Planet Fellowship (de)

Thursday, 19 May 2016

Veranstaltungen Österreich 2016

gegenstrom. - Planet FSFE | 06:47, Thursday, 19 May 2016

Hallo Planet!

Nachdem die Linuxwochen/ -tage in Wien und Graz erfolgreich abgeschlossen sind, blicken wir natürlich nach vorne. Ich möchte hier einen kleinen Überblick über die kommenden Veranstaltungen geben, auf denen das österreichische Fellowship mit Informationsständen und mehr vertreten ist.

Wenn du wissen möchtest wie du heute, oder in Zukunft die jeweiligen Teams an den Infoständen unterstützen kannst, schreib mir doch eine kurze E-Mail – ich melde mich umgehend bei dir.

Wie immer freuen wir uns riesig auf Besuche aus dem Fellowship an unseren Ständen!

Kommende Veranstaltungen

Veganmania in Wien – 25.-28. Mai

Veganmania Wien 2016 Das viertägige vegane Sommerfestival Veganmania Wien findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt! Vom 25. bis 28. Mai feiern wieder täglich 12.000 Gäste direkt vor dem MuseumsQuartier das größte vegane Sommerfest Europas!

Fair Planet in Linz – 04. Juni

Fair Planet 2016 Das Motto von Fair Planet ist „Ein Fest verändert“ – wir vernetzen Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz gemeinsam in einem Sommerfest. Heuer findet es am Samstag, 4.Juni 2016 im Linzer Volksgarten statt und lädt zahlreiche Organisationen und Betriebe ein, die für eine faire Welt einstehen.

Linuxwochen Linz – 11.-12. Juni

Linuxwochen Linz 2016 Wie schon die letzten zwei Jahre sind auch die diesjährigen “Linuxwochen” Linz ein zweitägiges Event rund um das thema “Freiheit in der Informationstechnologie”. Zu erwarten sind spannende Vorträge am Samstag den 11. Juni im Wissensturm (gleich beim Linzer Bahnhof, sehr gut zu erreichen für Besucher von außerhalb Linz).
Und 2-3 Workshops am Sonntag den 12. Juni im Hackerspace /dev/lol.

Socializing Sunday 2016 in Wien – 31. Juli

Fellowship of FSFE Der Socializing Sunday soll Gelegenheit bieten sich auch einmal außerhalb der gewohnten Arbeitstreffen oder den Standbetreuungen kennen zu lernen. So gibt es keine Agenda, keine Ziele die zu erreichen wären und natürlich keine Formalitäten!

Jeder ist eingeladen, der sich der FSFE und/oder den Fellowships verbunden fühlt. Ganz besonders würden wir uns auch über die Familien und Freunde der Fellows freuen. Der Socializing Sunday findet dieses Jahr am 31.07.2016 in Wien statt (der genaue Ort wird vorher noch angekündigt).

FSFE Summit 2016 in Berlin – 02.-04. September

FSFE Summit 2016 Wir feiern dieses Jahr 15 Jahre Existenz und wir widmen unser Treffen Euch, unserer Gemeinschaft in ganz Europa. Ihr seid diejenigen die uns stark gemacht haben. Der Summit wird kostenlos sein und partizipativ, um Freie Software Enthusiasten aus ganz Europa zu ermöglichen ihr Können und Wissen über Freie Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern – gemeinsam.

Der Summit wird ganztags am Wochenende des 3. und 4. September stattfinden. Ein Tag zuvor, am Freitag, veranstaltet die FSFE außerdem einen ganzen Tag über “Running successful business with Free Software”.

WearFair in Linz – 23. – 25. September

WearFair 2016 Von 23. – 25. September 2016 wird die WearFair & mehr, Österreichs größte Messe für einen nachhaltigen Lebensstil, in der Tabakfabrik Linz über die Bühne gehen. Bereits zum neunten Mal präsentieren mehr als 150 AusstellerInnen aus ganz Europa eine bunte Vielfalt an öko-fairen Alternativen und beweisen aufs Neue, wie modisch, genussvoll und innovativ Nachhaltigkeit sein kann.

Linuxday Dornbirn – ~November

Linuxday Dornbirn 2016 Der LinuxDay in Vorarlberg ist im 4 Ländereck von Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich mit bis zu 500 Besuchern die größte Veranstaltung zu Linux und Freier Software und wird von der Linux User Group Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der HTL Dornbirn organisiert.

Abgeschlossene Veranstaltungen

Linuxwochen Wien – 28.-30. April

Linuxwochen Wien Die Linuxwochen Wien finden vom 28.-30. April 2016 am FH Technikum Wien statt. Wie schon in den letzten 16 Jahren gehen die Linuxwochen Wien weit über Linux hinaus und repräsentieren den Open Source Gedanken in all seinen Facetten. Die Themenvielfalt reicht dabei von Open Source Saatgut bis zum passenden Open Hardware Rasenmäher-Roboter, oder von Open Source Mikrochip-Design bis zum 3D Druck für das Gehäuse.

Zum Bericht im Blog

Grazer Linuxtage – 29.-30. April

Grazer Linuxtage 2016 Interessierte sind auch heuer wieder eingeladen, sich auf den Grazer Linuxtagen rund um freie Software zu informieren. Die Non-Profit-Veranstaltung findet zweitägig, am 29.–30. April 2016, bei freiem Eintritt an der FH Joanneum Graz statt. Freitag nachmittags finden die Workshops statt, am Samstag können alle, die freie Software anwenden, administrieren oder entwickeln, ihren Wissensdurst bei mehreren parallelen Vortragsreihen und Infoständen stillen.

Zum Bericht im Blog

Tuesday, 10 May 2016

Freie Software im Koalitionsvertrag Baden-Württemberg

Deutsch – Björn Schießle's Weblog | 19:30, Tuesday, 10 May 2016

Landeswappen Baden-Württemberg

Am 13. März wurde in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt. Die nächsten 5 Jahre werden politisch von einer Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen und der CDU gestaltet. Am letzten Wochenende wurde hierfür der Koalitionsvertrag von beiden Parteien bestätigt. Ich nahm diese Gelegenheit zum Anlass, um mir den Koalitionsvertrag genauer anzusehen, insbesondere mit Blick auf Freie Software. Dabei wurde ich an mehreren Stellen fündig.

So heißt es im Abschnitt “Chance zur Entbürokratisierung”:

Wir werden die E-Government-Richtlinien und das Beschaffungswesen des Landes bei der IT-Beschaffung in Richtung Open Source weiterentwickeln.

Dies ist sehr zu begrüßen. Unter anderem fordern Organisationen wie die Free Software Foundation Europe (FSFE) oder die Open Source Business Alliance (OSBA) schon seit längerem, dass durch die Öffentlichkeit finanzierte Software unter einer Freie-Software-Lizenz veröffentlicht werden soll und dass bei Ausschreibungen Freie Software stärker beachtet wird. Gerade in diesem Jahr möchten beide Organisationen hierzu auch verstärkt aktiv werden.

Weiter heißt es im selben Abschnitt:

Auch die Bereitstellung freier Software und offener Bildungsressourcen (OER) durch das Landesmedienzentrum begrüßen und unterstützen wir.

Gerade Schulen, in denen die nächste Generation mit Software und Bildungsressourcen zum ersten Mal systematisch in Kontakt kommt, ist es von großer Bedeutung, dass von Anfang an ein Verständnis dafür entwickelt wird, wie man im Informationszeitalter nachhaltig Wissen und Information erarbeitet und veröffentlicht. Wie könnte dies besser geschehen als durch den praktischen Einsatz von Freier Software und freien Lerninhalten?

Im Abschnitt “Allianz Wirtschaft 4.0 für die Digitalisierung im Mittelstand” ist sogar ein ganzer Abschnitt Freier Software gewidmet. So heißt es dort:

Kleine und mittlere IT-Unternehmen im Land sind besonders aktiv in der Entwicklung von freier, quelloffener Software (Open Source) und in den damit verbundenen Dienstleistungen. Open Source bietet ebenso wie freie Standards und offene Formate große Chancen für ein herstellerunabhängiges Software-Ökosystem. Diese Ansätze wollen wir unterstützen.

Hier wird zurecht der Vorteil Freier Software zur Stärkung des Standorts gewürdigt. Freie Software ermöglicht es, lokale Unternehmen zu fördern und sowohl Wissen als auch Wirtschaftsleistung im Land zu halten. Darüber hinaus wird auf die Wichtigkeit eines herstellerunabhängigen Software-Ökosystems hingewiesen. Man darf gespannt sein, wie die konkrete Unterstützung und Förderung in den nächsten Jahren aussehen wird.

Der Abschnitt “DIGITAL@BW: Schulen mit Digitalisierung und Medienkompetenz” wird noch einmal ausführlicher auf die Rolle von Freier Software und Open Education Resources (OER) eingegangen:

Wir werden die pädagogisch begleitete Nutzung von E-Learning-Programmen im Unterricht vorantreiben und ihr Potenzial hin zu einer genau auf den einzelnen Schüler abgestimmten individuellen Förderung erschließen. Digitale Medien sind fächerübergreifend ebenso wie im Fachunterricht hilfreich. Entscheidend ist weniger die Technik als vielmehr das pädagogische Konzept. Wir setzen uns dafür ein, dass an den Schulen verstärkt freie Lern- und Lehrmaterialien (Open Educational Resources und Freie Software) genutzt werden können.

Gerade bei der fortschreitenden Digitalisierung der Schulen besteht die Gefahr, dass mit dem Einsatz von proprietärer Software frühzeitig Produktschulung betrieben wird, anstelle dass Konzepte gelehrt werden. Des Weiteren kann es schnell passieren, dass der Unterricht mehr oder weniger direkt zur Werbung für einzelne Unternehmen und Produkte genutzt wird. Auch darf der Lock-In Effekt nicht unterschätzt werden. Haben Schüler über viele Jahre hinweg gelernt, mit einer bestimmten Software zu arbeiten und viele Dokumente in proprietären Formaten erstellt, wird ein späterer Wechsel viel schwieriger. Dieses Risiko kann gemindert werden, indem die Schulen darauf achten, dass Dokumente in offen standardisierten Formaten erstellt und bereitgestellt werden.

Es ist zu begrüßen, wenn durch den Einsatz von Freier Software und Offenen Standards eine Bindung an einzelne Programme oder Unternehmen verhindert oder zumindest reduziert wird. Dies gelingt natürlich nur, wenn der Unterricht auch entsprechend aufgebaut ist. Die Wahl von freien Werkzeugen und offen Bildungsressourcen sorgen aber schon einmal für gute Grundvoraussetzungen.

Die Bekundungen zu Freier Software, Offenen Standards und offenen Bildungsressourcen hören sich durchweg positiv an. Wie man aus vergangenen Koalitionsverträgen weiß, bedeutet das aber nicht immer, dass auch alles entsprechend umgesetzt wird. Von daher bleibt es spannend zu beobachten was in den nächsten fünf Jahren in Baden-Württemberg im Bezug auf Freie Software passiert. Ich werde es mit großem Interesse verfolgen und freue mich, wenn ich im Laufe dieser Zeit über konkrete Umsetzungen berichten kann.

Friday, 06 May 2016

Veranstaltung “Linux im Alltag” im Rahmen des Linux-Presentation-Day am 30.4.2016 in Mülheim an der Ruhr

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 09:17, Friday, 06 May 2016

Veranstaltung “Linux im Alltag” im Rahmen des Linux-Presentation-Day am 30.4.2016 in der Volkshochschule in Mülheim an der Ruhr

Auch diese Aktion – wir haben sie “Linux im Alltag” genannt, da manche Besucherinnen und Besucher des Englischen nicht mächtig sind, war wieder recht gut besucht. Mit 32 Besuchern wohl weniger als in 2015, die Gespräche waren jedoch ähnlich interessant.

Fünf der Besucher werden beim nächsten Repair Café sein, um ihren Laptop auf Linux umarbeiten zu lassen.

Der Eingangsvortrag zu Ökobilanz von Rechnern und zur Klärung der Frage, was denn Freie Software sei und wie sich Betriebssystem zu Anwendungen verhält, legte eine gute Basis für weitere Gespräche.

Die Demonstration einer Installation weckte bei mehreren den Wunsch, in Zukunft mit Linux zu arbeiten.

Ein Fragebogen (natürlich ohne Erhebung der persönlichen Daten) bot die Möglichkeit, einiges zu erfahren. Die Auswertung findet sich hinter diesem Link: Evaluation: http://netzwerk-bildung.net/kurse-termine/EvaLiA-ergebnis.pdf

Projekt “nachhaltige Nutzung auch älterer Laptops mit Linux und Freier Software” erhält den RWE-Nachhaltigkeitspreis

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 08:00, Friday, 06 May 2016

Am 4.5.2016 ist dem Projekt “nachhaltige Nutzung auch älterer Laptops mit Linux und Freier Software” in Mülheim an der Ruhr der RWE-Nachhaltigkeitspreis zugesprochen worden.

In dem Projekt, das ganz wesentlich unserem Fellow Wolf-Dieter Zimmermann zu verdanken ist, werden Rechner von einem Datenstaubsauger” befreit, danach werden die Leute mit Informationen dabei unterstützt (im Repair Café, im Styrumer Treff und bei Linuxumrüstungen), wie sie ihren Rechner ein kleines bisschen sicherer und vor allem mit hervorragender Freier Software betreiben können.

Es ist zu hoffen, daß sich noch bei manchen die Einsicht durchsetzt, dass wir von Ressourcen zehren, die wir von den nächsten Generationen nehmen.

Weitere Informationen gibt es auf

netzwerk-bildung

Wednesday, 04 May 2016

Linuxwochen Wien & Grazer Linuxtage

gegenstrom. - Planet FSFE | 12:52, Wednesday, 04 May 2016

Hallo Planet!

Vorbei sind sie nun, die Linuxwochen in Wien und die Grazer Linuxtage. Spannend, vielfältig und gut organisiert, boten sie allen Interessierten eine Plattform für den Austausch und spannende Kontakte. Eine breite Palette an Vorträgen und Workshops stand zur Auswahl.

Natürlich war das österreichische Fellowship auch dieses Jahr mit einem Team aus 10 Fellows präsent. Unermüdlich wurden informative Gespräche geführt, hunderte Flyer und Aufkleber verteilt, sowie der komplette Bestand an T-Shirts (40 Stück) verkauft.

Die neuen No-Cloud T-Shirts entpuppten sich als wahre Standmagneten und schafften es sogar in die Futurezone – Chapeau an den oder die geistige/n Schöpfer/in!

FSFE Infostand in Graz
Der FSFE-Stand in Graz

Mehr Impressionen (v.a. von der MiniDebConf) gibt es zum Beispiel bei Horst Jens.

An dieser Stelle möchte ich noch auf zwei Vorträge aus dem österreichischen Fellowship von Simon zum Thema Understanding Copyleft und Franz Historie zum Thema Trigger Rally (Folien) hinweisen.

Understandung Copyleft
Simon beim Vortrag “Understanding Copyleft”

Vielen Dank an alle Helfer, den Infostand-Teams und die Vortragenden!

Die nächsten Stationen

Wednesday, 20 April 2016

Neues GNU/Linux-Unterstüzungsangebot in Mülheim an der Ruhr Styrum

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 07:57, Wednesday, 20 April 2016

Vom kommenden Samstag an wird es ein neues Unterstützungsangebot für Leute, die auf ein Freies Betriebssystem umsteigen wollen oder dabei Unterstützung bei der Einarbeitung oder der Lösung von Problemen haben wollen, geben. Das Angebot erfogt an jedem vierten Samstag im Monat in der Katholischen Arbeiter Bildung (KAB) im “Styrumer Treff” (Rosenkamp 3 in Styrum) von 10.00 bis 12.30 Uhr.

Sunday, 17 April 2016

FSFE Stand auf der FairPlanet 2016

Hacking Linz » FSFE | 13:22, Sunday, 17 April 2016

Update: wegen Schlechtwetter am ursprünglichen Termin wurde die FairPlanet auf den 4. Juni 2016 verschoben!

Am Samstag, dem 14. Mai 2016 findet im Linzer Volksgarten die FairPlanet statt und wir sind dabei!

Unter dem Motte „Ein Fest verändert“ soll dieses Sommerfest Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz zusammenbringen und zeigen, dass die Begriffe „vegan“, „öko“, „fair gehandelt“ und „regional” nichts mit Genussfeindlichkeit zu tun haben.

FairPlanet Logo

Wenn Du uns am Stand besuchen und mit uns über Freie Software und eine Freie Gesellschaft quatschen möchtest, dann schau doch vorbei!

Friday, 15 April 2016

Blog-Streik

stehmann's blog | 20:35, Friday, 15 April 2016

Es wird ernsthaft erwogen, die FSFE-Blogs abzuschaffen

Solange diese Gefahr im Raum steht, wird es an dieser Stelle keine weiteren Berichte mehr geben.

Ich arbeite doch nicht für den Papierkorb!

Ich bitte daher um Verständnis für meinen Blogstreik.

Sollte eine andere als die angekündigte Entscheidung fallen, werde ich dies an dieser Stelle sofort berichten.

Meinen Lesern danke ich für ihre Aufmerksamkeit.

Sunday, 10 April 2016

Außerordentliches Fellowshiptreffen ohne “Ehrengäste”

stehmann's blog | 19:11, Sunday, 10 April 2016

Am 04.04.2016 fand in Düsseldorf ein außerordentliches Fellowshiptreffen statt.

Es ist Tradition in Düsseldorf, dass der Aufenthalt “Prominenter” aus der FSFE zum Anlass eines außerordentlichen Fellowshiptreffen gemacht wird.

So sollte auch auf Wunsch vieler Teilnehmer des regulären Treffens am 30.03.2016 ein außerordentliches Fellowshiptreffen stattfinden.

Anlass ist der Aufenthalt unseres Präsidenten, Matthias Kirschner, und des Geschäftsführers der FSFE, Jonas Öberg, in Düsseldorf.

Treffen im “wirklichen Leben” fördern bekanntlich den Zusammenhalt und daher entspricht es einer guten Tradition, dass wir zu solchen Anlässen außerordentliche Fellowshiptreffen veranstalten.

Leider musste das Treffen aber trotz rechtzeitiger Einladung ohne die beiden stattfinden. Trotz der vorherigen Information hierüber fanden sich aber immerhin eine zweistellige Zahl von Teilnehmern ein, darunter vier Frauen.

Einige Teilnehmer brachten eingangs ihre Enttäuschung zum Ausdruck, weil sie Jonas gerne einmal kennengelernt hätten.

Nachdem die jüngste Vergangenheit erörtert worden war und ein neues Fellowship-Projekt, über das es demnächst mehr Informationen geben wird, vorgestellt worden war, fand ein Ortswechsel aus der Düsseldorfer Geschäftstelle, wo wir uns zunächst getroffen hatten, in freundliches Düsseldorfer Lokal statt.

Hier ging es vor allem um die Zukunft. Alle Teilnehmer brachten ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, sich auch künftig intensiv für Freie Software und Offene Standards zu engagieren.

Dabei wollen wir uns besonders für die Verwirklichung der Prinzipien der FSFE einsetzen. Die Verwirklichung von Demokratie, Transparenz, Pluralität, Konsistenz, Integrität und Zielgerichtetheit soll vorangebracht werden. Ideen hierzu wurden erörtert.

An diesem Abend wurden immer wieder die Gläser “auf die Freiheit” erhoben.

Inzwischen gibt es eine lebhafte Diskussion über die Verwirklichung der genannten Prinzipien innerhalb der FSFE und durch deren Führung.

Die Strukturen und Arbeitsweisen der FSFE sind auch vielen Fellows der FSFE nicht präsent. Daher ist es passend, dass wir Werner, der Gründungsmitglied der FSFE ist, dazu gewinnen konnten, uns beim nächsten regulären Fellowshiptreffen zu erläutern, wie die FSFE “funktioniert”.

Das nächste reguläre Treffen findet am 27.04.2016 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Der offizielle Teil des Treffens beginnt um 20:00 Uhr. Wer später kommt, verpasst also etwas.

Der offizielle Teil wird um 23:00 Uhr enden.

Gäste sind auch bei diesem Treffen wie immer herzlich willkommen.

Dezentrale soziale Netzwerke

stehmann's blog | 19:06, Sunday, 10 April 2016

Zu Diaspora, GNU social, MediaGoblin hielt Wolfgang beim Fellowshiptreffen in Düsseldorf am 30.03.2016 einen Vortrag und zwar besonders für alle, die “ihre Seele nicht an proprietäre, us-amerikanische Datenkraken verkaufen”, sich aber der Teilnahme an sozialen Netzwerken nicht gänzlich entziehen wollen.

Der Titel lautete: “Freie dezentralisierte soziale Netzwerke: (Schon) eine Alternative zu facebook, twitter und Co.?”

Nach der Vortellungsrunde beantwortete Wolfgang diese Frage mit einem klaren “Jein”. Er zeigte auf, was diese Dienste heute schon leisten können, aber auch, wo sie noch Schwächen haben. Dabei war der Vortrag weniger technisch, sondern nutzerorientiert. Demgemäß gab es auch praktische Demonstrationen, denn nichts ist anschaulicher und allgemeinverständlicher als ein praktisches Beispiel.

Wolfgang hat uns sowohl seine Folien, als auch einen Artikel über “Zentrale und verteilte soziale Netzwerke” zur Verfügung gestellt, der die Eigenschaften zentralisierter sozialer Netzwerke und verteilte sozialer Netzwerke darstellt und Beispiele für letztere aufführt.

In der anschließenden Diskussion erklärte sich Birgit bereit, auch unsere Treffen in verteilten sozialen Netzwerken anzukündigen.

Zum Schluss wurde an die Teilnehmer die Frage gestellt, ob es anlässlich des Aufenthalt unseres Präsidenten, Matthias Kirschner, und des Geschäftsführers der FSFE, Jonas Öberg, in Düsseldorf kurzfristig ein außerordentliches Fellowshiptreffen geben solle. Dies wünschten die meisten Teilnehmer und erklärten, sie würden dann kommen.

Die Strukturen und Arbeitsweisen der FSFE sind auch vielen Fellows der FSFE nicht präsent. Daher wurde dieses Thema auf dem Plaungstreffen im Januar gewünscht. Aufgrund aktueller Diskussionen ist es passend, dass wir Werner, der Gründungsmitglied der FSFE ist, dazu gewinnen konnten, uns beim nächsten regulären Fellowshiptreffen zu erläutern, wie die FSFE “funktioniert”.

Das nächste reguläre Treffen findet am 27.04.2016 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Der offizielle Teil des Treffens beginnt um 20:00 Uhr. Wer später kommt, verpasst also etwas.

Der offizielle Teil wird um 23:00 Uhr enden.

Gäste sind auch bei diesem Treffen wie immer herzlich willkommen.

Chemnitzer Linux-Tage 2016

stehmann's blog | 13:18, Sunday, 10 April 2016

“Wenn einer eine Reise tut, …”

Am 19. und 20. März 2016 fanden in Chemnitz die Linux-Tage statt. Auch in diesem Jahr fuhr wieder unser Bus dort hin. Wie üblich ging es bereits Freitagmittag um 12:15 Uhr auf dem Staufenplatz los. Der Bus machte einen recht ordentlichen Eindruck. Er fiel während der Fahrt auch nicht auseinander, aber … .

Die “Haltestelle” “FSFE-Büro in Bilk” entfiel, sodass es zügig zur Autobahn ging. Weitere Zustiegsmöglichkeiten waren in Essen, Dortmund und auf dem Autohof in Geseke. In Dortmund haben wir die Haltestelle ein wenig verpasst, sodass die dort Zusteigenden ein bisschen hinter dem Bus herlaufen mussten. Da wir in diesem Jahr in einem “Rekordtempo” nach Essen und durch das Ruhrgebiet fuhren, hatte Birgit die erfreuliche Aufgabe, die Zusteigenden zum früheren Eintreffen an den “Haltestellen” zu bewegen.

Da wir nicht vorab zum Standausladen zum Zentralen Hörsaal- und Seminar-Gebäude der Technischen Universität Chemnitz, sondern direkt zum Hotel fuhren, blieb noch Zeit zum Besuch beim “Griechen”, wo sich auch noch zwei weitere Gruppen eingefunden hatten, sodas wir schon die ersten Bekannten begrüßen konnten.

In der Nacht gab es weder Frost noch Schnee, aber dennoch sprang der Bus nicht an. Da war guter Rat und Hilfsbereitschaft gefragt, denn der Bus hat ein 24-V-System. Die Leistung zweier Pkw und eine sachgerechte Verkabelung ermöglichten dann doch noch eine Fahrt mit dem Bus zum Tagungsgebäude, auch wenn wir dort etwas später als geplant ankamen.

Da es dem herstellergebundenen Supportunternehmen in Chemnitz an diesem Samstag nicht möglich war, eine neue Batterie aufzutreiben, musste dieses Prozedere leider auch am Sonntag morgens und abends wiederholt werden, wobei Birgit die Helfer mit den Pkw organisierte. Die sehr nette Fahrerin durfte natürlich auch während der Ruhepausen den Motor des Busses nicht abstellen.

Eingang zum Tagungsgebaeude

Als wir dann am Tagungsgebäude ankamen, warteten die Standbetreuer der FSFE schon aufgeregt auf uns, denn wir hatten noch einen Karton Textilien aus dem Düsseldorfer Büro mitgebracht

Der Apache-OpenOffice-Stand war dank freundlicher Helfer schnell an Ort und Stelle gebracht und aufgebaut. Er wurde vom bewährten Team betreut. Wir konnten auch in Chemnitz die neue Feder der Apache Software Foundation präsentieren, was einer uns bekannten “Apachin” aus einem anderen Projekt gut gefiel.

Stand von Apache OpenOffice

Unsere Freunde von LibreOffice hatten leider auch in diesem Jahr wieder keinen Stand auf den Chemnitzer Linux-Tagen, sodass wir die üblichen, oft gestellten Fragen beantworten mussten. Nicht nur am Stand gab es gute Gespräche, sondern auch bei unseren gelegentlichen Rundgängen und im “VIP-Raum”, sowie beim samstagabendlichen Event.

Bild eines Rundgangs

Am Sonntagnachmittag wurde dann auch unser Stand von einem Kommitee des Veranstalters, das mit bewusst neutraler Miene die Reihen abschritt, zur Bewertung begutachtet und dokumentiert. Wir hoffen natürlich darauf, auch im nächsten Jahr wieder kommen zu dürfen.

Stand von Apache OpenOffice - von oben

Auch in diesem Jahr hat Birgit wieder alles bestens organisiert und wurde in souveräner Weise auch mit den geschilderten “Katastrophen” fertig. Chemnitz ist in jedem Jahr eine Reise wert, aber ohne “unseren” Bus, der auch in diesem Jahre wieder mit der freundlichen Empfehlung des Düsseldorfer Fellowship fuhr, wäre sie nur halb so schön.

GNU/Linux Unterstützung in Mülheim an der Ruhr

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 09:21, Sunday, 10 April 2016

Am gestrigen Samstag, dem 09. April 2016, fand im Medienhaus wieder das Repair-Cafe in Mülheim an der Ruhr statt, in dem auch Unterstützung bei der Installation und Nutzung von GNU/Linux angeboten wird. Im Vorfeld war es aufbauend auf guten Kontakten gelungen, einen Hinweis in der örtliche Pressen zu platzieren, in dem auch schon auf den kommenden Linux-Presentation-Day hingewiesen wird, der hier unter der Überschrift “Linux im Alltag” angeboten wird.
Im Ergebnis waren so viele Interessenten da, daß wir sie mit vier Leuten nicht alle zeitnah unterstützen konnten. Die Zahl der in den letzten 1,5 Jahren von Windows befreiten Rechner bewegt sich so langsam auf die Einhundert zu. Das Interesse für GNU/Linux ist also durchaus vorhanden. Um es zu bedienen, sind allerdings ein geeignetes Konzept (LInux im Alltag) und längere Vorarbeit nötig.

Friday, 01 April 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 1. April 2016

Florian Snows Blog » de | 18:41, Friday, 01 April 2016

Am 1. April 2016 sollte sich die FSFE-Gruppe Franken eigentlich wieder im Backspace in Bamberg treffen.  Leider saß ich als Koordinator aber dann alleine im Backspace.  Der Co-Koordinator konnte dieses Mal leider nicht, sonst wären wir zumindest wieder zu zweit gewesen.  Er hat aber schon letztes Mal angedeutet, dass er es dieses Mal zum ersten Mal nicht schaffen wird.

Die geringe Teilnahme ist sehr schade, weil wir dadurch natürlich wieder nichts besprechen können.  Im Juni findet in Nürnberg die OpenSUSEConference statt, zu der wir vielleicht einen Stand hätten organisieren können, aber beim nächsten Treffen ist das dann schon etwas knapp.  Veilleicht geht das über die Mailingliste.

Das Traurige ist, dass ich eigentlich nie wollte, dass sich Menschen an- oder abmelden müssen, wenn sie kommen oder eben nicht.  Ich hatte aber (außer beim ersten Treffen), nicht damit gerechnet, dass ich alleine dasitzen würde.  Jetzt überlege ich deswegen, Teilnehmer zu bitten sich kurz an- oder abzukündigen, damit ich nicht wieder allein dasitze.  Immerhin ist das im Backspace passiert und nicht in einem Lokal.

Na gut, damit das jetzt mit einem positiven Ausblick endet:  Falls ihr etwas ändern möchtet, um die Treffen spannender zu machen, dann schreibt mir bitte kurz.  Ich freue mich über jegliche konstruktive Kritik.

Edit:  Nachdem ich Norberts Kommentar gelesen habe, wurde mir klar, dass dieser Bericht missverständlich ist.  Es ist nicht als Beschwerde gemeint, schon gar nicht an die Teilnehmer, die sich überlegen neu dazu zu kommen.  Dieser Beitrag ist in erster Linie eine Überlegung, was wir als Koordinatoren anders machen müssen, damit wir mehr Teilnahme haben.  Ich schätze meine generell etwas negative Stimmung gestern Abend hat das in dem Bericht etwas überdeckt.  Ich hoffe diese Ergänzung klärt das auf.

Monday, 28 March 2016

Getting oldschool, oder: Wie ich uncool wurde

Deutsch – Max's weblog | 13:39, Monday, 28 March 2016

old-manLangsam tritt das ein, von dem ich gehofft habe, es möge mich nicht ereilen: Ich werde alt – zumindest gefühlt. Noch vor fünf bis zehn Jahren glaubte ich mich an der Spitze des neuen Ökosystems: Des Internets. Ich war der Meinung, diese Welt besser zu kennen als der Großteil der Menschheit. Kein Trend war vor mir sicher. Instant Messenger, Tauschbörsen, soziale Netzwerke, Diskussionsformen, Videoportale und all die lustigen und verstörenden Teile dieser neuen, digitalen und immer schneller werdenden Welt. Jedes neue Feature war ein Segen in meinen Augen.

Alter Mann

Und was ist heute? Lese ich von einer neuen tolle App, stöhne ich nur auf. Wird mir vorgeschlagen, Messenger X oder Y zu verwenden, rattern mir schon Ausreden durch den Kopf. Erfahre ich auf Portalen wie dem angesagten bento etwas über die „10 lustigsten Videos“ des letzten Jahres, kenne ich maximal eines davon – und das auch nur, weil im Spiegel oder so etwas darüber stand. Und bei jeder neuen Registrierung für einen Internetdienst, und sei es auch nur ein simpler Onlineshop, zieht mein Puls an.

Stellenanzeigen sind besonders frustrierend für mich. War ich mir früher – überspitzt gesagt – sicher, mit meinen coolen Internetproskillz auf dem Arbeitsmarkt gefragt zu sein, auch wenn ich die nächsten zwei Jahre Mathe schwänze, sind mir angesagte Jobs für junge Menschen schon jetzt teilweise zu hoch. Wird etwa für Internetredakteure oder Community-Manager verlangt, sich unter anderem gut in „Instagram, Snapchat, Periscope und flickr“ auszukennen, müsste ich zugeben, auf keinem dieser trendigen Netzwerke überhaupt einen Account zu haben, geschweige denn das geringste Interesse daran.

Am schlimmsten sind jedoch die Berichte in Fachzeitschriften über IT-Konferenzen. Wenn ich nur lese, dass wir in zehn Jahren unseren Alltag über ein Mikrofon steuern können, das unsere Spracheingaben direkt an Google oder Amazon schickt, würde ich am liebsten einen Flug in die hinterste Dritte Welt buchen.

Die Frage nach dem Warum

Der große Unterschied zwischen meinem damaligen und heutigen Ich beschäftigt mich daher schon seit einiger Zeit. Obwohl ich mir vorgenommen habe, etwa nie von meinen zukünftigen Kindern in Sachen Computern und Internet überholt zu werden, graut es mir schon jetzt davor, die dann angesagten Features zumindest verstehen zu müssen. Woran liegt diese über zehn Jahren angewachsene Verdrossenheit gegenüber dem Neuen? Ist dies gar kein spezifisches Phänomen, sondern tatsächlich ein ganz normaler Prozess?

Das fängt irgendwie schon bei dem Generationenunterschied an. Um die Wende herum geborene Kinder wie ich sind meist noch mit Windows 95 aufgewachsen. Zehn Jahre jüngere Menschen wissen teils nicht einmal mehr, wie man einen separaten Bildschirm anmacht. Das ist kein Vorwurf an die heutige Jugend, immerhin habe ich auch nie einen Commodore 64 in den Händen gehalten, trotzdem kann man ihn nicht ignorieren.

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Ein weiterer Grund könnte sein, dass mir die Sinnhaftigkeit heutiger Trends nicht wirklich klar ist. Warum Instagram, wenn man seine Fotos auch auf Facebook (wenn man es denn nutzt) Leuten zeigen kann? Warum muss ich meinen aktuellen Akkustand und das Wetter mit Peach teilen, wenn ich es doch auch einfach per gewöhnlichem Messenger schicken könnte? Gut, ältere Generationen dachte sich wahrscheinlich auch „Warum ICQ benutzen, wenn ich doch einfach telefonieren könnte?“.

Natürlich liegt es auch an der gesteigerten Aufmerksamkeit gegenüber Nachteilen, die mit der Nutzung eines Dienstes einhergehen. Jede neue angesagte App verlangt weitreichenden Zugriff auf meine persönlichen Daten. Und mit rasant gestiegenen technischen Möglichkeiten (Spracherkennung, Virtual Reality, Automatisierung, Drohnen…) steigt auch der Einfluss dieser neuen Technik auf unser Leben. Ich las etwa kürzlich über Visionen in der Möbelbranche: Man könne sein Zuhause einscannen, in ein Möbelcenter fahren und dort die ausgestellten Möbel mit einer VR-Brille in seine Zimmer projizieren (bzw. andersherum). Die logische Konsequenz: IKEA & Co. wissen ab sofort, wie mein Zimmer aussieht, welchen Stil ich bevorzuge, dass mein Schrank aus dem letzten Jahrtausend stammt und welche Möbel ich mir besonders angeschaut habe. Gruselig, zumindest für mein heutiges Ich.

All das zusammen verursacht, so glaube ich, bei mir diesen Trend zum „alt werden“: Sättigungsgefühl, Wertschätzung der gewohnten Werkzeuge, (berechtigte) Paranoia und auch einfach zu wenig Zeit, jedem coolen neuen Ding hinterherzulaufen, obwohl man genau weiß, dass es zu 90% in spätestens zwei Jahren in der Versenkung landet. Und ist das wirklich so schlimm?

Wie ist es bei Euch? Bin ich uncool? Seid Ihr es auch?

Thursday, 24 March 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 24. März 2016

Florian Snows Blog » de | 22:41, Thursday, 24 March 2016

Am 24. März 2016 traf sich die FSFE-Gruppe Franken wieder einmal in Nürnberg um aktuelle Themen rund um Freie Software zu diskutieren.  Dieses Mal war es leider nur eine sehr kleine Runde, aber dafür waren die Gespräche um so intensiver.  Wir sprachen über das Nachbauen von Hardware und darüber, dass Frameworks wie Qt das Programmieren mit C++ erst annehmbar machen.  Auch zukünftige Planungen waren ein Thema, das aber aufgrund der geringen Teilnehmerzahl nicht vernünftig besprochen werden konnte.

Dadurch, dass wir auf Teilnehmerwunsch versuchen Samstage für unsere Treffen zu vermeiden, findet das nächste Treffen schon nächste Woche statt.  Dort sind dann hoffentlich wieder mehr Teilnehmer dabei, damit wir weitere Aktionen besprechen können.

Wednesday, 16 March 2016

Debian ’mal anders installiert

stehmann's blog | 19:12, Wednesday, 16 March 2016

lautete der Vortrag von Frank auf dem Fellowshiptreffen in Düsseldorf am 27.02.2016. Frank eröffnete damit unsere diesjährige Vortragsreihe.

Vor dem Vortrag fand jedoch eine Vorstellungsrunde statt.

Frank erläuterte dann seine letztlich erfolgreichen Versuche, Debian ohne den von der Distribution gelieferten Installer auf einem System zu installieren. Dies war sehr lehrreich, denn er referierte im Detail, welche Schritte notwendig sind, um ein dann funktionierendes System zu installieren und wie man diese Schritte automatisieren kann.

Frank ging es darum, eine wohldefiniertes, möglichst von allem Ballast befreitetes und reproduzierbares Betriebssystem zu erhalten. Dieses wiederum sollte dann noch möglichst komfortabel, aber auch flexibel immer wieder auch in größeren Quantitäten, vor allem auch in virtuellen Maschinen installierbar sein.

Selbst für diejenigen, die Franks “Frickeleien” nicht selbst nachvollziehen wollen, war der Abend lehrreich, zeigte er doch, wieviel intellektuellen Mühen in Debians Installer stecken und welchen Aufwand dieser einem abnimmt.

Die Teilnehmerzahl war dieses Mal sehr erfreulich, obwohl einige “Stammgäste” fehlten. Besonders freuten wir uns darüber, wieder einmal den niederländischen Fellowshipkoordinator als Gast begrüßen zu dürfen.

Frank hat seine Vortragsfolien zur Verfügung gestellt. Auch seine Ressourcen hat er publiziert.

Zu “Diaspora, GNU social, MediaGoblin” wird Wolfgang am 30.03.2016 einen Vortrag halten, besonders für alle, die “ihre Seele nicht an proprietäre, us-amerikanische Datenkraken verkaufen”, sich aber der Teilnahme an sozialen Netzwerken nicht gänzlich entziehen wollen. Der Titel lautet: “Freie dezentralisierte soziale Netzwerke: Eine Alternative zu facebook, twitter und Co.?”

Das Treffen findet wieder ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt.

Der offizielle Teil des Treffens beginnt um 20:00 Uhr. Wer später kommt, verpasst also etwas.

Der offizielle Teil wird um 23:00 Uhr enden.

Gäste sind auch bei diesem Treffen wie immer herzlich willkommen.

Unsere Wikiseite ist übrigens nun hier zu finden.

Saturday, 12 March 2016

Owncloud ade!

stehmann's blog | 07:59, Saturday, 12 March 2016

Gemäß Ziffer 3 des “Gesellschaftsvertrages” von Debian wird Debian seine Fehlerdatenbank für alle Zeiten öffentlich betreiben. Ich verrate also im Folgenden keine Geheimnisse.

Laut einem Bugreport des Maintainers wünscht Owncloud, dass sein Programm nicht mehr in Debian erscheint. Dies erschwert eine Zusammenarbeit von Debian und “upstream” ganz erheblich, wofür auch Bespiele genannt werden. Daher wird diese Software wohl nicht mehr Bestandteil von “stretch” (Debian 9) sein. Berichtet wird auch, dass Fedora bereits einige Monate zuvor “aufgegeben” habe.

Quo vadis Owncloud?

Egal, ob die Entwickler wegen anderweitiger Pläne unwillig oder ob sie nur zur Zusammenarbeit mit namhaften GNU/Linux-Distributionen unfähig sind, wird dieser Vorgang kaum der Reputation dieses Projektes in der Gemeinschaft, die sich für Freie Software einsetzt, nutzen. Für den Anwender ist dieser Verlust nämlich misslich. Debian aber wird den Verlust dieses Paketes wohl verkraften können.

Schade um Owncloud!

Sunday, 28 February 2016

Web-Seite zur informationellen Selbstbestimmung überarbeitet

Jens Lechtenbörger » Deutsch | 18:15, Sunday, 28 February 2016

Auf meiner Web-Seite zur informationellen Selbstbestimmung im Internet habe ich größere Änderungen in zwei nichttechnischen Abschnitten vorgenommen. Einerseits habe ich die Diskussion des faulen Arguments, Privatsphäre im Internet sei angesichts von Datenkraken und Massenüberwachung nicht möglich, besser strukturiert. Andererseits ist der Abschnitt zum Nothing-to-Hide-Argument ebenfalls neu strukturiert und erweitert. So stelle ich unter den kafkaesken Problemen des Verlusts unserer Privatsphäre nun konkretere Beispiele wie die Schwangerschaftserkennung anhand von Analysen des Kaufverhaltens, die Erstellung von Persönlichkeitsanalysen (1) anhand von Facebook Likes und (2) anhand von Sprachanalysen sowie die Manipulation von Entscheidungen durch Nudging vor.

Über Anregungen zur Erweiterung würde ich mich freuen.

Sunday, 14 February 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 12. Februar 2016

Florian Snows Blog » de | 10:21, Sunday, 14 February 2016

Am 12. Februar traf sich die FSFE-Gruppe Franken wieder zu ihrem regelmäßigen Treffen, dieses Mal wieder im Hackerspace Bamberg.  Das Treffen hatte einen tollen Beginn, weil ich eigentlich früher gekommen bin, um die Lounge im Backspace etwas aufzuräumen, weil diese durch Umbauarbeiten bedingt vollgestellt war.  Sehr zu meiner Freude hatten die Hacker vor Ort aber bereits angepackt und die Lounge in einen nutzbaren Zustand gebracht.

Dadurch konnte das Treffen ohne jegliche Anstrengung meinerseits beginnen und die ersten Besucher trudelten alsbald ein.  Ein paar regelmäßige Teilnehmer konnten leider nicht kommen, aber dafür hatten wir einen Neuzugang zu verzeichnen, wodurch die Runde doch fast die normale Größe erreichte.

Es gab einiges von meinem Besuch bei der FOSDEM zu berichten, vor allem von dem dortigen ECM, bei dem es unter anderem um den Summit im Herbst ging.  Die Anwesenden können sich gut vorstellen zu so einem Summit nach Berlin zu kommen und eventuell auch eigene Projekte vorzustellen (je nachdem was letztenendes für den Summit auf dem Programm steht).

Den Großteil des Abends verbrachten wir mit Diskussionen über Freie Software.  Wir sprachen außerdem über den kommenden “I love Free Software”-Tag und die beiden Besucher, die sich auf der FOSDEM bei uns angekündigt hatten:  Christian Kalkhoff, der Koordinator der Münchner Gruppe und Matthias Kirschner, der Präsident der FSFE.  Wir freuen uns auf die Besuche!

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Backspace, die die Lounge so schön für uns vorbereitet haben!

Saturday, 13 February 2016

FOSDEM 2016

stehmann's blog | 17:16, Saturday, 13 February 2016

Das ganze Jahr über freuen sich die Freundinnen und Freunde, Entwickler und Entwicklerinnen Freier Software auf das erste und europaweit größte Event in jedem Jahr, nämlich das Free and Open Source Developers European Meeting (FOSDEM) in Brüssel. Dieses Event fand in diesem Jahr am 30.1. und 31.01. statt.

Auch dieses Mal begann die gemeinsame Vorbereitung auf dieses Event mit T-Shirt-Falten.

Allerdings gestaltete sich die Anreise etwas schwieriger. Der Chronist hatte am späten Vormittage des Freitags noch einen Termin in München wahrzunehmen. Also reisten Mechtilde ich am Donnerstag nach München, trafen uns am Donnerstagabend mit dem Fellowshipkoordinator der FSFE für München und besuchten mit ihm ein uriges Münchner Lokal mit recht jungem Publikum. Es gab viel zu erzählen. Am Freitagmittag ging es dann durch Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Luxemburg und die Ardennen nach Brüssel, wo wir abends im Hotel wiederum einen Fellow der FSFE und seine Frau trafen, die unser spätes Eintreffen dem Personal avisiert hatten. Erfreulicherweise blieb der befürchtete Schneefall aus, sodass wir bei recht gutem Wetter reisten. Der Stau hinter Stuttgart hätte uns aber ruhig erspart bleiben können.

Auf der FOSDEM gab es dann keinen Stand für Apache OpenOffice. Dafür aber einen Stand für alle “Apachen”.

Apache-Stand auf der FOSDEM 2016

Am Samstagmorgen trafen wir schon am gemeinsamen Stand Apachen anderer Projekte an. Natürlich waren nicht alle etwa 175 Top-Level-Projekte und die zahlreichen Incubator-Projekte vertreten. Aber es war schön einmal weitere “Apachen” aus anderen Projekten kennen zu lernen.

Unser Rollupdisplay wurde auf der anderen Seite des Ganges gegenüber dem Stand platziert, das Material ausgeladen und das Banner angebracht. Rechner und Bildschirm wurden aufgebaut; der schon etwas betagte Rechner lief anstandlos.

Wir hatten zusammen zwei Tische, die “gerecht” geteilt wurden: Einer für Apache OpenOffice und der andere für die restlichen Projekte. Verstärkt wurde unser Standteam von einem schweizer Freund, der wieder zum Zwecke des “Kulturaustausches” für unser Publikum und uns köstliche schweizer Schokolade mitgebracht hatte.

Die anderen Apachen hatten ein Rollup mitgebracht, welches das neue Apache-Logo der Öffentlichkeit präsentierte. Dieses wurde nach der FOSDEM unserem Fundus einverleibt und wird uns auf die kommenden Events begleiten. Am Ende der FOSDEM war übrigens das Material, welches sie für das Publikum mitgebracht hatten, restlos verteilt worden.

Die meisten Gespräche führten wir wieder in Englisch, viele aber auch in Deutsch. Unser Schweizer Freund sprach auch Französisch. Flyer waren in allen drei Sprachen vorhanden.

Ein aus London angereister Apache sprach ebenfalls Deutsch. Er erzählte, er sei schon in der Frühzeit zum Webserverprojekt gestoßen und habe dann die Apache Software Foundation mitgegründet. Auch konnte er glaubhaft berichten, dass das Projekt tatsächlich nach dem Indianervolk benannt worden sei. Die andere Erklärung (“a patchy server”) sei eine urbane, volksethymologische Legende.

Unseren Freunden von LibreOffice konnten wir erklären, dass wir eine möglichst intensive, faire Zusammenarbeit präferieren, aber weder Grund noch Anlass sehen, unter Aufgabe des eigenen Projektes zu ihnen zu stoßen, was natürlich die erfreuliche Mitarbeit Einzelner in beiden Projekten nicht ausschließt.

Die FOSDEM ist wohl auch das größte Fellowshiptreffen der Free Software Foundation Europe, sodass vor dem FSFE-Stand meist reger Betrieb herrschte. Die Arbeit hinter dem FSFE-Stand lief auch dieses Jahr wieder “wie am Schnürchen”, weil wieder das bewährte Team zum Einsatz kam. Die Kapuzenwesten mit dem Rückenaufdruck “fsfe-team”, die von dem Personal vor und hinter dem Stand getragen wurden, erwiesen sich als in kommunikativer Hinsicht nützlich und demonstrierten eindrücklich, wie stark die FSFE auf der FOSDEM vertreten war, obwohl längst nicht alle vor dem Stand anwesenden, kommunikationsbereiten Mitglieder und Fellows sie trugen.

Der Stand war auch dieses Mal wieder hervorragend gestaltet, was sicherlich auch zum erneut erfreulichen Ergebnis des Merchandisings beitrug.

Routiniert verlief auch wieder der Abbau der Stände am Sonntagabend.

Das nächste Event, auf dem wir Apache Openoffice präsentieren werden, sind die Chemnitzer Linux-Tage am 19. und 20.03.2016 im Zentralen Hörsaal- und Seminar-Gebäude der Technischen Universität Chemnitz. Auch dieses Jahr bringt uns wieder unser Freedom-Tours-Bus dorthin und wieder zurück.

Monday, 08 February 2016

Fellowshiptreffen Januar 2016

stehmann's blog | 20:38, Monday, 08 February 2016

Am 27.01.2016 war in Düsseldorf das erste Fellowshiptreffen im neuen Jahr. Eine gute Gelegenheit, sich untereinander ein “gutes Neues” zu wünschen.

Das Treffen im Januar ist unser “traditionelles” Rückblicks- und Planungstreffen. In diesem Jahr war die Diversität der Teilnehmer auffällig. Vierzig Prozent waren weiblich und sechzig Prozent über fünfzig.

Ob es an der leider nur einstelligen Zahl der Teilnehmer lag, dass sich dieses Treffen als besonders produktiv herausstellte? Nach einem gemeinsamen Rückblick auf das Jahr 2015, welches bemerkenswerte Vorträge aufwies, sprudelten geradezu die Vorschläge für zukünftige Vorträge.

Zunächst sollen im Folgenden die Vorschläge genannt werden, für die es schon Referenten gibt oder zumindest schon ins Auge gefasst wurden.

Die Informatioen zur bevorstehenden Wahl eine Fellowshipvertreters als zeitweiliges Mitglied der FSFE warf die Frage auf: “Wie funktioniert die FSFE?” Hierzu können neben dem Chronisten Werner als Mitgründer der FSFE und Rainer Auskunft geben.

Statistik ohne Blackbox” könnte ein Vortrag lauten, den Frank und m.eik bestreiten können. Dabei geht es einerseits um die Kriterien, die für die Beurteilung statistischer Auswertungen relevant sind, und zum anderen natürlich darum, dass die Algorithmen und der Quellcode der Auswertungsprogramme studierbar sind.

Zu “Diaspora, GNU social, MediaGoblin” wird Wolfgang einen Vortrag halten, vor allem für alle, die “ihre Seele nicht an proprietäre, us-amerikanische Datenkraken verkaufen”, sich aber der Teilnahme an sozialen Netzwerken nicht gänzlich entziehen wollen.

Eine Teilnehmerin hatte die Vorbereitungen der Chaosdörfler auf den letzten “Congress” erlebt. Dabei war immer wieder die Rede davon, mache mache in Vorbereitung auf dieses Ereignis seine “Kiste zu”. “Wie mache ich meine Kiste zu?” könnte daher der Titel eines Vortrages lauten, für den ein Referent aus dem Chaosdorf bereits ins Auge gefasst wurde.

Emailverschlüsselung (mit GnuPG) bedeutet lediglich, aber immerhin, die Verschüsselung des Inhalts der Mail. Unverschlüsselt und damit erfassbar bleiben die sogenannten Metadaten. Den Betreff kann man nichtssagend gestalten, aber Absender und Empfänger können zur Ermittlung von Beziehungsnetzen dienen. Metadaten sollen auch schon dazu gedient haben, Menschen zwecks Tötung zu selektieren und zu identifizieren.

Werner arbeitet, wie WDR5 berichtete, seit einiger Zeit mit den Programmierern des TOR-Netzwerkes zusammen. Er will dem Bericht nach GnuPG und TOR kombinieren. Nutzer könnten dann im Internet miteinander kommunizieren, ohne dass Geheimdienste sie identifizieren können. Hierüber würden die Teilnehmer von Werner gerne mehr erfahren.

Unvergessen ist natürlich, dass auch Neal einen Vortrag zu GnuPG halten will und soll.

Debian-Pakete regelgerecht packen ist keine Haeckserei” sagt Mechtilde und will hierüber auch einen Vortrag halten.

Auf die “Wishlist”, da noch ohne Referent in spe, worden folgende Themen gesetzt: Internet of things, FreedomBox, Freie Hardware und FGPA. Wer zu einem dieser Themen einen Vortrag halten kann und will, möge sich bitte bei mir melden!

Am 14.02.2016 feiern wir den “I love Free Software Day 2016″. Eine gute Gelegenheit, einmal unsere Liebe zu Freier Software zu zeigen und beispielsweise eine Entwicklerin oder einen Entwickler zu umarmen (Bitte vorher um Erlaubnis fragen!).

Auch im Jahre 2016 fährt wieder unser Bus zu den Chemnitzer Linux-Tagen, die heuer am 19. und 20. März sind. Jeder sollte einmal in Chemnitz zu den Linux-Tagen gewesen sein und der beste Weg dorthin ist der Freedom-Tours-Bus, der auch dieses Jahr wieder mit der freundlichen Empfehlung der Düsseldorfer Fellowship-Gruppe der FSFE auf die Reise geht.

Auch für dieses Jahr wurde wieder eine sonntagvormittägliche Veranstaltung mit Familien (“Brunch”) ins Auge gefasst.

Nächstes Treffen:

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf findet am 24.02.2016 ab 19:30 Uhr im Chaosdorf, Hüttenstr. 25, 40215 Düsseldorf, statt. Um 20:00 Uhr beginnen wir mit dem „offiziellen“ Teil. Wer später kommt, verpasst also was.

Frank wird einen Vortrag mit dem Titel “Debian ‘mal anders installiert” halten. Programme, aber auch Verfahren an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und mit ihnen anders umzugehen, als es sich der Entwickler oder die Entwicklerin vorgestellt hat, ist eine der Freiheiten, die Lizenzen Freier Software uns gewähren.

Der offizielle Teil wird um 23:00 Uhr enden.

Gäste sind bei diesem Treffen wie immer herzlich willkommen.

Ein Neujahrsempfang der FDP auf kommunaler Ebene

stehmann's blog | 20:31, Monday, 08 February 2016

Am 26.01.2016 fand der Neujahrsempfang des FDP-Ortsverbandes und der Ratsfraktion in der Stadt Langenfeld/Rheinland statt. Auch hierzu konnte eine Einladung im Kanzleibriefksten vorgefunden werden.

Mechtilde und ich gingen hin und trafen dort einige Bekannte, beispielsweise ein Mitglied der Landtagsfraktion.

Nachdem die Ehrengäste des Abends, darunter auch der Bürgermeister der Stadt Langenfeld/Rheinland (CDU) begrüßt worden waren, nahm der Bürgermeister der Stadt Langenfeld/Rheinland die ihm gebotene Gelegenheit war, eine kurze Rede zu halten, in deren Mittelpunkt die Herausforderungen der Stadt und ihrer Bürger durch den Zuzug von Flüchtlingen standen.

Hauptreferentin des Abends war Frau Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Diese ist nicht nur stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, sondern auch Bürgermeisterin unserer Heimatstadt Düsseldorf. Auch im Mittelpunkt ihrer Rede standen die Flüchtlinge. Dabei stellte sie deren Situation mit viel menschlichem Einfühlungsvermögen dar und konnte auch aus eigenem Erleben von den gewaltigen Anstrengungen der wenigen Bewohner einer kleinen griechischen Insel in der Nähe des kleinasischen Festlandes bei der Bergung und Erstversorgung von Flüchtlingen berichten. Insgesamt stellte sie die Situation und die sich hieraus ergebenden Probleme in den verschiedenen Bereichen sehr differenziert dar. Im persönlichen Gespräch mit dem Chronisten rügte einer der Zuhörer, sie habe in ihre Rede keine Lösungen dargelegt, was im Chronisten die Frage aufwarf, welche Erwartungen wir eigentlich an unsere Politiker stellen.

Interessant war auch ein Gespräch, welches wir mit den “Senior” eines örtlichen Unternehmens führten. Sein Sohn schilderte einige Tage später in einer Email durchaus detailreich, dass dieses Unternehmen nicht nur in vielen Bereichen Freie Software produktiv einsetzt, sondern auch die Entwicklung Offener Standards in seiner Banche initiiert hat und sich an der Weiterentwicklung derselben aktiv beteiligt.

Insgesamt konnten auch bei dieser Veranstaltung neue Kontakte geknüpft und Bekanntschaften vertieft werden.

Friday, 05 February 2016

Open Data: hier Stadtpläne und Übersichtskarten

stehmann's blog | 10:05, Friday, 05 February 2016

Landkarten und Stadtpläne unter einer Freien Lizenz sind doch ein alter Hut, werden manche sagen, gibt es doch schon lange: OpenStreetMap.

Die Rheinische Post, ein in der hiesigen Gegend weit verbreitetes Medium, berichtet nun aber von einer Aktion kommunaler Gebietskörperschaften. Berichtet wird, dass unter dem Titel “Offenes Stadtplanwerk” 71 Städte, Kreise und Verbände an Rhein und Ruhr ab sofort ihre Stadtpläne kostenfrei online bereitstellen.

Die Karten decken immerhin die Rhein-Ruhr-Schiene, das Bergische Land und Teile des Münsterlandes ab. Die Kartenkollektion reicht von Köln im Südwesten bis Hamm im Nordosten, vom Kreis Wesel im Nordwesten bis zum Oberbergischen Kreis im Südosten. In dieser Region wohnen etwa neun Millionen Menschen.

Die Daten liegen als Raster- und Vektordaten in unterschiedlichen Datenformaten vor.

Zu finden sind die Karten und Daten unter “Regionalverband Ruhr – Geodatenshop” und unter “auf Karte”. Letzteres ist ebenfalls ein Angebot des genannten Regionalverbandes.

Interessant an diesem Vorgang ist zweierlei: Zum einen, dass die beteiligten kommunalen Gebietskörperschaften auch ihre Geodaten als “Open Data” veröffentlichen, und zum anderen die Lizenz, unter der dies geschieht: CC BY 4.0 – verwendet wurde also eine international bekannte, permissive Lizenz und nicht das Ergebnis eines deutschen “Sonderweges”.

Insgesamt ein weiterer Fortschritt für Open Data in NRW.

Tuesday, 26 January 2016

Bericht vom FSFE Rhein/Main Treffen im Januar

Being Fellow #952 of FSFE » German | 22:16, Tuesday, 26 January 2016

Am 6. Januar trafen wir uns zum ersten mal in diesem Jahr im Café Albatros und haben ordentlich unsere Agenda abgearbeitet. Mit dabei waren
Dirk, Andreas, Christian, Ferdinand, Thomas und ich. Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde ging es weiter mit

1 Planung der weiteren Treffen in 2016

Die Coworking-Zentrale in Frankfurt hat uns angeboten ihre Räumlichkeiten für unsere Treffen zu nutzen. Das stieß auf großen Zuspruch und wir werden es zunächst so planen, dass wir unseren früheren Zwei-Monats-Wechsel wieder aufnehmen werden. Das bedeutet, dass wir weiterhin versuchen werden andere Gruppen und Organisationen zu besuchen um auch Menschen außerhalb unserer Filterblase zu erreichen. Die übrigen Treffen stehen natürlich auch allen an Freier Software Interessierten offen. Es werden dann eher “Arbeits-Treffen” in denen ein bestimmtes Projekt oder ein Vortrag oder ähnliches im Vordergrund steht. Danach wird es natürlich wie immer einen gemütlichen Teil geben :)

Zwischenzeitlich hat sich bereits geklärt, dass unser erstes Treffen in der Coworking Zentrale im März stattfinden kann. Näheres dazu in Kürze.

1.1 Jugendhäuser besuchen

Dieses Projekt ist ja nach ein paar zaghaften Emails, die leider unbeantwortet blieben, etwas eingeschlafen. Ich kam noch immer nicht dazu bei den bereits angeschriebenen Einrichtungen mal nachzuhaken, hoffe dass aber irgendwann mal tun zu können.

Der erste Entwurf für die Anschreiben und eine Liste der Einrichtungen, die auch Öffnungszeiten haben, die für uns relevant sind gibt es im EtherPad.

1.2 weitere Gruppen

So lange wir keine Jugendeinrichtungen an der Hand haben, sind unsere nächsten anvisierten Ziele:

  • erneut Darmstadt
  • CCC Wiesbaden
  • Freifunk Ffm
  • CCC Ffm

sofern sie denn mögen.

1.3 Rotlintstraßenfest

Wir werden uns wohl auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf dem Rotlintstraßenfest beteiligen.

Kennt noch jemand andere Straßenfeste an denen ein solcher Stand sinnvoll wäre?

1.4 MakersFair am 30./31. Januar

Eine Möglichkeit wie wir Freie Software auf dieser Messe hätten präsentieren können wäre ein Beispiel-Rechner gewesen auf dem die Programme, die wir auf den FS-Hand-outs vorstellen installiert wären.

Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit haben wir uns dagegen entschieden dort einen Stand anzumelden. Vielleicht werde ich es aber schaffen wenigstens am Sonntag mal dort vorbeizuschauen. Hätte sonst noch jemand Interesse?

1.5 Linux Presentation Day im April

Leider habe ich mir hierzu keine Notizen gemacht. Ich kann mich nur schwach daran erinnern, dass zu dem Thema kaum etwas gesagt wurde. Wenn sich etwas in dem Bereich im Rhein/Main Gebiet ergibt, würde ich vorschlagen wir hängen uns da dran statt das Rad neu zu erfinden.

1.6 Programme auf den Handouts prüfen

Eines der angesprochenen “Arbeitstreffen” in der Zentrale wird wohl den Handouts gewidmet werden. Wir haben die ja blind von den Münchnern übernommen. Da ich einige Programme nicht kenne, würde ich mich persönlich wohler fühlen, sie wenigstens mal selbst ausprobiert zu haben. Außerdem kann man bei der Gelegenheit herausfinden, ob die URLs noch korrekt sind und ob sich nicht vielleicht bessere Alternativen finden lassen.

1.7 Mutterware Party

Auch wenn wir mit der Zentrale dafür einen geeigneten Ort haben würden, denke ich passt so ein Thema eher in die Räume des CCC.
Dirk hat sich bereit erklärt zu demonstrieren wie er Kalender-Einträge/Einladungen mit mutt verwaltet und ich würde die Kombination von mutt mit org-mode und notmuch zeigen. Wäre nicht schlecht, wenn sich noch jemand findet, der ein paar Mutt-Rezepte vorkochen kann.

Addressverwaltung und GnuPG-Einbindung würden mir noch spontan als Themen einfallen.

1.8 Vortrag über Lizenzen

Auf der fsfe-de Mailingliste hatte sich Michael Stehmann angeboten einen Vortrag über Freie Software Lizenzen bei uns zu halten. Dazu besteht Interesse. Hier warten wir mal ab, da er sich möglicherweise sowieso mal in Wiesbaden aufhalten könnte. Wenn sich da näheres ergibt, werden wir berichten.

2 Weitere Themen

2.1 XMPP

Im Zusammenhang einer Diskussion auf der Free-Your-Android Mailingliste, unterhielten wir uns über mögliche WhatsApp/Signal/Telegram Alternativen. Stärken und Schwächen bestimmter XMPP Clients (Resourcen und Prioritäten, OTR und OMEMO) und irssi und bitlbee.

2.2 Keysigning fand sogar mal wieder statt :)

2.3 Zustände und Gepflogenheiten bei Firmen-IT

2.4 ELSTAR und Freie Software

2.5 Status München

2.6 Great Firewall of China

Hierzu gab es vor Jahren auch mal ein Post von Hannes Hauswedel.

2.7 Kommunal”politik” in Eltville

2.8 mögliche Cryptoparty an Ferdinands Schule

2.10 Natürlich der 33C3

Wir wollen versuchen in 2016 mal ein paar Gesandte dorthin zu schicken. Die Vorträge des 32C3 schaut man sich am besten ohne Youtube direkt vom Media Server des CCC an und am allerbesten via BitTorrent.

Und das wars auch schon. Das nächste Treffen findet wieder im Café Albatros am 3. Februar 2016 statt und beginnt um 19:00 Uhr. Details dazu, wie immer im Wiki. Den Tisch werde ich wohl diese Woche buchen. Wer kommt noch?

flattr this!

Wednesday, 20 January 2016

Besuch beim FDP-Neujahrsempfang

stehmann's blog | 21:04, Wednesday, 20 January 2016

Dem Chronisten flatterte vor einiger Zeit eine Einladung zum Neujahrsempfang des Landesverbandes und der Landtagsfraktion der nordrhein-westfälischen Freien Demokraten in den Kanzleibriefkasten. Als Mitglied des Teams NRW der FSFE mit den Aufgaben eines Lobbyisten für Freie Software und Offene Standards betraut, meldete er Mechtilde und sich dann auch rechtzeitig zu dieser Veranstaltung an.

Zu seiner Arbeitskleidung zählt auch ein dunkler dreiteiliger Anzug, den er aus gegebenem Anlass angezogen hatte. Damit war er dann auch keineswegs “overdressed”. Zum Ambiente dieser Veranstaltung ist auch zu vermerken, dass die Hintergrundmusik nicht aus der “Konserve” kam, sondern von einer Gruppe von Musizierenden live dargeboten wurde.

Nach Veranstalterangaben nahmen an diesem Empfang etwa 1300 Personen teil. Dies erwies sich für ein gezieltes Ansprechen interessanter Gesprächspartner als eher ungünstig, weil es an einer Übersicht etwas fehlte. Glücklicherweise kamen wir zunächst neben einem freundlichen Düsseldorfer zu sitzen, der uns hilfreich erklärte, wer in der FDP für unser Anliegen aufgeschlossen sein könnte.

Nach einem einleitenden Moderation, in welcher die prominenten Teilnehmer aus Partei, Staat und Gesellschaft begrüßt wurden, einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Dr. Udo di Fabio, einem Filmchen, in dem die Gefahren des Internets etwas einseitig und reisserisch dargestellt wurden, der Vorstellung einer bildungspolitischen Initiative und einer engagierten Rede des Parteivorsitzenden und nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Christian Lindner konnten wir beim anschließenden Suppeessen mit unserer Lobbyarbeit beginnen. Ich habe mich und die FSFE sowohl beim Leiter der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung als auch bei Vertretern des Parteinachwuchses vorstellen können. Auch mit dem Sprecher für Medien der Landtagsfraktion konnten wir ein kurzes Gespräch führen und ihm mein Kärtchen überreichen.

Zum Schluss trafen wir dann noch eine Person, die mir bekannt vorkam. Es stellte sich dann heraus, dass dies der Vorsitzende der German Unix User Group (guug) war, der allerdings in anderer Mission unterwegs war.

Beim Hinausgehen bekamen wir jeder eine Stofftasche in die Hand gedrückt, die für eine Kampagne “NRW Bildungssprung” werben soll. Für die FDP im Lande Nordrhein-Westfalen scheint also derzeit Bildung ein zentrales Thema zu sein. Das passt. Auf diesem Gebiet ist das Team NRW nämlich erfreulicherweise gut aufgestellt.

T-Shirts falten für die FOSDEM

stehmann's blog | 20:07, Wednesday, 20 January 2016

Die FOSDEM ist das Event für die Freie-Software-Community zu Beginn jeden Jahres. Das Free and Open Source Developers European Meeting (FOSDEM) in Brüssel ist nämlich nicht nur das erste, sondern auch das europaweit größte Event in jedem Jahr.

Rainer ist es gelungen, dort nicht nur jedes Jahr einen eindrucksvollen Stand aufzubauen, sondern auch ein eingespieltes und hochengagiertes Standteam zu formen. Aber ein möglichst reibungsloser Ablauf setzt eben auch eine gute Vorbereitung voraus. Damit das Standteam zügig die Interessenten bedienen kann, sind vorab viele T-Shirts gekonnt zu falten, penibel zu zählen und sinnvoll zu packen.

Dies geschah in diesem Jahr am 16. und 17.01.2016 in der Düsseldorfer Geschäftstelle der FSFE, wo schon große Kartons mit frisch bedruckten T-Shirts auf die Helfer warteten. Fellows kamen also in die Geschäftsstelle, um in geselliger Runde die notwendigen Arbeiten gemeinschaftlich zu erledigen, wobei der Chronist nur am Samstag teilnahm.

Gestärkt durch Getränke und Gebäck ging die Arbeit zügig von der Hand, sodass man sich am Abend noch gemeinsam “ein Bierchen” gönnen durfte. Begleitet war die Arbeit von einem lebhaften Meinungsaustausch über Freie Software, die Community und die FSFE. Rainer berichtete von seinem Besuch einer Werbemittelmesse. Mitgebrachte Muster wurde hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für das Merchandising der FSFE einer kritischen Prüfung unterzogen.

Auch von der sonntäglichen Aktion wurde berichtet, dass fleißige Hände in enormer Geschwindigkeit T-Shirts gefalten haben.

Da es ein nicht nur produktives, sondern auch ein nettes geselliges Treffen gewesen ist, wurde überlegt, diese Aktion zu einer jährlichen Einrichtung zu machen, nachdem ja das vorweihnachtliche Briefefalten und -kuvertieren obsolet geworden ist.

Alle Teilnehmenden hoffen, dass ihr Einsatz dem Standteam die Arbeit etwas erleichern kann.

Friday, 15 January 2016

Freie Software muss Privatheit unterstützen!

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 17:11, Friday, 15 January 2016

In seinem Blog hat Sebastian Kügler, ein wichtiger KDE-Hacker, ein sehr lesenswertes Interview gegeben, das sich hier findet:

http://vizzzion.org/blog/2016/01/is-privacy-free-softwares-next-milestone/

Zwei Punkte sind für mich heraus zu heben:

When I started using computers, Free software was sub-par to proprietary solutions, that is largely not the case anymore. In many cases, Free software surpasses what proprietary alternatives offer. In a lot of areas, Free software has come to dominate the market.
This is not surprising, given the economic model behind Free software. In the long run, building on the shoulder of giants, sharing the work across more stakeholders, open code and processes are more economical, scale better and tend to be more sustainable.

Das ist auch meine Überzeugung: Freie Software kann die bessere Software werden, weil kein kommerzielles Interesse die Fortentwicklung stört. Auf die Ergebnisse anderer aufbauen und die erreichten Ergebnisse ungehindert teilen, ist der Weg dahin.

Is it not our responsibility as Free software community (or even just as citizens) to provide the tools that maximize privacy for the users? If the answer is yes, then I suppose the measurement for success is how much can we make possible while maximizing privacy? How attractive can we make the tools in terms of functionality, effectiveness and availability?

A happy user is one who finds that a useful and fun-to-use tool also protects him from threats that he often may not fully appreciate until it’s too late.

Die Antwort ist ja. Wenn das gelingt, wird man politisch denkende Menschen vom Wert Freier Software noch besser überzeugen können.

Friday, 08 January 2016

Treffen der FSFE-Gruppe Franken am 8. Januar 2016

Florian Snows Blog » de | 22:37, Friday, 08 January 2016

Bei unserem ersten Treffen im neuen Jahr, das dieses Mal in Nürnberg stattfand, durften wir ein Telefon mit Freier Software bewundern.  Stefan hat ein solches Telefon bei einem Weihnachtsgewinnspiel gewonnen und brachte es zum Treffen mit.  Erstaunlicherweise funktioniert bei dem Gerät sogar das WLAN, was bei Replicant bei den meisten Telefonen nicht der Fall ist, da die WLAN-Chips oft unfreie Firmware voraussetzen.  Jedenfalls funktioniert das Gerät insgesamt sehr gut und nur bei effektlastigen Aktivitäten merkt man, dass die 3D-Beschleunigung nicht vollständig funktioniert.  Es ist aber in jedem Fall toll zu sehen, dass Freie Software auch hier große Fortschritte macht und man inzwischen bis auf den Bootloader und das GSM-Modem bereits ein komplett freies Telefon haben kann.  Die Situation ist hier also ähnlich wie bei PCs vor einigen Jahren, vor Libreboot.

Ein weiteres Thema waren Schulen.  Insbesondere ging es dabei um Wikipedia als Unterrichtsthema.  Wir sind der Meinung, dass die Wikipedia dort stärker im Mittelpunkt stehen muss, da sie faktisch das Nachschlagewerk ist, das jeder nutzt, aber sich viele Nutzer nicht darüber im Klaren sind, wie dort Artikel zustande kommen, wie die Qualitätssicherung funktioniert und wie man Artikel bearbeitet.  Außerdem ging es um den weitgehend alternativlosen Einsatz unfreier Software an Schulen und der Zwang, der dabei auf Eltern und Schüler ausgeübt wird.  Eventuell können wir dieses Thema bei künftigen Aktionen mit in Angriff nehmen.

Die Freie Software Gemeinschaft muß einladender werden!

Wolfgang Romeys FSFE-Blog | 08:51, Friday, 08 January 2016

John Sullivan, seit 2011 Executive Director der FSF,  hat dem Linux Magazine ein Interview zur Zukunft Freier Software gegeben. Zwei Punkte erscheinen mir besonders wichtig:

We need to do a better job making the free software movement a place that is welcoming to people from all backgrounds and all interests, and we need to do better at providing opportunities for people with skills other than programming to both contribute lead.

Ich habe den Eindruck, daß dies auch eine Aufgabe für die FSFE ist. Auch wir müssen eine “Willkommenskultur” (ich verwende mal den mißbrauchten Begriff) für Leute schaffen, die keine Techniker sind. Das beginnt schon bei der Sprache: Möglichst kein Technik-Sprech oder Denglisch. Wir sollten auch darüber nachdenken, wann es sinnvoll ist, die Landessprache und wann Englisch zu verwenden. Muß es wirklich auch im Deutsch sprachigen Raum “Linux-Presentation-Day” heißen? Warum nicht “Linux-Präsentations-Tag” oder noch besser “Linux im Alltag”?

On our campaigns and communication team, the recent hires have been from the labor movement, the environmental movement, arts + theater, community radio, and media reform. They were all familiar with free software but came to us from careers at nonprofits in those other areas.

Das finde ich sehr ermutigend. Ich vermute (und hoffe), daß der Gedanke Freier Software in den Bereichen leichter Fuß fassen kann, wo er in Übereinstimmung mit den Werten und Zielen von Organisationen steht. Die Deutsche Bank werden wir z.B. nicht so schnell vom Wert Freier Software und der damit verbundenen Selbstbestimmung überzeugen können.

Das Interview enthält noch weitere interssante Aussagen. Aber lest selbst. Es lohnt sich.

Thursday, 31 December 2015

2015 – Jahreszurückblick

André on Free Software » Deutsch | 14:12, Thursday, 31 December 2015

Höhepunkte:

  • FSF30 Satellit-fest in Berlin
  • Migration nach Trisquel Thinkpad T60p und T500
  • Durch dass Jahr: Übersetzungen von FSFE Newsletter, Meldungen, Veranstaltungen und sonstige PR auf Niederländisch

Jahreszurückblick

  • Januar
    • Guckte 31C3 über SS7, lernte dass mein Mobiltelefon nicht sicher gemacht werden kann.
    • Förderte ein VOIP linie.
  • Februar
    • Beendete meine Mobiltelefon-Abonnement.
    • Recycelte meine Mobiltelefon.
  • März
    • Organisierte mit FSFE-Fellows einen privacy workshop für PhD-studenten/-innen vom Erasmus School of History, Culture and Communication, Erasmus Universität Rotterdam.
  • Mai
    • Förderte eine Trisquel Thinkpad T60p bei Kevin Keijzer in Ridderkerk, Niederlanden.
  • September
  • Oktober
  • November
    • OpenRheinRuhr in Oberhausen. Geholfen im FSFE Stand. Am Vortrag über Zeit- und Selbstmanagement durch Dirk Deimeke und teilgenommen am OpenPGP Keysigning-Fest.
    • T-Dose in Eindhoven, Niederlanden. Geholfen im FSFE Stand. Bei die Vorträge von Maurice Verheesen und Kevin Keijzer, und das jährliches FSFE Fellowship Niederlanden-Treffen.
  • Dezember
    • Ridderkerk, Niederlanden. Ein Trisquel Thinkpad T500 abgeholt.