dem Anschluss alternativer Router zukommen, die wiederum mehr Menschen helfen, Klarheit über dieses Thema zu erlangen.

Raus mit den Testgeräten!

Heute habe ich die erste Fuhre an handelsüblichen Testgeräten verschickt. Vier dieser Geräte sind für Kabelanschlüsse bestimmt und werden mit Kabeldeutschland/Vodafone, Unitymedia, KMS und Telecolumbus getestet. Ein DSL-Gerät ging für einen O2-Anschluss raus, die bisher ihren Kunden den Anschluss alternativer Geräte nicht erlaubt hatten.

Die Testgeräte vorher... ...und nachher, fertig für den Versand

Wenn Du auch Interesse hast, die neue Routerfreiheit an Deinem Internetanschluss auszuprobieren, schreibe mir bitte einfach eine Mail mit Informationen über Deinen Internetanschluss (Anbieter, Tarif, genutzte Funktionen (Telefon/TV) und bisher verwendeter Router), sowie Deine postalische Adresse. Dann erhältst Du so bald wie möglich ein Testgerät.

Und falls Du schon einen anderen Router als den Deines Internetanbieters in Betrieb hast, dann hilf uns bitte, die Berichte im Wiki zu ergänzen. Besonders freuen würden wir uns über Leute, die alternative Geräte mit Freier Software testen und darüber berichten würden. Vor allem für Kabelanschlüsse ist dabei der Markt noch sehr übersichtlich. Bitte hilf uns dabei, die Situation für Nutzer Freier Software zu verbessern!

Thursday, 04 August 2016

WikiCaretakers Sprint 2016

Hacking Linz » FSFE | 18:57, Thursday, 04 August 2016

As many of you will have come to notice, this year has seen some changes to the FSFE wiki pages. I’m quite late to write about this, but better late than never …

First of all, in February the MoinMoin wiki has been upgraded to a newer version (and, more visibly, to a new stylesheet). Incidently, around the same time Florian Snow rallied supporters for a new working group, the WikiCaretakers.

This new team is there to improve the general quality of the wiki. Most of the time this means providing help to wiki users which have problems with the sometimes arcane workings of our MoinMoin instance. Additionally, we plan to do annual Wiki Sprints to reorganize information in the wiki and make it more accessible.

Here is what we achieved during our first annual Wiki Sprint in 2016:

  • We tidied up categories and templates
  • Events have been fixed in many cases so that they actually show up in the calendar
  • LocalGroups have been contacted so that their activity status can be shown
  • Namespaces have been overhauled as well – even though there is still room for improvement here. At least we could significantly reduce the number of single pages with no obvious connection to other pages.
  • Many pages from the old have been adopted for the new wiki (but there are still many that remain in the “Migrated” namespace)
  • Page metadata has been improved. E.g. instead of using categories for languages, pages now use MoinMoin-style #language tags …

This list is just off the top of my head – There is probably a lot that I missed.

The WikiCaretakers team is open to all (and not terribly well staffed). You are welcome to join our mailing list any time!

By the way: Even if you don’t join us, nothing stops you from improving the wiki ;-)

Saturday, 30 July 2016

er, sie, es, gen – Meine Ergänzung für eine Gender-neutrale dritte Person Singular

fsfe – softmetzbetrieb | 20:19, Saturday, 30 July 2016

Gerade bin ich durch einige Sprachforen bei duolingo gestreift und fand es schön, dass es im Englischen (they), Schwedischen(hen) sowie im Niederländischen (lij) Gender-neutrale Wörter für die dritte Person Singular gibt.

Im Deutschen gibt es mit „er“ und „sie“ zwei stark geschlechtsbezogene Personalpronomen, „es“ bleibt der Sache und dem Tier sowie dem Baby) vorbehalten. Im Schwedischen gibt es zu „han“ (er) und „hon“ (sie) eine recht naheliegende geschlechtsneutrale Ergänzung „hen“, die sich immer mehr in der Sprache durchsetzt. Auch im Niederländischen ist es von „hij“ (er) und „zij“ (sie) nicht so weit zu „lij“ für Selbiges.

Leider sind „er“ und „sie“ vom Aufbau und klang her sehr verschiedene Worte. Da also im Deutschen auf der „Wortspielebene“ nichts zu holen ist, möchte ich das Wort „gen“ als geschlechtsneutrales Personalpronomen vorschlagen. Hier einige Sätze für das bessere Gefühl:

  • Gen hat alles aufgegessen
  • Wann kommt gen?
  • Was soll ich gen schenken? (braucht es überhaupt eine abweichende Form für das Possessivpronomen?)
  • Er liebt gen. (Auch hier die Frage, ob es noch weitere Formen braucht)
  • Gen liebt gen (Vielleicht doch!)

Ich weiß, dass es auch im Deutschen ein paar Ideen gibt, die aber in meinen Ohren recht hart klingen, da sie oft mit dem Buchstaben „X“ spielen. Auch geschriebene Formen, sei es die Gender_Gap, BInnen-I etc, finde ich in der Endkonsequenz mit der restlichen Sprache nicht sehr konsistent.

„gen“ würde nichts an der Sprachstruktur und Schriftsprache ändern, es würde anstelle der anderen Personalpronomen benutzt und damit die adressierte Person auch nicht zwangsweise in den Mittelpunkt zerren. Außerdem gefällt mir an „gen“ der Klang. Da es auf einen Konsonanten endet, wird auch nicht über einen End-Vokal ein geschlechtlicher Bezug geschaffen. Und last-but-not-least stellt es den Kern einige Wörter wie

  • Gender – Daran dachte ich zu Beginn gar nicht, aber bevor mir das jemand vorwirft. 🙂
  • Genus – Die Art, das heißt in unserem Fall „Mensch“; Dies war im Übrigen meine Motivation
  • Generisch – Allgemein, und auf einmal ergab alles einen Sinn
  • Gen – Die Wurzel aller Geschlechter, wie sie auch heißen mögen

dar.

Und was denkt ihr über „gen“?

Der Routerzwang fällt – Und was bringt mir das?

Deutsch – Max's weblog | 11:02, Saturday, 30 July 2016

Diesen Artikel habe ich ursprünglich als Gastbeitrag für Netzpolitik.org geschrieben.

CC BY-SA 2.0 Konrad Twardowski

CC BY-SA 2.0 Konrad Twardowski

Betreiber von Diskotheken wissen es genau: Die Wahl des richtigen Türstehers ist wichtig, damit sich keine Störenfriede einschleichen. Dasselbe könnte man auch von Routern behaupten, die als Schnittstelle zwischen Internet und Heimnetz dafür sorgen müssen, dass nur das die Tore passiert, was auch im Sinne des Besitzers ist. Und endlich, nach Jahren der gesetzlichen Unklarheit, bekommen wir mit dem Ende des Routerzwangs das Recht dazu, uns unseren stillen Türsteher frei auszusuchen.

Was die Süddeutsche Zeitung als „Unabhängigkeitstag für Internetnutzer“ bezeichnet, ist das offizielle Ende des Routerzwangs und das Inkrafttreten der Endgerätefreiheit am 1. August. Bisher konnten Internetanbieter (ISPs) in Deutschland bestimmen, welchen Router Kunden zur Verbindung mit dem Internet nutzen müssen. Nutzer hatten keinen Einfluss auf diese Entscheidung. Das ändert sich nun. Aber wir müssen sicherstellen, dass alle Kunden über diese neuen Rechte Bescheid wissen, und gleichzeitig überprüfen, ob ISPs die neuen Regeln befolgen.

Wie bei einem Türsteher sollte man auch dem Router vertrauen können, denn über ihn läuft jeglicher Internetverkehr, also etwa alle E-Mails, Downloads und häufig auch Telefongespräche. Zwangsrouter fallen oft negativ mit kritischen Sicherheitslücken auf, die Nutzer aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht selbst beheben können. Sie sind auch dafür bekannt, zu einigen Netzwerkgeräten oder Standards wie IPv6 inkompatibel zu sein oder nur eine geringe Anzahl wichtiger Funktionen zu unterstützen.

Recht auf Endgerätefreiheit in Anspruch nehmen

Um nun den Providern auf die Finger zu schauen, wenn es um die Umsetzung des seit 2013 heiß umkämpften Gesetzes geht, bittet die Free Software Foundation Europe (FSFE) um Erfahrungsberichte von Internetnutzern, die vom 1. August an ein eigenes Gerät an der Telefon- bzw. Kabeldose betreiben. Dazu stellt sie eine Wiki-Seite zur Verfügung, auf der Informationen und Nutzerberichte gesammelt werden. Vor allem für Kabelanschlüsse, für die bisher nur wenige Modelle auf dem Markt erhältlich sind, stellt die FSFE auch einige Testgeräte bereit.

Aufgrund von Erfahrungen, die wir in in der Vergangenheit gemacht haben, müssen wir davon ausgehen, dass einige ISPs darauf setzen werden, ihre Kunden zur Nutzung ihres jeweiligen Standardrouters zu zwingen. Unitymedia etwa erfordert eine telefonische Registrierung des neuen Gerätes, vorstellbar ist auch der Ausschluss von Bestandskunden von dem neuen Recht oder die Verweigerung des Supports.

Die FSFE möchte sicherstellen, dass solches Fehlverhalten öffentlich gemacht wird und dafür brauchen wir deine Hilfe. Wenn du Kunde eines deutschen Internetanbieters bist, bitten wir dich, dein neues Recht auszuüben und ein alternatives Gerät zu verwenden – idealerweise eines mit einer Firmware, die Freie Software ist.

Thursday, 21 July 2016

Transfer Public Links to Federated Shares

Deutsch – Björn Schießle's Weblog | 09:56, Thursday, 21 July 2016

Transform Public Links to Federated Shares

Transform a public link to a federated share

Creating public links and sending them to your friends is a widely used feature of Nextcloud. If the recipient of a public link also has a Nextcloud or ownCloud account he can use the “Add to your Nextcloud” button to mount the content over WebDAV to his server. On a technical level all mounted public links use the same token, the one of the public link, to reference the shared file. This means that as soon as the owner removes the public link all mounts will disappear as well. Additionally, the permissions for public links are limited compared to normal shares, public links can only be shared read-only or read-write. This was the first generation of federated sharing which we introduced back in 2014.

A year later we introduced the possibility to create federated shares directly from the share dialog. This way the owner can control all federated shares individually and use the same permission set as for internal shares. Both from a user perspective and from a technical point of view this lead to two different ways to create and to handle federated shares. With Nextcloud 10 we finally bring them together.

Improvements for the owner

Public Link Converted to a Federated Share

Public link converted to a federated share for bjoern@myNextcloud.net

From Nextcloud 10 on every mounted link share will be converted to a federated share, as long as the recipient also runs Nextcloud 10 or newer. This means that the owner of the file will see all the users who mounted his public link. He can remove the share for individual users or adjust the permissions. For each share the whole set of permissions can be used like “edit”, “re-share” and in case of folder additionally “create” and “delete”. If the owner removes the original public link or if it expires all federated shares, created by the public link will still continue to work. For older installations of Nextcloud and for all ownCloud versions the server will fall-back to the old behavior.

Improvements for the user who mounts a public link

After opening a public link the user can convert a public link to a federated share by adding his Federated Cloud ID or his Nextcloud URL

After opening a public link the user can convert it to a federated share by adding his Federated Cloud ID or his Nextcloud URL

Users who receive a public link and want to mount it to their own Nextcloud have two options. They can use this feature as before and enter the URL to their Nextcloud to the “Add to your Nextcloud” field. In this case they will be re-directed to their Nextcloud, have to login and confirm the mount request. The owners Nextcloud will then send the user a federated share which he has to accept. It can happen that the user needs to refresh his browser window to see the notification.
Additionally there is a new and faster way to add a public link to your Nextcloud. Instead of entering the URL to the “Add to your Nextcloud” field you can directly enter your federated cloud ID. This way the owners Nextcloud will send the federated share directly to you and redirect you to your server. You will see a notification about the new incoming share and can accept it. Now the user also benefit from the new possibilities of the owner. The owner can give him more fine grained permissions and from the users point of view even more important, he will not lose his mount if the public link gets removed or expires.

Nextcloud 10 introduces another improvement in the federation area: If you re-share a federated share to a third server, a direct connection between the first and the third server will be created now so that the owner of the files can see and control the share. This also improves performance and the potential error rate significantly, avoiding having to go through multiple servers in between.

Saturday, 16 July 2016

Anschlussfrage: Warum sind nachhaltige Geräte zudem noch technisch rückständig?

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 08:39, Saturday, 16 July 2016

Nachhaltige digitale Geräte werden leider nicht von großen, finanzstarken Herstellern entwickelt, weil das ihrem Geschäftsmodell, möglichst viele Geräte in möglichst kurzer Zeit zu verkaufen, widerspricht. Die Arbeit bleibt also bei Entwicklern mit oftmals sehr beschränkten Ressourcen, die sich auch nicht die technisch fortgeschrittensten Schaltkreise und Baugruppen leisten können.

So entstehen nur im Ausnahmefall Geräte, die technisch auf der Höhe der Zeit sind.

Wenn diese Geräte als nachhaltige Geräte ausgelegt sind, sollen sie möglichst lange genutzt werden. Damit das möglich ist, müssen diese Geräte leicht zu reparieren sein, möglichst vom Nutzer. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist zu sichern. Auch das ist für die großen Hersteller nicht attraktiv.

Möglichst lange Nutzung bedeutet aber (fast) unvermeidlich, dass die Geräte technisch immer mehr veralten. Dem kann dadurch begenet werden, dass die Software ständig weiter entwickelt wird und auf diese Weise die Funktionalität der Geräte verbessert und erweitert wird. Das ist selbstverständlich nur möglich, wenn Freie Software eingesetzt wird.
Dem kann aber auch dadurch begenet werden, dass die Geräte aufgerüstet werden können: schnellere, größere Speicher, leistungsfähigere Prozessoren, höher auflösendere Grafik, all das sollte möglch sein. So wird immer nur ein Baustein im Gerät ersetzt, der Rest kann weiter genutzt werden. Im Idealfall können die ausgetauschten Teile als Ersatzteil verwenden werden, wenn sie noch funktionsfähig sind.

Wie bei der Attraktivität der nachhaltigen Geräte stellt sich die Frage, ist für mich Nachhaltigkeit ein Wert für den ich bereit bin, Einschränkungen, hier technische, in Kauf zu nehmen; oder ist mir eine schnelle Grafik wichtiger als Nachhaltigkeit.

Ein gutes Beispiel für das Gesagte, ist das von mir schon mehrfach erwähnte EOMA68 Projekt. Der Entwickler auf der Grundlage einer überzeugenden Konzeption in jahrelanger Einzelarbeit das Gerät so weit entwickelt, dass nun die Finanzierung versucht werden kann. Hier besteht nach meiner Auffassung endlich die Möglichkeit, ein Gerät zu erhalten, das nachhaltig und bei Hard-und Software so frei wie gegenwärtig möglich ist. Dem Entwickler ist es übrigens gerade erst gelungen, als weiteres GNU/Linux Fedora 24 zu installieren.

Ich hatte bisher den Eindruck, dass Freie Hardware von der Freien-Software-Gemeinschaft dringend gewünscht wird. Wenn ich da richtig liege, sollte die FSFE (und die FSF) das Projekt unterstützen.

Thursday, 14 July 2016

Warum sind nachhaltige Geräte immer so wenig attraktiv?

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 18:57, Thursday, 14 July 2016

Neulich hatte ich Gelegenheit, mein LG-D855 mit einem Fairphone II zu vergleichen. Der Vergleich fiel deutlich zugunsten meines LG aus. Das Fairphone II ist klobiger, größer, insgesamt äußerlich deutlich weniger attraktiv. Muss das so sein? Ja, es muss so sein!

Das Interesse des Herstellers LG und der anderen großen Hersteller ist, möglichst schnell möglichst viel Geräte zu verkaufen und möglichst hohen Gewinn zu machen. Nach dem Kauf sollen die Geräte möglichst schnell durch neue ersetzt werden. Daran hat nicht nur LG Interesse. Schon die Hersteller der digitalen Schaltkreise fördern das. Die Investitionen, die aufgewendet werden müssen, um die nächst größere Packungsdichte der Schaltkreise zu erreichen, sind so hoch, dass sie sich nur rechnen, wenn eine noch größere Anzahl von Schaltkreisen verkauft wird. (Deshalb wird auch das IoT so gehyped.)

Die Geräte werden deshalb so gestaltet, dass sie äußerlich möglichst attraktiv erscheinen. Ohne Rücksicht auf Verluste! Da sie möglichst schnell ersetzt werden sollen, wird keine Gedanke auf Aspekte der Nachhaltigkeit verschwendet: Reparierbarkeit, Aufrüstbarkeit, Recycling, …, das macht die Geräte doch nur unnötig teuer (man streicht lieber die Differenz als Gewinn ein). Zudem werden Moden erzeugt, wobei insbesonders der Hersteller der Geräte für die iSheep Vorreiter ist.

Das Alles geht natürlich bei nachhaltigen Geräten nicht. Die Hersteller dieser Geräte stehen vor der äußerst schweren Aufgabe, Nachhaltigkeit als attraktives äußeres Merkmal an die Oberfläche des Gerätes zu holen. Ich kenne kein Gerät, bei dem das schon gelungen ist. Der Designer müsste auch genial sein. Zudem dürfen die Geräte nur so attraktiv sein, dass sie zum Erstkauf anregen. Die nachfolgende Geräte-Generation darf nicht so attraktiv sein, dass das alte Gerät entsorgt wird, bevor es wirklich verschlissen ist. Eine kaum lösbare Aufgabe. So werden es also weiterhin rationale Gründe sein müssen, die zum Kauf nachhaltiger Geräte führen. Da ist der Markt natürlich recht klein (aber wohl wachsend). Ändern wird sich das erst, wenn die Stellung der großen Hersteller durch nachhaltige Geräte zu wackeln beginnen sollte.

In einem Bereich kann man aber etwas Hoffnung haben. Da Software mit im Vergleich zur Hardware mit drastisch weniger Ressourcen entwickelt werden kann, scheint es möglich, daß nachhaltige Geräte in diesem Bereich einen Vorsprung erreichen. Verwendet der Hersteller Freie Software und gelingt es ihm eine engagierte Entwickler-Gemeinschaft aufzubauen, können wenigstens Sicherheitsupdates über einen wesentlich längeren Zeitraum angeboten werden, als bei den großen Herstellern (bei meinem LG bekomme ich schon lange keine Updates mehr). Es scheint aber auch möglich, dass die Software mit der Zeit leistungsfähiger und attraktiver als die der Ressourcenvernichter wird.

Und was wird nun mein nächstes Smartphone? Ein Fairphone II.

Wednesday, 13 July 2016

“Digitale Bürgerwehr: Berlin startet Blockwart-App”

egnun's blog » FreieSoftware | 06:06, Wednesday, 13 July 2016

Berliner Bürger können jetzt auch übers Smartphone Hinweise auf “Mängel oder Probleme im öffentlichen Raum”
direkt ans zuständige Ordnungsamt melden. Innensenator Frank Henkel (CDU) erhofft sich davon mehr Sicherheit und Sauberkeit.”

Der  gute, ordentliche Deutsche kann jetzt also eine App nutzen, um die Behörden darüber in Kenntnis zu setzen,
dass etwas seinen geordneten Tagesablauf stört, während er die fetten Unterarme auf die Fensterbank stützt.
Dadurch können die Einsatzkräfte viel schneller vor Ort sein und ermitteln bei Hundekotattentaten oder
Mensch und Leben gefährdenden Bauschutt auf den Gehwegen.
Aber Hauptsache, sie schreiben auch den noch so kleinsten Falschparker auf!
Denn wir haben ja nicht schon genug Probleme.

910.000 Euro hat sich -  laut “B.Z.” – Berlin diese proprietäre Applikation kosten lassen.

Wer von euch auf diesem proprietären Netzwerk Twitter ist, kann ja mal nach #starkesberlin gucken.
Unter diesem Hashtag finden sich noch mehr von Henkels “Errungenschaften” und denen der Berliner CDU.

“Für ein #starkesberlin ohne CDU im Senat.”

Monday, 11 July 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 9. Juli 2016

Florian Snows Blog » de | 17:31, Monday, 11 July 2016

Am 9. Juli 2016 gab es wieder ein Treffen der FSFE-Gruppe Franken, bei dem die üblichen Verdächtigen anwesend waren.  Wir sprachen über das Experiment der EU, Bürger zu fragen, bei welcher Freien Software ein Code Review durchgeführt werden soll.  Alle Anwesenden befanden es für schwierig, zu entscheiden ob hier bekannte Projekte besser geeignet wären oder kleinere, die weniger Unterstützer haben, da beide Möglichkeiten Vor- und Nachteile haben.

Auch LibreJS kam an mehreren Stellen zur Sprache.  Es handelt sich dabei um eine Browsererweiterung für Mozilla-Browser, die unfreies Javascript blockiert.  Es hakt hier noch manchmal mit der Erkennung Freier Scripte, aber es lohnt sich in jedem Fall, alle eingebundenen Dateien korrekt zu markieren, schon allein um Besucher wissen zu lassen, dass sie diese Freie Software, wie beispielsweise jQuery auch nutzen dürfen.

Ein großer Themenkomplex war Freiheit bei Mobiltelefonen.  Es ist hier schon nicht so einfach, gute Hardware zu finden, die Freie Software gut unterstützt.  Ein positives Beispiel war das Fairphone, für das es eine freie Android-Version gibt, aber auch hier gibt es Probleme mit dem Chipsatz, die dazu führen, dass in der freien Version, unfreie Blobs enthalten sind und dazu, dass die Replicant-Entwickler nicht für das Fairphone entwickeln wollen, weil beim Fairphone 2 trotz der Warnungen der Replicant-Entwickler ein Chipsatz zum Einsatz kam, der den Nutzer stärker in seiner Freiheit einschränkt.

Auch über NewPipe, den freien Youtube-Client für Android, den ein Teilnehmer unserer Gruppe entwickelt und über diverse Forks davon sprachen wir kurz.  Leider wusste keiner so recht, was diese Forks denn überhaupt anders machen als NewPipe selbst, was uns zum nächsten Thema brachte.

Die Seite FOSSDroid kam zur Sprache, weil es oft nicht ganz
einfach ist, in F-Droid die passende Anwendung zu finden.  Wenn man dann noch aus mehreren auswählen soll, kann man die Vor- und Nachteile der verschiedenen Programme nicht abschätzen und muss sie alle ausprobieren.  FOSSDroid füllt diese Lücke, indem man dort Kommentare für Apps hinterlassen kann, aber leider mit Disqus, das unfreies Javascript voraussetzt.

Weitere Themen waren der FSFE-Summit im Herbst, zu dem sich unbedingt alle Freunde Freier Software anmelden sollten und Schlüssellänge, Smartcards und NFC bei GnuPG, sowie die Frage, ob man sich vor Quantencomputern beim Verschlüsseln zumindest teilweise schützen kann.  Außerdem wurde die Frage geklärt, welche Zahlungsmittel bei einer Apokalypse noch funktionieren und ob Bitcoin nach einer überstandenen Apokalypse wieder einen Wert hätte.

Neben interessanten Diskussionen nahmen wir aber auch die weitere Planung in Angriff.  So möchten wir gerne wieder einen Stand für den Software Freedom Day organisieren, brauchen dazu aber Partner, so dass wir dieses Mal nicht nur Infomaterial verteilen, sondern auch Freie Software zum Anfassen präsentieren können.  Als möglicher Partner kommt hier die Professur für Open Source der Universität Erlangen-Nürnberg in Betracht.

Außerdem möchten wir gerne Vorträge in der Gegend halten und uns erscheint das Pecha-Kucha-Format dafür geeignet, vor allem, weil es hierfür auch einige Veranstaltungen gibt, bei denen wir Vorträge halten könnten.  Nächster Schritt wäre also, passende Folien zu erstellen.

Das nächste Treffen findet am Freitag, 12. August 2016 ab 19:00 Uhr im Backspace in Bamberg statt.  Details und alle weiteren Termine, gibt es im FSFE-Wiki.

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 07:24, Monday, 11 July 2016

Letzten Mittwoch fanden sich wieder die Communities FreieSoftwareOG und LugOG zum regulären Treffen zusammen.

Das Thema dieses mal lautete: “Fakturierung mit Freier Software” und zeigte den Anwesenden Interessenten auf, welche Möglichkeiten es im Bereich der Fakturierung für kleine bis Mittelständische Unternehmen bzw. auch Selbständige gibt.

Ausserdem bekamen wir’s mal wieder mit Windows 8 zu tun, welches durch GNU/Linux ersetzt werden sollte, sich eine Test-Installation via Dualboot aber nicht so ohne weiteres einrichten liess (Windows 8 legt sehr viele Partitionen an und lässt somit nichts übrig für ein weiteres Betriebssystem)…

Ausserdem wurde noch der angedachte “Linux-auf-dem-Stick” VHS-Kurs in Haslach kurz mit den anwesenden KiLUG-Mitgliedern besprochen.

Das nächste Treffen ist für den 03.08. angesetzt, wie immer der erste Mittwoch im Monat.

Friday, 08 July 2016

Fellowship-Treffen am 14.07. in der E-LOK

egnun's blog » Netzpolitik | 07:32, Friday, 08 July 2016

Hallo ihr Fellows und Felinen,

am kommenden Donnerstag (14.07.) wird in der Berliner E-LOK das nächste unserer monatlichen
Fellowship-Treffen der Berliner Fellowship-Gruppe stattfinden.[1][2]

Definitiv nicht nur für Programmier_innen interessant,  ist der geplante
Vortrag zum Themenkomplex “(Freies) BIOS/LibreBoot/Intel ME”!

Zudem wird Erik Albers noch ein paar Worte zum kommenden ersten FSFE Summit verlieren.

Außerdem darf ich noch hinzufügen:
“In der e-lok gibt es gutes Essen und Getränke zu angenehmen Preisen; gute Stimmung darf selbst mitgebracht werden. Mit dem offiziellen Beginn ist gegen 20:00 Uhr zu rechnen; falls Ihr was Essen möchtet, bietet es sich also an, schon etwas früher zu kommen. Nach Ende unseres Programms gibt’s aber natürlich auch noch die Gelegenheit andere Fellows und Freunde freier Software wiederzutreffen oder kennenzulernen.”

Kommt zahlreich und bringt eure Freund_innen mit.

Ich freu’ mich auf euch! :)

[1] https://wiki.fsfe.org/Events/Berlin/2016-07-14

[2] https://wiki.fsfe.org/LocalGroups/Berlin

Sunday, 03 July 2016

Hello Planet Fellowship – Free Software Foundation Europe

Do-FOSS | 13:45, Sunday, 03 July 2016

planet.fsfe.org/de führt seit kurzem Blogbeiträge von Do-FOSS

Do-FOSS Plussy

Bild: +Do-FOSS (Lizenz: FSFE)

Die Blogbeiträge von Do-FOSS sind seit kurzem auch beim deutschsprachigen Blog-Aggregator der Free Software Foundation Europe (FSFE) auf Planet Fellowship (de) zu lesen. Do-FOSS freut sich Teil des Fellowships der FSFE zu sein.

CC0
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier.

The post Hello Planet Fellowship – Free Software Foundation Europe appeared first on Do-FOSS.

Tuesday, 28 June 2016

“Den Kompromiss als Ziel. SPD 2016.”

egnun's blog » Netzpolitik | 03:10, Tuesday, 28 June 2016

"Den Kompromiss als Ziel. SPD 2016"

Ich wollte einfach diesen Post hier mit euch teilen
(auch wenn er von einem unfreien Netzwerk kommt):

https://twitter.com/aahsh/status/745247185827143680

 

Monday, 27 June 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 20. Mai 2016

Florian Snows Blog » de | 18:39, Monday, 27 June 2016

Am 20. Mai fand wieder ein Treffen der FSFE-Gruppe Franken statt. Dieses Mal waren wir zum ersten Mal im nürnberger Hackerspace K4CG. Es kamen einige Altbekannte wieder zum Treffen und wir konnten einen neuen Teilnehmer kennenlernen.

Wir sprachen ausgiebig über den FSFE-Summit im Herbst und über Chris Ideen für den Vortrag zu seinem LED-Plussy, den er für den Summit eingereicht hat.

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem LED-Plussy ging es um Codehosting-Plattformen, die sich der Freiheit verpflichtet sehen. Es ist gar nicht so leicht, hier eine gute Plattform zu finden. Github ist sicher die bekannteste und bietet viel Komfort, aber in der Welt der Freien Software haben wir uns gerade dem Prinzip verschworen unsere Freiheit nicht für etwas mehr Komfort zu verschenken. Github gibt Nutzern leider schlechte Ratschläge für Lizenzen und ist selbst unfrei. Als Alternative kann beispielsweise NotABug.org verwendet werden. Die Plattform läuft mit Freier Software und auch das ausgelieferte Javascript ist frei, wird aber aktuell noch nicht korrekt gekennzeichnet, so dass LibreJS hier noch meckert. Ich stehe aktuell mit den Betreibern in Kontakt und sie würden das Problem gerne beheben. Chris hat sich aus Sicht der Freiheit für eine der besten Varianten entschieden und verwaltet das die Plussy-Software nun auf GNU Savannah.

Außerdem sprachen wir über eine satirische Seite zu Überwachung, die von einem unserer Teilnehmer erstellt wurde. Dr. Spitzel ist eine schön aufgemachte Website, auf der für ein Fake-Produkt geworben wird, das die Gesundheit verbessert und einen im Gegenzug ausspioniert. Spitzel ist übrigens deswegen der Name des Produkts, weil im Oberpfälzischen das auf der Seite abgebildete Gebäckstück Spitzel heißt.

Dr. Spitzel erinnert sehr an einige Ideen, die während des FSFE-Kampagnen-Workshops aufkamen, weswegen wir einige Videos zu Fluchthelfer, JavaZone, Writing Bad und zu einer Fake-Werbung für Mercedes ansahen. Vorsicht: Die roten Links gehen zu Youtube, also am besten über TOR und per Youtube-DL abrufen, um der Überwachung zu entgehen und ein Videoformat zu erhalten, das gut für Freie Software ist.

Insgesamt war das Treffen recht erfolgreich, auch wenn wir unbedingt mal wieder ein Planungstreffen für zukünftige Aktivitäten brauchen, zu dem dann auch mehr Teilnehmer kommen müssten.

Das Juni-Treffen musste leider trotz zahlreicher Versuche des Koordinators den Termin noch irgendwie freizuschaufeln leider ausfallen. Deswegen findet das nächste Treffen am 9. Juli 2016 (wieder im K4CG) statt.  Nähere Infos gibt es im Wiki.

Saturday, 25 June 2016

taz.de: “Netzwerk der AfD-Vize-Chefin: Von Storchs Datenimperium”

egnun's blog » Netzpolitik | 19:22, Saturday, 25 June 2016

“Eine Netzaktivistin durchwühlte das Darknet der von Storchs. Jetzt ermittelt Berlins Datenschutzbeauftragte. Es geht um rechte Propaganda.”

https://taz.de/!5313894/

 

Monday, 20 June 2016

VHS-Kurs in Offenburg: “Kreativ mit Scribus und Gimp”

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 09:49, Monday, 20 June 2016

Am vergangenen Wochenende (Freitag/Samstag) hielt ich einen Kurs an der Offenburger VHS zum Thema “Eigener Flyer mit Scribus und Gimp”.

Mit etwas Glück kam der Kurs überhaupt erst zustande, da bis 1 woche zuvor noch zuwenige Teilnehmer (Minimum war 5) angemeldet waren.

Nach einigem Hickhack fand er trotz nur 4 Teilnehmern kulanterweise doch noch statt.

In den ersten drei Stunden am Freitag Abend stellte ich zunächst die Community vor und referierte ein wenig über das Grundkonzept von Freier Software und der Gemeinschaft darum.

Und daß es eben dieser Gemeinschaft und dem philosophischen Konzept “Free as in Freedom” zu verdanken ist, daß solche tollen, ausgereiften Programme für DTP und Bildbearbeitung jedermann zur Verfügung stehen.

Der Kursinhalt an sich begann dann mit der “Installation” der portablen Versionen von Scribus und Gimp und einer kurzen Übersicht der Bedienung/Konzepte dieser Programme.

Am folgenden Samstag lernten die Teilnehmer, wie man auf recht einfache Weise ein Bild mit Gimp freistellt und exportiert.

Ein Ausflug in das Konzept der Ebenen, welches in Scribus und Gimp zur Anwendung kommt wurde ebenfalls noch eingeschoben.

Letztendlich fertigten wir über die 6 Samstags-Stunden einen rudimentären Flyer an, den die Teilnehmer mit dem erworbenen wissen noch weiter ausbauen können.

Natürlich habe ich immer mal wieder bei passenden Gelegenheiten Freie Software Themen eingeflochten, wie beispielsweise offene Formate, Creative Commons (wegen der Bilder für den Flyer) oder GNU/Linux.

Da die Teilnehmer relativ großes Interesse an letzterem Thema zeigten, und wir mit dem “Hauptthema” sehr gut durchgekommen sind, nutzte ich die letzten 20 Minuten noch für eine kurze Live-Vorstellung einer GNU/Linux Distribution.

Alles in Allem denke ich, haben die Teilnhemer einiges mitnehmen können, und zwar nicht “nur” das Wissen, wie man ein Bild freistellt und mit Scribus einen Flyer erstellt, sondern einen generellen Überblick über Freie Software und die Communities.

Ich hoffe, daß sich der eine oder andere beim nächsten Treffen sehen lässt…

Monday, 13 June 2016

Erster Corso Leopold 2016: Die FSFE war dabei

fsfe – softmetzbetrieb | 21:18, Monday, 13 June 2016

Am vergangenen Wochenende wurde die Leopoldstraße im Münchner Stadtteil Schwabing wie jedes Jahr um diese Zeit für ein ganzes Wochenende gesperrt, um Platz für eines der größten Straßenfeste der Welt, den Corso Leopold, zu machen. Auch die Free Software Foundation Europe war wieder mit von der Partie.

Kaum aufgebaut, gab es schon die ersten Gespräche

Kaum aufgebaut, gab es schon die ersten Gespräche

An den beiden Tagen führten wir viele interessante Gespräche, händigten massenweise Flyer zu Freier Software und Offenen Standards aus und luden besonders interessierte Menschen zum monatlichen Open-Source-Treffen ein, in dessen Rahmen sich auch unsere FSFE-Gruppe trifft.

Ein besonderes Highlight für uns waren die druckfrischen Flyer „Acht Freie Computerprogramme, die Deine Rechte als Nutzer/-in respektieren und schützen.“. In mittlerweile sieben verschiedenen Serien stellen wir thematisch sortiert jeweils acht Freie Software-Programme vor. Die meisten dieser Programme laufen auch auf proprietären Betriebssystem und wir hoffen damit den Interessierten einen sicheren und niederschwelligen Einstieg in die Freie Software-Community zu ermöglichen  Neben einem verbesserten Layout gibt es nun auch die korrespondierende Webseite https://mehr-freiheit.org.

Viele Angesprochene wussten bereits, was Freie Software ist. Da es eines unserer Kernanliegen ist, Freie Software in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen, finden wir diese Entwicklung natürlich richtig prima und sind hoch motiviert, auch in Zukunft mit dieser Arbeit weiter zu machen.

Als wir vor ein paar Jahren unseren ersten Stand beim Corso Leopold hatten, waren wir unsern digitalen Themen noch eher Außenseiter. Inzwischen hat sich ein mit jedem Mal größer werdendes Netzwerk von Ständen, welche Themen rund um digitale Selbstbestimmung haben, gebildet. Neben dem Münchner Wikimedia-Stammtisch und den Münchner Freifunkern fanden wir uns diesmal in der Gesellschaft von Serlo und Kiron, zwei Anbietern von offenen Lernplattformen bzw. freien Lehrmitteln, wieder. Beide haben einen starken Fokus auf die Bildung von Geflüchteten und nutzen dabei in großen Teilen auch Freie Software.

In unserem direkten Umfeld fanden sich außerdem noch mehrere Stände von Geflüchteten- und Hilfsorganisationen wie dem Heimatstern e.V., der Intereuropean Human Aid Association sowie der German Alliance for Civilian Assistance e.V. (Achtung: Leider Facebook!) Im Gespräch mit Aktivist*innen dieser Organisationen kam das Gespräch auch auf den Einsatz Freier Software aber auch die Notwendigkeit für Silo-Dienste wie Facebook um das Netzwerk der Helfenden zu koordinieren und neue Aktive zu gewinnen. Dieses Dilemma wird durchaus gesehen, allerdings stellen die proprietären Dienste einen unverzichtbaren Kanal für deren Arbeit dar. Wir helfen aber gerne mit, Freie Software zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Helfenden einzusetzen und haben erste Kontakte aufgenommen.

Etwas überschattet wurde der diesjährige Corso durch den Versuch der rechtspopulistischen AfD, sich in die Veranstaltung einzuklagen. Nachdem auch das nicht geklappt hatte, stellten sich die Ewiggestrigen direkt neben den Corso Leopold an der Münchner Freiheit. Leider fanden sich in einigen Luftballon-Sträußen auch der ein oder andere blaue-braune. Aber da München bunt ist, wurden am Sonntag viele schöne Farben im nächsten Umfeld der Störer vom rechten Rand auf der Straße verteilt.

Bunt statt AfD von @annewild_muc (https://twitter.com/annewild_muc/status/741995701928890368/photo/1).

Bunt statt AfD von @annewild_muc (https://twitter.com/annewild_muc/status/741995701928890368/photo/1).

 

Alles in Allem war der Corso für uns ein riesiger Erfolg. Insbesondere auch, weil lange nicht feststand, ob wir überhaupt einen Stand auf die Beine gestellt bekommen, war die Freude große als dann richtig gut geklappt hat. Auch die prognostizierten Gewitter und Regenschauer blieben weitestgehend aus, ja sogar die Sonne ließ sich zeitweise blicken.

Wir danken den vielen Menschen, die uns an diesem Wochenende ihre Zeit geschenkt haben, natürlich dem Orga-Team des Corso-Leopolds das aktiv die „Insel der digitalen Selbstbestimmung“ immer weiter wachsen lässt, den anderen Ausstellenden die München und den Corso mit ihrer Arbeit bereichern sowie dem Cafe Netzwerk, mit dessen Mitteln wir unsere Flyer drucken konnten.

Wir freuen uns schon auf den 10./11. September 2016, wenn der Corso zum zweiten Mal in diesem Jahr die Autos aus Schwabing verdrängt.

Linuxwochen Linz 2016

gegenstrom. - Planet FSFE | 10:56, Monday, 13 June 2016

Hallo Planet!

Zum vierten Mal jähren sich die Linuxwochen Linz im Wissensturm. Etwas besonderes war sicher, dass die Veranstaltung von der Linzer Fellowship-Gruppe der FSFE Freizeichen organisiert wurde.

Simon Hornbacher, Koordinator der Linzer Fellowship-Gruppe Freizeichen und Mitglied im österreichischen Team der FSFE, eröffnete die Linuxwochen Linz mit seinem bereits aus den Linuxwochen Wien bekannten, aber leicht angepassten Vortrag zum Thema Copyleft for the Rest of Us.

Simon im Vortrag "Copyleft for the rest of us"
Simon bei der Keynote für die Linuxwochen Linz 2016

“Copyleft software licenses, such as the GNU GPL family, try to protect and ensure the users’ software freedom by requiring developers to “share alike”. But what does that even mean? There are a lot of fears and misconceptions surrounding copyleft licenses and copylefted code.”

Folien: Copyright for the rest of us

Franz Theisen, Vertriebsmitarbeiter für Österreich bei Red Hat, war in privater Mission unterwegs und legte uns dar, wie man Schmutzkampagnen, auch FUD (Fear, Uncertainity and Doubt) genannt, gegen Freie Software respektive Open Source begegnen kann.

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Franz Theisen begegnet FUD

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Wir sehen die Vielfalt einer Schmutzkampagne

Wir lernen die Vielfalt einer Schmutzkampagne kennen und sehen was schlussendlich beim oberflächlichen Lesen diverser FUD-Schlagzeilen hängen bleibt. Sogleich widerspricht und entkräftet der Vortragende mit spannenden Beispielen die vermeintlichen Argumente, zeigt die Fallstricke auf und gibt uns Möglichkeiten an die Hand, um so manchem FUD in Gesprächen zu begegnen.

Folien: Combat the FUD

Weitere Themen aus dem Programm der Linuxwochen Linz waren unter anderem ein Beitrag zum Zeichen- und Malprogramm Krita (Folien), der sich mit grundsätzlichen Fragen zu dem bekannten Programm beschäftigte, wie auch eine Einführung zu Cross-Compiling (Folien) war im Programm zu finden.

Mehr Ausdauer wurde im 90-minütigen Vortrag zum Thema Mailsystem(e) unter Linux von @MacLemon gefordert.

“Mailservices unter Linux – Das bedeutet viel Arbeit. Für einen „ordentlichen“ und zeitgemäßen Mailserver sind zahlreiche zusätzliche Komponenten und Konfigurationen notwendig, um ihn sicher und interoperabel zu machen. In dieser “Tour de Force” versuchen wir Euch die wichtigsten Themen rund um das Aufsetzten und Betreiben von Mailservices näher zu bringen.”

Folien: Mailsystem(e) unter Linux

Abschließend gab es noch einige spannende Blitz-Vorträge – aber schaut am besten selbst auf der Programmseite nach.

Ich freue mich schon auf die LiWoLi 2017!

Saturday, 11 June 2016

FairPlanet 2016

Hacking Linz » FSFE | 19:54, Saturday, 11 June 2016

Heute vor einer Woche fand die FairPlanet im Linzer Volksgarten statt.

Ein genauerer Bericht ist schon auf Chris’ Blog zu finden, der eigens aus Wien angereist war. Deshalb gibt’s von mir nur mehr ein paar Fotos vom Stand:

Unser Standplatz

Der fertige Stand

Infomaterial

Ankündigung: Projekt Turtlestich zu Gast

gegenstrom. - Planet FSFE | 04:16, Saturday, 11 June 2016

Hallo Planet!

Am 17.06.2016 findet das regelmäßige Fellowship-Treffen der Wiener Ortsgruppe in den Räumlichkeiten der Österreichischen Computer Gesellschaft (Wollzeile 1, 1010 Wien) statt.

Turtlestitch
Bild mit freundlicher Genehmigung von turtlestitch.org

Andrea Mayr-Stalder ist zu Gast und stellt ab 18:30 Uhr das Projekt Turtlestitch vor, eine auf Freier Software basierende Plattform zum Erstellen von Stickmustern zur Ausgabe an Stickmaschinen.

Wir werden erfahren, was Sticken und Programmieren gemeinsam haben, und den Prozess von der Erstellung der Vorlage bis hin zum tatsächlichen Sticken begleiten. Anschließend erläutert Andrea die Herausforderungen und Probleme in Bezug auf Freie Formate und Freie Software.

Ein anderes, vergangenes Projekt mit Andrea Mayr-Stalder war die Linux-Distribution “JUX” für Kinder – und so ist auch das Projekt Turtlestitch wieder ein Bildungsprojekt geworden, baut es doch auf Snap! auf, einer visuellen, drag-and-drop-Programiersprache, die auch Nicht-Entwicklern ein Werkzeug an die Hand gibt. Die enge Verwandtschaft zu Scratch ist natürlich ebenfalls kein Zufall.

Zum Eintrag der Veranstaltung auf Seiten der FSFE

Monday, 06 June 2016

Informationsstand zu Freier Software und den Communities in Offenburg

Infos der Community "FreieSoftwareOG" | 13:23, Monday, 06 June 2016

Nachdem ich freundlich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß man mich schon für tot hielt (Danke, Matthias!) ;-)

versuche ich wieder ein wenig mehr “Dokumentation” unseres kleinen Beitrags zur freie-Softzware-Gemeinde beizutragen.

Anfangen möchte ich damit, daß unser regelmäßiges Communitytreffen immer noch rege besucht wird (im Schnitt 8-12 Teilnehmer) und es durch gestigenen Bedarf mittlerweile sogar einen “Ableger” in Haslach gibt. Die KiLUG (Kinzigtäler Linux User Group, www.kilug.de) trifft sich ebenfalls monatlich und deckt den Bereich zwischen Freiburg und Offenburg ab.

Unsere Themen sind gut durchmischt, mal geht’s um spezifische Anwendungen, mal mehr um Technik (letztes mal zeigte ich, wie man selbst Programme kompiliert), dann wieder mal um Freifunk oder den RaspberryPi…

Ich werde nach jedem Treffen ab jetzt wieder ein paar Worte hier im Blog schreiben.

Gestern hatte ich mal wieder einen Infostand am verkaufsoffenen Sonntag.

Das Wetter spielte anfangs nicht so ganz mit, ab 14:00 Uhr wurde es dann jedoch richtig sonnig und heiss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechend waren auch die Besucherzahlen insgesamt recht hoch.

Interesse an Freier Software und den Communities war nicht gerade überwältigend, dennoch habe ich fast alle Flyer losbekommen und auch noch dem einen oder anderen die Infos zur Mailverschlüsselung mitgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich seit 18 Jahren im Marketing arbeite, weiss ich ja, daß Präsenz einen guten Teil der Öffentlichkeitsarbeit ausmacht.

Viele haben meine Auslage und die Plakate “aus der Ferne” betrachtet/gelesen, hielten kurz inne und gingen dann weiter.

Das muss ja nicht Desinteresse bedeuten. Vielmehr sehe ich es so, daß diejenigen nun wissen, “Ah, da gibts was dazu in Offenburg”…

In diesem Sinne mach’ ich weiter wie bisher…

Sunday, 05 June 2016

Fair Planet 2016 in Linz

gegenstrom. - Planet FSFE | 14:35, Sunday, 05 June 2016

Hallo Planet!

Das Motto von Fair Planet ist „Ein Fest verändert“ – wir vernetzen Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz gemeinsam in einem Sommerfest. Ähnlich wie auch auf der Veganmania in Wien, standen kulinarische Köstlichkeiten (regional/ökologisch nachhaltig/fair…) im Zentrum des Festes. Und doch machte das Fest auch vor diversen Handwerkswaren, Kleidung, Schuhen und anderen dem Gemeinwohl verschriebenen Projekten wie der Bank für Gemeinwohl nicht halt.

In Linz traf ich auf ein hoch motiviertes und engagiertes 5-köpfiges Team um die Fellows des Linzer Freizeichen und da ich erstens hoffnungslos zu früh vor Ort und zweitens zwischen Aufbau und Beginn noch viel Zeit war, waren wir gezwungen die Lücke mit einem ausgiebigen Brunch zu füllen (ohhh…. :-).

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Beim Aufbau packte jeder an

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Freizeichen erklärt Freie Software

Auch die Fair Planet zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass wir von der FSFE und dem Fellowship über den Tellerrand hinaus blicken. Informationsstände und Vorträge müssen durch uns in die anderen Gemeinschaften hineingetragen werden und nicht anders herum. Ich wünsche mir mehr mutige Ausflüge!

Leider hatte ich nur begrenzt Zeit und musste bald wieder zurück nach Wien, da noch Vorbereitungen für den Socializing Sunday anstanden.

Danke das ich dabei sein durfte, liebes Freizeichen!